Benzinverbrauch

Vom Kolben bis zum Endantrieb ...

Re: Benzinverbrauch

Beitragvon FredB » 3. Dezember 2016 13:55

89er SideBike Comete (YAMAHA FJ1200) ca. 8 - 10 Ltr. je nach Beladungszustand und Fahrspaßmodus. Halte ich eigentlich für normal so. Ich gehe davon aus, dass man mit dem Ding auch bei bestem Bemühen nicht an die sieben Liter kommt.

Mit der 1200er Bandit (Solo) wie sie der Neandertaler an seinem Mobilstuhl hat habe ich auch mal schon auffe Bahn im fast durchgehenden Vollastmodus gute 11einhalb Liter abgefackelt. Schnell ist man damit dann auch nicht wirklich weil man praktisch jede zweite BAB-Tankstelle anlaufen muss. Aber was ist in dem Bereich schon logisch bzw. "sinnvoll"?
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon UKO » 3. Dezember 2016 15:09

capcuadrate hat geschrieben:wie nennt sich den mein Beiwagen ? Hab ich bisher nicht herausgefunden. Hab auch schon überlegt die Scheibe abzunehmen, wenn niemand mitfährt. Ob es dann aber unter der Plane drinnen noch trocken bleibt bei Regen ?

Martin


Das ist ja ein frühes EML-Boot mit der Nase unten dran. Wenn 1,5 Sitzer ist es ein GT wenn 1 Sitzer ein ST.
Heute auch gerne GT 1 genannt weil es später ja auch GT 2 und 3 gab.

Ohne Nase gabs noch den Tour aber soweit ich weiß nur als 1sitzer.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon UKO » 3. Dezember 2016 15:13

FredB hat geschrieben:89er SideBike Comete (YAMAHA FJ1200) ca. 8 - 10 Ltr. je nach Beladungszustand und Fahrspaßmodus. Halte ich eigentlich für normal so. Ich gehe davon aus, dass man mit dem Ding auch bei bestem Bemühen nicht an die sieben Liter kommt.


Nee, aber an die 20l geht leicht. Unter 10 l mit nem alten Effjöttle-Gespann geht eigentlich nur bergab oder Mann fährt nicht über 60.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Stephan » 3. Dezember 2016 18:29

Das mit der Scheibe, macht schon Sinn. Hatte zwischendurch eine, beim E2000 vom großen Gespann, drauf. Da wird das ganze Gespann schon gut durch gebremst und auch zur Seite gedrückt. . .


Stephan
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Fiete » 3. Dezember 2016 19:31

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kein Verdeck
kein Ballast oder Person im Boot
Fahrweise eher sportlich

7,5 Liter .... plus 20% weil Tacho nicht angepasst
Wer zweideutig denkt, hat eindeutig mehr zu lachen
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon FredB » 3. Dezember 2016 22:29

UKO hat geschrieben:Nee, aber an die 20l geht leicht. Unter 10 l mit nem alten Effjöttle-Gespann geht eigentlich nur bergab oder Mann fährt nicht über 60.


...so'n Dünntext. Laberst Du immer so saublöd raus?
R.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Cali » 3. Dezember 2016 22:38

Neandertaler hat geschrieben:
Wenn jemand sagt, dass ihm ein 2Zylindermotor eher zusagt wegen der Laufcharakteristik, Optik, Sound etc. ist dagegen ja üüüberhaupt nix einzuwenden. Jedem das seine, wäre ja blöd, wenn wir alle demselben Geschmack hätten.

Aber wenn man - wie so oft - behauptet der Zweizylinder hätte so einen weitaus besseren "Bums" von unten raus, dann stimmt das einfach nicht, oder nur in den seltensten Fällen.

:D


So isses - die Entscheidung, welches Mopped, wird ja bei den meisten nicht nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten gewählt, sonder ist eher eine "Bauch & Herz-Entscheidung". Deshalb fahr ich seit üb. 25 Jahren eine Guzzi und keinen jap. 4-Zylinder. Dann muss ich aber auch die kleinen "Marotten" meiner iatl. Divas in Kauf nehmen :D

Gruß / Bernd
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Rolli58 » 3. Dezember 2016 22:45

FredB hat geschrieben:
UKO hat geschrieben:Nee, aber an die 20l geht leicht. Unter 10 l mit nem alten Effjöttle-Gespann geht eigentlich nur bergab oder Mann fährt nicht über 60.


...so'n Dünntext. Laberst Du immer so saublöd raus?
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Rolli58 » 3. Dezember 2016 22:58

Cali hat geschrieben:
Neandertaler hat geschrieben:
Wenn jemand sagt, dass ihm ein 2Zylindermotor eher zusagt wegen der Laufcharakteristik, Optik, Sound etc. ist dagegen ja üüüberhaupt nix einzuwenden. Jedem das seine, wäre ja blöd, wenn wir alle demselben Geschmack hätten.

Aber wenn man - wie so oft - behauptet der Zweizylinder hätte so einen weitaus besseren "Bums" von unten raus, dann stimmt das einfach nicht, oder nur in den seltensten Fällen.

