Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Alle Technikfragen, die in kein Unterforum passen

Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon maxemilio » 6. April 2017 22:52

Hallo ins Forum,

ich fahre eine 1200er Suzuki Bandit/Bruno Kombination, Bj.98. Kurzfristig will ich die altersschwache Batterie aus dem Rahmendreieck nehmen und durch eine Autobatterie im Beiwagen ersetzen. Außerdem möchte ich einen Zusatztank einbauen. Ich will das wie folgt angehen.

Batterie:
Verlängerung der jetzigen Batteriekabel bis in den Kofferraum. Ist das ok oder brauche ich dickere Kabel? Reicht die Leistung der serienmäßigen Lichtmaschine um eine 12 Volt/50 Ah Batterie aufzuladen?

Welche Probleme gibt es noch, die ich nur nicht kenne?

Zusatztank:
Der soll von Monopoel oder einer Werkstatt kommen. Das Benzin soll idealerweise während der Fahrt und andernfalls (wenn dafür der Aufwand zu hoch ist) dann eben bei einem Stop umgepumpt werden in den Motorradtank. Die hierfür erforderliche Vorförderpumpe bekommt ihren Platz dort wo bislang die Motorradbatterie war. Der Überlauf des Motorradtanks wird in den Rücklauf des Zusatztanks geführt. Betankt wird der Zusatztank im Kofferraum. Ein Absperrventil (Rücklauf) wird es geben.

Über welche Öffnung kann ich in den Motorradtank pumpen? Welche Probleme gibt es hier die ich nur nicht kenne?

Vertragen sich Baterie und Tank im Kofferraum? Gibt es hier außer akademischen Probleme auch tatsächliche Explasionsgefahr zu fürchten? Immerhin ist der Funkenspender (Vorförderpumpe) ja ins Freie verbannt?

Die Eintragungsproblematik kann von mir aus unbeachtet bleiben! Das ist ein Problem. Es soll aber hier nicht interessieren.

Auf Tips, Hinweise, Anregen, Lösungsvorschläge freue ich mich und sage schon hier dafür Dank!

Gruß Andreas
Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat ja Zeit.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon willi-jens » 7. April 2017 05:28

Hallo Andreas,

ohne Dich jetzt von Deinem Vorhaben abbringen zu wollen, aber die Kombination von Tank in einem geschlossenen Raum (wie hier Kofferraum, wo ja nicht selten über Geruchsbelästigung geklagt wird) und offenen, elektr. Verbindungen für hohe Ströme (wie hier z.Bsp. die Batteriepole) würde ich nicht gerade als ideal bezeichnen.
Einmal eine nicht ganz fest gezogene Batterieklemme und man könnte richtig Spaß haben... :roll:

Grüße

Jens
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Neandertaler » 7. April 2017 06:24

willi-jens hat geschrieben:Einmal eine nicht ganz fest gezogene Batterieklemme und man könnte richtig Spaß haben... :roll:


das sehe ich genauso - Batterie und Tank in einem geschlossenen Raum... ich würde das nicht machen
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Slowly » 7. April 2017 06:48

Ein einziger Funke erklärt schlagartig, warum Knallgas* so heißt :!:
*Und was für Wasserstoff (aus gasendem Akku) gilt, funktioniert auch mit Benzin(-Dämpfen)
Und danach leiht dir der Neandertaler seinen Avatar-Spruch über gewonnene Erfahrung :!:

8)
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon maxemilio » 7. April 2017 09:46

Ok, habe ich verstanden. Wohin nun mit der Batterie? Im Rahmendreieck sitzt ja die Vorförderpumpe.

An den Rahmen vom Beiwagen zwischen Bandit und Bruno? Hat jemand Bilder wie das aussieht?


Gruß Andreas
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Zimmi » 7. April 2017 10:24

Die Vor- und Nachteile von Autobakterien wurden hier ja schon vielfach erörtert - ich denke, man braucht so ein großes, schweres Trumm eigentlich nicht...
Ich persönlich würde die Original-Bakterie einfach gegen eine neue identische (oder vielleicht gibt's auch einen passenden Kung-Long-Bleivlies-Akku, wie bei den BMWs gerne genutzt?) ersetzen. Die Pumpe vom Zusatztank dann am besten in dessen Nähe einbauen oder im Tank integrieren.

Grysze, Michael
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Piper Mc Sigi » 7. April 2017 11:51

ich habe mir eine dieser neuen LIFePO4 Batterien von der Firma http://www.cs-batteries.de/ gekauft. Sind sehr teuer haben aber nur Vorteile.
Sie sind um die hälfte kleiner als die originalen und dadurch kannst du dir eine schwerere in den original Batteriekasten stecken.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon dirkME » 7. April 2017 12:08

Ist den bei der Suzuki tatsächlich eine Förderpumpe nötig ??

Warum elektrischen Strom verbrauchen/wenden, wenn die Physik das auch ohne jegl. Antrieb erledigen kann ??


Upps. Grad Nachgedacht. Klar brauchst Du eine Pumpe, die Suzuki hat ja nen Unterdruckbenzinhahn ...
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Crazy Cow » 7. April 2017 12:22

Das letzte habe ich zwar jetzt nicht verstanden, aber grundsätzlich gibt es allerlei Möglichkeiten.
Wenn der Tank unten ist und die Vergaser oben, braucht man eine Pumpe, oder? Es sei denn, man nimmt einen kleinen Rollertank von 5l und packt ihn ins Rahmenheck der Zugmaschine. Tatsächlich habe ich nie mehr als 5l aus dem Zusatztank benötigt.
Wenn ich selbst einen Tank neu zu verbauen hätte, tätte ich einen Zwischenboden im Kofferraum des SW einpassen und 3mm drüber laminieren.
Dann ein entsprechend großes Loch in den Boden des Kofferraumes sägen und den Tank am Zwischenboden abhängen, das Loch natürlich offen lassen.
Es gab ein Auto, dass wider besseres Wissen noch spät einen Tank in den Fahrgastraum bekam, das war der imho der Opel Astra Caravan. Es gab viel Kritik zu dem Gestank, obwohl in der Großserie schon allerlei gute Vorkehrungen dagegen getroffen werden konnten.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Saxon » 7. April 2017 14:44

Bei mir sind es 25 Liter im Kofferraum, und es stinkt....Schläuche sind neu....und es stinkt genauso :(
Die Batterie habe ich im rechten Seitenkoffer untergebracht (Den bekommt man nämlich mal nicht eben so ab) Zur Sicherheit steckt ein "Natoknochen" unter der Sitzbank.
Was mein Vorbesitzer geschickt gemacht hat ist die Verwendung eines Zeitrelais. Reserveleute geht an, erst dadurch kann die Pumpe eingeschaltet werden, Knopf für das Relais drücken und es werden 10 Liter rübergepumpt.
Gruß
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Slowly » 7. April 2017 15:31

maxemilio hat geschrieben: Wohin nun mit der Batterie?

