Synchronisation R69S

Vom Kolben bis zum Endantrieb ...

Synchronisation R69S

Beitragvon cruiserklaus » 25. Juli 2017 11:54

Hallo die Werkstatt meines Vertrauens möchte in die Bing -Vergaser je ein Loch bohren um mit dem Synchrontester arbeiten zu können. Hat das schon jemand mal gemacht. Macht es Sinn?
Gruß Klaus
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Feinmotoriker » 25. Juli 2017 12:51

Kann man machen, muß man aber nicht. WENN man das macht, bohrt man durch den Anschraubflansch und feilt dort vorher eine gerade Dichtfläche (bzw macht in derselben Aufspannung wie die Bohrung vor dem Gewindeschneiden eine Zapfensenkung für dichten Sitz des Dichtringes mit dem entsprechenden Werkzeug). Maximal M5.
Der Flansch hat Fleisch genug dafür. Wir haben das früher ab und zu bei Uralvergasern und R50 Vergasern gemacht.
Aus meiner Erfahrung braucht man das aber nicht, wenn die Vergaser in Ordnung sind.
Wenn sich die Vergaser partout nicht richtig einstellen lassen, sind oft Düsen, Einstellschrauben und andere Teile des großen Händlers in FFM verbaut. Raus damit und originales Zeug einbauen. Schon läuft das. Damit hab ich leidvolle Erfahrungen gemacht und Tage an Arbeit verschwendet.
Wichtig ist aber, daß man vorher prüft, ob die Schraubflansche nicht verzogen sind und ob die Vergaserdeckel dicht sind. Das macht sonst große Schwierigkeiten und wir von vielen Werkstätten nicht erkannt.
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Stephan » 25. Juli 2017 15:49

Mit Erfahrung geht das wohl auch nach Gehör.

Zumindest können das mein Leib&Magenschrauber und auch mein Freund, der Herr Fliesenlegermeister.

Ich hab das noch nie nicht geschafft. . .


Stephan
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon UKO » 25. Juli 2017 16:56

Stephan hat geschrieben:Mit Erfahrung geht das wohl auch nach Gehör.

Zumindest können das mein Leib&Magenschrauber und auch mein Freund, der Herr Fliesenlegermeister.

Ich hab das noch nie nicht geschafft. . .


Stephan


So Einen kannte ich auch mal. Hier gedreht, da gedreht, zwischendurch mal die Hände an den Auspuff gehalten.....so gut lief meine damalige R 90/6 nie wieder. 8)
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Saxon » 25. Juli 2017 19:27

Mhh....meine 90/S mit ihren Del'ortos habe ich damals nach Spritzweite der Beschleunigerpumpen, zwei Fingern im Ansaugtrakt zum synchronisieren, und wenn im Standgas ein Feuerzeug auf der Sitzbank stehen blieb war alles gut, eingestellt.
Die lief gut:-)......ohne gebohrte Löcher
LG
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon dreckbratze » 25. Juli 2017 22:26

sind ja auch simple schiebervergaser und keine gleichdrücker mit membran :wink:
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon HelmutAN » 26. Juli 2017 07:15

Die Voraussetzung für eine gute Vergasereinstellung, sind die Einstellung der Zündung und der Ventile! Sind die Bauteile der Zündanlage in gutem Zustand, stimmen die Markierungen zum Einstellen, haben die Ventile das richtige Spiel und sind auch dicht, fährt man den Motor warm und stellt dann die Vergaser ein. Ich beginne mit der Gemischschraube, bei einer Guzzi wird die z.B. 1 1/2 Umdrehungen aufgedreht. Die Schieberanschlagschrauben zur Einstellung der Leerlaufdrehzahl drehe ich beidseitig gleich ein, bis ich einen stabilen Leerlauf habe. Das Eindrehen mache ich bei angehobenem Schieber! Das sorgt dafür, das die Schieber durch die Schrauben nicht gebohrt werden.
Dann stelle ich an einem der Vergaser mittels der Gemischschraube die Drehzahl auf höchste Umdrehung ein, hole diese Drehzahl über die Schieberanschlagschraube wieder nach unten, bis die Drehzahl konstant bleibt. Die andere Seite genauso. Dieses mehrfach hintereinander. Die Leerlaufdrehzahl sollte jetzt bei der Angabe des Herstellers liegen. Nun werden die Züge auf gleiches Spiel gebracht. In der Regel ist der Vorgang damit abgeschlossen. Baut man die Vergaser vorher ab, reinigt alle Einzelteile, achtet auf richtige Bestückung, den Schwimmerstand, den Hub der Beschleunigerpumpe, baut mit einem neuen Dichtungssatz die Vergaser zusammen, ist die Erfolgswahrscheinlichkeit viel höher. Mit neuen Zündkerzen arbeiten, das Verbrennungsbild kontrollieren.
Gruß Helmut :idea:
Zuletzt geändert von HelmutAN am 26. Juli 2017 11:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Feinmotoriker » 26. Juli 2017 07:57