:D


So isses - die Entscheidung, welches Mopped, wird ja bei den meisten nicht nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten gewählt, sonder ist eher eine "Bauch & Herz-Entscheidung". Deshalb fahr ich seit üb. 25 Jahren eine Guzzi und keinen jap. 4-Zylinder. Dann muss ich aber auch die kleinen "Marotten" meiner iatl. Divas in Kauf nehmen :D

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Sehe ich auch so. Und wenn man sich die Drehmomentkurven mal ansieht, und sich vorstellt, die Oridnate für das Drehmoment würd bei 0 Nm beginnen und nicht erst bei 70 Nm, dann gäbe es ganz oben halt eine gewellte Linie für die Zweizylinder, sähe gleich viel weniger spektakulär aus :-D. Ob man das beim Fahren merkt, oder ob das durch andere Eigenschaften wie Fahrzeuggewicht, Gesamtübersetzung, Fahrwerk und Fahrweise des jeweiligen Besitzers überdeckt/kompensiert wird? Die Testberichte die man so liest, bestätigen ja, das die objektiven Messwerte nicht immer das subjektive Fahrempfinden wiederspiegeln. Kaufentscheident dürfte aber in den meisten Fällen der subjektive Eindruck sein.

Crazy Cow hat geschrieben:Der beste Moppedmoder ist imho ein 600er Vierzylinder. Und ein gutes Gespann kömmt mit diesem Moder aus und wiegt nicht mehr als 280kg. :)

Außerdem liegen alle Kandidaten ab 2000 1/min. mit dem Drehmoment deutlich über dem maximalen Drehmoment der weiter oben so gelobten 600 ccm Vierzylinder.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Crazy Cow » 4. Dezember 2016 02:15

Rolli58 hat geschrieben:[
Crazy Cow hat geschrieben:Der beste Moppedmoder ist imho ein 600er Vierzylinder. Und ein gutes Gespann kömmt mit diesem Moder aus und wiegt nicht mehr als 280kg. :)

Außerdem liegen alle Kandidaten ab 2000 1/min. mit dem Drehmoment deutlich über dem maximalen Drehmoment der weiter oben so gelobten 600 ccm Vierzylinder.


Es ist zwar schon spät, aber das ist noch so ein grundsätzlicher Irrtum, ein weit verbreitetes Vorurteil. Ich hab noch ne Kurve von so einem Super 600er. Der Irrtum besteht darin, dass dar Wert für das Drehmoment an der Kurbelwelle gemessen wird, aber am Hinterrad eingesetzt. Liegt das Drehzahlniveau des kleineren Motors 50% höher, muss die Hinterradübersetzung entsprechend verkürzt werden, hier z.B. von 21km/h pro 1000 1/min auf 14km/h pro 1000 1/min. Dadurch erhöht sich das Drehmoment am Hinterrad auch um 50%. Beide Motoren würden hier bei 200km/h ihr Höchstleistung entfalten.

Ich bin immer wieder überrascht, dass die Öttel Liebhaber in alle Ecken nach technischen Vorzügen des Zweizylinders kramen. Die gibt es nicht wirklich. Sie sind nicht einmal leichter oder schmaler als kleine Vierzylinder. Es sind gefühlte Vorteile, Liebe, Hass oder Hassliebe. Ist ja ok. Dagegen habe ich ja auch nichts. Jedem das seine. :)
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Neandertaler » 4. Dezember 2016 07:45

Ich finde, der Ulf Penner hat das sehr anschaulich geschildert und mit seinem Resumee am Ende genau auf den Punkt gebracht.

http://www.tuning-fibel.de/kolumne/drehmoment-luege.php

:D :D
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon FredB » 4. Dezember 2016 11:51

Objektiv betrachtet ist einzig der subjektive Eindruck das, was zählt!

Tabellenwerte, Werksangaben, Zahlenkolonnen, Diagramme etc. - Volkswagen hat das ja eindrücklich beweisen.
O.k., wer die Frau mit 2 Bierkästen fachmännisch berät "...plag' Dich nicht so, lauf' doch zweimal" hat natürlich eine exakte wissenschaftliche Basis, das anders zu sehen. Der Beweis ist also erbracht: vierzylindrige Lightweightbunnys laufen bei höherer Drehzahl - muss ich mir unbedingt merken. Ich übersetze mir gerade dieses blumige Beispiel in Richtung Abgaswerte - daraus ergibt sich zwingend: es gibt eben keinen Unterschied bei den Geschlechtern - auch Frauen furzen!
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Crazy Cow » 4. Dezember 2016 12:01

Neandertaler hat geschrieben:Ich finde, der Ulf Penner hat das sehr anschaulich geschildert und mit seinem Resumee am Ende genau auf den Punkt gebracht.

http://www.tuning-fibel.de/kolumne/drehmoment-luege.php

:D :D


Synkopisierter Beat jetzt, nä?

ich schlag das mal nicht nach. :) Zurück zum Verbrauch. Für mich war bei der Auswahl der Zugmaschine absolut entscheidend, was sie verbraucht. Wir waren schon bei Spritpreisen von knapp 1,60 und die CX musste nach 110km auf Reserve geschaltet werden.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Reeder » 4. Dezember 2016 17:48

Moin,

ich glaub mein Moped ist krank - denn es säuft. :roll:

Die R850R mit 70 PS, Heeler mit hoher Scheibe, wird hauptsächlich im 2 Personenbetrieb gefahren, meistens noch mit Urlaubsgepäck.
Da komme ich im Landstrassenbetrieb locker auf 7-7,7 Liter.
Auf der Yetiloipe sind es bei max 130 Km/h locker 8-8,5 Liter.
Jenseits von 130 Km/h sind es dann auch nie weniger als 10 Liter, meistens mehr.
Im Islandurlaub auf der Rückreise von Hirtshals wegen Verspätung der Fährankunft und Regen dann unter Volllast bei Tacho 150 war nach 90 Kilometer die Gelbe Lampe an.
Da waren dann so 15 Liter durchgeflossen. :oops:
Also tanken und gemächlicher weiter. ;-)
Gruß
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon UKO » 4. Dezember 2016 18:11

Reeder hat geschrieben:Moin,

ich glaub mein Moped ist krank - denn es säuft. :roll:

Die R850R mit 70 PS, Heeler mit hoher Scheibe, wird hauptsächlich im 2 Personenbetrieb gefahren, meistens noch mit Urlaubsgepäck.
Da komme ich im Landstrassenbetrieb locker auf 7-7,7 Liter.
Auf der Yetiloipe sind es bei max 130 Km/h locker 8-8,5 Liter.
Jenseits von 130 Km/h sind es dann auch nie weniger als 10 Liter, meistens mehr.
Im Islandurlaub auf der Rückreise von Hirtshals wegen Verspätung der Fährankunft und Regen dann unter Volllast bei Tacho 150 war nach 90 Kilometer die Gelbe Lampe an.
Da waren dann so 15 Liter durchgeflossen. :oops:
Also tanken und gemächlicher weiter. ;-)


Danke für Deinen Beitrag. Endlich mal einer der rechnen kann und/oder sich seinen Verbrauch nicht schön redet. 8)
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Stephan » 4. Dezember 2016 18:21

Wieso sind nur hohe Verbräuche glaubwürdig, UKO? Alle anderen können nicht rechnen?!?

Naja, wenn du meinst. . .


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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon UKO » 4. Dezember 2016 18:53

Stephan hat geschrieben:Wieso sind nur hohe Verbräuche glaubwürdig, UKO? Alle anderen können nicht rechnen?!?

Naja, wenn du meinst. . .


Stephan


So will ich das nicht verstanden wissen. Sämtliche K Motoren der Propellerfirma laufen mit wenig Sprit. Aber gerade die 80ger Mopeds wie z.B. FJ 1200 saufen wie die Löcher. Mopedmotoren kühlen mit Sprit wenn Leistung gefordert wird und Fahrtwindgekühlte erst Recht. 3 Effjöttle hatten wir in meiner damaligen Truppe. Ein HBJ, einen Cometen und einen Carrell-Umbau mit EZS Rally. Keines diese Gespanne lief bei flotter Fahrweise unter 10l. Aktuell habe ich noch einen Kumpel mit FJ/EML Speed. Das Gespann habe ich selbst damals nach Hause gefahren. Auf der Bahn 200 KM Heimweg. Nach 120 mussten wir nachtanken :roll:
Aber eigentlich geht mir das alles am Allerwertesten vorbei. Meine Erfahrungen kann mir keiner nehmen. Nur auf das Vokabular weiter oben lasse ich mich nicht herab.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Crazy Cow » 4. Dezember 2016 19:34

Reeder hat geschrieben:Moin,

ich glaub mein Moped ist krank - denn es säuft. :roll:



Tausche ruhig mal die Lambda Sonde, ist ja inzwischen alt genug. Vlt. ist dein Mopped ja wirklich krank. Die R850R zählt normal nicht zu den Säufern. Auch bei der FJ 1200 gibt es Unterschiede zwischen den gedrosselten und den offenen. Aber unter 7l sind selbst mit der Solo schon eher die Ausnahme.

Ansonsten sehe ich es wie Stephan. Hoher Verbrauch ist keineswegs normal oder gottgegeben. (ausser beim Zwotakter vlt.)
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon FredB » 4. Dezember 2016 19:47

UKO hat geschrieben:Das Gespann habe ich selbst damals nach Hause gefahren. Auf der Bahn 200 KM Heimweg. Nach 120 mussten wir nachtanken :roll:
Aber eigentlich geht mir das alles am Allerwertesten vorbei. Meine Erfahrungen kann mir keiner nehmen. Nur auf das Vokabular weiter oben lasse ich mich nicht herab.


Ja klar, nä. Deine völlig absurden Verbrauchs- und Fahrweisenangaben ordnest Du da drüber an? Irgendwie wird man da ja so nebendbei zum unfähigen Deppen degradiert weil man's bei unter 10 Litern wohl nicht über 60 schafft. Niveau?