Meine einzige Aussen-Option wäre hinten zwischen Maschine und Beiwagen.
Ist ein optimal geschützter Platz, hat kurze Verkabelungswege und sieht auch "professionell" aus.
Wenn dortige Pumpe stört, würde ich die entsprechend nahebei umpositionieren.
Viel Erfolg und ein gutes Ergebnis wünscht dir
mit Gruss
SL :smt045 LY
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Crazy Cow » 7. April 2017 15:41

Slowly hat geschrieben:
maxemilio hat geschrieben: Wohin nun mit der Batterie?

Meine einzige Aussen-Option wäre hinten zwischen Maschine und Beiwagen.
Ist ein optimal geschützter Platz, hat kurze Verkabelungswege und sieht auch "professionell" aus.
Wenn dortige Pumpe stört, würde ich die entsprechend umpositionieren.

Gruss, SL :smt045 LY


Das ist nicht viel. :(
Kafferäcer Erbauer wählen einen Platz vor dem Motor, damit man durch das Rahmen Dreieck durchgucken kann. Und wenn die Bandit eine Schwinge mit Nachlaufverkürzung hat, ist da ein schöner Platz für einen blechernen Badderiekasten. Hochformat Badderie 20 oder 22Ah, die ruckt was wech.
http://www.autobatterien24.com/Akku/Akk ... ::285.html
http://www.batteriespezialist.de/Akkus/ ... ::240.html
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon FredB » 7. April 2017 18:39

Bin mal wieder ziemlich kontraproduktiv - aber für einen Zusatztank kann ich auch im Anblick der gegebenen Nachteile wirklich nix brauchbares erkennen, sofern man nicht wirklich tankstellenlose große Distanzen überbrücken muss. Zugegeben, wenn man das will brauchts keinen (für andere) nachvollziehbaren Grund. Aber alle zweihundert oder dreihundert Kilometer mal kurz anhalten, um zu tanken/pinkeln Füße vertreten gehört definitiv dazu. Wer fährt ohne Pause länger am Stück? Das sind landstraßenmäßig immerhin ca. dreieinhalb bis vier Stunden reine Fahrzeit. Wenn ich das unkommod finde und mir der Vorgang der Kraftstoffaufnahme so auf'n Sack geht, habe ich doch definitiv das falsche Fortbewegungsmittel (würde ich zumindest in meinem Falle so betrachten).
Mir wäre in der Tat auch unwohl, meine Mitfahrer ohne jeglichen Zwang auf einem mobilen Molly zu platzieren oder dem Treibstoffgschmäckle auszusetzen (was nicht wirklich ausgeschlossen werden kann, zumindest bei den meisten Konstruktionen). Im Falle eines Unfalles möchte ich ungern das Spritvolumen eines Tanklasters um mich rum haben. But some like it hot... Batterie und Zusatztank im Kofferraum - must not have, mein Leben war bislang spannend genug.
R.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Rolli_58 » 7. April 2017 19:12

FredB hat geschrieben:Bin mal wieder ziemlich kontraproduktiv - aber für einen Zusatztank kann ich auch im Anblick der gegebenen Nachteile wirklich nix brauchbares erkennen, sofern man nicht wirklich tankstellenlose große Distanzen überbrücken muss. ... But some like it hot... Batterie und Zusatztank im Kofferraum - must not have, mein Leben war bislang spannend genug.
R.


Vielleicht kann man zum Einschalten der Benzinpumpe so einen kleinen roten Schalter mit der Aufschrift "Ignition" finden :-D .

Spaß beiseite: Ich finde für den EU-Raum ein Navi, das einem immer die Distanz zur nächsten Tanke anzeigt, praktischer und vor allem ausreichend. Aber ich finde ja auch die 30 und 40 l Tanks für die BMW GS Adventure blöd, habe vielleicht die falsche Einstellung zu dem Thema.

Wie der Vorredner schon schrieb: Wenn man etwas will, ist das wohl ein nicht zu überbietendes Argument :wink:
Gruß
Peter
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Schorpi » 7. April 2017 19:38

Moin -
ich sehe das wie FredB -ein Zusatztank braucht man in Europa nicht wirklich.
Eine Pause nach ca. 200 km ist auch o.k.

Aber natürlich darf sich jeder so ein Teil anbauen.
Eine Kosten-/Nutzenrechnung sollte aber unterbleiben-ich denke, der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Gewinn.

Den möglichen Spritmangel an nächsten Tag behebe ich damit, das ich auf der Heimfahrt,
an der letzten Tankstelle vor zu Hause, wenn nötig,nochmal voll tanke.
Ich habe Kwasi immer ein vollgetanktes Gespann in der Garage.
Wenn das aus irgendeinem Grund nicht der Fall ist, habe ich noch einen 5 ltr. Reservekanister im Gespann.
Das gibt nochmal Sicherheit, nicht liegenzubleiben.

Liebe Grüße
SCHORPI- :P

BTW.....wenn ihr Roller oder Moped fahrende Nachzuchten habt, prüft vor jeder Abfahrt ob der Reservekanister noch voll ist :wink:
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon willi-jens » 7. April 2017 19:39

Piper Mc Sigi hat geschrieben:ich habe mir eine dieser neuen LIFePO4 Batterien von der Firma http://www.cs-batteries.de/ gekauft. Sind sehr teuer haben aber nur Vorteile.
Sie sind um die hälfte kleiner als die originalen und dadurch kannst du dir eine schwerere in den original Batteriekasten stecken.


