Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Für nicht-technische Gespannthemen, Fahrtechnik, Literatur, Gesetze, ...

Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon wicki » 11. Februar 2018 09:35

Moin zusammen,

jetzt, wo es ab und zu glatt ist und sogar (ganz selten) mal Schnee liegt,
ist mir das mit meinen Goldwings etwas zu heikel auf nur 2 Rädern.

Aber selbst eine kleine 125er Enduro ist bei Glaette nicht der Hit. Auch
wenn man die meist noch abgangen kann - was bei ner Wing auch kraeftigere
Menschen nicht schaffen....

Also muss mindestens ein 3.Rad her.
Und da stellt sich die Frage: was nimmt man da?
(Wenn man noch nie Gespann gefahren ist)

Eine neue (oder alte) Ural mit Beiwagenantrieb?
(falls es mal dicke kommt mit Schnee und Matsch)

Oder eine BMW? (gebraucht so teuer wie alte Ural)

Was ist mit den neuen Mashs ?

Eine alte CX500 oder eine MZ ?
(alles was ich fahre ist mindestens 20 oder 30 Jahre alt
und hat H-Kennzeichen und AU-Befreiung wenn moeglich)

Oder ganz was anderes?

Schrauben tu ich ganz gern mal - aber ich bin weder ein
BlingBlingWing-Fahrer noch Vollzeitrestaurator.

Die Teile muessen laufen und sicher sein - Wenn Gott gewollt haette,
dass Moped blinken, dann wuerde es Spuli regnen....

Tja, und nun waere ich Euch fuer ein paar Tipps sehr verbunden ;-)

munter bleiben

wicki
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon dreckbratze » 11. Februar 2018 09:54

was soll man denn darauf antworten, wickie? das ist so als würde jemand fragen "welches auto ist das beste?"
hast du einen preislichen rahmen? welche motorleistung hältst du für notwendig? ist verbrauch ein thema? welche strecken willst du zurücklegen? muss es ein 4takter sein? hast du häufig einen beifahrer?
guck dir mal einige unterschiedliche an und überleg dir, was dir wichtig ist. der besuch eines treffens z.bsp. könnte helfen :wink:
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon FietePF » 11. Februar 2018 10:14

Hallo Wicki,

nach meiner bescheidenen Meinung würde ich erst mal abchecken, ob Gespannfahren überhaupt etwas für dich ist.
Der Rest ergibt sich dann, mein Weg war immer klein anfangen und langsam steigern.

Gleich in die Vollen geht natürlich auch und kostet insgesamt weniger :D

Viel Erfolg
Alfred
Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Henry Ford
Das Leben ist verdammt kurz (meine Meinung)!
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon wicki » 11. Februar 2018 10:20

dreckbratze hat geschrieben:was soll man denn darauf antworten, wickie? das ist so als würde jemand fragen "welches auto ist das beste?"
:


etwas spezifischer war die frage schon - und die wesentlichen fakten habe ich genannt:

ganzjahrestauglich aber ehr selten bei schnee und keine dauerbaustelle.

weitere infos:
der verbrauch ist nicht ganz so entscheidend - ich denke, dass sich praktisch
alles unter 10 litern fahren laesst.
und ich fahre vermutlich meist allein - und bleibe sicher unter 10kkm/jahr.

was mich besonders interessiert: wie sinnvoll/wichtig ist ein beiwagenantrieb?

eine neue ural faengt bei ca. 14k an - aber da ich fahrer und nicht putzer bin,
ist eine neue eigentlich rausgeschmissenes geld.

munter bleiben

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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon dieter » 11. Februar 2018 10:23

Wobei, die Zeiten in denen MZ billig waren sind vorbei. Mir werden sie langsam zu teuer, beim Kaufen. Na gut, manchmal gibt es noch Schnäppchen, wie woanders auch. Aber im großen und Ganzen gibt es in der Regel Japaner günstiger. MZetten bekommen inzwischen schon oft eine Oldie und Kult Status.