Und jo, 200 km (weit, nicht schnell nehme ich an - bei Dir gehe ich mal von beidem aus) mal 'ne FJ gefahren und von Erfahrung sprechen. Alter Schwede. Erste empfohlene Tuningmaßnahme: Tankentlüftung aufbohren, damit der Tank nicht komplett eingesaugt wird und man an der näxten Tanke dumm dasteht. Alles klar.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon dreckbratze » 4. Dezember 2016 20:46

leute, mässigt euch mal ein bisschen im ton, bitte. so weltbedeutend ist die diskussion hier ja nun auch nicht.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Crazy Cow » 4. Dezember 2016 22:22

Das Wochenende haben wir doch erst mal gut rum gekriegt. Ansonsten hat die Grünkohl Saison begonnen. Feine Sache das.
:D
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Neandertaler » 5. Dezember 2016 00:12

Crazy Cow hat geschrieben:hat die Grünkohl Saison begonnen. Feine Sache das.
:D


da gebe ich Dir uneingeschränkt recht :D

Ne Grünkohltour - das wäre noch was - jam jam - :smt023
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Cali » 5. Dezember 2016 10:10

dreckbratze hat geschrieben:leute, mässigt euch mal ein bisschen im ton, bitte. so weltbedeutend ist die diskussion hier ja nun auch nicht.


Das sehe ich auch so - es muss doch möglich sein, dass hier jeder seine Meinung/Erfahrung äußern kann, auch wenn das nicht für jeden nachvollziehbar ist, ohne gleich fürchten zu müssen persönl. beleidigt zu werden :smt009
Also - bleibt friedlich Jungs :wink:

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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Michael1234 » 5. Dezember 2016 10:48

Genau so!
Danke Bernd
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon UKO » 5. Dezember 2016 16:59

Crazy Cow hat geschrieben: Ansonsten hat die Grünkohl Saison begonnen. Feine Sache das.
:D


Jo! Hatte gestern die erste Kohlfahrt bei angenehm frostigem Wetter. :smt004
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Nattes » 5. Dezember 2016 17:34

Ich finde, der Ulf Penner hat das sehr anschaulich geschildert und mit seinem Resumee am Ende genau auf den Punkt gebracht.


Aber selbst fährt er am liebsten Zweizylinder. :-D

Ich denke übrigens der Spritverbrauch hängt in erster Linie von der Fahrweise ab.

Meine W 650 Gespanne haben 5-10 L gebraucht.
Die Emmen 7-11L
Natürlich bekommt man einen großen Motor mit einem angebautem Scheunentor mit viel Geschwindigkeit, Vollgas, Gegenwind, und ordentlich Beladung auch auf 15L oder mehr.

Wer es sich leisten kann und Spaß dran hat... :-D

Wieder mal eins dieser Themen, bei dem Einigkeit so weit weg ist wie die Milchstr.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon capcuadrate » 5. Dezember 2016 17:42

eigentlich willte ich ja nur hören, was in etwa vergleichbare Gespanne so verbrauchen, um einzuschätzen, was normal ist.

Da geht die Bandbreite so von 6,5 - 12 l und ich liege im oberen Bereich bei eher zurückhaltender (meinem Können angepasster) Fahrweise.

Nun ihr habt das interessant erweitert :-)

Schaun wir mal, was der Frühling und die Spritpreise so bringen.

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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Stephan » 5. Dezember 2016 18:47

Beim alten BMW Gespann, danach hattest du ja gefragt, müsste ich das im Frühjahr nochmal kontrollieren. Interessanterweise geht da der Tageskilometerzähler ziemlich genau. Ging, hab 'n „neues" Instrumentenbrett drauf. Die Geschwindigkeit stimmte natürlich nicht. Ist ja nicht angepasst. . .


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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon scheppertreiber » 6. Dezember 2016 07:54

Eigentlich ist der Verbrauch doch egal. Es kommt auf den Fahrspaß an
und auf der BAB soll man doch eh ab und zu mal Pause machen (Kaffee,
Kippe, Tanken).

Meine Solo-SP1000 liegt bei 5,5 l, die andere lag Solo bei 6,5 - als Gespann
bei 8-9 (Schleichfahrt). Die Schepper nimmt sich um die 10. Das Guzzi-Gespann
knackt bei entsprechender Fahrweise auch locker die 10.

Grüße Joe.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon capcuadrate » 6. Dezember 2016 08:50

scheppertreiber hat geschrieben:Eigentlich ist der Verbrauch doch egal. Es kommt auf den Fahrspaß an
und auf der BAB soll man doch eh ab und zu mal Pause machen (Kaffee,
Kippe, Tanken).

Grüße Joe.


Hallo Joe,

der Verbrauch hat doch nichts mit dem Fahrspaß zu tun. Macht aber schon was aus, ob die Abendrunde 15 oder 8 Euronen kostet.

Von der Umwelt will ich ohne Kat gar nicht erst reden aber die wird auch weniger belastet, wenn weniger durch die Vergaser läuft.

Ich bin zufrieden mit meinem Gespann und wenns halt so viel braucht, ist das auch ok, wenns untypisch viel ist, wäre aber Ursachenforschung angesagt.