Jetzt mal abgesehen von dem geringen Gewicht und dem kleineren Platzbedarf was für Vorteile sind es denn Deiner Meinung nach, daß sich der doch recht erkleckliche Preis bei recht kleiner Batteriekapazität rechnet? :smt017


Grüße

Jens
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon FredB » 7. April 2017 19:52

Schorpi hat geschrieben:Den möglichen Spritmangel an nächsten Tag behebe ich damit, das ich auf der Heimfahrt,
an der letzten Tankstelle vor zu Hause, wenn nötig,nochmal voll tanke.
SCHORPI- :P


Da hast Du ein schwerwiegendes Problem aber sowas von elegant gelöst - muss man erst mal draufkommen... :D :D :D
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Z3-S7 » 7. April 2017 20:16

willi-jens hat geschrieben:
Piper Mc Sigi hat geschrieben:ich habe mir eine dieser neuen LIFePO4 Batterien von der Firma http://www.cs-batteries.de/ gekauft. Sind sehr teuer haben aber nur Vorteile.
Sie sind um die hälfte kleiner als die originalen und dadurch kannst du dir eine schwerere in den original Batteriekasten stecken.


Jetzt mal abgesehen von dem geringen Gewicht und dem kleineren Platzbedarf was für Vorteile sind es denn Deiner Meinung nach, daß sich der doch recht erkleckliche Preis bei recht kleiner Batteriekapazität rechnet? :smt017


Grüße

Jens


Wer sich sowas kauft ist eben nicht so ein Wirtschaftsschädling wie die Anderen die sich nur eine normale Batterie kaufen.
Außerem sichert man damit Arbeitsplätze.
Die Gewichtsersparnis spiel vermutlich in unserer Altergruppe nicht zwingend eine Rolle, denn so 2 bis 5 kg oder noch mehr Gramm hat wohl jeder von uns als vermeidbare Reserve selbst auf den Rippen.

Mein Junior hat aber auch in seinem Bike so eine federleichte Batterie.

Also, wenn's scheeee macht!
Gruß Oli

Bevor ich mich drüber aufrege, ist es mir lieber scheißegal !
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Michael1234 » 7. April 2017 20:17

Och Männers der Andreas will halt einen Zusatztank dann sollte man ihm keine Diskussion über Sinn oder Unsinn eines zusätzlichen Tanks anbieten. Er will's halt und das sollten wir respektieren.

Tipps zur Umsetzung sind bei sowas natürlich immer sinnvoll und tragen sicher auch dazu bei den Wunsch des Fragestellers in die Praxis umzusetzen. Vor allem natürlich Warnungen wie keinesfalls Batterie und Tank gemeinsam unterzubringen sind wichtig!

Als ich damals das Thema Zusatztank hier aufgegriffen habe war ich auch sehr froh um die Tipps. Das manche Gespannfahrer meine Idee aus ihrer Sicht sinnfrei fanden habe ich natürlich akzeptiert - umgesetzt habe ich meine Idee dann trotzdem, ich wollte es halt ;-)

In dem Sinne, herzlichen Gruß,
Michael
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Crazy Cow » 7. April 2017 20:39

Z3-S7 hat geschrieben:Wer sich sowas kauft ist eben nicht so ein Wirtschaftsschädling wie die Anderen die sich nur eine normale Batterie kaufen.
Außerem sichert man damit Arbeitsplätze.


Echt!?

Wie jetzt, durch Tagebau in China?

Ich will mich ja gar nicht gegen die neue Welt streuben, aber gibt es eigentlich kein Youtube Video, wie so ein Li-Ion Teil mal hoch geht?
Und was sind die Ursachen dafür? Sie sollen angeblich Sicherheitselektronik gegen alles Mögliche im Akku selbst haben, ist das so? Ich habe mal einem Metabo Entertainer sein Vorführgerät einfach beim Holzbohren (hohe Drehzahl) gefetzt.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon FredB » 7. April 2017 21:05

Michael1234 hat geschrieben:Och Männers der Andreas will halt einen Zusatztank dann sollte man ihm keine Diskussion über Sinn oder Unsinn eines zusätzlichen Tanks anbieten. Er will's halt und das sollten wir respektieren.

Tipps zur Umsetzung sind bei sowas natürlich immer sinnvoll und tragen sicher auch dazu bei den Wunsch des Fragestellers in die Praxis umzusetzen. Vor allem natürlich Warnungen wie keinesfalls Batterie und Tank gemeinsam unterzubringen sind wichtig!

Als ich damals das Thema Zusatztank hier aufgegriffen habe war ich auch sehr froh um die Tipps. Das manche Gespannfahrer meine Idee aus ihrer Sicht sinnfrei fanden habe ich natürlich akzeptiert - umgesetzt habe ich meine Idee dann trotzdem, ich wollte es halt ;-)

In dem Sinne, herzlichen Gruß,
Michael


Michael,
Sinn oder Unsinn diskutieren macht gelegentlich schon Sinn, wenn man den Eindruck hat, dass dieser Wille nicht auf der nötigen Basis an Grundwissen um Nutzen, Folgeproblematiken und Begleiterscheinungen aufsetzt. Der angesprochene real zu erzielende Nutzen (definiert mit 600km Strecke "nicht tanken wollen") erschien mir nicht im Widerspruch zu alldem - sprich: praxisfremd. Könnte ja auch sein, der gute Mann lässt sich für 'n ordentlich Batzen Geld sowas einbauen um hinterher festzustellen, dass es das nicht wirklich gebraucht hätte bzw. fortan eher nachteilig ist.
Klar, ob's andere (oder z. Bp. ich) sinnfrei finden ist dabei natürlich wirklich völlig wurscht.
R.
R.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Schorpi » 7. April 2017 21:10

FredB hat geschrieben:
Schorpi hat geschrieben:Den möglichen Spritmangel an nächsten Tag behebe ich damit, das ich auf der Heimfahrt,
an der letzten Tankstelle vor zu Hause, wenn nötig,nochmal voll tanke.
SCHORPI- :P


Da hast Du ein schwerwiegendes Problem aber sowas von elegant gelöst - muss man erst mal draufkommen... :D :D :D


@FredB
wir Heidjer sind ein cleveres Völkchen-das Überleben in der Heide hat uns hart und erfinderisch gemacht-Kwasi-

Liebe Grüße
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon maxemilio » 7. April 2017 21:24

Danke Michael! Ich mach das mit dem Tank.