Gruß
Dieter
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Pepo1958 » 11. Februar 2018 10:44

Hallo Wicki,

mach hier mal einen Schnupperkurs, der nächste müsset im April im Odenwald sein, denke ich: http://www.bvhk-gespannherstellerverband.de/einsteiger-lehrgang/
Du brauchst da kein eigenes Gespann, kannst verschiedene Gespanne fahren und mit verschiedenen Gespannbauern sprechen.

Wenn Du im Winter fahren willst, wäre es interessant zu wissen, in welcher Region. Ich wohne über 1000 m in den Alpen und habe mein Wintergespann im letzten Mai verkauft, weil ich wegen eines Handicaps das Ding bei vielen Wetterlagen (aus Vernunftgründen) eh nicht fahren kann und es hier vom Salz (in Österreich wird gern CaCl statt Kochsalz genommen) so verdreckt und auch korrodiert, das ich mit meiner Behinderung Schwierigkeiten habe, das im Sommer wieder alles in Ordnung zu bringen. Wenn der Winter bei Dir aber nur 4-6 Wochen dauert, nur manchmal Frost und selten Schnee bringt, sieht die Sache natürlich ganz anders aus.

Ob man einen Beiwagenantrieb braucht, können Dir die "Hardcore-Winterfahrer" sagen. Die meisten Gespanne sind ohne unterwegs und kommen auch durch den Winter. Das hängt wohl vor allem davon ab, wo Du fahren willst.
In jedem Falle würde ich ein Motorrad wählen, an das man zwecks Reinigung gut dran kommt. Ein vollverkleidetes Motorrad sieht schnell sauber aus, aber was dann da alles hinter der Verkleidung sitzt und gammelt, ist eine andere Sache.

Bei meiner 4-Ventiler BMW hat sich im Laufe der Winter die Beschichtung vom Motor gelöst (damals noch in der Eifel), sieht nicht schön aus und dahinter korrodiert es heftig. Bei einer 2-Ventiler BMW gibt es keine Beschichtung, dafür wird alles häßlich grau, was aber keinen Einfluss auf die Funktion hat. Bei meiner Dnepr habe ich den Motor bei Bedarf einfach nachgestrichen :-) , dafür war es viel Bastelei, bis die überhaupt erst mal zuverlässig war. Bei unserer XN 250 korrodierte eigentlich außer Kunststoff alles und der vordere Bremssattel machte nicht mehr auf (keine Staubkappen an den Kolben). Falls man das verallgemeinern kann, würde ich von einer Honda vom Ende der 80er Jahre abraten, für den Winter jedenfalls. Ich halte eine 2-Ventiler BMW für den Winter für eine vernünftige Basis, man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass man den Winterbetrieb immer sehen wird und es nicht ohne etwas Restaurierungsarbeit im Frühjahr abgeht.
LG
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon dreckbratze » 11. Februar 2018 10:56

beiwagenantrieb habe ich noch nie vermisst. und für 14 000€ kriege ich spitzengebrauchtgespanne, da muss man nen russen schon wirklich lieben :roll:
ich fahre ein guzzigespann und im winter bzw. als "einkaufstasche" ne mz, meine frau ein SR 500 gespann. alle drei sind völlig unterschiedlich und machen auf ihre eigene art spass.
im winter finde ich die emme klasse, da leicht und wendig und der 2takter springt super an bei kälte und erreicht betriebstemperatur. die kette läuft gut geschützt in gummischläuchen, die tecnik simpel. der seitenwagen ist genial mit seiner aufklappbaren haube und dem von aussen zugänglichen kofferraum. nachteil ist geringes dauertempo von ca. 80 / 90 und ordentlicher durst.
die SR ist nicht soo viel schneller, braucht aber erheblich weniger.
ich stehe auf grosse twins, vorwiegend italienischer herkunft und auf klassisch anmutende gespanne, daher die guzzi. diehat zahme 61 pferde, das reicht für ein entspanntes dauertempo von 120 (vmax ca. 150), ist schrauberfreundlch aufgebaut. vergleichbar wäre eine 1000er bmw 2V, die motorcharakteristik ist aber eine ganz andere.
dann gibt es jede menge 4zyl. gespanne, du siehst, worauf ich hinaus will?
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Nattes » 11. Februar 2018 11:16

Ich weiß was du brauchst.