Grüße
Martin
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon scheppertreiber » 6. Dezember 2016 09:07

Hai Martin,

seit ich nur noch von zu Hause arbeite spare ich im Jahr um die 60 tkm,
ich habe kein schlechtes "Umweltgewissen" wenn ich mal 15 l / 100 km
raushaue :-D :-D :-D

Grüße Joe
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Cali » 6. Dezember 2016 10:46

Ja klar steht der Fahrspaß im Vordergrund - und wenn ich im Jahr 3 - 5.000 km fahre, wird der Verbrauch sicher nicht die 1. Prio einnehmen. Das ändert sich aber, wenn das 15. - 20.000 km im Jahr sind - und nur ein bescheidene Rente zur Verfügung steht. Dann interessiert es mich schon, ob mein Verbrauch im üblichen Durchschnitt liegt, und wenn nicht, welche Möglichkeiten es gibt den zu reduzieren :roll: .

Gruß / Bernd
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Stephan » 6. Dezember 2016 10:49

Der Verbrauch ist schon interessant. Schliesslich will ich nicht alle zwei Stunden 'ne Tanke suchen. Kann je nach Gegend ziemlich aufhalten. Mit meiner Buellete muß meine Feierabendrunde, ca.260km, gekürzt werden. Wird sonst knapp. Die will auch noch Süper-Plüs. Das hat nicht jede. . .


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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Nanno » 6. Dezember 2016 11:42

Ich hab grad in ein paar alten Aufzeichnungen gekramt:

1) SR500-Gespann mit Velorex 562:
* Im Stadtbetrieb (bis max. 80km/h) 4,2 bis 4,5L/100km
* Überland auf der Bundesstraße (unter Ausnützung der Höchstgeschwindigkeit von 105-110km/h): zwischen 4,8 bis 5,2L/100km

2) MZ ETZ 250/300 Gespann:
* Normalbetrieb (Stadt und Überland): 7 bis 8L/100km (damals hab ich noch nicht so genau mitgeschrieben)
* AIA-Ausfahrten und Tauerntreffen: nicht unter 9L/100km
(mit BVF-Vergaser)

3) Dnepr MT11 Gespann:
* Alltagsbetrieb (damals hauptsächlich Bundesstraße): um die 8L/100km
* AIA-Ausfahrten (mit furchtbarem Leistungsmangel): nicht einstellig

4) XS1100-EML-Gespann mit Russenboot:
* im Schiebemodus (nicht über 100km/h): unter 10
* Ab 120-130 ist der Spritverbrauch schlagartig auf Geschwindigkeit durch 10 ergibt Verbrauch angestiegen
(heute weiß ich, dass die Zündung einen Patschn hatte, Vergaser waren frisch überholt und synchronisiert)

5) XS750 mit Russen-Beiwagen
* mit Serienvergaser ca. 7 - 7.5L/100km
* mit Triumphvergaser ca. 6.5L/100km
(war zu lange Übersetzt, deswegen war ich im Normalfall nicht schneller als 120 unterwegs damit)
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon SchorschNeuss » 6. Dezember 2016 13:09

Hi Martin,
kann mich den Vorrednern nur anschließen und auch paar Geschichten aus dem richtigen Leben hinzufügen (falls es interessiert).
Meine Solo R 65 brauch, wie der Name schon sagt 6,5 L. Kumpel mit neuer Honda NX 700, auch 50 PS braucht 3,5-4,5 L. Bergauf hat er aber keine Chance. Von nichts kommt halt nix.
Andrer Kumpel von uns, leider nicht mehr bei uns. Yamaha 1300 XJR , 150 PS, 1,5 Sitzer. Zusatz Tank und Campingausrüstung im Boot. Eine Etappe Thüringen -Rumänien. 1400 km, nur Tankstopps. Knapp 15 h. Er 5,5 L. Hab es nachgerechnet. Ich mit Solo K 100 6,5.
Die Guzzi braucht mit 2 x 100kg ' Säcken ' 12 L. Passt mir auch nicht, aber ich nehme es halt hin. Viel zum fahren komm ich sowieso nicht.
Gruß Schorsch
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon willi-jens » 6. Dezember 2016 15:39

Also diese Verbrauchsthreads sind immer wieder lustig zu lesen: wie früher auch schon häufiger oder hier ;-)

Für objektivere Zahlen würde ich folgenden Ansatz vorschlagen:
Als ungefähren Anhaltspunkt empfiehlt sich wahrscheinlich immer der Testverbrauch der Solo aus einschlägigen Magazinen + einen Aufschlag für den Beiwagen (je nach BW-Größe liegt man da überschläglich mit um die 30% vermutlich nicht so ganz daneben).
Mit recht vorsichtiger Gashand kommt man hier und da vielleicht auch mal auf den Verbrauch der Solo (ob einem solch eine Fahrweise dann Spaß macht hängt sicherlich von jedem selber ab...).
Auf der Autobahn jenseits von 120-130 km/h sind eigentlich alle Gespanne / Schwenker wegen der relativ stark vergrößerten Frontfläche und meistens zusätzlich nicht unbedingt verbesserten Aerodynamik nicht gerade sparsam. Da kommen dann schnell Verbrauchswerte zusammen, die vielleicht unglaublich klingen aber nicht wirklich so unglaublich sein müssen. :wink:

Bei kleiner Motorleistung ist der Gespannzuschlag meistens um einiges höher als bei PS-Boliden (einfach weil der Vollastanteil dann höher ausfällt & da sind Motoren eben nicht gerade sparsam u.a. wegen der Vollastanfettung des Gemisches bei Wassserkühlung ebenso wie luftgekühlt).