Weil ich es will, weil es sinnvoll ist, weil ich gerne Pausen mache, weil ich ungern gezwungen bin nur des Tankens halber anzuhalten, weil ich auf dem richtigen Scheißland wohne und nachts um 02.00 Uhr, nach der Schicht, nur mit Polizeieinsatz Benzin aus der Tanke bekäme, ...und weil des Menschen Wille nun einmal sein Himmelreich ist.

Und: euer aller Kommentare sind mir echt was wert - ich lerne, beachte, frage nach, korrigiere mich, sehe etwas anders, etc.. Also weitermachen! Auch wenn es Kritik ist!

Gruß Andreas
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Mit&Ohne » 7. April 2017 22:05

Also ich bin um unseren Zusatztank echt froh - hat der Tank in unserer Vmax ja blos 15l. :roll:

Gruß, Jochen
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon rotklinker » 7. April 2017 22:15

Die Einspritzpumpe (sitzt bei meiner K100 im Tank) zieht im kurvigen Geläuf Luft, wenn nur noch ca. 6l im Tank sind. Das ist manchmal recht nervig. Da bin ich froh, wenn ich aus dem Zusatztank mal eben 5l nachschieben kann.

Mein altes Gespann hatte einen 36l Heinrichtank. Der hing links und recht am Rahmen so tief, das in jeder "Backe" etwa 4l Sprit waren, die auch bei engagierter Fahrweise dort blieben. Dazu 2 Benzinhähne und Vergasertechnik. Ein Zusatztank wäre hier Unsinn gewesen.

Es hängt also sehr vom jeweiligen Konstrukt ab, ob ein zweiter Tank Sinn macht oder nicht.
Zuletzt geändert von rotklinker am 7. April 2017 22:24, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß Kay


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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Slowly » 7. April 2017 22:23

Crazy Cow hat geschrieben:
Z3-S7 hat geschrieben:Außerdem sichert man damit Arbeitsplätze.

Echt!?
Wie jetzt, durch Tagebau in China? ...

Echt!?
Deine Starterbatterie besteht aus Zink-Kohle-Elementen :?:
Aus Kohle aus dem chin. Tagebau :?:
Und nicht aus Untertagegruben mit Batteriekohleflözen :?:
:smt005

Andreas, du hast souverän reagiert.
Zieh das durch :!:
Viel Erfolg!

Gruss,
SL :grin: LY
Zuletzt geändert von Slowly am 8. April 2017 08:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon AlexEF » 7. April 2017 22:34

rotklinker hat geschrieben:Die Einspritzpumpe (sitzt bei meiner K100 im Tank) zieht im kurvigen Geläuf Luft, wenn nur noch ca. 6l im Tank sind. Das ist manchmal recht nervig. Da bin ich froh, wenn ich aus dem Zusatztank mal eben 5l nachschieben kann.



Ja, das kann ganz schön nerven, wenn die mitten in der Linkskurve zu husten anfängt. Ich hab an meinem Gespann auch noch keinen richtigen Platz für einen Zusatztank oder einen Kanisterhalter gefunden. Hab einen 2L Fuelfriend, den kann man irgendwo hin stopfen.
Grüße aus Erfurt


Alex
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Piper Mc Sigi » 8. April 2017 08:16

Die weiteren Vorteile bei diesen Batterien sind das sie lange ihre Leistung halten. Ich habe eine USB Steckdose verbaut die zieht immer ein wenig Strom, bei meiner normalen Motorradbatterie war da der Saft recht schnell weg. So habe ich mehr reserve. Das Gewicht ist egal aber der Platz ist manchmal entscheidend. Ich bin noch im Vn 800 Forum und da werden Mopeds oft zu Bobbern umgebaut da nervt die große Batterie. Da der Rahmen verändert wird braucht man eine kleinere Batterie. Einbauen kann man sie egal wie. Die Teile werden auch bei ferngesteuerten Autos u.s.w. benützt. Auch das abstecken ist ein Kinderspiel. Da nicht mehr verschraubt sondern ein Stecker verbaut ist. Auch hat man nicht die Gefahr wie bei Säurebatterien das die Stelle wo die Batterie steht rostet. Spezln von mir fahren alte HDs und so mancher jammert das die Batterie zerrüttelt wird. Kann hier nicht passieren da diese keine Platten haben. Sind wie normale Akkus aufgebaut. Es gibt noch weitere Vorteile aber ich schreibe gerade mitn handy,da machts ned grad Spaß zum schreibn.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Stephan » 8. April 2017 10:11

200km? Wäre mir zu wenig. Im Elsass musste da ja all Stunde runter in's Tal, 'ne Tanke suchen.

Ansonsten würde ich auch eher den Zusatztank im Bereich „rechter Koffer" setzen. . .