Ein preiswertes Gespann mit Schwinge, 26LTank neuer Bereifung, hinten Autobereifung, zusätzlichen neuen Nokian Schneereifen, alle Verschleissteile erneuert mit Tüv bis 10/19.

;-)

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Gruß Norbert
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon wicki » 11. Februar 2018 11:45

Nattes hat geschrieben:Ich weiß was du brauchst.

Ein preiswertes Gespann mit Schwinge, 26LTank neuer Bereifung, hinten Autobereifung, zusätzlichen neuen Nokian Schneereifen, alle Verschleissteile erneuert mit Tüv bis 10/19.


ja, das klingt gut - grosse tanks find ich klasse!
wo krieg ich sowas ? ;-)
mit meinem koreanischen (2raeder) reiskocher fahre ich mit einer tankfuellung >400km.

mit schrecken denke ich an die haybusa zurueck: alle 200km tanken und alle 2000km
neuen hinterreifen.....
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon dreckbratze » 11. Februar 2018 12:02

TT hin und zurück genehmigt sich meine emme 10ltr gemisch bei dauervollgas, da komme ich keine 200km weit :lol:
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Schorpi » 11. Februar 2018 12:19

wicki hat geschrieben:
Nattes hat geschrieben:Ich weiß was du brauchst.

Ein preiswertes Gespann mit Schwinge, 26LTank neuer Bereifung, hinten Autobereifung, zusätzlichen neuen Nokian Schneereifen, alle Verschleissteile erneuert mit Tüv bis 10/19.


ja, das klingt gut - grosse tanks find ich klasse!
wo krieg ich sowas ? ;-)


@Wicki-
Frag doch mal den Nattes-der weis vielleicht was :wink: :wink:

Lieben Gruß
SCHORPI- :P
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Nattes » 11. Februar 2018 13:50

Die Emme kommt mit Bing Vergaser mit 7-8 Liter bei Vollgas und voller Beladung aus.
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon der Gärtner » 11. Februar 2018 15:09

Nattes hat geschrieben:Ich weiß was du brauchst.

Ein preiswertes Gespann mit Schwinge, 26LTank neuer Bereifung, hinten Autobereifung, zusätzlichen neuen Nokian Schneereifen, alle Verschleissteile erneuert mit Tüv bis 10/19.

;-)

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Gruß Norbert

Ist das etwa ein unterschwelliges Verkaufsangebot? :fiessgrinz:
Gruß
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Stephan » 11. Februar 2018 15:25

Niemals nicht. Dafür ist die zu gut in Schuss.

Da die Kollegen schon alle wichtigen Punkte genannt haben, will ich nur noch mal auf Pepe‘s Punkt mit den Winter und wo, aufmerksam machen.

An einem Wintermotorrad spielt die eigenen Schrauberkenntnisse eine grosse Rolle. Eine Werkstatt könnte das so gar nicht leisten. Ein Wintermotorrad ist pflegeintensiv. Vielleicht nicht im ersten Jahr. Aber dann. . .


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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon UKO » 11. Februar 2018 16:47

Wenn ich Deine Aufzählung möglicher Mopeds lese - ich würde ne Güllepumpe nehmen, wenn Du noch ne gute bekommst. Die Dinger sind doch fast unkaputtbar. Winterbetrieb bedarf besonderer, aufwändiger Pflege aber das gilt für jedes Moped.
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Neandertaler » 11. Februar 2018 17:13

UKO hat geschrieben: - ich würde ne Güllepumpe nehmen


Güllepumpe ?

:grin:
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Cali » 11. Februar 2018 17:22

Neandertaler hat geschrieben:
UKO hat geschrieben: - ich würde ne Güllepumpe nehmen


Güllepumpe ?