HelmutAN hat geschrieben:Die Voraussetzung für eine gute Vergasereinstellung, sind die Einstellung der Zündung und der Ventile! Sind die Bauteile der Zündanlage in gutem Zustand, stimmen die Markierungen zum Einstellen, haben die Ventile das richtige Spiel und sind auch dicht, fährt man den Motor warm und stellt dann die Vergaser ein. Ich beginne mit der Gemischschraube, bei einer Guzzi wird die z.B. 1 1/2 Umdrehungen aufgedreht. Die Schieberanschlagschrauben zur Einstellung der Leerlaufdrehzahl drehe ich beidseitig gleich ein, bis ich einen stabilen Leerlauf habe. Das Eindrehen mache ich bei angehobenem Schieber! Das sorgt dafür, das die Schieber durch die Schrauben nicht gebohrt werden.
Dann stelle ich an einem der Vergaser mittels der Gemischschraube die Drehzahl auf höchste Umdrehung ein, hole diese Drehzahl über die Schieberanschlagschraube wieder nach unten, bis die Drehzahl konstant bleibt. Die andere Seite genauso. Die mehrfach hintetreinander. Die Leerlaufdrehzahl sollte jetzt bei der Angabe des Herstellers liegen. Nun werden die Züge auf gleiches Spiel gebracht. In der Regel ist der Vorgang damit abgeschlossen. Baut man die Vergaser vorher ab, reinigt alle Einzelteile, achtet auf richtige Bestückung, den Schwimmerstand, den Hub der Beschleunigerpumpe, baut mit einem neuen Dichtungssatz die Vergaser zusammen, ist die Erfolgswahrscheinlichkeit viel höher. Mit neuen Zündkerzen arbeiten, das Verbrennungsbild lontrollieren.
Gruß Helmut :idea:


Das ist eine sehr gute Anweisung zum Einstellen einfacher Schiebervergaser. Genau so klappt das.

dreckbratze hat geschrieben:sind ja auch simple schiebervergaser und keine gleichdrücker mit membran :wink:


Bei der R69 gab es noch keine Gleichdruckvergaser mit Membran. Das sind ganz altertümliche Schiebervergaser mit seitlicher Schwimmerkammer.
Die Gleichdruckdinger haben immer einen Anschluß zum Synchronisieren. Unten neben der Gemischeinstellschraube.
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Stephan » 26. Juli 2017 08:06

Bist du dir sicher?

Ich mein, bei meiner R75GS hätte ich da niGS. . .



Stephan, der sich dafür mal tief bücken müsste
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Feinmotoriker » 26. Juli 2017 08:14

R75 GS? Sowas gabs ja auch nie...

Im Ernst: Bei allen Bing Gleichdruckvergasern ist unten ein angegossenes Rohr, in dem die Leerlaufgemischeinstellschraube wohnt. Daneben ist ein ganz kurzes Rohr mit einer M2,5 oder M3 Schlitzschraube verschlossen.Das ist die Synchronöffnung
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Stephan » 26. Juli 2017 08:21

IMG_0290.JPG
Mist, dann haben se mich betuppt.




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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Feinmotoriker » 26. Juli 2017 10:33

Die ist aber schön!

Ich will jatzt aber den Fred von Klaus nicht weiter zulabern..
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon gd926 » 26. Juli 2017 12:20

Rechtslenker?
Australien, GB und so.....
Gruß Günter

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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon UKO » 26. Juli 2017 17:02

@Stephan: Kurzschwinge?
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Stephan » 26. Juli 2017 19:12

Jep. Bj.'71


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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon FietePF » 26. Juli 2017 19:42

Saxon hat geschrieben:und wenn im Standgas ein Feuerzeug auf der Sitzbank stehen blieb war alles gut, eingestellt.
LG

Die Spiegel sind dabei auch hilfreich, wenn nichts mehr zittert und das Bild scharf ist, ist alles gut :D

VG
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon dreckbratze » 26. Juli 2017 19:59

wieso stellt der die züge erst zum schluss ein?
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Feinmotoriker » 26. Juli 2017 20:37

Weil erst das Leerlaufgemisch eingestellt werden muß. Wenn das nicht stimmt und man muß nachkorrigieren, stimmt die Schieberhöhe nicht mehr, weil der Leerlauf mit sich veränderndem Gemisch höher oder tiefer ist.
Wenn das Gemisch stimmt, und beide Vergaser gleich laufen, stimmen auch die Schieberhöhen.(wenn es nach dieser Methode gemacht wird). Erst dann merkt man wirklich, ob die Seilzüge gleich lang sind und kann das ganz einfach korrigieren. Und zwar ohne, daß dadurch andere Einstellungen beeinflusst werden.