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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon willi-jens » 8. April 2017 11:59

Piper Mc Sigi hat geschrieben:Die weiteren Vorteile bei diesen Batterien sind das sie lange ihre Leistung halten. Ich habe eine USB Steckdose verbaut die zieht immer ein wenig Strom, bei meiner normalen Motorradbatterie war da der Saft recht schnell weg. So habe ich mehr reserve. Das Gewicht ist egal aber der Platz ist manchmal entscheidend. Ich bin noch im Vn 800 Forum und da werden Mopeds oft zu Bobbern umgebaut da nervt die große Batterie. Da der Rahmen verändert wird braucht man eine kleinere Batterie. Einbauen kann man sie egal wie. Die Teile werden auch bei ferngesteuerten Autos u.s.w. benützt. Auch das abstecken ist ein Kinderspiel. Da nicht mehr verschraubt sondern ein Stecker verbaut ist. Auch hat man nicht die Gefahr wie bei Säurebatterien das die Stelle wo die Batterie steht rostet. Spezln von mir fahren alte HDs und so mancher jammert das die Batterie zerrüttelt wird. Kann hier nicht passieren da diese keine Platten haben. Sind wie normale Akkus aufgebaut. Es gibt noch weitere Vorteile aber ich schreibe gerade mitn handy,da machts ned grad Spaß zum schreibn.


Hallo,

außer dem geringeren Platzbedarf und dem geringeren Gewicht kann ich da jetzt keinen Vorteil gegenüber den Odyssey Hawker Batterien erkennen. Ich hatte beim letzten Kauf auch mal kurz überlegt ob ich jetzt wieder eine Odyssey Hawker oder halt eine LiFePO4 kaufen sollte, aber letztlich habe ich dann doch keinen Grund finden können nur wegen vielleicht 3 - 3,5kg Gewichtsunterschied mehr als das doppelte auszugeben um dann doch noch nur < 10Ah (statt 13 Ah) bei gleichzeitig höherer Selbstentladung zu erhalten (mal vorrausgesetzt man hat die bei LiFePO4 empfehlenswerte Balancerschaltung). Aber vielleicht gibt es da noch Vorteile, die Du uns noch sagen könntest.

Grüße

Jens
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon rotklinker » 8. April 2017 12:17

Crazy Cow hat geschrieben:
Ich will mich ja gar nicht gegen die neue Welt streuben, aber gibt es eigentlich kein Youtube Video, wie so ein Li-Ion Teil mal hoch geht?


Ein Guzzi-Kollege hatte so ein Teil verbaut gehabt. Als der Regler seinen Geist aufgab, ist die Batterie mit großen Qualm verstorben. Hier aus CR-Gründen der link zum Thema im Forum (Bilder ziemlich weit unten auf der ersten Seite):
http://www.v11sport.de/forum/viewtopic. ... ie#p120340

Ne Odyssee/Hawker hält, bei artgerechter Haltung, 10 Jahre und länger.
Zuletzt geändert von rotklinker am 8. April 2017 12:44, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß Kay


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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon rotklinker » 8. April 2017 12:21

Stephan hat geschrieben:200km? Wäre mir zu wenig.

Stephan


Exakt Stephan! Nach etwa 200 km fängt ´die K an zu stottern. Bei uns, in der nordeutschen Gegend, krieg ich die K mit vollem Mopedtank auch auf 300km Reichweite, aber eben nicht in den Mittelgebirgen oder gar in den Alpen.
Gruß Kay


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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Piper Mc Sigi » 8. April 2017 14:23

Ich finde de Batterien super und warum weniger Ah? Du musst umdenken bei diesen Batterien. Ist wie bei LEDs. Aber daran erkennt man das du dich nicht damit beschäftigt hast. Macht aber auch nix ich bin neuer Technik aufgeschlossn. Ich hab zwei Autos mit Autogas und was musste ich mir da schon anhören. Was Gas im Auto? Das kann ja explodieren!!
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon willi-jens » 8. April 2017 14:45

Piper Mc Sigi hat geschrieben:Ich finde de Batterien super und warum weniger Ah? Du musst umdenken bei diesen Batterien. Ist wie bei LEDs. Aber daran erkennt man das du dich nicht damit beschäftigt hast. Macht aber auch nix ich bin neuer Technik aufgeschlossn. Ich hab zwei Autos mit Autogas und was musste ich mir da schon anhören. Was Gas im Auto? Das kann ja explodieren!!


Daß man die LiFePO4 prozentual weiter entladen kann ist mir schon bewußt, aber gerade mit den heute üblichen Ruheströmen der Fahrzeugelektrik/-elektronik (bis zu 5mA sind leider üblich) bleibt nach recht kurzer Standzeit weniger Kapazität zum Starten als bei den Reinblei Odyssey Hawker Batterien (und dies bei weniger als die Hälfte des Preises!). Keine Bange ich habe da meine Hausaufgaben imho schon gemacht.

Aber wenn Du da doch noch andere Vorteile hast, dann bitte zähle sie doch auf.

Grüße

Jens

Der sich gerade ärgert, daß die Langzeitprobefahrt übers WE für das ins Auge gefaßte Elektroauto leider nichts wird. Mal sehen wann der nächste Termin klappt. :cry:
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon UKO » 8. April 2017 17:06

Bei mir ist auch sonen Tank im Kofferraum. Musste zur Abnahme abgeklemmt werden :roll: Gestunken hats von Anfang an :evil: . Mit dem Maschinentank schaffe ich hier im flachen Land 200 KM - Vorgängermoped über 300. Wenn ich aber mal Autobahn fahren muss oder etwas engagiert Bergstrecken fahre, sind es deutlich weniger als 200 Km und das gefällt mir nicht..
Gestern haben wir das Teil wieder in Betrieb genommen. Natürlich war der neue Benzinfilter undicht :rock: . Also stinkt es jetzt wieder richtig. Ob das Erneuern der Schläuche was gebracht hat, kann ich erst nach ein paar Wochen sagen.
Ich kann jeden verstehen, der einen Zusatztank haben möchte aber ich empfehle dringend,den Tank unter das Boot oder sonstwohin zu setzen, nur nicht in den Kofferraum. Bootstanks sind eine Alternative wenn man sie unterkriegt.
Eine Variante für mehr Sprit gibt es noch, teuer und umständlich. Einen zweiten Mopedtank kaufen und einen 2-3 cm hohen Streifen rundherem ausschneiden und in den Maschinentank einschweißen. Das sieht dann auch gewöhnungsbedürftig aus. Wie gesagt, nur eine Möglichkeit.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon maxemilio » 8. April 2017 20:48

Mein Problem ist ein bißchen untergegangen. Ich vereinzelne jetzt mal Problemteile. Bei technischen Tips und Hinweisen: Achtung! Ich verstehe die nur ganz langsam! Ich habe nie etwas technischen oder gar handwerkliches gelernt. Mein Verständnishorizont ist da recht einfach: je besser und genauer die Erklärung, desto eher verstehe ich es und kann es nachvollziehen.


