Rückwärtsgang

Vom Kolben bis zum Endantrieb ...

Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 31. Januar 2016 14:12

side-bike-rudi hat geschrieben:
Crazy Cow hat geschrieben:David: Möglicherweise ist dein (Mobecs) Seitenradantrieb mit Rückwärtsgang im Bild weiter oben vollständig und genial


Ja Olaf, sicherlich ist die Lösung von Mobec super. Aber ich habe die Rückfahrhilfe noch nicht und die würde mich mehr als die Hälfte von meinen gezahlten Gespannpreis (inkl. Seitenwagenantrieb) kosten. Deshalb bin ich auch sehr an Alternativlösungen interessiert, die für einige sicherlich sehr teuer erscheinen, mir aber gegenüber der Mobec-Lösung eine Menge Einsparung bedeuten. Allerdings müssen die Lösungen auch praktikabel sein.

Ich habe zwei Fälle, wo ich den Rückwärtsgang bräuchte. Sicherlich ging es bis jetzt auch ohne irgendwie.

1. Ich stehe auf Arbeit vorwärts in der Tiefgarageneinfahrt vor dem Einfahrtstor mit ca. 15 - 18 % Gefälle. Greife in meine Tasche und stelle fest ich habe den Schlüssel vergessen. Alleine bekomme ich das Gespann nicht rückwärts geschoben, bekomme es kaum gehalten mit gezogener Kupplung. Es ist 6:00 Uhr morgens, alle die 6:00 Uhr anfangen zu arbeiten sind auf Arbeit. Die um 7:00 Uhr anfangen zu arbeiten, sind noch zu Hause. Weit und breit auf der Straße keiner zu sehen, der mit anpacken könnte. Bei mir auf Arbeit ist auch keiner, ich bin gewöhlich der Erste, vor 8 siehst da mau aus. Ist nicht nur einmal passiert.

2. Mein Gespann steht sonst ja draußen im Schnee. Rückwärts schieben ist eher eine Qual, da man mit den Füßen mehr rutscht, als dass das Gespann (auch wenn keine Schneeketten drauf sind) bewegt wird.

Ansonsten komm ich eigentlich auch ohne Rückwärtsgang aus.
Ich hätte noch den Vorteil am Beiwagenantrieb anzusetzen. Bis jetzt ist es an einer geeigneten Möglichkeit Motor und BW-Antrieb zusammen zu bringen und wieder enkoppeln zu können gescheitert.



Hi David,

ich habe da ähnliche Voraussetzungen wie du, wenn auch ohne Schnee. Ich parke trotz abschüssiger Einfahrt vorwärts in der Garage, weil meinem Nachbarn das lieber ist. Manchmal muss er mein Gespann hinausbugsieren um mit seiner Guzze zu entfleuchen. Er "fährt" mein Gespann lieber nicht hinaus. Ich denke, es geht vielen so, dass sie eine ganz konkrete Rückwärtsanwendung haben und gar nicht unbedingt über Stock und Stein müssen. Wenn man gerne schraubt und bekommt für weniger als 300 Euro eine Lösung zusammen, ist doch alles gut.
Ich stelle heute noch eine abschließende Lösung, eine dritte Alternative als Seitenansicht ein. Sie funzt sowohl beim Gespann, als auch bei der Solo und ist noch einfacher sprich preiswerter als das bisher gezeigte.
Ich denke, das Thema Rollen oder Gleiskette (gummibelegte Raupenkette) handele ich lieber auf meinem Webspace ab. Da können dann Leute lesen, die es wirklich interessiert.

Generell ist zu Stephans und Willi-Jens' Kleinrollenerfahrung an zu merken, denn auch ich will keine konstruktive Kritik schuldig bleiben:

Diese beiden Erfahrungen mit kleinen Steinen und kleinen Rollen sind auf die Problematik hier nicht übertragbar, weil es sich in beiden Fällen nicht um angetriebene, sondern geschobene Rollen handelte. Dazu kommt, dass in beiden Fällen die Physiognomie eher zwei- als dreidimensional auf dem Boden stand, was das Schaukeln, straucheln oder die vermeintlich Gefahr der Situationen auslöste. In beiden Fällen wurden die Rollen von einem Schwerpunkt geschoben, der sehr weit über der Achsmitte der Rollen stand.

- Ein Gespann steht nun mit drei Rädern fest am Boden, gerät wegen eines Steinchens nicht in straucheln.
- Für eine kleine Rolle ist ein kleiner Stein ein großer Stein. Große Steine werden von einer angetriebenen Rolle beiseite geschoben.
- Ein kleiner Stein, der auch vor einer kleinen Rolle klein erscheint, wird von einem 100PS Antrieb und einer Auflast von 250kg einfach überrollt.
- Bei einem mittleren Stein entscheidet der Moment des Rollens, ob seine Reibung zum Boden oder zur Rolle größer ist. Ist die Bodenhaftung größer, wird er überrollt, ist die Reibung der Rolle größer, wird der Stein mit nicht unerheblicher Wucht weg geschnickt. Vgl. Schottersteine von vorausfahrenden Fahrzeugen, oder das Knopf- oder Pfennigspiel. Ich weiß leider nicht, wie es richtig heisst. Man drückt mit einem Knopf auf die Kante eines anderen und der springt in einen Topf. Das geht physikalisch nur, wenn die Reibung am Boden geringer ist als die zum anderen Knopf.

Derlei anwendbare Einsichten gibt es viele, nicht immer alles von vornherein als "Geht-Nicht" abtun.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 31. Januar 2016 14:20

FredB hat geschrieben:Irgendwie hat das ganze mehr Unterhaltungs- als echten Nutzwert.

Blödsinn - mag sein. Dieses Gegenargument sowie den subtil eingfädelten Qualitätsanspruch vermag selbst ich bei gedämpftem Geist durchaus zu vernehmen :-D Na ja, nicht jeder ist mit einer derartig apathischen Klientel gesegnet (hier auf'm flachen Land ticken die leider anders), die vorm Straßencafé im Posermodus 'ne viertelstunde den kiloschweren "Rückwärtsgang" aus'm Kofferraum zerrt und (mit Fangseil! versteht sich) montieren mag, um anschließend den ganzen Krempel wieder einzusammeln und zu verstauen. Als Showelement ist das jedoch durchaus nachdenkenswert, hat Unkiatpotenzial - und ist so gänzlich abseits vom Mainstream.

