Gespann ohne Erfahrung überführen

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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Stephan » 23. Februar 2014 12:03

Hier in Gladbach geht's mit den TÜV-Menschen. Da sind schon zweidrei drunter die's können.

In Neuwerk(?) is' wohl einer, der nicht mehr mit'm Gespann fährt. Wird zu teuer. Aber dem reicht dann 'ne Bremsvorführung. Auch OK.


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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Neandertaler » 23. Februar 2014 12:07

saschohei hat geschrieben:1.) Die erste Gespannfahrt mit CB 750 und selbstgebauten Seitenwagen aus GFK, Prüfer im Beiwagen und dann über die Bundesstraße. :roll: Es war der umgebaute Steibrahmen mit diversen Änderungen und diese "Abnahmefahrt" mit dem TÜVi wäre einen eigenen Beitrag wert, da liegt Ihr unter dem Tisch. Hab dafür aber im Moment gar keine Zeit.

dann will ich mal hoffen, dass Du beim nächsten Schietwetter, wo man aber auch garnix draußen machen kannst, die Zeit dafür findest. :D

Hoffende Grüße

Werner
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Slowly » 23. Februar 2014 12:11

Beim MG-TÜV ist oder war ein Mitarbeiter, der sich mal durch "Großzügigkeit" bei einer Freigabe erheblichen Ärger an den Hals geholt hat.
Danach wurde er äußerst kritisch mit den Freigaben.
Ist verständlich!
8)
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Stephan » 23. Februar 2014 12:24

Hm. Da GV zu MG gehört hätte ich da schon 'ne Idee. Die in MG neigen nicht zu Leichtsinn bei „Einträgen" . . .


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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Herbert aus Hamburg » 23. Februar 2014 13:39

Nun hab ich hier doch mal rein geschaut...

Nun gehöre ich ja nun zu jenen die Anhänger der Meinung sind das man das Gespannfahren von der Pike auf an lernen sollten.
Warum? Nun, es ist so das je schmaler, leichter und hochbeiniger ein Gespann ist (womöglich noch mit langen Federwegen) um so schneller hat man es mit den fiesen Eigenschaften eines asymetrischen Fahrwerks zu tun. Wer also auf breiten, schweren und flachen Gespannen unterwegs ist kommt mit einigen dieser fiesen Eigenschaften womöglich nie in Kontakt und hat somit auch nie das dazugehörige von Solomotorrädern vollständig abweichende Verhalten erlernt. So kommen beispielsweise Kommentaren von jenen die sich das Fahren auf Flugzeugträgern selbst beigebracht haben wie etwa "MZ-Gespanne gehören aus dem Verkehr gezogen weil sie total gefährlich sind!" nachdem sie drauf gefahren sind weil sie sich für Gespannfahrer halten.
Nein, in Wirklichkeit haben jene das Gespannfahren nur nie vollständig erlernt.

Nun tauchen ja ,vor allem auch hier, regelmäßig Unfallberichte von Gespannen auf. Meistens kann ich auf grund nur eines Bildes sehen wo der Fehler war. Auffallend oft war der Gespannfahrer selbst Auslöser des Unfalls. Da stehen dann so Sätze im Polizeibericht das der Fahrer aus unbekannten Grund die Beherrschung über sein Fahrzeug verloren hat.
Nein, der Grund ist nicht völlig unbekannt.