Batterie:

Neue Position: zwischen Bandit und Bruno. Ansonsten wie Feinmotoriker (Batteriekasten aus dem Marinebereich).


Verbliebene Restfrage:
Verlängerung der jetzigen Batteriekabel bis in den Kofferraum. Ist das ok oder brauche ich dickere Kabel? Reicht die Leistung der serienmäßigen Lichtmaschine um eine 12 Volt/50 Ah Batterie aufzuladen?

Welche Probleme gibt es noch, die ich nur nicht kenne?

Gruß Andreas
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Stephan » 8. April 2017 21:00

Natürlich kannst du den gleichen Querschnitt nehmen. Aber bitte kein Kabel, welches nur so'ne Handvoll Drähte hat. Es gibt das so sehr flexible Kabelsorten. Ich würde wenn irgend möglich nicht verlängern, sondern direkt ein passendes Stück Kabel verwenden. Wobei du bei dem Laden der dir das Kabel besorgt, auch die passenden Kabelschuhe bekommen solltest.

Im Bereich der Bohrung, wo du mit den Kabeln durch das Glasfaser(?)material des Bootskörpers gehst, entweder die Kabel durch Durchführungen führen (saubere Lösung, aber eventuell passt der Kabelschuh nicht mehr dadurch!) oder mit einem passenden Stück Gummi oder ähnlichem, schützen. Durch Vibrationen könnte man sich die Kabelisolation anfressen. . .

Aufgeladen wird die Batterie mit den Ah's die die Lichtmaschine bei der Beleuchtung und der Zündung ect., nicht loswird. Von daher, einfach mal alle Leuchtmittel und sonstigen Verbraucher zusammenzählen.


Stephan
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon willi-jens » 8. April 2017 21:02

Wegen der Lichtmaschine würde ich mir jetzt keine Sorgen machen, da sollte es in der Regel keine Probleme geben (wenn da kein größerer Verbraucher dazu kommt wird die Last ja nicht größer).
Bei den Kabeln würde ich zur Verhinderung großer Verluste (gerade für den E-Starter) mind. 1 Größe stärkere Kabel und vor allem möglichst ohne weitere Kontakte (also ein Stück bis zur Batterie) verwenden.
Aber da melden sich sicherlich noch weitere mit Tipps.

Grüße

Jens
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon maxemilio » 8. April 2017 21:05

Danke und Gute Nacht - muss morgen früh raus! Niederrheintour! Aber mit der Einspurigen.

Gruß Andreas
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Piper Mc Sigi » 8. April 2017 23:18

willi-jens hat geschrieben:
Piper Mc Sigi hat geschrieben:Die weiteren Vorteile bei diesen Batterien sind das sie lange ihre Leistung halten. Ich habe eine USB Steckdose verbaut die zieht immer ein wenig Strom, bei meiner normalen Motorradbatterie war da der Saft recht schnell weg. So habe ich mehr reserve. Das Gewicht ist egal aber der Platz ist manchmal entscheidend. Ich bin noch im Vn 800 Forum und da werden Mopeds oft zu Bobbern umgebaut da nervt die große Batterie. Da der Rahmen verändert wird braucht man eine kleinere Batterie. Einbauen kann man sie egal wie. Die Teile werden auch bei ferngesteuerten Autos u.s.w. benützt. Auch das abstecken ist ein Kinderspiel. Da nicht mehr verschraubt sondern ein Stecker verbaut ist. Auch hat man nicht die Gefahr wie bei Säurebatterien das die Stelle wo die Batterie steht rostet. Spezln von mir fahren alte HDs und so mancher jammert das die Batterie zerrüttelt wird. Kann hier nicht passieren da diese keine Platten haben. Sind wie normale Akkus aufgebaut. Es gibt noch weitere Vorteile aber ich schreibe gerade mitn handy,da machts ned grad Spaß zum schreibn.


Hallo,

außer dem geringeren Platzbedarf und dem geringeren Gewicht kann ich da jetzt keinen Vorteil gegenüber den Odyssey Hawker Batterien erkennen. Ich hatte beim letzten Kauf auch mal kurz überlegt ob ich jetzt wieder eine Odyssey Hawker oder halt eine LiFePO4 kaufen sollte, aber letztlich habe ich dann doch keinen Grund finden können nur wegen vielleicht 3 - 3,5kg Gewichtsunterschied mehr als das doppelte auszugeben um dann doch noch nur < 10Ah (statt 13 Ah) bei gleichzeitig höherer Selbstentladung zu erhalten (mal vorrausgesetzt man hat die bei LiFePO4 empfehlenswerte Balancerschaltung). Aber vielleicht gibt es da noch Vorteile, die Du uns noch sagen könntest.

Grüße

Jens


Ich finds nicht in Ordnung diesen Fred unnötig zu zerreden, diese Batterien sind super und wenn der Fredersteller sie zu teuer findet ist das ok.
Meine Drifter bräuchte eigentlich nur eine 5 Ah da ich sie aber über den Winter sie nicht ausbaue und die USB Steckdose Strom zieht empfahl die Firma eine 7,5 Ah oder 7,8 Ah Batterie.
Ich habe oben schon einige Vorteile genannt, brauche aber sicherlich keine mehr nennen da für dich diese anscheinend nichts ist. Was ja auch ok ist. Obwohl ein wichtiger Vorteil sei noch genannt, sie gaast nicht wie alle anderen aus. Wäre also auch was für den Beiwagen.
Sie ist aber auch verdammt klein und würde sicher noch ein Eck finden im Moped.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Rolli_58 » 9. April 2017 08:56