Die siehst, es geht auch ohne Mittelstufenphysik.
R.


Ob nun deine Kommentare eher von Unterhaltungs- oder von Nutzwert sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich glaube, sie führen dazu, dass etliche sich nicht mehr an der Diskussion beteiligen mögen. Manchmal braucht man ein dickes Fell, um solche Sprüche an sich abtropfen zu lassen.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Slowly » 31. Januar 2016 14:30

ZITAT(Peter aus Entenhausen):
gast hat geschrieben:Hallo Hartmut, ... erklär doch mal bitte die Formelzeichen:
Welcher Winkel ist(1) α und was ist (2) µs, Umschlingungswinkel und Seilreibung?
Muss Olaf jetzt auch noch eine Seilscheibe einbauen :? ?
Wie viele km Seil muss Olaf denn nehmen, damit er einen günstigen Preis bekommt :-D ? ...


(1) = Steigungswinkel, er wohnt in bergiger Gegend)
(2) = Reibungskoeffizient

Seilscheibe: braucht er nur, wenn das Fangseil um 'ne Ecke (z.B. Kreuzung) herum muss.
Umschlingungswinkel und Seilreibung sind variabel, wenn das Fangseil hinter ihm herschlingelt und sich dabei um Allee-Bäume schlingelt.
Bei Buchen (glatte Borke) sind die Reibwerte geringer als bei Eichen (grobe, rauhe, unterbrochene Borke).
Dazu kommen noch die unterschiedlichen Umschlingungswinkel durch die unterschiedlichen Baum-Durchmesser.
Auch die Schleppreibwerte am Boden sind vom rauhen Widerstand der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten abhängig,
tendieren aber bei Glatteis gegen 0.

Günstigster Preis: Bei kompletter Seiltrossenabnahme gemäss Foto, 20 mm Durchmesser x 250 Meter Länge, abzüglich Forums-Kollegen-Rabatt.

Das gezeigte Trossenseil ist speziell für Rettungseinsätze (wie auch hier für das Rollengerät) vorgesehen und "schwer entflammbar" präpariert.
Kann also auch bei Waldbränden, brennendem Strassenasphalt und beim Durchrutschen durch Olafs schwielengehärtete Hände benutzt werden.

Mein Trossenseil:
Bruchlast = 3050 daN(kg), würde also bei Hängelast von 3050 kg brechen, reissen bzw. durch Überdehnung unbrauchbar.
Amtlich (Arbeitssicherheit) darf es jedoch nur mit 50% - also der Hälfte - belastet werden = 1500 kg = 1,5 to.
Die Trosse wiegt 64 kg

Erschöpfend beantwortet ?

Gruss,
Hartmut,
der sich ziemlich sicher ist, dass von unseren Beiträgen immer etwas für andere Mitleser abfällt, egal was. :idea: :idea: :idea:
So "simplex" ist das :!:

:grin:
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon FredB » 31. Januar 2016 15:08

Crazy Cow hat geschrieben:
Ob nun deine Kommentare eher von Unterhaltungs- oder von Nutzwert sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich glaube, sie führen dazu, dass etliche sich nicht mehr an der Diskussion beteiligen mögen. Manchmal braucht man ein dickes Fell, um solche Sprüche an sich abtropfen zu lassen.


Na ja, so empfindsam auf einmal? Du bist m. E. auch nicht ganz unerschrocken, einen Gegenargumentspender in den Bereich der Unwissenden oder Behelfsschwachmaten zu stellen - nur mal so nebenbei. Auch das braucht eine gewisse Grundhärte - muss man eben manchmal eher sportlich hinnehmen, dann geht das. So what....

Was ich damit sagen wollte: daß Deine Lösung irgenwie (!) unter gewissen Voraussetzungen funktionieren mag, will ich natürlich nicht grundsätzlich in Abrede stellen. Was ich definitiv anzweifle ist die praktikable Einsetzbarkeit derselben. Kurz: das Händling. Und darauf gehst Du m. E. in Deiner Begeisterung nicht wirklich ein. An einer praktikablen Lösung wäre ich durchaus interessiert, die sehe ich aber definitiv nicht.
R.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon willi-jens » 31. Januar 2016 15:30

Crazy Cow hat geschrieben:
willi-jens hat geschrieben::lol:

Ja, stimmt mir fehlt die Erfahrung und die Physikkenntnisse für Deine Rechnungen, aber wenigstens muß ich keine Prämie ausloben damit mir jemand die
Physik Mittelstufe
vorrechnet.


Du hast schon ganz andere Prämien ausgelobt. Ich verkneife mir mal einen Link in den Federnfred.


Ich erspare Dir jetzt mal die Antworten der Federhersteller auf Deine Rechnungen, aber wenn Du immer noch meinst, daß sich eine solche passende Feder herstellen läßt, dann bitte die Prämie ist Dir gewiß.

Angesichts der obigen Idee mit den drei Rollen und Umlaufband, die Du hier als Ansatz für eine Rückfahrhilfe präsentierst, bin ich da allerdings durchaus weniger optimistisch.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Slowly » 31. Januar 2016 15:53

willi-jens hat geschrieben:... , bin ich da allerdings durchaus weniger optimistisch.

Lieber Willi-Jens,

kannst Du den Olaf nicht wenigstens noch so lange optimistisch beeinflussen,
bis ich ihm meine Seiltrosse verhökert habe :?: :?: :?:

Ich poste mir hier einen Wolf, - - - - und dann sowas :!:

Gruss,

SL :smt018 LY

:smt005
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon willi-jens » 31. Januar 2016 16:05

Sorry Slowly, da ist der Praktiker mit mir durchgebrannt ;-)
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon gast » 31. Januar 2016 17:00

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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon gast » 31. Januar 2016 17:13

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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Slowly » 31. Januar 2016 17:49

gast hat geschrieben: Ich dachte, heute sei alles aus Plastik und Hanf würde nur noch geraucht :fiessgrinz: .

