Ölablass

Vom Kolben bis zum Endantrieb ...

Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 3. Mai 2017 12:09

Ich glaube ich habe gestern ein Scheissi gebaut, hab es aber noch nicht überprüft.

Hintergrund: Ölwechsel, entweder bei meiner Vermieterin im Garten, oder bei meinem Kumpel in Hanau, wobei er mir für so Banalitäten keine Bühne gibt, oder an der Tanke im Ort mit Bühne. Filter und Öl gestellt, für die Arbeit einen Kreuzer in den Kasten. Hab mich für letzteres entschieden.
War leider zu früh da, Vertretung für die Kasse war noch abgängig. Also schon mal angefangt, Verkleidung abbauen. Kaffe getrunk, dann geschlossenen Auffangbehälter drunter und Öl abgelassen. War gefühlt viel zu wenig Öl, was rauskam. Filter rausgedreht, war voll und auf den Behälter gelegt.
Ok, denk ich, wenn ein halber Liter fehlte, 2,5l x 0,8 macht etwa zwo Kilo könnte hinkomm', Unsicherheit blieb. Dann kam endlich der Tankemeister, war auch gut so, er wusste natürlich wo eine Zange liegt, die ich für meinen Spezialeinfüllverschluss mit Schlauch benötigte, der unterwegs das Nachkippen von Kleinmengen sehr erleichtert, aber drei Liter viel zu langsam durchlässt. Ratz fatz drei Liter reinlaufen lassen, er, nicht ich. Werkzeug geputzt, Hebebühne runter Spende für Kaffekass und ab.
Die ganze Zeit gegrübelt, (den ganzen Tag) irgendwas gefiel mir nicht. Natürlich hat niemand nach dem Schauglas beim Einfüllen geschaut, entweder Einfülltrichter oder Leuchtspiegel, aber nicht beides. Das Gespann stand etwas nach rechts geneigt auf der Bühne, das war wahrscheinlich der Blödsinn, die Ablassschraube ist links. :(
Problem: zuviel Öl.

Aufgabe: Nun brüte ich schon die ganze Zeit, wie ich notfalls einen halben Liter Öl abzapfen kann. Das geht nicht wirklich. Aber ich habe mir etwas ausgedacht für das nächste mal und für die, die wiederholt in eine ähnliche Situation kommen.

Lösung: Einen Schlitz in die Ablassschraube einarbeiten. Für dieses Mal ist es zu spät, aber wer weiß, vlt. ist nächstes Mal wieder irgend etwas anders.
Das könnte mit der Fräse, einer schmalen Flex, einer Feile oder einer Säge gemacht werden, entscheidend ist, dass das Gewinde ein paar Gänge unter der Dichtung unversehrt bleibt.
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Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Ölablass

Beitragvon mahout47 » 3. Mai 2017 12:45

Hallo Olaf,

Deine Idee ist nicht schlecht, wenn die Ölablaßschraube über ein entsprechend langes Gewinde verfügt. Bei Verwendung einer längeren Schraube wäre ich ohne genaue Kontrolle, ob genug Platz in der Ölwanne ist, vorsichtig.

Ich habe bei meinem ersten Ölwechsel ein Stahlbus-Ölablassventil eingebaut, mit dem sich das Ablassen von evtl. zu viel eingefülltem Öl leicht bewerkstelligen läßt.

Grüße aus dem Bergischen Land
Hartmut
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Re: Ölablass

Beitragvon Michael1234 » 3. Mai 2017 12:58

Hallo Olaf,

für solche Fälle gibt es doch auch solche Teile hier:
http://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=145 ... e&_sacat=0

Ist ganz praktisch wenn man mal wieder im Eifer im ein Maß (Öl in den Motor natürlich!) zuviel reingekippt hat :oops: oder über den Winter etwas mehr Öl in den Motor gekippt hat oder wenn man z.B. die Kupplung wechselt und das Öl sollte mal größtenteils kurz raus ...............
Das Teil funzt ganz gut, solange das abzusaugende Öl etwas angewärmt ist.

An den Gespannen habe ich jetzt (beim letzten Wechsel im Herbst) auch die Stahlbus-Ölablasschraube dran - ist klasse, grade weil da der Platz für Ölauffangwanne super knapp ist.

Gruß Michael
Zuletzt geändert von Michael1234 am 3. Mai 2017 13:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 3. Mai 2017 13:00

mahout47 hat geschrieben:
Ich habe bei meinem ersten Ölwechsel ein Stahlbus-Ölablassventil eingebaut, mit dem sich das Ablassen von evtl. zu viel eingefülltem Öl leicht bewerkstelligen läßt.

Grüße aus dem Bergischen Land
Hartmut


:) Tüllich, ohne Zweifel. Ich habe leider eine Schraube mit Thermosensoreinsatz.