Stephan hat geschrieben:Natürlich kannst du den gleichen Querschnitt nehmen. Aber bitte kein Kabel, welches nur so'ne Handvoll Drähte hat. Es gibt das so sehr flexible Kabelsorten. Ich würde wenn irgend möglich nicht verlängern, sondern direkt ein passendes Stück Kabel verwenden. Wobei du bei dem Laden der dir das Kabel besorgt, auch die passenden Kabelschuhe bekommen solltest.
Stephan


Hallo Stephan,

als Maschinebauer beschäftige ich mich nur ungern mit Elektrik, aber was man schon in der Schule lernt, ist, dass der Spannungsabfall mit der Kabellänge größer wird weil der Widerstand proportional zu Kabelläge ist, bei einem längern Kabel also größer wird. Ich nehme zwar an, das beim Verlegen der Batterie vom Rahmendreieck zum Raum zwischen Motorrad und Beiwagen nur so 1/2 Meter dazu kommt und ein größerer Querschnitt daher nicht nötig sein wird, aber Formulierung "Natürlich kannst du den gleichen Querschnitt nehmen. " solltest Du weglassen. Wenn die Batterie bis in den Beiwagenkofferaum käme, würde ich da schon mal nachrechen, welchen Querschnitt ich brauche, damit am Anlasser beim Starten noch die richtige Spannung ankommt. Dass der Widerstand bei der Verlängerung gleich so steigt, dass man beim Starten das Kabel abfackelt, glaube ich jetzt auch eher nicht. Aber der Vorschalg von Willi-Jens, zur Sicherheit einen Kabelquerschnitt größer zu nehmen, ist nicht so schlecht, wenn man nicht lange rechnen will.
Gruß
Peter
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon dreckbratze » 9. April 2017 09:18

ich habe damals starthilfekabel benutzt.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon side-bike-rudi » 9. April 2017 10:02

Schorpi hat geschrieben:ich sehe das wie FredB -ein Zusatztank braucht man in Europa nicht wirklich.
Eine Pause nach ca. 200 km ist auch o.k.


Wenn ich mit dem Side-Bike schnell fahre, darf ich mir nach 100km die nächste Tanke suchen, das macht bei 800km dann keinen Spaß mehr.
Gruß
Rudi
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon side-bike-rudi » 9. April 2017 10:05

Bloß gut, dass ich keine Solo fahre. Da liegen Tank und Batterie nebeneinander unter der Verkleidung, oder bei der GS die Batterie quasi "im" Tank. :D

Aber man muss es ja den Herstellern nicht nach machen.
Gruß
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon willi-jens » 9. April 2017 10:42

Piper Mc Sigi hat geschrieben:
willi-jens hat geschrieben:
Piper Mc Sigi hat geschrieben:Die weiteren Vorteile bei diesen Batterien sind das sie lange ihre Leistung halten. Ich habe eine USB Steckdose verbaut die zieht immer ein wenig Strom, bei meiner normalen Motorradbatterie war da der Saft recht schnell weg. So habe ich mehr reserve. Das Gewicht ist egal aber der Platz ist manchmal entscheidend. Ich bin noch im Vn 800 Forum und da werden Mopeds oft zu Bobbern umgebaut da nervt die große Batterie. Da der Rahmen verändert wird braucht man eine kleinere Batterie. Einbauen kann man sie egal wie. Die Teile werden auch bei ferngesteuerten Autos u.s.w. benützt. Auch das abstecken ist ein Kinderspiel. Da nicht mehr verschraubt sondern ein Stecker verbaut ist. Auch hat man nicht die Gefahr wie bei Säurebatterien das die Stelle wo die Batterie steht rostet. Spezln von mir fahren alte HDs und so mancher jammert das die Batterie zerrüttelt wird. Kann hier nicht passieren da diese keine Platten haben. Sind wie normale Akkus aufgebaut. Es gibt noch weitere Vorteile aber ich schreibe gerade mitn handy,da machts ned grad Spaß zum schreibn.


Hallo,

außer dem geringeren Platzbedarf und dem geringeren Gewicht kann ich da jetzt keinen Vorteil gegenüber den Odyssey Hawker Batterien erkennen. Ich hatte beim letzten Kauf auch mal kurz überlegt ob ich jetzt wieder eine Odyssey Hawker oder halt eine LiFePO4 kaufen sollte, aber letztlich habe ich dann doch keinen Grund finden können nur wegen vielleicht 3 - 3,5kg Gewichtsunterschied mehr als das doppelte auszugeben um dann doch noch nur < 10Ah (statt 13 Ah) bei gleichzeitig höherer Selbstentladung zu erhalten (mal vorrausgesetzt man hat die bei LiFePO4 empfehlenswerte Balancerschaltung). Aber vielleicht gibt es da noch Vorteile, die Du uns noch sagen könntest.

Grüße

Jens


Ich finds nicht in Ordnung diesen Fred unnötig zu zerreden, diese Batterien sind super und wenn der Fredersteller sie zu teuer findet ist das ok.
Meine Drifter bräuchte eigentlich nur eine 5 Ah da ich sie aber über den Winter sie nicht ausbaue und die USB Steckdose Strom zieht empfahl die Firma eine 7,5 Ah oder 7,8 Ah Batterie.
Ich habe oben schon einige Vorteile genannt, brauche aber sicherlich keine mehr nennen da für dich diese anscheinend nichts ist. Was ja auch ok ist. Obwohl ein wichtiger Vorteil sei noch genannt, sie gaast nicht wie alle anderen aus. Wäre also auch was für den Beiwagen.
Sie ist aber auch verdammt klein und würde sicher noch ein Eck finden im Moped.


