nachfolger der 650er else steht auf rädern

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nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 4. März 2018 09:40

moin zusammen!
- die shadow steht auf drei rädern :-), die hintere strebe kommt noch.
danke an quincy für die hilfe, auch bei jawa-bühme hat alles toll geklappt!
allen einen schönen sonntag, gruss stefan
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon MichaelM » 4. März 2018 10:12

Sieht erstmal toll aus, aber etwas kritisch sehe ich das schon. Ich bin ja kein erfahrener Gespannbauer. Aber beim Anschlusspunkt 4, bzw. dessen Anschlussstrebe, habe ich etwas Bauchschmerzen.
Auch ist diese “Jawa“-Klemmschelle nicht so der Bringer.
Ich weiß das das bei den Amis durchaus üblich ist und die das auch an schwereren Maschinen machen, aber ob eine deutsche Prüforganisation da ihren Segen gibt.

Edit: Habe noch 2 Bilder von einer 750iger Shado. Die Aufnahmen habe ich vor 2Jahren gemacht. Das Gespann hat mittlerweile den Besitzer gewechselt. Wurde vom Ott gebaut.
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 4. März 2018 10:48

moin michael, für kritiken und anregungen bin ich offen, deshalb habe ich die bilder ja reingestellt.
tuen und lernen, es ist das erste gepann, was ich baue, und erfahrung macht kluch :-)
letztendlich kommt nur 17 kg passagier in die noch draufzustellende kiste, sowie etwa 20 kg sand.
achso, vielleicht sollte ich noch sagen, dass der SW fast nur währen der urlaube verschraubt wird, und ich ansonsten solo fahre
gruss stefan
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon dreckbratze » 4. März 2018 11:22

ich teile die bedenken mit den klemmschellen. gibt es bei dem oberen, vorderen anschluss eine verbindung zur anderen rahmenseite? und bei den anderen anschlüssen? unterschätze nicht die auftretenden kräfte in kurven, auch bei 17 kg passagier und nur gelegentlichen gespannbetrieb. diese querbelastungen hast du bei einem solomotorrad nicht, durch die schräglage. wenn du während der fahrt einmal einen fuss auf den sw rahmen stellst wirst, du erstaunt sein wie der kram arbeitet.
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 4. März 2018 11:46

die streben 1 und 4 sind einseitig verbunden, 2 ( schwingenachse ) und 3 ( am motorhalter vorne unten ) sind durchgehend abgestützt.
zum "arbeiten" - flugzeugtragenflächen arbeiten um die plus minus 3m hoch runter - wenn sie starr wären, würden sie brechen ?!
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon dreckbratze » 4. März 2018 12:03

da machen sich auch horden von ing vorher gedanken, berechnungen und dehndtreifentests. :wink:
meine winteremme ist auch superelastisch, aber bei deiner shadow erwartest du sicher ein anderes fahrverhalten und vor allem keinen gebrochenen rahmen, oder?
ein abgerissener unterzug oder risse am lenkkopf sind kein spass.
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Sejerlänner Jong » 4. März 2018 12:05

Hallo
Bei der geschweißten Strebe bekomme ich Bauchweh.
Einem dickwandigen Rohr das gebogen ist würde ich zustimmen.
Das die "Schlauch"-Schellen vom Velorex auch fragwürdig sind hat man ja schon gesagt.
Dein Argument ich fahre nur mit Hund und im Urlaub wird beim TÜV nichts nützen. Es muss korrekt ausgeführt sein egal wieviel du fährst. Dafür unterschreibt ja der Prüfer.
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 4. März 2018 12:38

ok, erste änderungen nach euren anregungen. ansonsten mache ich das so, dass ich meinen tüffer gefragt habe, dann stelle ich ihm das vor, er kann sich und seine änderungswünsche anbringen und dann wird alles gut :-)
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Vitus jun. » 4. März 2018 14:16

Hallo
na ja , was soll ich sagen,Kritik ist ja gewünscht.
Das Anschlusssystem ist alles andere aber .... , und Velorex Klemmschellen haben am Motorradrahmen oder sonst wo nichts zu suchen, die Drücken dir den Rahmen platt.
Mein Rat, mach dir nochmal gedanken, bzw schau dir andere Anschlussysteme mit und ohne Hilfsrahmen an.
Geh doch mal mit den Bildern zu dem TÜV Prüfer deines Vertrauen, oder schick ihm die Bilder per mail bevor du noch mehr Arbeit /Zeit /Geld versenkst, und der Nette TÜV Mann verwirft dir alles.
Eventuell ist es für den TÜV /Dekra AAS alles Super und winkt den Umbau durch.