@Regina - von deinem Malheur hab ich jetzt erst gelesen. Mein "Beileid" an dieser Stelle. Als ich las was dir da zugestoßen ist war mir sofort klar was da passiert ist. Was man nämlich als MZ-Gespannfahrer mit als erstes lernt - man muß immer so fahren das man in der Rechtskurve Gas geben kann(wenn das Boot hochkommt). Oder hemmungslos viel Gas. (Was bei einem MZ-Gespann nicht ganz einfach ist). Dadurch wird die Maschine schneller als der Beiwagen, wenn man das denn so nennen kann, und das Boot fällt wieder runter. Durch das Beschleunigen wird man fast schon alleine auf Kurs gebracht, bzw. das Lenken geht dann wieder wie von alleine. Wenn man statt dessen versucht was mit der Bremse zu machen, oder mit Gas wegnehmen, rauscht man zwangsweise durch den Gegenverkehr. Bei breiten schweren Gespannen ist da dagegen kaum was los. Deine Idee mit Gewicht im Boot ist auch nicht verkehrt, das machen anfänglich viele Anfänger so bis das neue Reaktionsmuster Eingang in das eigene Verhalten gefunden hat. Übrigens mag ich bis heute nicht Gas geben in Rechtskurven, wenn das Boot hochkommt, mein Instinkt sträubt sich auch nach über 200 000 Gespannkilometer dagegen. Aber es funzt.
Was mich an dieser Geschichte überraschte , Regina , das dir sowas passiert. Denn du bist definitiv eine Spitzenfahrerin mit deinem Gespann. Was aber nur beweist das Gespannfahren eben nicht ohne ist, was mich dazu veranlasst einfach mißtrauisch zu bleiben.

Aus vielen Gesprächen mit alten Hasen weiß ich übrigens das man erst mit 10 000 km seine Anfängerzeit abgeschlossen hat, weil nach ca. 7000 km bei fast allen fatale Fehler auftreten weil man sich längst als souverän einstuft, unabhängig davon ob es einen richtigen Lehrgang gab oder auch nicht.

So, genug geschrieben, ich hab ja eh keine Ahnung...
Mit Religiösen zu diskutieren ist, als würde man Schach gegen eine Taube spielen.
Es ist gleichgültig, wie gut man das Spiel beherrscht,
die Taube wird die Spielfiguren umschmeißen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als habe sie gewonnen.
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon saschohei » 23. Februar 2014 14:53

Ja, da hat der Herbert recht.

Und was vor allen Dingen auch noch dazu kommt: Wenn man immer mit etwas Gas um Rechtskurven fährt, braucht man so gut wie keine Lenkkräfte.

Und ja, ich bin auch der Meinung, zu einem sicheren Gespannfahrer gehört eine fundierte Ausbildung!!!

Und zwar nicht nur fahrerisch auf der hochbeinigen MZ (meine Güte, was hab ich damals auf den ersten Kilometern mit dem Ding gekämpft, bis ich begriffen hate, die MZ "ist mir über" :-D ), sondern auch ein paar theoretische Grundlagen in die spezielle Physik unserer Asymetrischen schadet nicht.

Und so wie Herbert es beschrieben hat, hab ich es auch erlebt. Ich habe nach mehr als 100.000 km auf Gold-Wing-Gespannen dann, aus Versehen, das MZ-Gespann eines Freundes gefahren.

Unglaublich, ich hab mich kaum noch getraut Gas zu geben und bin um keine Ecke ohne Herzklopfen gekommen, dazu auch vom Gefühl extrem unsicher.

Mein Freund ist dagegen mit dem Ding vor mir um die Ecken gewedelt, dass es eine Freude war, da hinterher zu fahren.

Aber ich hab es dann doch gelernt - irgendwie, aber um mir so eine MZ zuzulegen, dafür fehlte letzten Endes die Überzeugung, soll jetzt aber keine Wertung sein!

In diesem Sinne Euch allen weiterhin unfallfreie und schöne Gespannstunden.

Willy
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon scheppertreiber » 23. Februar 2014 14:57

Wer Emme überlebt hat brauch kein Gespann mehr zu fürchten ... 8)
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Slowly » 23. Februar 2014 15:43

Stephan hat geschrieben:--- Da GV zu MG gehört ---

Ich wußte gar nicht, dass RY von GV eingemeindet wurde,
oder wohnste nicht mehr an der Schuhsohlen- und Nasen-empfindlichen Hunde-Häufchen-Allee ?
:D
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Heinzel » 23. Februar 2014 17:22