@Michael: Wenn du beim FZR Motor unter der Einfüllschraube Öl siehst, lässt du am besten alles ab. Die Einfüllstelle ist über der Kupplung, Die GTS hat einen zusätzlichen Einlauf unten, aussen neben der Kupplung, die Wanne ist natürlich zwei Räume weiter mitten unter dem Motor. Wenn man weiß, an welcher Stelle es seitlich rübergeht, mag es gehen, aber auch dann hängt der Schlauch noch über dem Sumpf.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Ölablass

Beitragvon Michael1234 » 3. Mai 2017 13:08

Hey Olaf,

Du bist doch ein Tüftler, mach den Thermosensor woanders hin. Habe sowohl bei der XJ als auch bei der VX da einen anderen "Zugang" gefunden.
Zudem ist das da so nah am Auspuffsammler dran (XJ) bzw so tief unten (VX) - da fummele ich nicht mit nem Sensorkabel rum :wink:

Gruß Michael
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 3. Mai 2017 13:16

Michael1234 hat geschrieben:Hey Olaf,

Du bist doch ein Tüftler, mach den Thermosensor woanders hin. Habe sowohl bei der XJ als auch bei der VX da einen anderen "Zugang" gefunden.
Zudem ist das da so nah am Auspuffsammler dran (XJ) bzw so tief unten (VX) - da fummele ich nicht mit nem Sensorkabel rum :wink:

Gruß Michael


Lass gut sein, ich habe die Ecke schon damals bei der Totalrenovierung gemieden. Es ist ein Kat unter der Ölwanne, man kann nicht einmal den Füllstandsschalter ordentlich erreichen. Die Ablasschraube zeigt nach links, nicht nach unten, das Kabel für den Sensor hängt auch da. Wenn ich gut drauf bin, kriege ich eine Superschraube hin gefrickelt.
Ich könnte sie auch hohl und quer bohren.

Merke: Nie an einer Schraube des Kat drehen, wenn es nicht unbedingt sein muss.
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Re: Ölablass

Beitragvon Slowly » 3. Mai 2017 15:19

Besteht denn bei einer "geschlitzten" Ablassschraube nicht die Gefahr,
dass sich im Schlitz z.B. ein Metallspan festsetzt, der beim Zuschrauben das Innengewinde beschädigt,
weil er aus härterem Material besteht :?:
Ich weiss aus früherer Erfahrung, dass das Innengewinde in der Ölwanne ziemlich weich war.
8)

Bei Bedarf würde ich den Schraubenschlitz mit meiner Dremel oder mit einem kräftigeren Biegsame-Wellen-Fräser herstellen oder, falls sinnvoller, mit einem Langlochbohrer in Tischbohrmaschine/Ständer.

SL :grin: LY
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 3. Mai 2017 15:41

Slowly hat geschrieben:Besteht denn bei einer "geschlitzten" Ablassschraube nicht die Gefahr,
dass sich im Schlitz z.B. ein Metallspan festsetzt, der beim Zuschrauben das Innengewinde beschädigt,
weil er aus härterem Material besteht :?:
8)


Doch, die Gefahr besteht, berechtigter Einwand. Aber besteht die gleiche Gefahr nicht auch an einer ungeschlitzten Schraube? Allerdings ist mir keine Ölwanne bekannt, in der evtl. Späne frei mit dem Öl herumschwimmen können. Da sie schwerer sind, lagern sie sich normal an einer bestimmten Stelle ab und sie werden auch nicht von langsam fliessendem Öl gespült. Ich kenne es nur so, dass man erst durch abnehmen der Ölwanne an die Späneschätze kommt. Allerdings geht ja altes Wissen verloren, wer weiß ob das noch Standard ist, es gibt ja sogar geradzahlige Zahnradpaarungen...

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Re: Ölablass

Beitragvon Neandertaler » 3. Mai 2017 16:52

Die Idee is ja nich schlecht - aber ich würde der Einfachheit halber ein Loch quer durch die Schraube bohren und sauber entgraten. Ist bestimmt leichter als ein sauberes Langloch zu fräsen und dann dauert der Ölablass halt etwas länger..
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 3. Mai 2017 17:06

Neandertaler hat geschrieben:Die Idee is ja nich schlecht - aber ich würde der Einfachheit halber ein Loch quer durch die Schraube bohren und sauber entgraten. Ist bestimmt leichter als ein sauberes Langloch zu fräsen und dann dauert der Ölablass halt etwas länger..


Beim Durchbohren würde es halt nach zwei Seiten herausspritzen. Zweimal Sackloch wäre angesagt, in die Achs' und in die Quere.
Wer nen Dremel hat mit nem Radialschleifaufsatz oder ne Feinsäge, einfach quer zum Gewinde schlitzen.

edit:
Ah, itz hat's g'schnackelt. Du meinst: schräg bohren?
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Re: Ölablass

Beitragvon FietePF » 3. Mai 2017 19:27

Hallo Jungs,

alles viel zu Aufwändig, saubere Wanne nehmen und einen Schluck ablassen.
Falls keine Spinnenfinger, oder zu langsam, dann halt alles rauslassen und die richtige Menge wieder einfüllen.

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Re: Ölablass

Beitragvon Stephan » 3. Mai 2017 20:24

So ähnlich hätte ich es auch gesagt. Wobei ja durch Schrägstellung des Gespanns, in dem Falle, das flüchtende Öl reduziert werden kann. Vielleicht nur das Moped auf die Bühne fahren?!?

Wobei diese beiden Bohrungen schon eine Idee sind. Aber dafür muß man halt wissen, wieviel Länge das Abdichten braucht. Dreivier Gewindegänge, könnten nicht reichen.


Stephan
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 3. Mai 2017 20:32

Alfred: wir sind schon beim nächsten mal, vorbeugen ist besser als heilen. Man kann doch nicht jedesmal die Wanne wieder leerpullern lassen. Und oben wieder reinkippen, was? :) Ich habe mal probiert eine offene Ablassschraube wieder zu schliessen, das ist vlt. ein Schweinkram. Muss doch nicht sein.