:grin:


:D :D :D :smt023
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Magirus » 11. Februar 2018 17:24

Güllepumpe !
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Nattes » 11. Februar 2018 18:13

Güllepumpe.

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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon opa3rad » 11. Februar 2018 18:33

Neandertaler hat geschrieben:
UKO hat geschrieben: - ich würde ne Güllepumpe nehmen


Güllepumpe ?

:grin:





Da fehlt aber das dritte Rad. :-D



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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Slowly » 11. Februar 2018 19:13

Nattes hat geschrieben:Güllepumpe.
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Merkwürdige Gegend dort in OWL:
Ich habe noch nie einen so hohen Donnerbalken bzw. ein so hohes Plumps-Klo gesehen :!:
Ist das eine Hochwasser-Ausführung :?:

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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Nattes » 11. Februar 2018 19:17

Das Ding stand nicht in OWL, sondern in Hartenholm.
Diesen Sommer, 30 Jahre später wird es wieder da stehen.

Es gibt bestimmt einige Leute hier, die damals dabei waren. :-D
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Pepo1958 » 11. Februar 2018 19:33

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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon TWD Heizer » 11. Februar 2018 19:40

Teste ob Gespann was für Dich ist. (Achtung, Suchtgefahr. Oder liegts am Alter daß 2rad nicht mehr soviel Spass macht?) Und dann nimm was Dir gefällt.
Bist Du auch viel Im schnee/Schlamm unterwegs, Seitenwagenantrieb? Ist es einm Schweres Teil, dann Rückwärtsgang.

Ich hab mich enstschieden: nach einer eher erfolglosen Erstmaligen Gespannfahrt, am Abhang hängen geblieben, zum glueck :P
geiles Teil (für mich), ich will auch in den Wald fahren und auch Ganzjahr unterwegs sein.
Also Seitenwagenantrieb und optisch geiles Teil: Ural TWD.


Falls Du Auch schneller als nur70-80 unterwegs sein willst, dann was fetteres. Und auch nicht zu vergessen, wieviele willst DU mitnehmen? Keinen, dann ist beiwagengröße egal, sonst musst Du auch darauf achten.
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Stephan » 11. Februar 2018 20:35

Nattes hat geschrieben:Das Ding stand nicht in OWL, sondern in Hartenholm.
Diesen Sommer, 30 Jahre später wird es wieder da stehen.

Es gibt bestimmt einige Leute hier, die damals dabei waren. :-D


Ich zum Bleistift. Waren vom Verhältniss, ca.250.000, mehr Menschen da, als in Woodstock.


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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Nattes » 11. Februar 2018 20:42

Ja. :-D War schön, aber jetzt nach 30 Jahren tu ich mir das nicht mehr an. :-D

Sorry für den Abschwiff. :oops:
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Wintertourer » 12. Februar 2018 09:59

Hartenholm :?:
Ist das schon wieder 30 Jahre her :?:
Da war ich auch.
@Norbert,
wie hast du den Benzinverbrauch errechnet?
Die ETZ hat normalerweise ein 18er Rad.
Beim 15er mit 135/70-15 und dem originalen Tachoantrieb geht der Tacho ca. 20% vor.
Also ist der Verbrauch ca. 20 % höher.
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon der Gärtner » 12. Februar 2018 11:40

Wintertourer hat geschrieben:...
Die ETZ hat normalerweise ein 18er Rad.
Beim 15er mit 135/70-15 und dem originalen Tachoantrieb geht der Tacho ca. 20% vor.
Also ist der Verbrauch ca. 20 % höher.

Stimmt. Für den Tachoantrieb der MZ-Modelle mit 16"- Hinterrädern gibt es aber Schraubenräder mit mehr Zähnen, mit denen der kleinere Radumfang ausgeglichen wird. Hab ich bei meinem MZ-Gespann mit 16"-Bereifung auch umgebaut und danach ging der Tacho recht genau. Ich nehme stark an, daß Norberts Gespann ebenfalls entsprechend umgerüstet wurde. Und da sich der 15"- Autoreifen und der 16"- Motorradreifen vom Umfang her nicht wesentlich unterscheiden, halte ich seine Verbrauchswerte für durchaus realistisch.
Gruß
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Matthieu » 12. Februar 2018 13:36

Wintertourer hat geschrieben:Die ETZ hat normalerweise ein 18er Rad.
Beim 15er mit 135/70-15 und dem originalen Tachoantrieb geht der Tacho ca. 20% vor.
Also ist der Verbrauch ca. 20 % höher.