Habe damals als 18jähriger gleich ein Gespann als Ziel gehabt und auch angeschafft und auch gefahren - man war schon immer was "besonderes" mit Seitenwagen und es hat auch Spaß gemacht . . . Nach über 20 Jahren Motorrad-Abstinenz mal n Boxergespann gefahren (oh-das geht ja wie gestern :) ) Dann mußte es sowas sein und rückblickend muß ich ehrlich sagen das die MZgespanne sehr "nervös" sind ! Ich fuhr damals ne ES /2 und wollte da schon nichts von TS und ETZ wissen (vom ETZ-Motor mal abgesehen-den haben wir doch gern genommen)

Grüße aus MV
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon mikimik » 23. Februar 2014 17:39

Also bei meine xj 900 mit jeanel Lynx kam auch öfter der Beiwagen hoch. Gas ein wenig zu gemacht und
der Beiwagen hatte wieder Bodenkontakt. Warum das bei einer EMMe nicht klappt ??? Ich bin mir ziemlich sicher, hätte ich Gas gegeben und ich hätte versucht "um den Beiwagen rum zufahren" hätte ich das Teil auf die Seite
gelegt. Aber in der Tat muß man aufpassen, das man nicht instinktiv den LEnker wieder in Geradeausfahrt macht
und dann zwangsläufig auf die "Dunkle Seite der MAcht" gerät.
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Feinmotoriker » 23. Februar 2014 21:09

mikimik hat geschrieben:Also bei meine xj 900 mit jeanel Lynx kam auch öfter der Beiwagen hoch. Gas ein wenig zu gemacht und
der Beiwagen hatte wieder Bodenkontakt.


Ja. Bodenkontakt. Aber man muß aufsteuern, wenn man beim Hochkommen des BW-Rades in der Rechtskurve das Gas zu macht. und genau das ist gefährlich, weil man dann geradeaus in den Gegenverkehr fährt (oder eine Vollbremsung machen muß um nicht in den Gegenverkehr zu fahren)
Fährt man aber so langsam auf die Rechtskurve zu, daß man durch die ganze Kurve hindurch beschleunigen kann, dann fährt das Motorrad sauber um den Beiwagen herum und das Rad bleibt auf dem Boden.

Ich fahre jetzt seit 1994 Uralgespann und seit ein paar Jahren das schwere 1100er Suzuki-Ding, das ich mir genau auf den Leib geschneidert hab. Und immer noch muß ich mich wirklich zwingen, in Rechtskurven Gas zu geben. Aber dann gehtś auch wirklich sicher und flott voran.
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Stephan » 24. Februar 2014 13:16

Slowly hat geschrieben:
Stephan hat geschrieben:--- Da GV zu MG gehört ---

Ich wußte gar nicht, dass RY von GV eingemeindet wurde,
oder wohnste nicht mehr an der Schuhsohlen- und Nasen-empfindlichen Hunde-Häufchen-Allee ?
:D


Nö. Niemals nicht. Lesen. Nicht interpretieren.


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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Cali » 24. Februar 2014 13:18

Herbert aus Hamburg hat geschrieben:Nun hab ich hier doch mal rein geschaut...

Was man nämlich als MZ-Gespannfahrer mit als erstes lernt - man muß immer so fahren das man in der Rechtskurve Gas geben kann(wenn das Boot hochkommt). Oder hemmungslos viel Gas. (Was bei einem MZ-Gespann nicht ganz einfach ist). Dadurch wird die Maschine schneller als der Beiwagen, wenn man das denn so nennen kann, und das Boot fällt wieder runter. Durch das Beschleunigen wird man fast schon alleine auf Kurs gebracht, bzw. das Lenken geht dann wieder wie von alleine.
So, genug geschrieben, ich hab ja eh keine Ahnung...


Hallo - mein Dickschiff ist ja auch so schwer, dass ich das in Rechtskurven kaum hochbekomme -
habe da keine großen Erfahrungswerte. Bin aber gegenüber dem Tipp "Vollgas - wenn Boot hochkommt" doch etwas skeptisch: provoziert man nicht dadurch erst den Überschlag auf die Gegenfahrbahn ?

Gruß / Bernd
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Stephan » 24. Februar 2014 13:22

Naja, es sollte im Prinzip schon weiter geradeaus gehen. Nicht in eine Art Kreisel. . .