Es ist mir aber noch was eingefallen: man bohrt ein Loch quer ins Motorgehäuse, an der richtigen Stelle halt, als Überlauf und zus. Motorentlüftung. Wenn du gerade ins Gespräch vertieft bist und nicht merkst, dass du zuviel einkippst: macht nichts, das überschüssige Öl läuft einfach oben wieder raus, überfüllen unmöglich! :)

Stephan: das Gewinde dichtet nicht, es ist die CU Dichtung und die Vorspannung der Schraube, solang die nicht kleiner wird, kann der Schlitz im letzten Gewindegang liegen.
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Re: Ölablass

Beitragvon FredB » 3. Mai 2017 20:42

FietePF hat geschrieben:...
alles viel zu Aufwändig, saubere Wanne nehmen und einen Schluck ablassen.
...


Um Himmels Willen... VIEL ZU EINFACH!
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 3. Mai 2017 20:51

Es geht eigentlich um die Schraube, nicht um meinen Ölstand, wenn du ganz zurückblätterst, wirst du lesen, dass ich noch gar nicht überprüft habe, ob wirklich zu viel drin ist. Das Wetter ist bisher nicht danach. Nach dem Motto: was ist unangenhemer, Klatschnass vom Regen oder klatschnass von Motoröl? :D
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Re: Ölablass

Beitragvon FredB » 3. Mai 2017 20:57

Crazy Cow hat geschrieben:...
was ist unangenhemer, Klatschnass vom Regen oder klatschnass von Motoröl?
...
:D


Egal ob nu zuviel drin ist oder nicht - mach sicherheitshalber den Einfüllstutzen-Deckel drauf bevor Du losfährst. (Mache ich auch immer so) Dann sabbert da auch nix...
Und bohr' da bloß kein Loch rein...
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Re: Ölablass

Beitragvon FietePF » 3. Mai 2017 20:59

Öl ist schlimmer, ungesünder und stinkt wenn es schwarz ist :D
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Re: Ölablass

Beitragvon FietePF » 3. Mai 2017 21:02

Beim Getriebeausbau vom Opel Manta ist mir in den 70ern Getriebeöl über die Frisur gelaufen,
da hatte ich tagelang etwas davon :lol:
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Re: Ölablass

Beitragvon Neandertaler » 3. Mai 2017 21:03

Crazy Cow hat geschrieben:Das Wetter ist bisher nicht danach. Nach dem Motto: was ist unangenhemer, Klatschnass vom Regen oder klatschnass von Motoröl? :D


Definitiv das ÖL..... :D :D

Es drängt sich mir unwiderstehlich ein Beitrag auf, der so in einem Moppedforum geschrieben worden ist.... Ich nenne ihn einmal "die untere Hälfte des Öls" :grin:

"Tja, wie doof muss man sein um unmittelbar nach einer 20 KM langen Autobahnfahrt nen Ölwechsel machen zu wollen. So blöd wie ich bin :?
Hab mir neues Öl gekauft und wollte ungefähr die hälfte von dem alten ganz entsorgen(Hatte mehr finanzielle Gründe, das ich heute nur 2 statt 4 Liter kaufen konnte, und sonst nie dazu komme T.T ). Hatte leider nicht besonders viel Zeit als ich heute vom Louis wiederkam, also direkt nach der Autobahnfahrt unters Moped gelegt und wollte den Wechsel machen.

Hatte natürlich etwas an Equipment, ne "halbhohe Postkiste"(dürften die meisten kennen, passt genug rein:D ) und SUPER Gummihandschuhe die da grade rumlagen, da ich ja schon dachte das die Schraube/Das Öl noch heiss sein könnte.


ALSO, der Plan war Schraube lösen, ca. 1,5-2 Liter ablassen und Schraube wieder draufdrehen, hab ich ja 500.000 mal bei Autos gemacht und mittlerweile auch 2-3 mal bei einem Moped^^

Tja, nur war ich wirklich so im Gedanken auf meine bald anstehenden Taten, und danach den Auspuff dranzubauen, das ich GAR NICHT nachgedacht habe als ich dann die Schraube gelöst habe. Also, Schraube gelöst, da es relativ schnell SEHR heiss in der Hand wurde zur Seite gelegt, und das Öl laufen gelassen. Nach Augenmass ungefähr nach den besagten 1,5-2 Litern die Schraube wieder in die Hand genommen und sie versucht wieder reinzudrehen, wie schon dutzende Male davor(bei kalten Fahrzeugen) aber das Ding wollte einfach nicht schnell genug rein, wurde sehr schnell SEHR heiss in den Gummihandschuhen und einige Tropfen liefen mir auch schon über den Arm, was mich dann doch ein oder zweimal zucken lies :? Musste natürlich dauernd die Hand wechseln mit der ich die Schraube festhielt da sie echt Glühend heiss war, vorallem, nachdem das Öl auch die ganze Zeit schon darüberlief X(

Nach 15-20 Sekunden war es dann zu heftig, die Handschuhe verfärbten sich! Von Gelb auf "Grünlich/Rot" und meine Finger brannten schon ziemlich, war echt schwierig dann noch die Dinger runterzustreifen, da ich ja nirgendswo anfassen konnte da beide Seiten total mit heissem Öl beschmiert waren... Hab mir fast in die Hosen gemacht da ich dachte die Handschuhe schmelzen jetzt und das Öl läuft da noch rein oder so X(

Ich habe echt nicht nachgedacht, dachte die Schraube hätte ich in 2 Sekunden wieder fest, ging aber nicht -.-

War total dumm und das weiss ich auch, meine Finger tuen immer noch ein bisschen weh, hoffe da bleibt bzw. bildet sich nix jetzt !Passiert mir nie nie nie wieder, garantiert.