Beim Genuss-Hanf werden doch nur die Blüten aufbereitet, nicht die Blatt- und Stengel-Fasern.
Für Hanfanbau werden nur die Pflanzen zugelassen, deren Blüten extrem wenig Wirkstoff enthalten - wurde "rausgezüchtet".
Bei allen Nachteilen, die Hanfseile gegenüber Kunststoff-Seilen haben: Hanfseile verplempern kein Erdöl
und sind als Pflanze extrem anspruchslos beim Anbau, in der Pflege und sehr ergiebig bei der Ernte.
Dieser Hanf wird ganz sicher ein Comeback erleben.
8)

Vergesst nicht das angelaufene EM-Handball-Endspiel!
Gute Unterhaltung!
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 31. Januar 2016 17:54

gast hat geschrieben:Hallo Zusammen,

kaum ist man mal drei Stunden Möppi fahren (mit Rückwärtsgang :-D ), da steppt hier der Bär :lol: .

Meine Zeichnung ist fertig, Rollen habe ich im Internet bestellt. Ein paar Einzelteilzeichnungn nuss ich noch machen und zum Schlosser tragen. Dann baue ich mir mal so ein Teil zusammen. Wenn in ca. 2 Monaten mein 2. Gespann wieder fahrbereit ist, werde ich das mal testen.

Ich habe da im Moment aber ein ganz anderes Problem. Meine Möppi hat am Hinterrad einen Abrollumfang von 1764 mm. Das ergibt mit der Getriebeübersetzung etc. bei einer Leerlaufdrehzahl von 1.000 1/min. eine Geschwindigkeit von 2,01 m/s, das sind 7,2 km/h. Das erscheint mir mit dieser Konstruktion etwas sehr flott. Um langsamer zu fahren, muss man immer mit der Kupplung spielen, was bergauf nicht so der Hit ist :? .

Aber Versuch macht kluch, und nachher weiß ich, wo hier die Deppen sitzen :smt002 :smt005 .


:smt023

Toll Peter, so mutt dat.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 31. Januar 2016 18:12

Bis in die 1950er Jahre gab es eine heute nicht mehr gepflegte Tradition im Motorradbau: den Radständer. Meist war er sowohl vorn als auch hinten verbaut und erlaubte, unterwegs wegen eines eingefahrenen Hufnagels schnell ein Rad aus zu bauen. Meist war der Drehpunkt die Steckachse, zwei Federn und vier Anschläge hielten ihn in der ein- oder anderen Position.

Bild
Bild

Ausgehend von der Überlegung, dass bei allen Nachrüst-Rückfahreinrichtungen ein gewisser Krafteinsatz des Fahrers notwendig ist, um zu schalten oder zu entriegeln, kann die angebotene Lösung hier ebenso über Federzüge und Rasten verfügen, die zunächst entriegelt werden müssen wie auch über eine Zugmechanik, die mit einem Fußhebel, ähnlich einem Kickstarter, die Rolle in ihre Endposition bringt. Diese Arbeit kann aber ebensogut von einem Scheibenwischermotor erledigt werden, der auch das Einrasten der Mechanik erzwingt. Lediglich das Ausrasten müsste noch vom Fahrer übernommen werden.

Bild
Bild

edit-Funktion:
1. Die Rückfahrhilfe ist von einer Rückholfeder in die Endposition gebracht worden und automatisch eingerastet. (Klappriegel)
2. Ein E-Motor oder ein Fußhebel erzeugen Spannung auf dem Zugseil, der Klappriegel öffnet dadurch automatisch, die Schwinge senkt sich.
3. In der Arbeitsposition angekommen schließt der untere Klappriegel, die Rückwärtsfahrt kann beginnen
4. Nach der Fahrt wird der untere Klappriegel manuell gelöst, die Rückholfeder bewegt die Schwinge nach oben. Der E-Motor ist dabei stromlos, die Fußhebelmechanik sowie das Zugseil sind während des Vorganges spannungslos.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Slowly » 31. Januar 2016 20:41

Bin auch gespannt auf Peter Entenmanns Praxisergebnis.
Aber, Olaf,
Wenn Du hier den Ständer aus den 50-er Jahren zitierst und mit Deinen beiden oberen Zeichnungen näher verdeutlichst,
warum rechtfertigt das eine Untersagung des Nachbaus :?:
Die gab es auch an Fahrrädern.
Die Dinger habe ich seinerzeit zu Hauf gesehen, könnte die also aus dem Kopp nachbauen, auch mit den Feder-Arretierungen,
die Du noch nicht mal eingezeichnet hast.
Und wenn sich jemand davon nach einer Handskizze eine Reinzeichnung bastelt, ist die doch zwangsläufig deckungsgleich mit Deiner Erinnerungszeichnung.
Was wäre denn daran justiziabel :?:

8)
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 31. Januar 2016 22:02

Slowly hat geschrieben:Bin auch gespannt auf Peter Entenmanns Praxisergebnis.
Aber, Olaf,
Wenn Du hier den Ständer aus den 50-er Jahren zitierst und mit Deinen beiden oberen Zeichnungen näher verdeutlichst,
warum rechtfertigt das eine Untersagung des Nachbaus :?:
Die gab es auch an Fahrrädern.
Die Dinger habe ich seinerzeit zu Hauf gesehen, könnte die also aus dem Kopp nachbauen, auch mit den Feder-Arretierungen,
die Du noch nicht mal eingezeichnet hast.
Und wenn sich jemand davon nach einer Handskizze eine Reinzeichnung bastelt, ist die doch zwangsläufig deckungsgleich mit Deiner Erinnerungszeichnung.
Was wäre denn daran justiziabel :?:

8)


1. Ich untersage den Nachbau zu gewerblichen Zwecken, wenn du genau liest.
2. Es gibt ein wichtiges technisches Unterscheidungsmerkmal (Suchbild) zwischen den Darstellungsgruppen (1,2) und (3,4), welches genau die von mir beschriebene Funktion ermöglicht. Mit der Kinematik der Fahrradständer ist sie nicht möglich.
3. Warum ich generell so scheiße drauf bin und irgendetwas untersage? Na rate mal.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Slowly » 31. Januar 2016 22:10