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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Bulldog2011 » 24. Februar 2014 14:14

Feinmotoriker hat geschrieben:...Fährt man aber so langsam auf die Rechtskurve zu, daß man durch die ganze Kurve hindurch beschleunigen kann, dann fährt das Motorrad sauber um den Beiwagen herum und das Rad bleibt auf dem Boden. ...


Ich habe da bei meinem BMW Gespann (Ural SW und Telegabel) das Gefühl, ich könnte sie fast um die Kurve tragen, vom Unverständnis der hinterherfahrenden mal ganz abgesehen...

Wobei ich mich dabei relativ sicher fühle, einmal allerdings ist mir der SW hochgekommen. Ungeplant, bei einer leichten Ausweichaktion im Wohnviertel. Rechtskurve, Engstelle und Gegenverkehr hätte eigentlich warten müssen...

War eine interessante Erfahrung..., vor allem, da es danach gleich in eine Linkskurve überging...
Gruß Andreas

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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Feinmotoriker » 24. Februar 2014 15:08

Cali hat geschrieben:
Herbert aus Hamburg hat geschrieben: Bin aber gegenüber dem Tipp "Vollgas - wenn Boot hochkommt" doch etwas skeptisch: provoziert man nicht dadurch erst den Überschlag auf die Gegenfahrbahn ?



Wo hast Du das Wort "Vollgas" gelesen? Davon war überhaupt nicht die Rede. Es geht darum, das Gespann durch den ganzen Kurvenverlauf kontinuierlich zu beschleunigen. Wenn man etwas schnell ist, halt etwas mehr Gas geben. Wenn die Karre das nicht hergibt, entsprechend langsamer am Kurveneingang sein.

Ich habe da bei meinem BMW Gespann (Ural SW und Telegabel) das Gefühl, ich könnte sie fast um die Kurve tragen, vom Unverständnis der hinterherfahrenden mal ganz abgesehen...

Meine Frau hat lang genug genau so ein Gespann gefahren. Und ich hab jetzt nicht den Eindruck, der nachfolgende Verkehr hätte sich über eine Behinderung durch Extremlangsamfahring beschwert, wenn ich damit unterwegs war. :D . Und mit meinen 3 Zentnern MUSS ich noch mehr Gas in Rechtskurven geben, damit das DIng Bodenkontakt behält, weil sich der Sturz ungünstig ändert, da das Gespann auf Frauchens Gewicht eingestellt ist. (unter 70 kg)

Mir ist auch egal, wie jeder fährt, solange er sich nur selber in Gefahr bringt. Man kann ja nur Tipps geben. Was andere damit anfangen, ist deren Sache.

Fahr mal auf einen großen freien Platz und dort immer rechts im Kreis herum. Wann kommt der Beiwagen ohne Gas hoch und wie schnell geht es mit leichter kontinuierlicher Beschleunigung?
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon Slowly » 24. Februar 2014 16:08

Feinmotoriker hat geschrieben: ... Fahr mal auf einen großen freien Platz und dort immer rechts im Kreis herum. Wann kommt der Beiwagen ohne Gas hoch und wie schnell geht es mit leichter kontinuierlicher Beschleunigung? ...

Eine sehr gute, praxisorientierte Empfehlung.
Nur so lernt man sein eigenes Gespann in seinen Grenzbereichen kennen.
Als ich z.B. vom Ural-Gespann auf mein KAWA-VN-800-Gespann umstieg, brachte das ein völlig anderes Verhalten.
Auch zum Üben "Plötzliches Ausweichen bei gleichzeitigem Bremsen" ist ein freier Platz bestens geeignet.
Im Ernstfall (Oh, Schreck!) kommen dann aber sicherlich noch die "Heißen Öhrchen" und das Pumperl dazu!
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Re: Gespann ohne Erfahrung überführen

Beitragvon mikimik » 24. Februar 2014 17:16

Bei meine XJ Gespann konnte man den Beiwagen seperat bremsen.Hui gings um die Ecke, aber nur
wenn das Beiwagenrad noch Kontakt hatte.
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