*Finger mit Salbe eincremt*

Gute Nacht^^

gruss Ben "


:D :D :D
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Re: Ölablass

Beitragvon Slowly » 4. Mai 2017 07:07

Crazy Cow hat geschrieben:... was ist unangenehmer, Klatschnass vom Regen oder klatschnass von Motoröl? :D

Aber beides als Gemisch ergibt doch eine hervorragende Kühl-, Bohr-, Schneid- und Schleif-Emulsion :!:
Also eine vorbildliche, perfekte Abfall-Rückführung in den Wirtschafts- und Produktions-Kreislauf :!:

:smt005
:sturz:

Ernsthaft zur Ablass-Schraube bei "Überfüllung":
1. Öltemperatur sollte dann auf unter 50° runter sein.
2. Eine Schraube, die etwas spitz am Ende auslauft würde das "blinde" Einschrauben wesentlich erleichtern.
Dann muss man damit gar nicht komplett aus dem Gewindeloch raus und wird beim Rückschrauben geführt.
Kann man sich evtl. selber zurecht-feilen oder -schleifen.
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Re: Ölablass

Beitragvon keuleandy » 4. Mai 2017 07:56

Ich weiß, ist auch zu einfach...
Aber mal an eine Plastespritze mit nem Schlauch vorne dran gedacht? In den Öleinfüller reinhalten, da wird dann schon irgendwann Öl angesaugt, oder denkste nicht?

Wäre mir jetzt der naheliegendste Ansatz, ehe ich an meiner Ölschraube rumfrickel...

Grüße

Andreas
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Re: Ölablass

Beitragvon Slowly » 4. Mai 2017 08:55

Ich muss bei meiner Einfüll-Öffnung mit einem Ansaugschlauch innen direkt um einige Ecken,
bevor der den Ölpegel erreicht. Ist jedes Mal ein blindes Gestocher und manchmal verklemmt sich der Schlauch beim Rausziehen.
Und da ich mit kompl. Ölwechseln sehr zurückhaltend bin,
nutze ich solche Gelegenheiten gern, um mal den "Bodensatz" zu begutachten.

Gruss,
SL 8) LY
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Re: Ölablass

Beitragvon dreckbratze » 4. Mai 2017 10:26

sag mal olaf, es geht jetzt nur um das problem, einen teil des öls abzulassen, das heisst bei einem normalen ölwechsel drehst du die schraube nach wie vor ganz raus, oder?
bei allem respekt für idee und ausführung, aber wie oft willst du denn überfüllen? du hast doch sicher eine vorgegebene füllmenge!?
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 4. Mai 2017 10:29

keuleandy hat geschrieben:Ich weiß, ist auch zu einfach...
Aber mal an eine Plastespritze mit nem Schlauch vorne dran gedacht? In den Öleinfüller reinhalten, da wird dann schon irgendwann Öl angesaugt, oder denkste nicht?

Wäre mir jetzt der naheliegendste Ansatz, ehe ich an meiner Ölschraube rumfrickel...

Grüße

Andreas


Ich weiß nicht, vlt. denke ich zu kompliziert. Aber man kann die Schraube eh nur bearbeiten oder tauschen, wenn das Öl draussen ist. Es ist also eine Maßnahme für das nächste Mal, und ich dachte es sei hilfreich für die, die nach Schauglas fahren müssen. Schauglas voll und Lämpchen aus sagt ja nichts darüber aus, ob nicht und wieviel der Sumpf überfüllt ist. Wenn einem das einmal passiert hat man doch gerne ne Lösung für das nächste Mal, oder?
Und mal ehrlich, ich halte mich nicht für unbedarft, aber ich traue mir nicht zu, aus der Erinnerung das Gewinde der Ablassschraube zu bestimmen. Wenn du also losgehst und willst eine Stahlbusschraube kaufen, musst du sicher sein, dass dein Modell und die Verwendung beim Hersteller gelistet ist und du dir die passende hinlegst.
Die Schraube kann ich mit Bohrer und Feile präparieren, solange das Öl ausläuft.

- Entweder: Das Ende der Nut zuerst mit einem Bohrloch fixieren und dann von der Stirnseite her mit einer Dreikantfeile einen Kanal feilen. Mit einer runden Schlüsselfeile den Kanal vergrößern.
- oder: der versierte Mechanikus hat eine Ständerbohrmaschine, einen Maschinenschraubstock und ein Brettchen aus Stahl, Leichtmetall oder Hartholz.
1. Ein loch in das Brettchen vom Durchmesser der Schraube
2. Aufspannen und Schraube von unten eini g'steckt.
3. Mit einem 3,5mm Bohrer, oder einem 4mm Fräser, kurz und kurz eingespannt ein Loch mit Tiefenanschlag in die Peri Feri bohren. So werde ich das machen.

Zeichma:
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 4. Mai 2017 10:49

dreckbratze hat geschrieben:sag mal olaf, es geht jetzt nur um das problem, einen teil des öls abzulassen, das heisst bei einem normalen ölwechsel drehst du die schraube nach wie vor ganz raus, oder?
bei allem respekt für idee und ausführung, aber wie oft willst du denn überfüllen? du hast doch sicher eine vorgegebene füllmenge!?