Und was würdest Du mit mir machen, wenn ich 30 Ständer nach Deinen oberen 2 Zeichnungen bauen würde
und sie gewerblich in Ebay anbieten würde?*)

Unternehmerischer, gewerblicher Gruss,
Hartmut
:grin:
:wink:

*)
Bitte meinen Konjunktiv beachten.
Ist wichtig für Juristen :!: :wink:
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Nattes » 31. Januar 2016 22:12

Wenn Du hier den Ständer aus den 50-er Jahren zitierst und mit Deinen beiden oberen Zeichnungen näher verdeutlichst,
warum rechtfertigt das eine Untersagung des Nachbaus :?:



Der war gut ne? :-D

Wir haben hier eben mit 5 Leuten Schenkelklopfend auf dem Sofa gesessen. :-D

Ich finde ja der Olaf zählt zu den top Five der Net Comedians.

Bitte nicht aufhören!!!!

Ich freu mich schon auf die nächste Folge.

Gruß, Norbert
Wenn Gott gewollt hätte das Motorräder sauber sind,hätte er Spüli in den Regen getan.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 31. Januar 2016 22:17

Slowly hat geschrieben:Und was würdest Du mit mir machen, wenn ich 30 Ständer nach Deinen oberen 2 Zeichnungen bauen würde
und sie gewerblich in Ebay anbieten würde?*)

Unternehmerischer Gruss,
Hartmut
:grin:
:wink:

*)
Bitte meinen Konjunktiv beachten.
Ist wichtig für Juristen :!: :wink:


Dann würde ich mich fragen, ob du die wohl los würdest.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Slowly » 31. Januar 2016 22:31

Crazy Cow hat geschrieben:3. Warum ich generell so scheiße drauf bin und irgendetwas untersage? Na rate mal.

Sorry, mein Lieber,

aber dazu habe ich noch nicht mal den leisesten Anflug einer Ahnung.
Und ist es was Ernsthaftes, möchte ich kein Ratespiel darüber starten.
Dann gehört es ins Vertrauliche.

Gruss,
Hartmut
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Stephan » 31. Januar 2016 23:36

Gast,meigentlich gibt es niGS Besseres zum Verzurren, als 'n Hanfstrick. Durch seine Fasern zieht der sich selbst fest. Kwasi. Nur leider zieht der auch Schmutz an. Und man darf ihn nicht durch die Hand rutschen lassen. . .


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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Michael1234 » 1. Februar 2016 12:46

Stephan hat geschrieben:Gast,meigentlich gibt es niGS Besseres zum Verzurren, als 'n Hanfstrick. Durch seine Fasern zieht der sich selbst fest. Kwasi. Nur leider zieht der auch Schmutz an. Und man darf ihn nicht durch die Hand rutschen lassen. . .


Stephan



Stimmt. Insbesondere wenn man z.B. einen Dreibockbund machen darf / kann. Da gibt es nix besseres als Hanfseil.
Damit (Dreibockbund) könnteste auch ganz fix das Gespann anheben (Greifzug) und auf der Stelle drehen - Problem "Rückwärtsgang" gelöst.
Slowly wird in der Folge überrannt von Anfragen nach Hanfseil und ärgert sich das er nur so wenige Meter davon gelagert hat :smt013 Is also auch nix, schade.

Also suchen wir weiter (Rauchen von dem Hanfseil bringt ja auch keine Bewußtseinserweiterung - s.o.) nach ner technischen Möglichkeit sowas (Rückwärtsfahrhilfe / Rückwärtsgang) möglichst einfach ins Gespann einzubauen.
Wäre übrigens nett wenn das möglichst sachlich erfolgen könnte :wink:

Gruß Michael
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon FredB » 1. Februar 2016 13:34

Ohne hier jemanden demoralisieren zu wollen - ich glaube nicht, dass es eine für die gesamte Bandbreite der möglichen Gespann-/Fahrwerkskonstruktionen eine günstig adaptierbare Lösung für "Rückwärtsgang" gibt. Vom Markt angebotene Lösungen sind meist recht kostenintensiv und i. d. R. fahrzeugspezifisch. Bei all dem ist auch der Gang zum TÜV eine nicht vernachlässigbare Größe.
Das mag bei einer "Rangierhilfe", die nicht fest montiert ist, etwas anders aussehen. Aber auch da gibt es bei den bislang diskutierten Möglichkeiten nicht zu vernachlässigende Risiken und Nebenwirkungen. Diese mögen für den einen oder anderen im Einzelfall tolerierbar sein, für mich eben nicht. Bei meinen Gegebenheiten wäre sowas völlig unbrauchbar.

@Michael1234
Deinen letzten Satz sehe ich u. a. auch an mich adressiert. O.k.- ist angekommen. Ich habe halt ein wenig ein Problemchen damit, wenn korrekt vorgetragene Einwände nur verulkend quittiert in eine solche Diskussion einfliessen können. Hier verliert das Ganze m. E. bereits den Anspruch auf echte Sachlichkeit - wirklich zielführend ist das m. E. nicht. In diesem Zusammenhang geht mir dann der Sinn für echte Ernsthaftigkeit leider etwas verloren.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon bf109v7 » 1. Februar 2016 14:24

Wenn einer einfach den Rückwärtsgang reinlegt, gas gibt und rückwärts einparkt ist das cool. Alles andere ist nur Krampf, und wenn da einer elektrisch rückwärts schleicht bring das auch nur mitleidiges Lächeln. Ich hätte die Teile für so was da, und ich kann so was auch bauen und TÜV ist hier nicht. Aber die Jungs am Supermarkt würden nur sagen, Lass man, alter Mann, wir schieben die für dich.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Richard aus den NL » 3. Februar 2016 06:37

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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon schauglasgucker » 3. Februar 2016 07:01

bf109v7 hat geschrieben: Alles andere ist nur Krampf, und wenn da einer elektrisch rückwärts schleicht bring das auch nur mitleidiges Lächeln.