Wenn ich hier allerdings den Tipp lese die Lambdasonde zu tauschen nur weil der Landstrassenverbrauch einer BMW R850R mit BW bei quasi Vollbeladung gerade einmal im Bereich des Solomotorrades (6,7l/100km) bzw. bis knapp 1l mehr auf 100km liegt, dann fragt man sich schon manchmal auf welcher Basis solche Tipps gegeben werden. :smt017
Speziell wenn man sich überlegt bis zu welcher Drehzahl die Lambda-Regelung eben dieses Motorrades eigentlich aktiv ist (die schaltet nämlich bei höheren Drehzahlen [afaik wie bei eigentlich allen Autos & Motorrädern] ab) :roll:

Grüße

Jens
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Crazy Cow » 6. Dezember 2016 16:19

willi-jens hat geschrieben:dann fragt man sich schon manchmal auf welcher Basis solche Tipps gegeben werden. :smt017


Ja, so ein Zitiergenius findet immer was. Aber mit Verlaub, es sieht nicht so aus, als könntest du beurteilen, auf welcher Basis solche Tipps wie das Reinigen der Lambda Sonde gegeben werden.
Mal Kerzen rausdrehen und schauen, ob Ruß dran ist, dann kannst du dich fragen, warum die Sonde nicht auch verrußt sein sollte. Einfach mal machen. Ich empfehle übrigens zuerst die Reinigung, den Tausch nur bei BMW, die Jungs haben meist das nötige Fett und die Teile sind verfügbar. Ebeso empfehle ich, bei jedem gebrauchten Motor, der mit L-Sonde der auf den Hof kommt, als erstes behutsam diese Prozedur zu vollziehen. Das spart Ärger und Schäden für den Moment, wo das Ding mal raus muss.
Im Teillastbereich schaltet natürlich keine Lamda Regelung ab, das ist dummes Zeuch. Mehr als aufmachen kann die Regelung allerdings nicht, das ist aber erst der Fall, wenn sich der Drosselklappenschalter in der obersten Stufe befindet. Aber auch da kann sie die Einspritzzeit abregeln, wenn z.B. der Sauerstoffgehalt der Ansaugluft wegen der Höhenlage es erforderlich macht.

Möglicherweise verwechselst du da was mit VW... :oops:
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon dreckbratze » 6. Dezember 2016 16:40

die guzzi ist bei flotter fahrweise bis 120 km/h recht sparsam (man bedenke das alter der konstruktion), über 120 gehts exponential hoch. der grösste säufer im stall ist die emme. 7-8 ltr landstrasse, beladen mit dauervollgas auf der bahn locker 10ltr.
aber die ökologische rechnung hat die längst aufgrund ihres alters bezahlt; in den 40 jahren haben andere sich schon unter aufwendung grosser resourcen 4 neue motorräder bauen lassen.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Thomas Heyl » 6. Dezember 2016 18:25

Hoi!
dreckbratze hat geschrieben:aber die ökologische rechnung hat die längst aufgrund ihres alters bezahlt; in den 40 jahren haben andere sich schon unter aufwendung grosser resourcen 4 neue motorräder bauen lassen.

Amen! Wenn das der Gesetzgeber doch nur 'mal einsehen und sich als Bonus noch mit dem Thema "graue Energie" auseinandersetzen wollte.

Es kann kaum etwas umweltfreundlicheres geben, als eine olle Dreckschleuder und Säuferin 20 bis 80 Jahre lang mit bescheidenen paar Tausend Kilometern im Jahr zu bewegen, statt alle paar Jahre ein neues Fahrzeug anzuschaffen, das zwar nicht mehr soviel schluckt und qualmt, aber eine Tonne Rohöl, hundert kW Strom, 300 kg Eisen und entsprechend Alu und Kupfer, 500 g Silizium etc. für die Produktion gefressen hat, von Entwicklung, Formenbau, Homologation, Tests, Marketing, Werbung, Ersatzteilhaltung etc. ganz zu schweigen.

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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Stephan » 6. Dezember 2016 18:58

Vor allem, weil das neuere Gefährt ja nicht soviel sparsamer ist. Wenn es dann auch noch mehr zum Schnellfahren geeignet ist, wird das dann ja auch ausgenutzt.

Mein altes Möhrchen hat den meisten Spaß auf der Landstrasse. Da beinahe-Vollgasfahrten auf der AB, damit nicht so der Hit sind, bin ich da selten und wenn eher im Reisebustempo unterwegs. Neben Verbrauch, spielt halt auch der Fahrtwind, die Vibrationen, ect., eine Rolle. Und ich kenn' mich, wenn ich 'n potenten Vielzülinder unter mir hab, dann wird auch am Quirl gedreht. . .


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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Crazy Cow » 6. Dezember 2016 19:55

dreckbratze hat geschrieben:aber die ökologische rechnung hat die längst aufgrund ihres alters bezahlt; in den 40 jahren haben andere sich schon unter aufwendung grosser resourcen 4 neue motorräder bauen lassen.


Thomas Heyl hat geschrieben:Schwachsinn ist das.


Stephan hat geschrieben:Vor allem, weil das neuere Gefährt ja nicht soviel sparsamer ist.