Grüsse
Vitus
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Schwadlapp » 4. März 2018 14:54

Hallo, ich habe zwar nur eine 250ziger Honda Rebel mit einem Velorex drann und das Teil ist mit den Klemmschellen irgendwann mal durch den TÜV gekommen (wer weiß wie?).
Aber mir war das ganze immer zu "schwabelig" und überhaupt hat mir das so nicht gefallen.
Ich habe dann für ordentliches und stabiles Fahrverhalten einen Hilfrahmen bauen lassen.
Jetzt fühlt es sich schon ganz gut an (zumindest für so eine kleines 250ziger Gespann).

Ich würde es nicht nur für den TÜV, sondern auch für die eigene Sicherheit ordentlich bauen lassen.

Gruß Robert
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Sejerlänner Jong » 4. März 2018 15:21

Mit diesen Teilen war der Beiwagen an der Guzzi befestigt und hatte TÜV. Ich bin damit bei Vitus Senior gewesen, oh je der Mann war nicht erfreut. Ich habe dann alles incl. Rahmen geändert. Schau dir mal in dem aktuellen Beitrag SR 500 und Duna die Bilder an. So! können gute Klemmungen aussehen.
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Thomas Heyl » 4. März 2018 17:16

Hallo!

Der Kritik schließe ich mich als Subminiatur-Gespanntreiber (mit Duna und vieeel leichterer Zugmaschine) an. Was soll der 90°-Knick vorne? Warum ist das keine Diagonale?

Neben den Schellen finde ich beide Streben auch viel zu niedrig am Motorrad angelenkt. Da entstehen auch bei wenig Last enorme Kräfte, wobei das leichte Boot nicht so sehr das primäre Problem ist, sondern das schwere Motorrad, das sich in Linkskurven darauf abstützt.

Nicht böse gemeint :grin: - das würde ich so jedenfalls nicht herumfahren.

Cheers, Langer
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon dreckbratze » 4. März 2018 18:07

langer, guck mal wo die fussraste sitzt! :wink:
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Thomas Heyl » 4. März 2018 20:50

Also gut, wenn das Ding unbedingt da sitzen soll, dann eben ein Bogen, wenn's eine Diagonale nach vieeeel weiter oben nicht tut. Wurde oben ja schon gezeigt.

Cheers, Langer
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 5. März 2018 05:52

moin! gibt es fertig gebogene streben zu kaufen oder muss das der freundliche rohrbieger erledigen?
und - um die jawa-klemmschelle zu ersetzen, hat jemand eine bezugsquelle für diese klemmen ( bildquelle motorrad-gespanne.de )
gruss stefan
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon mahout47 » 5. März 2018 06:53

Hallo,

versuch es mal bei Jochen Brett von ef-Tech https://www.ef-tech.de

Grüße aus dem Bergischen Land und viel Erfolg bei Deinem Projekt!
Hartmut
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 5. März 2018 07:47

danke, werde ihn kontakten, viele grüße
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon hubschraubär » 5. März 2018 09:53

Moin,

maya-ins-boot hat geschrieben:zum "arbeiten" - flugzeugtragenflächen arbeiten um die plus minus 3m hoch runter

...stimmt, ABER: sie sind eben genau für diese Eigenschaft konstruiert und entsprechend gebaut!!!!!!!!!!

maya-ins-boot hat geschrieben:wenn sie starr wären, würden sie brechen ?!

...stimmt, jedoch siehe oben...

Gruß hubschraubär
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Vitus jun. » 6. März 2018 09:21