Moin,

das gilt vielleicht für so ein Spielzeuggespann zum Bierholen im Land des Lächelns. :roll:

Wenn du jedoch, wie ich, nach jeder Fahrt deine 450kg-Fuhre in die Garage wuchten darfst, lächelst du nur noch, wenn du es geschafft hast.
Wenn du dann noch die Kraft dazu hast.
Ich jedenfalls habe hier gute Ideen und Ansätze zur Lösung meines Problems gefunden.

@Olaf: Ich finde gut, dass du dir soviele Gedanken machst, die Bedenken der "Besserwisser" solltest du ignorieren. Ich höre da immer nur: "Ja, aber..." :smt009
Und dazu fällt mir eine Signatur aus einem anderen Forum ein, die da lautet: "Alle haben immer gesagt, es sei unmöglich. Bis einer kam, der das nicht wusste. Und der hat´s dann einfach getan."

In diesem Sinne.

Gruß s
Alla gudar, alla himlarna, alla helgerna, de bor i dig.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Slowly » 3. Februar 2016 08:37


Vielen Dank, Richard,

ich bin erstaunt, wie gut diese Walzenröllchen mit ihren kleinen Durchmessern sogar auf diesem Untergrund funktionieren.
Eigentlich sind wir doch als Voraussetzung - auch nach den hier geäusserten Bedenken - von einem sauberen, glatten Boden (z.B. Asphalt) ausgegangen.

Gruss,
Hartmut
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon schauglasgucker » 3. Februar 2016 09:38

Slowly hat geschrieben:...nach den hier geäusserten Bedenken - ...



Guten Morgen Hartmut,

genau das meine ich und der Film bestätigt es eindrucksvoll... :wink:

Gruß s
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 3. Februar 2016 09:48



Ist ja ein Ding! Wozu macht man sich dann einen Kopf? Mensch Richard, kanntest du den Film schon vorher? Der passt ja wie die Faust auf's Auge.
Richard, wenn du die Redensarten vielleicht nicht kennst, ist alles nett gemeint. :smt023

Die Rollen sind nicht das Problem, die sind auch für Straße und Grasnarbe zu realisieren.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Stephan » 3. Februar 2016 10:04

Genial! Schliesslich wissen wir doch, wie dicht ein Gespann in Punkto Anpressdruck und Drehmoment an einem soliden, wenn auch alten Jeep liegt. . .


Und klar, geniale Ideen dürfen einfach nicht durch Gegenargumente ausgebremst werden. „Bedenkenträger" ist eingä gutes Totschlagargument. . .


Stephan, der dachte Altweiber wäre erst Donnerstag
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 3. Februar 2016 10:22

schauglasgucker hat geschrieben:@Olaf: Ich finde gut, dass du dir soviele Gedanken machst, die Bedenken der "Besserwisser" solltest du ignorieren. Ich höre da immer nur: "Ja, aber..." :smt009
Und dazu fällt mir eine Signatur aus einem anderen Forum ein, die da lautet: "Alle haben immer gesagt, es sei unmöglich. Bis einer kam, der das nicht wusste. Und der hat´s dann einfach getan."

In diesem Sinne.

Gruß s


Gegen Bedenken gibt es ja nichts ein zu wenden. Und wenn die Rollen nur auf glattem Untergrund gingen...

Aber wenn den Herren Bedenkenträgern, mal vornehm ausgedrückt, die Vorstellungskraft fehlt, frage ich mich doch einmal mehr, woher sie das Selbstbewusstsein nehmen, hier so polemisch und beleidigend auf die Kacke zu hauen.

Mancheiner mag denken: "und beim nächsten Treffen trinken sie wieder ein Bier zusammen". Tut mir Leid, dafür fehlt mir nun wieder die soziale Vorstellungskraft. :cry:

@Stephan: wer noch nicht in schwerem Gelände gearbeitet hat, sollte sich vlt. raushalten, was die Rollen betrifft. Wer da Erfahrung hat, kann sich vlt. vorstellen, dass es und wie es geht.
Was anderes: Hast du schon einmal ein Rennen zw. zwei Bandschleifern mit Verlängerungskabel veranstaltet oder dabei zugeschaut? :D
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon scheppertreiber » 3. Februar 2016 10:26

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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Richard aus den NL » 3. Februar 2016 10:38

Crazy Cow hat geschrieben:

Mensch Richard, kanntest du den Film schon vorher?

Ja klar, sonst hatte Ich nicht direkt daran gedacht wenn Ich das Bild von dir sa.

Hier wird gezeigt, wie einfach das gemacht worden ist

Übrigens habe Ich weiter nicht viel gelesen. Ich glaube hier oben wurde schon die Caravan Mover gezeigt. Meiner Meinung nach die Beste obwohl nicht immer billige Lösung

Hier Alle Links dazu beieinander


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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon FredB » 3. Februar 2016 11:01

Der physikalische Beweis ist erbracht, die Rollen bewegen sich tatsächlich andersrum und das Beweggut ist am rückwärtsmuven. Hat ja bislang keiner grundsätzlich bezweifelt. Nur mal so angemerkt.

Ob der stylischen Ausführung in dem Filmchen bin ich maximal entzückt. Passt prima zu einem Wehrmachtsgespann oder russischen Nachkriegsmutanten - bei allen anderen gibts zumindest Abzug in der B-Note.
Welche Äkschn das beim Rangieren (also mehrmeliges vor- und rückwärts) freisetzt hatte ich schon beschrieben - aber den Fall gäbe es im richtigen Leben wohl nur bei mir. Bedenkenträger, klar...

Wenn beim "Auffahren" die Kette oder der Aufhängehaken (am panzerartigen Mopedrahmen fixiert) den Dienst quittiert kann ich dem dahinterstehenden die Kniescheibe wegschiessen. Hat auch was. Versicherungstechnisch müsste das erst noch irgendwie definiert werden (Rückwärtsgangauswurf, oder so...) Bedenkenträger, klar...

Der Tschiep hat übrigens (auch wenn der Film das nicht eindeutig darlegt) zwei Antriebsräder zur Verfügung, die das wohl ganz anders auf den Boden bringen können. Bedenkenträger, klar...