Norbert hat im Ursprung ne 251er. Da ist ein 16er Rad mit entsprechendem Tachoantrieb drin.

Aktuell kann würde ich aber immer noch sagen, dass ein MZ TS- oder ETZ Gespann mit aktuellem TÜV immer noch die günstigste Variante ist um im Winter unterwegs zu sein.
Wenn Optik nicht so wichtig ist, dann bekommt man ab 1.800 € schon ganz brauchbare Gespanne.
OK, die haben dann natürlich nicht so viele nette Details dran wie das blaue Gespann vm Nattes.
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Nattes » 12. Februar 2018 16:21

Der Tacho zeigt mit neuem 15" Reifen sogar 100km/h an wenn ich laut Navi 102km/h fahre.
Da der fünfte Gang von Sauer kürzer ausgelegt,wurde fährt sie sich auf der Bahn mit Tempo 100!(Navi) sehr angenehm und man muß den Hahn noch nicht mal ganz aufreißen.
Natürlich sollte wie bei jeder MZ ncht zu viel Gegenwind vorhanden sein.
Letzte Jahr zu Schorpis Treffen bin ich dem Guzzilla mit seiner echten 301er ständig und auch bergauf in die Hacken gefahren. :-D
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon UKO » 12. Februar 2018 17:32

Neandertaler hat geschrieben:
UKO hat geschrieben: - ich würde ne Güllepumpe nehmen


Güllepumpe ?

:grin:


:-D :-D

Güllepumpe: https://www.motorradonline.de/media/mrd ... 500jpg.jpg
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Re: Was füer ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Cali » 12. Februar 2018 18:15

UKO hat geschrieben:
Neandertaler hat geschrieben:
UKO hat geschrieben: - ich würde ne Güllepumpe nehmen


Güllepumpe ?

:grin:


:-D :-D

Güllepumpe: https://www.motorradonline.de/media/mrd ... 500jpg.jpg



UKO - was gibts denn da so dregisch zu grinsen - ist zwar kein schönes aber vor allem zuverlässiges Mopped :lol:

Gruß / Bend
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon UKO » 12. Februar 2018 18:35

War mein erstes Gespann CX500/EML Mini mit Sportbootscheibe. Echt unkaputtbar. In einer Linkskurve im Drift plötzlich die Öllampe an :wow: Hat ziemlich geklappert. Als die Lampe aus war, war wieder alles normal. Am näxten Tag zum Honda Händler:
Was soll sein? Du fährst doch anständiges Öl, alles gut. :)
Die hab ich im Windschatten eines Autos auf über 10000 U/Pm geprügelt. War ihr alles egal. Die hat nichtmal Öl verbraucht. Leider zu wenig Leistung und der 650er Motor passte nicht in den EML Umbau. Der Motor war wegen seinem Elektrolüfter ein paar cm länger. :evil:
Achja, was die nicht vorhandene Schönheit angeht - ich habe die Sitztoilette vorne abgenommen und Lampe und Armaturen einer CX 500 Chopper angebaut. Das war nicht mehr hässlich.

Ich muss mal meine Ex um die Fotos anquaken. :|
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon blacknorge » 12. Februar 2018 21:30

1983 war ich noch ausschließlich Solo-Fahrer, als mir der Gedanke kam: Für den Winter muss ein Gespann her. In irgendeiner Moped-Zeitung wurde ein MZ-Gespann (TS 250) angeboten. Gekauft habe ich es ohne jede Gespann-Erfahrung im November 1983 abends auf der BAB-Raststätte Gütersloh Nord. - Die Fahrt von dort zum Motorradtreffen in Oelde war noch recht abenteuerlich, aber von Kilometer zu Kilometer sicherer.