Hallo Stefan
nur mit dieser Schelle ist es nicht getan, du solltest dein gesamtes Anschlusskonzept überlegen, um diesen Umbau TÜV gerecht und für die eigene u. deren anderer sicherheit durchzuführen brauchst du für die Honda einen Hilfsrahmen, dabei würde ich nach deinen Bildern zu urteilen sogar den Steuerkopf mit in den Hilfsr. mit einbeziehen, eventuell mit einem 3ten Steuerkopflager, sonst bekommst du den Vorderen oberen Anschluss nicht vernünftig hin. (Bei der Shadow von Ott ist der Vordere Anschluss oben angeschweisst, wird dir kein TÜV genehmigen)
Die unteren Anschlüsse sind bei dir zu eng zusammen, das wird so anfangen zu flattern, abgesehen davon wie der Anschluss von der Schwingenachse zum, am BW Rahmen angeschraubt ist.
Du kannst doch nicht den Gabelbolzen flach (mit einer Buchse zwischen der gabel) auf diese Velorex Blechschelle die mit 4 m8ter Schrauben befestigt ist aufschrauben, die Velo Blechschelle ist Müll, und wie lange soll die M12er Schraube halten.
Wie ich schon mal schrieb schau dir andere Seitenwagenverbindungen an. Und wenn ich den Vorderen Winkelanschluss sehen, ja, muss ich dir leider sagen du hast dich mit einem Umbau /Eigenbau nicht richtig beschäftigt, mein Rat Tummel dich auf verschiedene Gespanntreffen durchforste das Netzt Rede mit Selberbauern /Gespannbauern die auch Teile verkaufen, und besorg dir das Buch Gespann im Eigenbau, das Buch gibt zumindest mal einen einblick.
Und das nur ca.50 Kg Beladung, und nur für Urlaubsfahren der Beiwagen angebaut werden soll, sinn und unsinn muss nicht erklärt werden.
Das sind nur meine Gedanken zu diesen Umbau .

Grüsse
Vitus
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 6. März 2018 15:43

hallo vitus, danke für deine mühe und die vielen zeilen! wieso hilfsrahmen? meine suzuki LS 650 war am einzelnen unterzug mit einer klemmschelle s.o. verschraubt, sowie vorne und mittig unten am rahmen plus die hintere strebe - sie lief sauber geradeaus, 90 km-h freihändig war möglich, und das alles ohne hilfsrahmen.
ich werde den vorderen anschluss biegen lassen, die schelle ersetzen , die heckstrebe anbauen und dann mal probefahren. ich werde berichten. gruss stefan
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon MartinA » 6. März 2018 16:31

maya-ins-boot hat geschrieben:hallo vitus, danke für deine mühe und die vielen zeilen! wieso hilfsrahmen? meine suzuki LS 650 war am einzelnen unterzug mit einer klemmschelle s.o. verschraubt, sowie vorne und mittig unten am rahmen plus die hintere strebe - sie lief sauber geradeaus, 90 km-h freihändig war möglich, und das alles ohne hilfsrahmen.
ich werde den vorderen anschluss biegen lassen, die schelle ersetzen , die heckstrebe anbauen und dann mal probefahren. ich werde berichten. gruss stefan


Hallo Stefan,
einen Hilfsrahmen brauchst du, damit einerseits die auftretenden Querkräfte (die es beim Solo fahren nicht gibt) gleichmäßig und ohne Spannungsspitzen in den Hauptrahmen des Motorrads eingeleitet werden und andererseits die Anschlusspunkte da sind, wo sie aus Stabilitätsgründen liegen sollten. Das deine LS damals keinen Hilfsrahmen benötigte, lag an deren geringen Motorleistung und an der stabilen Anbringung des Beiwagens mit (ich glaube) fünf Streben. Du hast jetzt ein gänzlich anderes Motorrad mit mehr PS und schlecht passenden Anschlusspunkten am Hauptrahmen. Nach dem Stand der Technik brauchst du einen Hilfsrahmen für dieses Modell.
BMWs waren z.B. bis Bj 69 (also die Vollschwingen Fahrwerke) vom Werk als Beiwagen tauglich frei gegeben, ab den /5 Modell bis heute geht es nicht ohne Hilfsrahmen. Also nur weil man mal BMWs ohne Hilfsrahmen zum Gespann umbauen konnte, heißt das nicht, dass man heute noch BMWs ohne Hilfsrahmen zum Gespann umbauen kann.
Gruß MartinA-GS
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 6. März 2018 16:56

hallo martin, die LS hatte 31 ps, die shadow hat 39ps. beide hatten / bekommen einen 4 punktanschluss.
wenn ich die anmerkungen so lese, frage ich mich, wie die amis mit den velorex-anschlüssen so fahren können, und das zb mit einer sevenfifty mit 71ps?
viele grüsse, stefan
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 6. März 2018 17:12

hier noch die anbindung der else - 4 streben, die sichtbare 5.te ist der lenkungsdämpfer. die anbindung an die schwingenachse ist wesentlich massiver als meine an der shadow.
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Zuletzt geändert von maya-ins-boot am 6. März 2018 17:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon MartinA » 6. März 2018 17:19

maya-ins-boot hat geschrieben:hallo martin, die LS hatte 31 ps, die shadow hat 39ps. beide hatten / bekommen einen 4 punktanschluss.
wenn ich die anmerkungen so lese, frage ich mich, wie die amis mit den velorex-anschlüssen so fahren können, und das zb mit einer sevenfifty mit 71ps?
viele grüsse, stefan