Klar, kann ich mir sowas selber basteln und gelegentlich einsetzen. Dies aber zu präsentieren und somit anderen (zumindest indirekt) zur Nachahmung als die Wurscht der Würschte zu empfehlen finde ich - so unausgegoren wie die Idee nun mal ist - grenzwertig. Das müsste ganz anders aussehen und funktionieren und eben auch ein Mindestmaß an Sicherheit bieten. Bedenkenträger, klar...

Also, das Filmchen beweist, dass irgendein Ami im (vermutlich) Land der unbegrenzten Möglichkeiten seinen TÜV-befreiten Bewegungsapparat so ca. sieben Fuß (ca. 3 Meter) zurückgesetzt hat - sonst nix. So what...
R.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon scheppertreiber » 3. Februar 2016 11:11

Die "russischen Nachkriegsmutanten" haben einen Rückwärtsgang. Serienmäßig.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 3. Februar 2016 11:44

FredB hat geschrieben:Versicherungstechnisch müsste das erst noch irgendwie definiert werden (Rückwärtsgangauswurf, oder so...)...

... seinen TÜV-befreiten Bewegungsapparat
R.


Wenn einem nix mehr einfällt, kommt das. Ist ja auch ganz wichtig. Aber so weit waren wir noch gar nicht.
Nicht fest montiertes Equipement ist Zubehör und wird nicht vom TÜV begutachtet. Oder wann haben die zuletzt dein Persenning gefilzt? Hast eintragen lassen?

Vielleicht besuchst du mal einen Gespann - Grundkurs. Früher wurde da eine Aufgabe angeboten, über ein 40mm dickes Tau zu fahren.
Liegt nicht jedem und nicht jedem Gespann. Musst mal probieren. Das zum Thema hinten rausschießen.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon schauglasgucker » 3. Februar 2016 11:59

Crazy Cow hat geschrieben:Wenn einem nix mehr einfällt, kommt das.



Olaf, du weisst doch: Die Zunge ist da, wo der Zahn weh tut.

Es muss nicht jeder alles gut finden, zum Glück sind wir da verschieden. Aber ich bin der Meinung, der ein oder andere könnte sich auch schonmal ein Stück zurücknehmen und nicht unbedingt alles kommentieren.
Das gilt natürlich auch für mich. :wink:
Und da ich hier bereits alles Relevante gesagt habe und mich nicht permanent wiederholen muss, ist das Thema inhaltlich für mich abgeschlossen.

Gruß s
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Jano » 3. Februar 2016 12:01

Okay, ich finde das ja sehr interessant, aber warum muss das immer persönlich werden bei euch, selbst nen erst dummer Ansatz dann vielleicht zu ner guten Lösung finden. Es gibt doch Hersteller die diese Rangierhilfe umgebaut haben im m dies am Gespann anzubauen, also ein weg ist da, ich hab sogar schon jemand gesehen der hat den Rückwärtsgang mit einen eingreifen eines Ritzels in den Originalen Kettenantrieb gemacht, hat jut funktioniert, der wurde nur über son kleinen Hebel aktiviert. Es gibt viele möglichkeiten lässt uns die einfachste finden und nicht immer nur über jemand herziehen weil ich die hn nicht mag, irgendwie nervt das.

Gruss Jano, der das hier sehr interessant findet
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Michael1234 » 3. Februar 2016 12:54

Kommen wir mal wieder aufs Thema zurück :) und machen das was Jano vorgeschlagen hat "aus ner ersten Idee eine Lösung entwickeln"

Olaf´s Idee funzt nicht nur theoretisch sondern auch in der Praxis (nicht mehr und nicht weniger hat er behauptet!) Das hat dieser Film ja gezeigt (seit wann vergessen die bei Nissan einen Rückwärtsgang einzubauen? ;-) )

Mir fiel auf, dass bei dem Versuch das Hinterrad fast genau mittig auf der Bodenrolle stand, die für die Umkehr der Drehrichtung verantwortlich war.
Ich werfe jetzt einfach mal so ein paar "Brocken" zur Weiterentwicklung dieser Idee fürs Gespann in den Raum:
- wenn das Ganze jetzt anstatt mit Ketten mit längenverschiebbaren starren Streben ausgeführt würde / oder Streben mit nem blockierbaren Gelenk in der Mitte
- diese z.B. an der Hauptständeraufnahme befestigt werden könnten
- bräuchte man ggf nur noch eine Rolle (die vordere braucht man wegen der starren Streben nicht mehr als Anschlag beim Drauffahren)
- wäre das auch leichter direkt vorm Hinterrad zu positionieren
- und damit ggf. auch im Sitzen auf dem Gespann in Betrieb zu setzen
- das elegante "Runterkommen" von der Rolle wäre bei geschickter Positionionierung unterm Hinterrad evtl auch machbar.

Ende Kreativmodus :smt004

Gruß Michael
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon FredB » 3. Februar 2016 13:30

Nur mal kurz etwas (nach meiner Meinung) grundsätzliches:
Ich denke, wenn man das alles nicht so ernst nimmt, gehts leichter. Als "Bedenkenträger" musste ich mir hier wohl auch einiges über die Birne ziehen lassen - irgendwie werde ich (nicht nur ich) nicht immer ganz dezent zumindest als Nixwisser dargestellt. Sollte ich das auch als persönliche Beleidigung auffassen? Ich sehe das wirklich nicht so eng. Sofern ein Posting irgendwie einen sachlichen Gehalt hat kann man auch mal flapsiche Sprüche reissen. Was solls - so wichtig ist das hier nicht, persönlich angekratzt zu sein.

Und ganz direkt: Olaf, ich habe wirklich kein Interesse daran, Dich zu verunglimpfen (im persönlichen Sinne!). Wozu auch. Wenn ich Deine Idee in der derzeitigen Form für definitiv untauglich befinde (wohlgemerkt für meinen Einsatz, das hatte ich betont) ist das eben meine Meinung und bedeutet ausdrücklich nicht, daß ich Dich für einen Idioten halte. Ebensowenig denke ich, dass Du mich (grundsätzlich) so einordnest. Sollte das trotzdem so sein wäre das schade, dann habe ich eben Pech gehabt.