Gleich ein paar Wochen später - zwischen Weihnachten 1983 und Neujahr 1984 - bin ich mit der Emme nach Mittelschweden gefahren. Tiefster Winter dort und jede Menge Fahrspaß. Als ich wieder zu Hause war, war die Emme ein Restaurations-Objekt: Die Schweden schmissen damals ein fieses Gemisch aus Salz und Sand auf die Straßen und an meinem Gespann gammelte, was nur gammeln konnte.

Es folgte ein 2. MZ-Gespann (ETZ 250 von Jimmy Hein - vielleicht kennt den hier noch der ein oder andere), dann wieder einige Jahre ohne 3. Rad. Seit 2010 fahre ich jetzt Guzzi-Gespanne, zunächst eine Mille GT, derzeit eine V11 und im Herbst kommt was anderes (dazu später mehr).

Ein Winter-Gespann hab ich derzeit nicht. Hätte aber eigentlich gerne eines, das gut gegen den Winter-Gammel durch gepökelte Straßen geschützt werden müsste. In zwei Jahren hab ich hoffentlich viel mehr Zeit. Dann vielleicht was Russisches oder Jialing???

Beste Grüße
Borni
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Wintertourer » 13. Februar 2018 10:48

Ein 125-90-15 hat ca. den gleichen Radumfang wie ein 16er Standartrad.
Ein 135/70-15er hat ca. 10% weniger Radumfang.

Inzwischen habe ich auch den Tachoantrieb der ETZ251 drin,
da eilt der Tacho lt. Navi nur noch 10% vor.
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon Nanno » 18. Februar 2018 07:10

Ich bin bekennender Ganzjahres- und Alltagsfahrer. Deswegen hab ich auch schon einige Gespanne ausprobiert: 2x Russe, 2x MZ, 2x Jawa, SR-Gespann und 2x XS-Triple (einmal umbauen lassen und die zweite jetzt selbergebaut).

Je schwerer das Gespann umso gutmütiger (Bw kommt nicht so leicht hoch) aber umso anstrengender und durstiger werden die Gespanne. Wenn du häufig Touren/Arbeitsfahrten über 100-200km am Tag machst, ist mehr Leistung sicher ein Geschenk. Rein vom Fahren her war die SR am lustigsten und kaum langsamer als mein jetziges XS-Triple-Gespann (zu langer Endantrieb).

Ums durchprobieren wirst du fast nicht drumrum kommen.

LG
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon moppedgugger » 18. Februar 2018 09:52

Ganz einfach, das was am besten gefällt für den Anfang,

dann stellt man fest was besser sein könnte oder weniger Pflege wäre schön und dann ergibt sich das eigene Wintergespann.
Sicher nicht zwingend die günstigste Methode, doch zu viel Gedanken machen die Auswahl schwieriger und verzögern die Umsetzung.

Ich fahre im Winter nur gelegentlich, aber NSU Max mit LS200 wie auch die Comete müssen dafür herhalten und beide machen Freude und bedürfen unterschiedlicher Fahrweisen aber gleiche Pflege danach um nicht alzusehr zu gammeln. Mein Problem ist glaube ich in Nattes Sig beschrieben.

Und im Rhein Main Gebiet sind Winterreifen auch nicht zwingend notwendig, auch wenn es manchmal besser wäre.

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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon BMW maniac » 18. Februar 2018 10:06

Warum denke ich die ganze Zeit an nordische Waldgeister ... :gruebel:
Mir kann man alles verkaufen, Hauptsache es ist schwarz,
hat zwei, drei oder vier Räder und ist von BMW :D
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Re: Was für ein Gespann kauft sich der Ganzjahresfahrer?

Beitragvon moppedgugger » 18. Februar 2018 12:04

BMW maniac hat geschrieben:Warum denke ich die ganze Zeit an nordische Waldgeister ... :gruebel:


Ja, erzähl mal, mir erschließt sich keine Pointe.


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