Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

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Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

Beitragvon DrittesRad » 9. Oktober 2021 15:09

Hallo zusammen,

ich bin seit fast einem Jahr Vater und fahre wirklich leidenschaftlich gerne Motorrad. Da wir "nur" ein Auto besitzen, ist mein Motorrad auch mein Alltagsfahrzeug. Am Wochenende, oder auch mal zum Feierabend, fahre ich gerne mal eine ausgedehnte Runde. In letzter Zeit jedoch macht mir das alles gar nicht mehr so viel Spaß....aus einem ganz einfachen Grund: mein schlechtes Gewissen.
Mir fällt auf, dass ich unterwegs dann feststelle, das ich gerne meine beiden Mädels dabei hätte bzw. das ich die Tour abbreche um bei den beiden zu sein. Das kann so nicht weitergehen!

Ich spiele schon seit einigen Jahren mit dem Gedanken mir ein Gespann zuzulegen. Ich bin bereits Gespann gefahren und seit dem endgültig überzeugt. Erst war es bloß Neugier, nun ist es für mich gesetzt! Ich möchte definitiv ein BMW-Gespann. Es muss nicht zwingend ein Boxer sein. Die "einfachen" Gespanne von Tripteq gefalle mir jedoch nicht so.

Ich hoffe das ich hier aus euren Erfahrungen lernen kann und vor den typischen Anfängerfehlern bewahrt werden.

Gruß

Ingo
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Re: Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

Beitragvon Saxon » 9. Oktober 2021 17:42

Moin moin,
(Nur meine Meinung)Da du seit "fast" einem Jahr Vater bist kannst du dir mit der Gespannsuche noch Zeit lassen. Ich finde so kleine Kinder gehören nicht in einen Seitenwagen.
Meine Kinder sind mitgefahren als sie sich artikulieren konnten. Ich habe Durst....Hunger....muss pinkeln etc. Vom Helm reden wir jetzt mal garnicht.
Aber das ist wie gesagt meine ganz persönliche Meinung.

Aber trotzdem: herzlich willkommen im Forum :grin:
Gruß
Helmut
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Re: Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

Beitragvon Bastlwastl » 9. Oktober 2021 22:47

viel spass bei der suche .

die frage ist eher ob die anderen 2 der 3 es auch so sehen wie du ?
oder lieber ihre ruhe habend oder das hobby nicht teilen .

wenn doch dann hast du ja glück :-)
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Re: Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

Beitragvon DrittesRad » 10. Oktober 2021 10:04

Danke für die Antworten.

@ Saxon: da gebe ich dir natürlich Recht. Ich habe aber im Hinterkopf, dass ich im Vorfeld Fahrpraxis sammeln sollte und ein passendes Gespann gibt es ja auch nicht an jeder Ecke.

@ Bastlwastl: meine Frau fährt selbst Motorrad. Bei meiner Tochter wird sich dann zeigen ob sie es mag.

Schönen Sonntag!

Gruß

Ingo
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Re: Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

Beitragvon Piper Mc Sigi » 10. Oktober 2021 10:27

Servus. Mir gings genauso. Hab mir eine Gespann als 2 Moped zugelegt für meine Kids. War eine gute Entscheidung. Mittlerweile aber schon wieder hinfällig. Die beiden fahren jetzt selber. Ich hab sie ab ca 5 Jahre mitgenomen. Anfangs nur kleine Touren. Später auch mit beiden in den Urlaub gefahren.
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Re: Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

Beitragvon frankie303 » 10. Oktober 2021 11:07

DrittesRad hat geschrieben:Ich hoffe das ich hier aus euren Erfahrungen lernen kann ...

DrittesRad hat geschrieben:... mein schlechtes Gewissen.
Mir fällt auf, dass ich unterwegs dann feststelle, das ich gerne meine beiden Mädels dabei hätte ...

Das legt sich mit der Zeit.

Gruss Frankie
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Re: Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

Beitragvon UKO » 10. Oktober 2021 17:35

Moin!

Familie erst mitnehmen, wenn Du Gespann fahren verstanden hast.
Meinen Bengel (heute 34) hab ich ab 3 Jahren mitgenommen und ihm einen Skihelm verpasst weil der besonders leicht war. Mitgefahren ist er auf dem Schoß meiner Ex - würde ich heute nicht wieder so machen.
Menschen ohne Macke sind Kacke!
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Re: Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

Beitragvon Peter Pan CR » 12. Oktober 2021 18:53

Moin, moin Ingo,
ein Gespann ist das "beste Werkzeug, um Familie zu machen".
Definitiv.
Auch Schwiegermutter setzte sich noch mit 91 Jahren hinein und lies sich durch den Ort kutschieren.
Wenn man dann alt oder gebrechlich wird, ist das Gespann die beste Reha-therapie und obendrein im Notfall viel leichter und billiger auf Behinderungen umzubauen als eine Blechkiste.

Von den lieben Vierbeinern ganz zu schweigen...., was die für einen Spass im Boot haben.
Gute Entscheidung!
Viel Glück.
Sven
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Re: Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

Beitragvon cj-gespann » 13. Oktober 2021 13:55

moin ..

... wenn das Kind von alleine inz Boot
krabbelt, dann hat es Interesse ... dann
sollte auch gefahren werden ... zu jung
gibz da meiner Meinung nach nich ...

unvergessliche Momente .. wenn die
Brut die Arme ausstreckt, um den Wind
zu fangen ...

meine beiden jüngsten waren jeweils 2
Jahre, als wir / sie damit angefangen hatten..

hier die jüngste bei der 2. Fahrt ... die erste
war kurz vorher, da war Strasse hoch
und runter ..

https://youtube.com/shorts/5kf4BHFzz9g?feature=share

nu isse 8 1/2 ..und kann Kurbelwellen
aus- und einbauen ...

https://www.google.com/search?q=mathild ... Uxf1E,st:0

das Mittelkind is 17 und fährt selbst ...
Solo zwar noch ... aber mit 18 denn, wird
sie auf einem von meinem Dreirädern
rum trödeln ..

bedenke: gespann fahren macht süchtich
und kostet auf dauer teuer ...
diese Schreiben enthält einen Gruss von

Karl-Eberhard Modrow

B.N.F.
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Re: Fahrgenuss ohne schlechtes Gewissen

Beitragvon scheppertreiber » 14. Oktober 2021 06:26

Mein Kleiner (heute 33 Jahre) ist mit 5 das erste Mal mitgefahren, damals
noch mit der Emme. Zum 18ten hatte er eine schepper MT16 bekommen.
Mit 18,5 durfte er dann den 3er machen. Man sollte da Prioritäten setzen :-D
frisierte Dnepr MT11 "Toter Oktober" * frisierte Guzzi 1000SP "donnaccia rossa" * 1000SP solo natur "milanese nera"
http://murxvonmarx.de
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