Hi Achim,
ich hoffe, die Antwort ergibt sich aus meinem letzten Posting. Aber im Prinzip ist es das gleiche Problem, wie mit dem Licht im Kühlschrank, du bist nie sicher, ob es aus ist.
:)

Aber Spaß beiseite, ich habe ja erst nach einem Tag grübeln angefangen, nach einer Lösung zu suchen, den Grund habe ich oben angeführt:
- Füllmenge ist bekannt
- Mit einer Toleranz von 0,2 -0,3 Litern kann man auch leben, aber
- wenn vorher das Öllämpchen nicht brannte und das Schauglas voll war, (so gewissenhaft bin ich dann doch) aber beim Ablassen eine deutlich geringere Menge Öl herauskommt als du (nach Vorschrift) reinkippst, kannst du nachher nicht sicher sein, ob alles richtig ist.

Grundsätzlich ist das alles kein Problem solange die Kurbelwangen nicht im Öl rumpantschen und es zu Butter schlagen. Aber mal ährlich, wir sind hier in einem Forum, da geht es um Zehntel Millimeter, Nullkomma Reifendruckunterschiede und 180 Euro Drehmomentschlüssel, die man auch an den Zündkerzen und Radmuttern einsetzen will, wenn man sie schon mal hat. Warum darf man dann nicht über das Nivellieren des Motorölstandes sinnieren?

In der Zeit, in der ich die Zeichnungsquickies gemacht und hier Antworten geschreiben habe, hätte ich 10 Schrauben präparieren können. Ich sehe das eher spochtlich. Ich find's erbaulicher als Hanteln schmeissen. :)
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Ölablass

Beitragvon dreckbratze » 4. Mai 2017 11:14

ok, allein der letzte satz ist mir schon grund genug :lol:
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Re: Ölablass

Beitragvon Slowly » 4. Mai 2017 14:44

Und zur Entspannung decken wir mal unser linkes Auge ab und schauen mit dem rechten
konzentriert etwas näher nur auf Olafs roten Punkt in seiner Zeichnung.
Nach mindestens 30 Sekunden richten wir das Auge stur auf die rechte, freie(noch deutlicher eine weisse) Fläche.
Und mit etwas Geduld wandert da plötzlich ein blau-grüner Fleck herum.
Und schon wissen wir, dass sich alle Farbtöne dieser Welt aus ROT, GRÜN und BLAU zusammensetzen.
Unsere weltweit bekannten Grundfarben aus der RGB-Skala.
Oh, jaaa, - - - - unser Forum bildet, bilde ich mir ein :grin:
SL :smt045 LY,
bei dem das jetzt 3x hintereinander funktioniert und ihn entspannt hat.

Also, wenn Ihr mal wieder Rot seht und Euch aufregt: Schaut in einen roten Punkt :!:
Z.B. bei Krach mit Freundin: Lippenstift und weisses Unterhemd leihen! :smt005

Näheres zu RGB siehe WIKI!
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Re: Ölablass

Beitragvon UKO » 4. Mai 2017 20:32

Warum einfach wenns auch kompliziert geht, wa? Der Säureheber von ner Elektrostaplerbatterie hat nen langen Schlauch dran. In die Einfüllöffnung und etwas abgezogen bis der Ölstand stimmt. Nix bohren und fräsen, gehts noch?
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 4. Mai 2017 20:43

Nu ist das aber schon dreimal geschrieben, weil Slowly hat den gleichen Aufbau:
Die Einfüllkammer liegt seitlich über der Ölwanne. Man benötigt einen Schlauch, der freiwillig nach dem Einführen eine S-Form einnimmt. ,---'
Ich denke ich könnte ihn nicht dazu überreden. Ein unfreiwillig gekrümmter Schlauch setzt am Ende die Krümmung fort. '---'

Es geht auch, wie mehrfach beschrieben, nicht um das Reduzieren des momentanen Ölstands... :roll:
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Re: Ölablass

Beitragvon Stephan » 4. Mai 2017 20:54

Jep. Bei meiner 1150er hätteste mit dem besten Schlauch der Welt keine Chance. Beim ollen 2-ventiler wäre es kein Thema.

Hm, du gehst also von zukünftiger Schusseligkeit deinerseits aus, Olaf?!?

Wenn es nur um die Lösung des derzeitigen Ölstands geht, da würde ich das eiskalte Motorrad schräg auf 'ne Hebebühne setzen. Den Ablass öffnen und dann sehen wieviel dann da rauskommt.

Mein altes 2V Gespann würde ich gnadenlos nur Hinten anheben. So als wenn ich das Hinterrad rausholen wollte.


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Re: Ölablass

Beitragvon UKO » 4. Mai 2017 21:10

Empfehlung: Honda kaufen. ;-) 13 Jahre lang 4 Liter Öl raus und 4 Liter Öl rein. Irgendwann auch ohne Kontrolle. War trotzdem immer gut. CB 1300 - 102000 Km. :roll:

Die jetzige DoX mit z. Zt. guten 70000 Km auf der Uhr macht den gleichen Eindruck. :!:
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 5. Mai 2017 12:59

UKO hat geschrieben:Empfehlung: Honda kaufen. ;-) 13 Jahre lang 4 Liter Öl raus und 4 Liter Öl rein. Irgendwann auch ohne Kontrolle. War trotzdem immer gut. CB 1300 - 102000 Km. :roll:

Die jetzige DoX mit z. Zt. guten 70000 Km auf der Uhr macht den gleichen Eindruck. :!:


Das ist doch noch gar nix. In zehn Jahren sprechen wir uns wieder. :)
Aber wenn du die Suchfunktion benutzelst, findest du immer wieder Freds von hoffnungslos (doppelt) überfüllten Motoren und Getrieben, auch von einer Honda GL.