Hi Stefan,
hatte für die LS 27PS und für die shadow 44 PS im Kopf, o.k. das war dann mein Fehler.
Und wie die Amis das machen, frage ich mich auch. Aber die haben auch eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 55 miles/h das entspricht 88 km/h, mit nur wenigen Ausnahmen mit 65m/h. Und nur weil es jemand in einem anderen Land so macht, in dem doch ganz viele Straßen nur gradaus gehen, muss es ja nicht gut sein.
Was sagt den der TüV Prüfer deines Vertrauens zu deinem Bauwerk? Du möchtest das Gespann ja auch abgenommen haben, deshalb hast du dich sicher im Vorfeld darum bemüht.
Ich habe z.B. vor 12 Jahren eine Vorderradschwinge selber gebaut und als Typ "MartinA" in die Papiere eingetragen bekommen. Der selbe Mensch hat letztes Jahr abgewunken, als ich mit der Idee eines erneuten Eigenbaus zu ihm gekommen bin. Nach den heutigen Richtlinien kann er mir die Schwinge nicht mehr eintragen mit den Unterlagen, die ich habe. Hab mir dann halt eine vom Motek gekauft.
Gruß MartinA-GS
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 6. März 2018 17:33

nach den sicher berechtigen einwänden hier habe ich mich bisher noch nicht auf den weg zum tüffer gemacht.
ich bestelle die vordere strebe samt schelle und den mittleren anschluss bei hr. warnke ( gespannbau.de ) neu und dann sehen wir weiter.
danke an alle ratgeber bis hieher, gruss stefan
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon dreckbratze » 6. März 2018 17:37

was in amiland teilweise zusammengeschustert wird, sollte nicht unbedingt als massstab dienen. ob du letztendlich mit 39 ps oder 70 ps in eine kurve stichst, ist wurscht, halten muss der kram.
ich denke, der richtige weg ist der, einen begleitenden tüvmann und/oder gespannbauer zu haben, also den beim bau mit einzubeziehen.

sieh das ganze hier mal als konstruktive kritik, nicht als spassverderberei! :wink:
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Vitus jun. » 6. März 2018 17:42

maya-ins-boot hat geschrieben:hier noch die anbindung der else - 4 streben, die sichtbare 5.te ist der lenkungsdämpfer. die anbindung an die schwingenachse ist wesentlich massiver als meine an der shadow.


Hallo Stefan
dann schau mal bei der LS wie weit die Anschlüsse am Beiwagen auseinanderliegen, und da ist das hintere Rohr (Rohrbogen) aus einem 31.8 X 4mm in einen 40X 4mm Rohr gesteckt, klar ist der Anschluss bei der LS so weit vorn nicht Optimal, aber manchmal geht es nicht anders. Und vorn kommt man mit dem Anschluss doch schon recht hoch, das es einigermasen mit den Rasten passt.
Aber du schreibst auch das die LS Gut Fährt, Danke fürs Lob.

Grüsse
Vitus
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 6. März 2018 17:58

hallo vitus, ist sie von dir?
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Vitus jun. » 6. März 2018 18:02

Hallo Stefan
Jep, die ist mal von uns gebaut worden.

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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Thomas Heyl » 6. März 2018 18:07

Hi Stefan!

Ich bin ganz sicher kein erfahrener Gespannbauer, ich habe mich jedoch ausgiebig mit dem Thema befasst und schon sehr viele Gespanne gesehen - von super bis Vollmurks.

Bei Deinen zwei letzten Beiträgen vergleichst Du meiner Meinung Äpfel und Birnen, oder fast.

Zunächst einmal ist Dein Seitenwagenrahmen sehr kurz und besteht genau wie bei einem Fliegengewicht-Duna nur aus einem Rechteck - ist allerdings viel breiter. Zweitens sind die Anlenkungen ganz anders. PS spielen keine Rolle, Du kannst auch mit 6 PS erheblichen Schaden anrichten.

Im Idealfall würde die hintere Diagonalstrebe am Motorrad direkt unter Deinem Hintern sitzen und genau gerade bis zur Aufnahme der Seitenwagen-Radlagerung gehen. Das mag bei Renngespannen noch tun, in der Praxis klappt das meist nicht.