Jedenfalls: Claqueur-only Threads lesen sich unbestritten homogener, bringen eine Idee aber ganz sicher nicht weiter. Dumme Bauernsprüche, wie ich einen per mail erhalten habe (nicht von Olaf!) sehe ich da schon eher auf der persönlichen Seite und niveaumäßig auf Fersenhöhe. Insofern: Was juckts den Mond, wenn ihn ein Hund anbellt.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Jano » 3. Februar 2016 13:54

So jetzt noch mal die bitte dies hier weiter zu verfolgen, ich glaub für einige ist das wichtig hier, ich komm zwar noch klar, aber bin dann irgendwann vielleicht mal darauf angewiesen und wer wie ich nen Handicap hat, versteht was ich meine. Ich finde z.b. die Möglichkeit mit der Kette garnicht schlecht, bei KTM-quads, gabs da mal son teil mit nen Heckscheibenmotor, kann ich mich grau drann erinnern, da diese ja auch keinen rückwärtsgang haben. Gruss Jano
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 3. Februar 2016 15:13

Michael1234 hat geschrieben:Kommen wir mal wieder aufs Thema zurück :) und machen das was Jano vorgeschlagen hat "aus ner ersten Idee eine Lösung entwickeln"

Olaf´s Idee funzt nicht nur theoretisch sondern auch in der Praxis (nicht mehr und nicht weniger hat er behauptet!) Das hat dieser Film ja gezeigt (seit wann vergessen die bei Nissan einen Rückwärtsgang einzubauen? ;-) )

Mir fiel auf, dass bei dem Versuch das Hinterrad fast genau mittig auf der Bodenrolle stand, die für die Umkehr der Drehrichtung verantwortlich war.
Ich werfe jetzt einfach mal so ein paar "Brocken" zur Weiterentwicklung dieser Idee fürs Gespann in den Raum:
- wenn das Ganze jetzt anstatt mit Ketten mit längenverschiebbaren starren Streben ausgeführt würde / oder Streben mit nem blockierbaren Gelenk in der Mitte
- diese z.B. an der Hauptständeraufnahme befestigt werden könnten
- bräuchte man ggf nur noch eine Rolle (die vordere braucht man wegen der starren Streben nicht mehr als Anschlag beim Drauffahren)
- wäre das auch leichter direkt vorm Hinterrad zu positionieren
- und damit ggf. auch im Sitzen auf dem Gespann in Betrieb zu setzen
- das elegante "Runterkommen" von der Rolle wäre bei geschickter Positionionierung unterm Hinterrad evtl auch machbar.

Ende Kreativmodus :smt004

Gruß Michael


Hallo Michael,

ich habe darüber nachgedacht, eine Doppelrolle oder eine Einfachrolle vor dem Hinterrad zweidimensional beweglich zu platzieren. Es geht mit beidseitigem Doppelgelenkhebel wie auch mit Teleskoprohren zum Beispiel. Auch eine Kulisse wäre denkbar. Allein die Tatsache, dass Gespanne allgemein wenig Bodenfreiheit haben, meines speziell vor dem Hinterrad die untere Seitenwagenstrebe und einen Kat, hat mich dazu bewegt, eine Lösung für eine einzige Rolle hinter dem Rad zu suchen.
Wenn sie erst mal halb unter dem Rad ist und fixiert, spielt es für die Rolle keine Rolle mehr auf welcher Schulter das Hinterrad auf ihr lastet. Platz ist da für einen ordentlichen Fangmechanismus und eine Hebeeinrichtung. Stell dir vor:

- Du ziehst an einem Hebel in guter Greifpositition
- Die Rolle fällt an der Schwinge geführt hinter das Hinterrad
- Jetzt trittst du auf einen Kickstarter, ein Fahrradpedal
- Ein Haken- Mechanismus, der daran hängt fällt über die Achsmuttern der Rolle
- Beim Heruntertreten des Kickstarters wird dir Rolle vor gezogen, das Heck hebt sich.
- Kickstarter verriegeln. Jetzt kannst du rückwärts fahren.
- Verdammt, einmal reicht nicht.
- Du entriegelst den Kickstarter, die Rolle läuft hinter das Hinterrad, bleibt aber unten
- Jetzt kannst du vorwärts fahren
- Für die nächste Rückwärtsfahrt musst du erneut den Kickstarter treten.
- Wenn du fertig bist, steigst du ab, hebst die Rolle am Schwingarm und achtest darauf, dass das Teil sauber in seiner Ruheposition einrastet.

Glaubst du nicht, dass du sowas gebastelt kriegst, wenn ich dir die CAD Dateien zum Fräsen oder Lasern der Kleinteile gäbe?
Glaubst du, dass das Treten eines Kickstarters zuviel Arbeit ist, um das Heck zu heben?
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 3. Februar 2016 15:20

Und nicht vergessen:

Wie oft passiert es einem geübten Gespannfahrer, dass er rückwärts fahren muss?
Für die wenigen Male im Jahr, ist es das Heruntertreten des Pedals vielleicht wert, wenn dadurch ein Tausender an Huhn gespart wird?
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 3. Februar 2016 18:38

FredB hat geschrieben:...

Wenn beim "Auffahren" die Kette oder der Aufhängehaken (am panzerartigen Mopedrahmen fixiert) den Dienst quittiert kann ich dem dahinterstehenden die Kniescheibe wegschiessen. Hat auch was. Versicherungstechnisch müsste das erst noch irgendwie definiert werden (Rückwärtsgangauswurf, oder so...) Bedenkenträger, klar...
...


Rückwärtsfahren und ein dahinter Stehender schließen sich eigentlich normalerweise aus. Entweder hat der Dahinterstehende selbst schuld, oder er würde vom Rückwärtsfahrenden auch ohne Rückfahrhilfe, will sagen mit einem normalen Rückwärtsgang, malträtiert.