Stephan hat geschrieben:Hm, du gehst also von zukünftiger Schusseligkeit deinerseits aus, Olaf?!?


Stephan


...zukünftig? :(

Nein, diesmal waren es wirklich die Umstände. Wenn ich allein bin, nehme ich mir schon die Zeit, in mehreren Schritten zu befüllen.
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Re: Ölablass

Beitragvon FredB » 5. Mai 2017 13:50

Geht da nix mit Druckluft - gut, muss man halt die Schweinerei im Hof abbutze bevor die Frau kommt, aber mit pfiffigem timing sollte das doch machbar sein.
R.
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Re: Ölablass

Beitragvon fermoyracer » 5. Mai 2017 15:22

Wow, was für eine Liebe zum Detail...

Wenn ich es korrekt verstehe, würde für die Idee hier auch die Ablassschraube gelöst werden müssen. Tue ich dies, läuft eh schon Öl raus und den Fluss bestimme ich auch noch über den Weg, welchen ich die Schraube gelockert habe. Das reicht dann m.E. aus, um etwas Öl wegzunehmen.

Stören täte mich nur, dass der Dichtring drr Ablassschraube der alte wäre. Ich mach den bei jedem Wechsel neu, was aber auch nicht zwingend ist. Und wenn man ihn dann drin lässt und es wirklich von da schwitzen sollte, könnte man immer noch einen neuen montieren.

Ölstand / Schauglas voll:
Wenn ich es richtig verstehe, füllen hier einige so viel Öl ein, dass das Schauglas voll ist. Bei manchen Motoren ist das keine so tolle Idee, mir reicht das halbe Schauglas und auch ein Tick mehr....


Fazit:
Was für eine liebevolle Diskussion...


fr
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Re: Ölablass

Beitragvon Stephan » 5. Mai 2017 15:56

Tja, meine Ölablassschraube muß fast ganz raus, damit da was rausläuft. Und dann wird's schmutzig. . .

Bei den 4V BMW's kippste halt die vorgeschriebene Menge rein. Am Schauglas siehste erst was, wenn der Motor warm gefahren ist. Bzw. dann mal gelaufen hat. Von daher find ich einen Ölpeilstab einfach praktischer.

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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 5. Mai 2017 16:56

FredB hat geschrieben:Geht da nix mit Druckluft - gut, muss man halt die Schweinerei im Hof abbutze bevor die Frau kommt, aber mit pfiffigem timing sollte das doch machbar sein.
R.


Druckluft ist eine gute Idee. Ich habe doch einen Einfüllschlauch an der Einfüllschraube. Wenn ich den in einen Kannister halte und tüchtig puste, äh puste, (wohin denn mal?), tüchtig puste, müssten fette Truppen aus dem Schlauch gespritzt kommen.

Ich war übrigens heute an der Werkstatt, hatte aber wirklich keinen Bock auf die Sauerei. Schauglas ist voll, Moder schwitzt a weng, wat soll's?
Ich habe vorher noch mal im WHB na' g'schaut, Füllmenge: 2,5l, Ölwechsel mit Filter 2,7l max. Füllmenge 3,2l.
Wenn man in eine Yamaha nach Vorschrift einkippt, ist das Schlauglas halb voll. Bei kaltem Motor leuchtet dann nach kurzer Fahrt die Öllampe. Bei der XJ müssen bei gleicher Angabe 3,1l eingefüllt werden, damit Ruhe ist. Mehr als 3,2l sind aber bei mir sicher nicht drin. Der Sumpf war leer bis auf die schräge Pfütze und das Rad rechts stand 5cm tiefer.

Bei der Schraube gibt es auch einen deutlichen Nachteil: Wenn sie wie bei mir seitlich eingeschraubt ist, würde sie beim Losdrehen für den kompletten Ölwechsel, schön im Kreis herum spritzen... Ich könnte aber stattdessen die Wand zw. Schraube und Temp. Geber durchbohren, da spritzt dann nur ein dünner Strahl mittig. Dürfen die Geber eigentlich im Öl schwimmen?

Also: dem allegemeinen Tenor folgend: Erfindungen, die die Welt nicht braucht. :D :D
Aber ich fand´s lustig.
Zuletzt geändert von Crazy Cow am 5. Mai 2017 16:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ölablass

Beitragvon Slowly » 5. Mai 2017 16:56

fermoyracer hat geschrieben:Wenn ich es richtig verstehe, ... reicht das halbe Schauglas und auch ein Tick mehr....

Mach ich auch so!
Nach meiner Kenntnis fühlt sich der Motor dann rundherum sauwohl und belohnt das durch günstigsten Ölverbrauch.
:grin:
Zuletzt geändert von Slowly am 5. Mai 2017 17:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 5. Mai 2017 17:05

Slowly hat geschrieben:
fermoyracer hat geschrieben:Wenn ich es richtig verstehe, ... reicht das halbe Schauglas und auch ein Tick mehr....

Nach meiner Kenntnis fühlt sich der Motor dann rundherum sauwohl und belohnt das durch günstigsten Ölverbrauch.
:grin:


Ja, ist so, sagen sogar die Flieger über den Lycoming Motor.
Zuviel Öl wird schnell vom Motor verbraucht. An meiner Solo habe ich einen Magnetschalter, der ein paar Tropfen Öl zugibt, sobald das Kontrollämpchen angeht. Hat sich sehr bewehrt. Braucht nur noch ca. 0,2l auf 1000km.
Beim Gespann habe ich leider die Not, dass irgendein findiger Vorbesitzer den sehr nervösen Füllstandschalter manipuliert hat, vlt, einfach nur tiefer gesetzt. Das Lämpchen geht sehr spät an und die Ölwanne ist man klein, weil der Kat drunter sitzt. Also Schauglas.
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Re: Ölablass

Beitragvon Slowly » 5. Mai 2017 17:22

Crazy Cow hat geschrieben:... Zuviel Öl wird schnell vom Motor verbraucht. ...