Deine Strebe stützt sich etwa in der Mitte des inneren Rahmenrohrs am Beiwagen ab, also da, wo erstens die stärkste Durchbiegung und zweitens die größte Diagonal-Verwindung zu erwarten ist. Statt des statisch idealen Dreiecks hast Du da also ein Polygon mit sehr viel "Leerraum".

Die vordere Strebe liegt geschätzt 30 bis höchstens 40 cm davor. Der Einwand, dass das "flattern" wird, ist sehr berechtigt.

Lassen wir 'mal Schellen und Hilfsrahmen für den Moment außen vor. Aus der Schule kennste vielleicht noch die Hebelgesetze. Bei der aktuell viel zu tiefen Anbringung der Anschlusspunkte der Diagonalstreben an der Zugmaschine hast Du da enorme Kräfte am Werk. So rein vom ersten Foto schätze ich da bei der hinteren Strebe auf 5:1, das heißt, in einer Linkskurve drückt ganz grob Dein vierfaches Körpergewicht + Motorrad oberhalb dieses Punkts (und schon fast der ganze Motor liegt darüber!) auf diese Strebe. Das berücksichtigt noch nicht 'mal Fahrdynamik, Fliehkräfte und derlei - denn da kommst Du ganz schnell auf noch weit mehr. Und Gott geb's, dass der Bootsrahmen dann genug Flexibilität beweist, sonst kann das aber ganz böse enden.

Zur vorderen Strebe: Sorry, aber Winkel, Anbringungspunkt in Mitte des Rahmens und einseitige Schelle sind ein no-go. Das sollte ein Prüfer nicht einmal bei einem 12 PS-Gespann hinnehmen, wenn er seinen Job liebt und seine Prüflinge vor Schaden bewahren will. Das wurde hier ja auch schon breitgetreten. "Meinen" Jungs bei den Kesseldruckprüfern darfst Du mit sowas nichtmal kommen, wenn auch ein Dreipunkt-Anschluss noch legal wäre. Und Du willst ja sicher auch noch ein Weilchen leben :grin: .

Hast Du diesen Winkel selbst geschweißt? Gegen gute Eigenbau-Lösungen hat der TÜV oft nichts, es kann Dir jedoch passieren, dass für Schweißungen nach einem Zertifikat gefragt wird, vor allem, wenn eine Konstruktion so offenkundig Eigenbau ist.

Nochmal aus der Praxis mit "Mücken". Mir ist meine vordere Streben-Verschraubung 'mal abgerissen. Da konnte ich schon in der Tempo 30-Zone selbst bestaunen, wie das alles dann arbeitet - +/- 2 cm waren da durchaus drin!

Wie ebenfalls richtig gesagt, ist es nicht interessant, was Du mit dem Gespann vorhast. Stell' Dir vor, dass ein furchtloser und erfahrener Gespanntreiber das Ding mit hast-Du-was-kannst-Du um die Ecken treibt, und das mit Passagier und am Limit der Physik - und dann hast Du immer noch nicht das, was an Stabilität angestrebt werden sollte.

Das klingt alles super-besserwesserisch, ist jedoch nicht böse gemeint. Wenn Volker unser federleichtes Gespann mit meiner Tochter im Boot treibt, ist zwar schon alles mögliche gebrochen oder abvibriert, am Fahrwerk war jedoch nie 'was, und das muss so sein.

Noch'n Tipp: Mach' beim TÜV erst die Pferde scheu, wenn Du eine bessere Lösung im Angebot hast - sonst machst Du die Buben nur misstrauisch.

Cheers, Langer
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 6. März 2018 18:15

danke, langer - liegt wohl noch ein stückchen weg vor mir...
( ? beide - die else und die VT haben einen velorex 562 rahmen )

vitus, sorry - aber das muss sein - du schreibst oben, die VT benötige einen hilfsrahmen - und die else nicht?