Das müsst ihr mal jemandem erzählen, dessen Kinder Pseudokrupp haben. Dieselautofahrer, zum Teil gleichzeitig Elternteil von Kindern mit Atemwegserkrankungen, benutzen auch das Argument mit dem Verbrauch. Es ist aber schon so, dass Feinstaub, Stickoxide und Kohlenmonoxide in den Ballungszentren zu echten Problemen geworden sind. Ich hatte im Winter 89/90 in der fallenden DDR zu tun, ganz an der polnischen Grenze. Bei der Heimfahrt lag Nebel über dem Thüringer Wald, Inversionswetterlage, westlich von Dresden ging es schon los. Mein Auto hatte zwar Kat aber keine Klimaanlage oder entspr. Filter. Ich wollte nur noch raus. Hab dann mal auf nem Parkplatz gehalten, das war schlimmer als der beissende Gestank im Auto.
Alte Moppeds sind zwar ganz nett, aber nicht die Lösung, sie sind Teil des Problems. Machen wir uns nichts vor, wir alle sind das.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Neandertaler » 6. Dezember 2016 20:02

Stephan hat geschrieben:Und ich kenn' mich, wenn ich 'n potenten Vielzülinder unter mir hab, dann wird auch am Quirl gedreht. . .


Stephan


:D :D ja ja - viele Pferde - viel Hafer... die olle Bandit lief bei mir solo zwischen 6,5 und 8 Liter - Mit meinem "CW-Wert optimierten Stuhl" fangen wir bei verhaltener Fahrweise mit 8 Litern an...
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon dreckbratze » 6. Dezember 2016 20:05

da hatte die braunkohle und die ungefilterten industrieabgase einen deutlich höheren anteil an deiner atemnot. abgesehen davon ist der anteil der heute noch existierenden 2takt - motorrädern aus der zeit , die noch nennenswert am täglichen verkehr teilnehmen, vernachlässigbar gering.
in asien mag das anders aussehen.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Crazy Cow » 6. Dezember 2016 21:26

dreckbratze hat geschrieben:da hatte die braunkohle und die ungefilterten industrieabgase einen deutlich höheren anteil an deiner atemnot.


Übrigens ist heute in Paris ein Fahrverbot für 50% der Fahrzeuge ausgesprochen worden, nur solche mit ungerader Zahl auf dem Nummernschild dürfen fahren. Wegen Feinstaub- und Stickoxidbelastung der Atemluft. Das Fahrverbot für alte Autos ist natürlich nicht vom Tisch. Es ist nicht sinnvoll, das Problem klein zu reden. Dann wären wir nicht besser als die Autoindustrie und ihre Schärgen in der Politik.
(Und die bemühen sich immerhin sachlich und fundiert zu argumentieren)...
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Thomas Heyl » 6. Dezember 2016 21:46

Hallo zusammen!

Das driftet hier meiner Meinung ein bisschen in die Richtung ab, wo es Glaubenskriege gibt. Keiner wird wohl bestreiten, dass es Misstände bei Abgaswerten und Emissionen gibt - oder? Die Frage ist jedoch, ob sich daran etwas statistisch signifikant ändern würde, wenn sogar alle Alteisentreiber ihre Fahrzeuge in die Garage verbannen oder einem Museum stiften würden.

Meine Meinung: nein. Das würde nicht einmal im Promille-Bereich etwas bewegen. Wohlbemerkt, ich rede hier nicht über amtlich bewegte (sehr-)young-timer, sondern über ganz alte Kisten. Meine Tochter und ich halten weder ein Auto, noch eine Zweitmopete oder sowas. Wenn wir ein Auto brauchen (selten genug), nehmen wir einen Kleinstwagen von book'n'drive (sharing).

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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Stephan » 7. Dezember 2016 11:13

Zwar zitiert, aber nicht verstanden, Olaf?!? Es macht wohl rein Umwelttechnisch keinen Sinn, ein altes gegen ein neues Kfz auszutauschen, wenn sich am Verbrauch nichts tut.


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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Thomas Heyl » 7. Dezember 2016 13:21

Hi!
Stephan hat geschrieben:Es macht wohl rein Umwelttechnisch keinen Sinn, ein altes gegen ein neues Kfz auszutauschen, wenn sich am Verbrauch nichts tut.

Genauer: Die während der Betriebszeit zu erwartende Energie- und Schadstoffeinsparung müsste die gesamten Gestellungskosten amortisieren.

Und bis da alleine die Gestellungsenergie amortisiert ist, wird man wohl sehr viele Kilometer sparen müssen :grin: .

Ach, und damit das ja nicht untergeht (Spott an): Wir brauchen beladen auf Strecke 6,6 Liter/100 km und unter Maximallast (1. Gang Gotthard Süd hoch) so um die 10. In der Stadt sind's rund 7,5 Liter.