... und erhöht den Druck auf die Dichtungen.
Im Extremfall kann sogar der Ölfilm "reißen"!
Dann gibts Schrott da drinnen.
Meine Quelle: Pensionierter Benzin-Motoröl-Entwicklungs-Chemiker von Bayer-Leverkusen,
zugleich toller Kumpel aus einem anderen Forum.
Er hat uns auch die scheinbare Wunderwirkung der (unnützen) Additive aus dem Kopf gekloppt.
:grin:
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Re: Ölablass

Beitragvon Stephan » 5. Mai 2017 17:42

Wenn dich da Gespritze beim Öffnen nervt, ich zum Heizörper entlüften so'n Behälter, wo ich von Aussen durch eine Tülle den Entlüftungs4kant drehen kann. Da wird die Spritzerei auf das Innere der Tülle beschränkt.

Das, das könnteste dir mal schnitzen.


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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 5. Mai 2017 19:03

Stephan hat geschrieben:Wenn dich da Gespritze beim Öffnen nervt, ich zum Heizörper entlüften so'n Behälter, wo ich von Aussen durch eine Tülle den Entlüftungs4kant drehen kann. Da wird die Spritzerei auf das Innere der Tülle beschränkt.

Das, das könnteste dir mal schnitzen.


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Wer?



Slowly hat geschrieben:
Crazy Cow hat geschrieben:... Zuviel Öl wird schnell vom Motor verbraucht. ...

... und erhöht den Druck auf die Dichtungen.
Im Extremfall kann sogar der Ölfilm "reißen"!
Dann gibts Schrott da drinnen.
Meine Quelle: Pensionierter Benzin-Motoröl-Entwicklungs-Chemiker von Bayer-Leverkusen,
zugleich toller Kumpel aus einem anderen Forum.
Er hat uns auch die scheinbare Wunderwirkung der (unnützen) Additive aus dem Kopf gekloppt.
:grin:


Nu is auch gut. Hast schon mal HD 20 Öl ohne Additive ausprobiert, kupplungsmäßig?
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Re: Ölablass

Beitragvon Slowly » 5. Mai 2017 19:54

Crazy Cow hat geschrieben: ... Nu is auch gut. Hast schon mal HD 20 Öl ohne Additive ausprobiert, kupplungsmäßig? ...

Nööö, warum sollte ich auch, solange meine VN-800 mit SAE 10W-40 gut funktioniert, auch ohne Kupplungsrutschereien.
Und das is nu auch gut.
:grin:
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Re: Ölablass

Beitragvon Piper Mc Sigi » 6. Mai 2017 07:12

Slowly hat geschrieben:
Crazy Cow hat geschrieben: ... Nu is auch gut. Hast schon mal HD 20 Öl ohne Additive ausprobiert, kupplungsmäßig? ...

Nööö, warum sollte ich auch, solange meine VN-800 mit SAE 10W-40 gut funktioniert, auch ohne Kupplungsrutschereien.
Und das is nu auch gut.
:grin:


Das is bei meinen zwei Vn Driftern ebenso,den ganzen Mist mit Adi braucht kein Mensch oder besser gesagt
Motoren. Die eine hat jetzt 104tausend km drauf de andere erst 50 beide laufen wie am Schnürchen.
Wobei die Schaltgeräusche bei dickeren öl leiser
sind.
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Re: Ölablass

Beitragvon Slowly » 6. Mai 2017 09:32

Piper Mc Sigi hat geschrieben: ... Wobei die Schaltgeräusche bei dickeren öl leiser sind. ...

Ist meine Vermutung SAE 20W-40 in Deiner Drifter richtig. :?:
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 6. Mai 2017 17:20

Ich kann mich täuschen, vlt. weiß es einer besser, aber nach dem, was ich mir angelesen habe, wird die thermische Elastizität zum Beispiel (Mehrbereichstauglichkeit), oder die Druck- und Scherfestigkeit wie auch die Reibeigenschaften für Nasskupplungen bei mineralischen Ölen natürlich durch Additive erreicht. Additive sind dabei als Schwebestoffe zu bewerten, die natürlich irgendwann zu Sinkstoffen werden und sich dann nicht mehr so gut mit dem Öl vermischen. Das Öl das über den Sinkstoffen schwimmt, bekommt halt nach und nach den Charakter von HD 20 Öl, ein Öl das durchaus schmiert, aber keine besonderen Merkmale mehr aufweist.

Insofern bin ich etwas verunsichert, was ihr wohl mit Additiven meint. Es gibt für Motoren gar kein Öl ohne Additive zu kaufen. Ausser vollsynthetisches Öl, wo die besonderen Eigenschaften wohl durch molekulare Vernetzung entstehen. Aber auch die Eigenschaften von synth Ölen verblassen, gerüchteweise ab etwa 5.000km , während additivierte Öle etwa doppelt so lange ihre Eigenschaften behalten.

Fachlich angelesen, laienhaft verstanden und ebenso wiedergegeben. (Hammer getz dochn Ölfred?)