Gruss Stefan
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Vitus jun. » 6. März 2018 18:50

Hallo Stefan
Der Honda Rahmen wird als solches kein Hilfsrahmen benötogen (sinn macht der aber immer), der Hilfsrahmen soll die Anschlusspunkte für den Beiwagen aufnehmen, nur mit einem Hilfsrahmen kannst du möglichst die Optimalsten Anschlusspunkte an den Honda Rahnen bekommen. Der sogenannte Hilfsr. kann auch 2 oder 3 oder, oder Teilig sein .
Zb. Unten sind die Anschlüsse nicht gut /zu eng zusammen, bei der LS ist das einfach der kompromiss , weil nichts da ist wo man was anschrauben kann.
Vorn oben der Anschluss muss einfach höher, das geht nur mit einem Hilfsrahmen, und unten am Rahmen ist es genauso, da gibs doch was um ein Rohr zu Verschrauben.
Problem ist auch der Velo Rahmen der ist zu kurz, auch da wirst du eine Hilfskostruktion machen müssen um die vordere Streben vernünftig anbinden zu kömmen.
Es ist eben immer ein kompromiss, aber der sollte so ausgeführt sein das der Hält und nach dem Stand der Technik gefertig wird.
Und alle anderen haben dir hier doch schon einiges sinnvolles dazu geschrieben.
Alles andere führt hier zu weit, ich klink mich jetzt raus

Grüsse
Vitus

Nochmal Nachtrag:
Bau mal unter dem /am Steuerkopf dieses Abdeckungsgeraffel ab, da ist mit sicherheit Platz über dem Kühler wo du den Anschluss anbringen kannst.
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Stephan » 6. März 2018 21:39

MartinA hat geschrieben:. . .
BMWs waren z.B. bis Bj 69 (also die Vollschwingen Fahrwerke) vom Werk als Beiwagen tauglich frei gegeben, ab den /5 Modell bis heute geht es nicht ohne Hilfsrahmen. Also nur weil man mal BMWs ohne Hilfsrahmen zum Gespann umbauen konnte, heißt das nicht, dass man heute noch BMWs ohne Hilfsrahmen zum Gespann umbauen kann.
Gruß MartinA-GS


Und bevor jetzt einer was sagt. Meine BMW hat zwar keinen Hilfsrahmen, aber da wurde ein komplett neuer Rahmen von EML gebaut.

Ansonsten find ich solche Threads immer wieder interessant.


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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon FietePF » 6. März 2018 22:00

Ansonsten find ich solche Threads immer wieder interessant.

ich auch :smt039

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hat jemand eine bezugsquelle für diese klemmen

Stemler in Remscheid hat so einiges an Schellen und Streben im Steib Katalog:
http://www.motorrad-stemler.de/dcenter/down/steib.pdf

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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Portaner-XS » 7. März 2018 07:20

STEIB Bornowski sehr seriöser Händler baut auch nach eigenen Vorgaben Jürgen aus Porta
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon Vitus jun. » 7. März 2018 10:52

Hallo Stefan
habe mal ein Bild von einer VT 600 rausgesucht.
Der Motorradrahmen gibt dir genug um eine ordentliche Anschlusstechnik am Motorrad zu Realisieren.
https://www.autoscout24.de/angebote/hon ... =item_card
http://motos.autos-markt.com/Honda-VT-6 ... 4/lot85714
https://www.ebay.de/itm/Motorrad-Gespan ... 0011.m1850

Mehr kann ich dir jetzt nicht helfen
Viel Spass beim Schrauben

Grüsse
Vitus
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 7. März 2018 19:22

dankeschön!
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 28. März 2018 13:06

hallo alle zusammen!
so, heute war der tach der wahrheit :-)
um´s kurz zu machen, abnahme und wahlweiser eintrag ist meinem tüffer durch, wenn die bremse,elektrik und der W124-lenkungsdämpfer dann dran sind
also, danke für die konstruktive kritik, die mich weitergebracht hat!
schöne ostern zusammen, gruss stefan
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon ETZChris » 28. März 2018 13:29

Kauf dir einen richtigen, passenden Lenkungsdämpfer und nicht diesen Klotz für den Benz.
Dann kommt zur Stabilität auch noch Fahrspass hinzu.
weich http://www.mobec-teilevertrieb.de/gespa ... er-010.php
hart http://www.mobec-teilevertrieb.de/gespa ... er-020.php

Ja, kostet deutlich mehr als der für den Benz. Ich war froh als das dusselige Ding dann aber endlich raus war.
Gruß Christian

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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 28. März 2018 13:48

hallo christian, steht auf deinem die nummer von hersteller ( stabilus) drauf? gruss stefan
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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon ETZChris » 28. März 2018 14:03

Diese Nummer würde dir nix nutzen, denn Mobec läßt die Dämpfer bei Stabilus exklusiv fertigen. Es gibt kein Vergleichsprodukt aus dem normalen Stabilus-Programm.
Gruß Christian

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Re: nachfolger der 650er else steht auf rädern

Beitragvon maya-ins-boot » 28. März 2018 14:26

schade und danke!
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