Nichts für ungut, aber erst mir quasi Unwissenheit vorzuwerfen und sich dann in die Schmollecke zurückzuziehen statt Argumente zu liefern macht sich imho nicht gut.
Ich habe gar nichts gegen die LiFePO4 Batterien. Im Gegenteil die Dinger liefern bei geringer Grröße & Kapazität einen erstaunlichen Startstrom (zumindest wenn die Temperaturen im Plusbereich sind).
Gasen tun weder LiFePO4 noch andere als wartungsfrei bezeichnete Batterien (VLRA; also Blei-Gel Batterien, Odyssey Hawker, Microvlies Batterien). Auch die lageunabhängige Einbaufähigkeit ist kein Alleinstellungsmerkmal der LiFePO4 (gilt auch für Blei-Gel, Odyssey Hawker).
Der Vorteil der geringen Baugröße und des geringen Gewichts der LiFePO4 Batterien wird aber durch eine recht geringe Batteriekapazität erkauft (für die 1500er Drifter z.Bsp. 5-6Ah bei LiFePO4 zu 14Ah bei VLRA/Microvlies Blei-Säure-Batterie) und trotzdem kostet eine solche LiFePO4 ca. das doppelte.
Bei der Selbstentladung wird eine LiFePO4 in der Regel mit < 5%/Monat angeben (Hawker Odyssey mit 1-2%/Monat).

Der große Pferdefuß der LiFePO4 Batterie (und der Grund weswegen ich mir den Kauf bisher verkniffen habe) ist der heute übliche Ruhestrombedarf der Fahrzeugelektrik/-elektronik bei neuen Motorrädern (wie gesagt bis zu 5mA sind üblich). Wenn man jetzt mal obiges Beispiel mit 6Ah zu 14Ah zugrunde legt und mal eine Stillstandszeit von lediglich 30 Tagen betrachtet, dann ist nach diesen 30 Tagen die 6Ah-LiFePO4 auf 2,4 Ah (nur noch 40% Restkapazität; nach 40 Tagen wären es sogar nur noch 20%) entladen, während die VLRA Batterie noch 10,4 Ah (also 74% Restkapazität; nach 40 Tagen 66%) zur Verfügung hat.

Wem der höhere Pflegeaufwand (nachladen oder abklemmen bei Stillstand) nix ausmacht, der macht mit einem Kauf einer LiFePO4 Batterie sicherlich nicht viel falsch, aber der Gewichtsunterschied von vielleicht 2-3kg kostet halt auch. Und für den Winterbetrieb sind die LiFePO4 halt auch nur sehr bedingt geeignet (dürfte in einem Gespannforum nicht ganz unwichtig sein).

Grüße

Jens

@sidebike Rudi
Unter der Verkleidung oder unterm Tank ist halt doch im Freien (mehr oder weniger ohne Risiko der Anreicherung von explosiven Gasgemischen) und nicht in einem geschlossenen Raum wie es im Kofferraum der Fall ist ;-)
Zuletzt geändert von willi-jens am 9. April 2017 13:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Thomas Heyl » 9. April 2017 13:17

Hallo Jens!

Deine Erfahrungen kann ich so nicht bestätigen. Ich bin seit längerem mit LiFePO4 unterwegs. Beispielsweise stand unsere Möhre von 5. Januar bis 24. Februar bei Kälte wegen wegen des Unfalls draußen, aber entladen war da nix, und das Teil startet auch bei Kälte einwandfrei. USB-Ladeschaltung haben wir auch. Ein Kumpel fährt vier Headway-Teile in seiner Lotus Elise herum, startet sie auch damit, und der wohnt in Seelenberg (und da ist es im Winter amtlich kalt!).

Gerade dieser Tage habe ich ein 6/12 Volt-Akkupack für Volkers Mopeds gebastelt. Die Dinger lagerten bald ein Jahr und waren noch proppenvoll.

Bild
Beschreibung

Teuer? Das nun wirklich nicht, wenn ich die Lebensdauer ansehe. Der Freund aus Seelenberg hat die Dinger über vier Jahre im Einsatz.

Er ist ein erfahrener Elektriker und Elektroniker (auch beruflich) und meint, dass den Headway-Typen ohne Schaden auch weit mehr als 25C entnommen werden kann. Er tippt so auf 800 statt 200 Ampère. Laden musste ich unsere Teile nur einmal, als der defekte Hupenkompressor (26 A Anlaufstrom) die Dinger kurzschlussartig leergesaugt hat.

Cheers, Langer
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon FredB » 9. April 2017 13:25

side-bike-rudi hat geschrieben:
Schorpi hat geschrieben:ich sehe das wie FredB -ein Zusatztank braucht man in Europa nicht wirklich.
Eine Pause nach ca. 200 km ist auch o.k.


Wenn ich mit dem Side-Bike schnell fahre, darf ich mir nach 100km die nächste Tanke suchen, das macht bei 800km dann keinen Spaß mehr.


...macht dann (aus'm 20 Liter-Tank gerechnet) ungefähr 15-18 Liter/100 km. Das entspricht einer exorbitant ambitionierten Fahrweise! :D Und das 800km am Stück? Der Fahrer kommt da ohne Doping aus? :D :D :D

Also manche Sprüche hier... glaub' ich einfach ned...
R.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon willi-jens » 9. April 2017 13:25

Thomas,

Du kannst Deinen Anwendungsfall mit der alten Fahrzeugelektrik (ohne Elektronik) bei der sicherlich kein Ruhestrombedarf vorhanden ist, nicht mit modernen Motorrädern vergleichen. Heutige Motorräder haben durch die Elektronik einen gewissen Ruhestrombedarf auch wenn der Zündschlüssel abgezogen ist und das Zündschloß auf "off" steht.

Grüße

Jens
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon dreckbratze » 9. April 2017 13:39

@fred.b: für den verbrauch brauchst du nur ne alte xs1100 oder fj mit entprechend grossem beiwagen und hohes tempo auf der autobahn. da konnte ich das schon live erleben.
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Re: Zusatztank und Batterie im Beiwagen

Beitragvon Thomas Heyl » 9. April 2017 13:45

Hi Jens!
bei der sicherlich kein Ruhestrombedarf vorhanden ist

Bitte nochmal lesen, wir haben auch eine USB-Ladeschaltung mit Ruhestrom am Start, die stets an ist. Und "ohne Elektronik"? Wie kommst Du darauf? Bloß weil's 6 Volt sind? Da werkeln allerlei gekaufte oder selbst gebaute Schaltungen.

Es dauert bei uns rechnerisch drei bis vier Monate, bis wir den Akkus 'was anmerken.

Cheers, Langer
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