Nochmal zu der Schraube und meinem nicht vorhandenen Problem mit einem Gruß an die Adresse der Yamaha Fahrer:
Das Ölschauglas liegt konstruktiv bei allen Motoren, die ich kenne, in einer strömungsberuhigten Zone, einem stillen Kämmerlein, in einem Schauglashafen quasi. Ganz offensichtlich, damit man auch bei laufendem Moder den Pegel abschätzen kann. Ich habe das nie probiert, weil man ja bei laufendem Moder ehmd das Lämpchen hat.
Nun ist aber bekannt, dass kurz nach dem Starten der Pegel am niedrigsten ist, bis wieder Öl aus dem Zyl. Kopp zurückläuft. Also habe ich heute mal gelugt, um nicht doch unnütz einen Ablassbrief zu kaufen. Das funzte tatsächlich. Nach dem Starten zeigte ich oben im Schauglas eine Luftblase, die erst größer wurde und dann wieder zu einem Meniskus am oberen Rand mutierte, solange der Moder lief. Alles paletti also, genau wie es sein soll. Ich habe dafür mal so`n Schminkspiegel mit Teleskopantenne und Beleuchtung gekauft. LED und China machens mölich. LEDs gut Spiegel noch nicht auf europ. Kfz-Nivo.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Ölablass

Beitragvon Slowly » 6. Mai 2017 18:06

Crazy Cow hat geschrieben: ... Insofern bin ich etwas verunsichert, was ihr wohl mit Additiven meint. ...

Was mich betrifft, meine ich eindeutig, dass ich meinem Mehrbereichsöl zusätzlich nichts hinzufüge,
was die Qualität angeblich verbessern soll.
Ich verwende es so, wie ich es gekauft habe.
Dass die Mehrbereichseigenschaft in der Produktion der Raffinerie durch entsprechend notwendige Zusätze überhaupt erst erreicht wird,
steht nach meinem Verständnis auf einem anderen Blatt und hat doch mit den am Markt angepriesenen
Additiven als zusätzliche Beimischung nichts zu tun.
Und nur um solche geht es doch hier bzw. mir ... und Sigi sicher auch :!:

Gruss, Slowly

So, jetz mog i ned mehr additiern jetz subtrahia i mi :!: :!: :!:
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Re: Ölablass

Beitragvon Crazy Cow » 6. Mai 2017 18:55

Slowly hat geschrieben:
Crazy Cow hat geschrieben: ... Insofern bin ich etwas verunsichert, was ihr wohl mit Additiven meint. ...

Was mich betrifft, meine ich eindeutig, dass ich meinem Mehrbereichsöl zusätzlich nichts hinzufüge,
was die Qualität angeblich verbessern soll.

Ich verwende es so, wie ich es gekauft habe.
Dass die Mehrbereichseigenschaft in der Produktion der Raffinerie durch entsprechend notwendige Zusätze überhaupt erst erreicht wird,
steht nach meinem Verständnis auf einem anderen Blatt und hat doch mit den am Markt angepriesenen
Additiven als zusätzliche Beimischung nichts zu tun.
Und nur um solche geht es doch hier bzw. mir ... und Sigi sicher auch :!:

Gruss, Slowly

So, jetz mog i ned mehr additiern jetz subtrahia i mi :!: :!: :!:


Ah so, für mich sind halt Additive Beimengungen, egal wer sie neikippt.
Mir sind überhaupt nur zwei bekannt, die ich als Privatpanscher zusetzen kann.
1. Ölverlust Stopp: das funzt tatsächlich, aber um so besser, je stationärer der Motor läuft, (weniger Temperaturschwankungen). Da es bei moppedmotoren offenbar nicht funzt, denke ich, dass das Zeug das Öl nur zusätzlich verunreinigt.
2. MOS2: die Sache mit den Notlaufeigenschaften. Auch die scheint zu funktionieren, wenn der Motor keine perfekte Ölschmierung hat. Vor allem aber, wenn die Zylinder blank gelaufen sind, keine Honspuren mehr haben, die das Öl festhalten. Das sieht man aber ja nicht von außen, man kann es nur vermuten. Wenn man es sieht (Motor offen) kann man auch gleich nachhonen.
Wurde mir gegenüber von Taxifahrern (MB 200) und von Oldtimerbesitzern gelobt. Es gab ja früher durchaus Motoren mit druckloser Ölschmierung.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Ölablass

Beitragvon Peter Pan CR » 6. Mai 2017 23:10

Bei Ural und Co...Die Salzlakenspritze für den Thanks Giving / Erntedankfest-Puter und ein Klarsichtschlauch macht es auch. Ebenfalls für Endantrieb und Getriebe anwendbar. :rock:
Habe mir mal den Block meiner ersten Zwiebacksäge einer CB125K versaut mit zuviel Öl.
Schaumschlagende Kurbelwelle = Siff aus ALLEN RITZEN.

Also schnellstens das zu viel an Öl raus!
La actitud hace la diferencia.
Die Grundeinstellung macht den Unterschied.

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Re: Ölablass

Beitragvon Squirrel » 7. Mai 2017 07:35

Warum den einfach wenns auch umständlich geht: wie wäre es damit:

http://www.stahlbus.com/products/de/oel ... /index.php
Ich hoffe nur daß mein Schaden kein Gehirn genommen hat!
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Re: Ölablass

Beitragvon Peter Pan CR » 7. Mai 2017 08:45

Nettes System und gut gedacht. Dummerweise baut es für viele Fälle zu tief und liegt genau in der Steinschlagzone.
Gestern in Polskiland hätte so ein Ventil nicht überlebt.
Sven
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