Was gibt es denn noch für konstruierte Eventualitäten?
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon FredB » 3. Februar 2016 19:40

Na ja, lass mich mal zu der zwei Postings vorher dargestellten Evolutionsstufe etwas nachdenken, mir wird schon noch was einfallen... :D

Grundsätzlich kann ich mit der nun dargestellten Form schon etwas mehr anfangen. Es wäre, so wie beschrieben, im Prinzip zumindest ohne verschärften Aufwand einsetzbar (eben auch das hin- und herrrangieren). Mit einem Trethebel mit vetretbarem Andruck wäre das m. E. (bei der FJ-Schwinge) zumindest grundsätzlich denkbar.

Ich trau' michs kaum zu schreiben, aber was mir beim Stichwort "von der Schwinge geführt" einfällt ist, dass die Rückfahrrolle und deren Führung dann auf der Seite der ungefederten Masse einzuordnen wäre. Je nach Lebendgewicht der Konstruktion zumindest nicht ganz vernachlässigbar, oder? Gut und spielfrei geführt müsste das dann schon sein, sonst schepperts beim Fahren wie Horst sein Lanz.
R.
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon bf109v7 » 3. Februar 2016 20:13

Was ich überlegt hatte, weil ich die Teile dafür hätte war: Unten mit der Kette mitlaufend die Glocke, bzw. das Ritzel von so einer Fliekraftkupplung von einen Pocketbike:
http://www.ebay.de/itm/Pocket-Bike-Moto ... SwLVZVhTmA
Braucht natürlich ein anderes Ritzel drauf. Angetrieben von einen Anlassermotor. Das der viel weniger belastet wird als beim Anlassen, dürfte der eine Weile halten.
Das ganze aufgehängt an einer Schwinge unterhalb der Schwinge, so gleichzeitig als Kettenspanner.
Alex
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Crazy Cow » 3. Februar 2016 20:34

bf109v7 hat geschrieben:Was ich überlegt hatte, weil ich die Teile dafür hätte war: Unten mit der Kette mitlaufend die Glocke, bzw. das Ritzel von so einer Fliekraftkupplung von einen Pocketbike:
http://www.ebay.de/itm/Pocket-Bike-Moto ... SwLVZVhTmA
Braucht natürlich ein anderes Ritzel drauf. Angetrieben von einen Anlassermotor. Das der viel weniger belastet wird als beim Anlassen, dürfte der eine Weile halten.
Das ganze aufgehängt an einer Schwinge unterhalb der Schwinge, so gleichzeitig als Kettenspanner.
Alex


Au nicht schlecht. irgendwie kommen wir der Sache näher.

Ich hab die ganze Zeit überlegt, woher ich den Antrieb kenne, den man für eine seilgezogene Rolle bräuchte. Es ist ein Jalousieantrieb bzw. Rolloantrieb. Eine Fahrradnabe mit Freilauf oder sowas. Ein Federzug im Antrieb mit Freilauf zieht das Seil immer straff, das mit der Nabe der Rückfahrrolle verbunden ist.
- Man löst die Verriegelung, die Rolle fällt hinter das Rad
- Der Jalousieantrieb (Freilauf) strafft zwei Seile oder besser zwei Gurte und hält die Rolle hinter dem Rad
- Mit dem Pedal wird jetzt der Freilauf direkt weiter gedreht, so dass die Rückfahrrolle noch einmal 5cm unter das Rad kriecht und das Heck hebt.
- Da es sich um einen Freilauf handelt, kann die Rolle nicht zurück, man kann das Pedal wieder hochschnicken lassen
- Nach vollzogenem Dienst den Freilauf entriegeln und den Schwingarm heben

Der besondere Gag: wenn die Rolle hoch genug gehoben werden kann (über den entferntesten Punkt zum Freilauf hinaus), wird sie auch durch den Freilauf und die Gurte auch in der oberen Position gehalten. Man benötigt günstigstenfalls nur einen Riegel.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Slowly » 3. Februar 2016 21:33

Crazy Cow hat geschrieben:... wenn dadurch ein Tausender an Huhn gespart wird?

Also, fährt mir einer rückwärts eine Henne platt, ............. ok, Pech gehabt,
aber wenn es meinen Kampfhahn erwischt, liegt der Entschädigungs-Streitwert nicht unter € 3000 :!:
Oder habe ich den Text falsch interpretiert :?: :wink:

:-D
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon FredB » 3. Februar 2016 23:06

...ey Hartmut sachma: wo lässt Du denn Deine Buchstaben so schön lackieren¿
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Neandertaler » 3. Februar 2016 23:30

was meinst Du jetzt genau?
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

Schwenker machen Spaß Klick
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon willi-jens » 4. Februar 2016 06:48

Michael1234 hat geschrieben:Olaf´s Idee funzt nicht nur theoretisch sondern auch in der Praxis (nicht mehr und nicht weniger hat er behauptet!) Das hat dieser Film ja gezeigt


Sorry aber leider falsch. Der Film zeigt nur, daß eine von den präsentierten Ideen mit einem Auto auf einigermaßen ebenem Untergrund funktioniert.
Ob bzw. wie funktional es mit einem Gespann (Stichwort Radlast z.Bsp.) funktioniert ist noch völlig offen (und gerade da haben ja die Kollegen die Kommentare angesetzt & nicht grundsätzlich die Theorie in Frage gestellt).
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Re: Rückwärtsgang

Beitragvon Michael1234 » 4. Februar 2016 07:24

Hallo Jens,

ok, könnte auch zutreffen. Weiß ich nicht genau und kann das somit auch nicht abstreiten.
Also probieren wir es doch mal aus. Versuch macht kluch ;-)
So eine einfach ausgeführte Variante wie im Film müsste sich doch für einen kurzen Rollversuch unters Hinterrad (erstmal ruhig anheben und auf Rolle setzen) legen lassen und nach vorne anspannen, oder? Und dann gaaaaanz vorsichtig. Natürlich auf möglichst ebener Fläche und ohne Schnee wie grade bei uns :-/
Uuuuuunnnnd natürlich sollte das Versuchsareal absolut "hahnfrei" sein, wegen der evtl Folgekosten :-D

Gruß Michael
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