Das aktuelle Durchschnittsalter der zugelassenen Mopeten in Deutschland liegt bei rund 16,6 Jahren (da dürften die Veteranen-Outlier durchaus verfälschen, interessanter wäre der leider oft unterschätzte Median oder das dritte Quartil, das würde wohl auf eher 10 Jahre drücken). Bei rund 4 Millionen zugelassener Mopeds vs. über 45 Millionen PKW dürfte die Schnittmenge der Moped- und Autofahrer recht hoch sein, selbst wenn wir 'mal 5 Millionen Firmen-PKW abrechnen. Leider verrät uns keine Statistik, wieviele Kilometer denn mit Mopeds so zurückgelegt werden. Ich schätze jedoch, dass es etliche braucht, bis ein PKW-Business-Vielfahrer mit 200.000 km im Jahr aufgewogen ist.

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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Stephan » 7. Dezember 2016 13:31

Naja, wobei natürlich niemand sagen will, das man da bitte erstmal bei den Büsiness PKW anfangen soll.

Ich kenne da beide Seiten. Sowohl den Firmen-Wenigfahrer, das sind dann die Abteilungsleiter, welche zwar einen Firmen-PKW haben, aber halt damit mehr Privat, als Geschäftsreisen unternehmen. Und die berüchtigten Vertreter-Kutschen. Aber die sind dann halt auch alle zweidrei Jahre auf. Und werden dann durch Moderneres ersetzt. Aber selbst da nützt das ganze Reinigungsequipment herzlich wenig. Wer da einen engen Terminplan hat, achtet wenig auf den Gesamtverbrauch. Hauptsache mann bleibt nicht 5 Minuten vor dem nächsten Termin liegen. . .


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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon Crazy Cow » 7. Dezember 2016 14:15

Stephan hat geschrieben:Zwar zitiert, aber nicht verstanden, Olaf?!? Es macht wohl rein Umwelttechnisch keinen Sinn, ein altes gegen ein neues Kfz auszutauschen, wenn sich am Verbrauch nichts tut.


Stephan


Diese Aussage ist nach aktueller technischer und wissenschaftlicher Lesart falsch.

Als richtig könnte man durchgehen lassen: "Es macht wohl rein ökologisch/volkswirtschaftlich oder geopolitisch keinen Sinn, ein altes gegen ein neues Kfz auszutauschen, wenn sich am Verbrauch nichts tut."
Denn die Aussage bezieht sich auf die Quantität der Abgase nicht auf ihre Qualität, sofern man in diesem Zusammenhang davon sprechen kann. Vgl. Schwerölmotoren, Sulzer/Mitsubishi 2-Takt Schiffsantriebe haben (verbrauchs-)technisch den höchsten Wirkungsgrad aller Verbrennungsmotoren. Sie "raffinieren" sogar kostengünstig ihren Brennstoff selbst. Es sind aber die größten Dreckschleudern, die man sich vorstellen kann. In Hamburg ging man deshalb auch politisch auf die Barrikaden.
Lebewesen und Pflanzen müssen mit den Abgasen umgehen können, das war lange Zeit nicht so.
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Re: Benzinverbrauch

Beitragvon FredB » 7. Dezember 2016 19:10

Ich glaube, die Umweltdiskussion setzt - auch politisch bedingt - an vielen falschen Stellen an. Eine der gängigsten ist die stereotype "SUV-Diskussion" - wird immer gerne genommen. Es kommt aber nicht ausschliesslich auf den Ausstoß per 100 km an, sondern m. E. auch z. Bp. die Frage, was ich mit einem Fahrzeug mache. Wie viele völlig unsinnige Fahrten von wem auch immer gibt es? Sowas wird nahezu nie hinterfragt. Mit gewaltigem Druck, notfalls durch die Politik unterstützt, werden immer neue, ach so umweltfreundliche Fahrzeuge, auf den Markt geworfen und mit subtilen Angeboten oder gar staatlichen Stützgeldern, an den Mann/die Frau gebracht. Verschrottungsprämien und so. Macht das ökologisch Sinn?
Elektrofahrzeuge werden als besonders umweltfreundlich - emissionsfrei (?) angepriesen. Wo der Strom herkommt ist erstmal völlig wurscht, der stinkt ja nicht. Wie das Be- Entsorgungsmanagemnt der Batteriepacks ausschaut ist anscheinend auch noch etas fraglich bzw undurschsichtig. Der Batteriekrempel eines Elektrofahrzeuges wird ja in der Regel nur gemietet. Wie die tatsächliche Ökostrecke eines solchen Fahrzeuges ausschaut interessiert anscheinend keinen.
Insofern ist das beim derzeitigen Stand der Technik m. E. eher ein subtil eingefädelter Bluff und eben der aktuelle Marketinggag nahezu aller Hersteller, bei doch eher eingeschränkter Nutzbarkeit.
Ich glaube, es würde mehr Ergebnis bringen, an den Gewohnheiten der Menschen und der Verkehrsinfrastruktur zu arbeiten. Da muss man sich natürlich auch mal selber an die Nase fassen. Aber solange ein Geist herrscht, dass große Leute ein großes Auto fahren müssen wird sich da nur bedingt was ändern. Wer etwas älter ist, ist damit aufgewachsen, und tut sich mit dem "Umdenken" nicht so ganz leicht.
Die heutige Jugend sieht das (teilweise) schon etwas anders - das hat was, meine ich. Wer in meiner Jugendzeit mit 19 noch keinen Führerschein hatte war zumindest mal mehr als verdächtig...
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