Ist bei allen deinen Guzzi Gasfabriken genauso.
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Stephan » 26. Juli 2017 20:49

Danke Alfred!


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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon HelmutAN » 26. Juli 2017 20:50

Mit dem Dreh an der Standgasschraube verändert sich auch das Spiel der Züge, deshalb macht er das zum Schluß. Als Werkzeug verwende ich hauptsächlich Schraubendreher, Schlüssel zum einstellen des Spiels der Züge, die Hände die Ohren. Vor der Einstellerei sollten die Züge leichtgängi und der Choke funtionstüchtig sein. Für hartnäckige Fälle habe ich noch Böhm Uhren, Glaszündkerzen und ein sogenanntes Profsync-Gerät. Das wird mit Unterdruckschläuchen zwischen die Vergaser und einem Laptop angeschlossen. Es macht 500 Messungen pto Sekunde, zeigt die Unterschiede zwischen den Zylindern in Zahlen und Säulen an, zeichnet den ganzen Vorgang auf. Früher hatte ich mal ein Gerät mit 4 Quecksilbersäulen, das war auch gut.
Gruß Helmut
Zuletzt geändert von HelmutAN am 26. Juli 2017 23:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon dreckbratze » 26. Juli 2017 21:04

ah, leuchtet ein.
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon gschpannfohrer » 26. Juli 2017 21:58

Klasse Anleitungen... :smt023

für was zieht man dann bei der nicht einzustellenden Seite den Kerzenstecker ab und steckt ne Ersatzkerze rein und legt die auf den Zylinder?
Gruß

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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Feinmotoriker » 27. Juli 2017 08:07

Ganz einfach, Olli. Wenn man das macht, ist ein Zylinder ausgeschaltet. Der noch laufende Zylinder ist jetzt besser "hörbar", man findet schöner den "sweet spot" beim Gemisch Einstellen.
Abwechselnd gemacht hat man dann ein besseres Gefühl für die Befindlichkeiten der Vergaser. Ich mach das auch so, wenn es schwierig ist (verschlissen, alt, andere Parameter schwierig)
Wenn alles schön läuft, geht es auch ohne Abstellen eines Zylinders. Das ist aber Übungssache und ein gutes Gehör für den jeweiligen Motor.

Die Ersatzkerze steckt man in den stecker und legt sie an Masse (zB auf den Zylinder), damit die Zündspule keinen Schaden nimmt. (sowas passiert, wenn man einfach bei laufendem Motor einen Kerzenstecker abzieht)
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Cruiserkurt » 27. Juli 2017 09:10

Nur zur Erklärung:Dann springt der Funke innerhalb der Primär-und Sekundärwinklungen innerhalb der Zündspule an den Eisenkern an Masse und beschädigt die Isolierung der Wicklungen, die dann nicht mehr voll wirksam sind und der Hochspannungsstrom an Leistung verliert. Mit der Prüf-Ersatzzündkerze ist der Funkenweg normal klein wie im laufenden Betrieb.
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon gschpannfohrer » 27. Juli 2017 15:20

ich frag nur, weil genau das ein alter Schrauber bei mir ganz spontan gemacht hat und halt nix von seinen Tricks
in Worten komentierte.......Danke Euch für die Erklärung, leuchtet ein.
Gruß

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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon dreckbratze » 27. Juli 2017 15:40

lustig, jetzt stelle ich schon ewig die dellortos so ein und bin bisher nicht auf den trichter gekommen, die züge immer zum schluss einzujustieren. eigentlich logisch, man lernt nie aus...
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon gschpannfohrer » 27. Juli 2017 16:16

dreckbratze hat geschrieben:...................., man lernt nie aus...


:smt023 Genau so ist es! ;-)
Gruß

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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon UKO » 27. Juli 2017 16:43

Stephan hat geschrieben:Jep. Bj.'71


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Dann sind Augen und Gehirn bei mir ja noch nicht ganz im Eimer. ;-)
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Crazy Cow » 28. Juli 2017 14:40

Es gibt noch einen Kniff. Ich bin mir nicht sicher ob er den gleichen Effekt hat, wie eine abgezogene Kerze, aber er funzt beim Zweivergasermotor mit Gleichdruck- und Schiebervergaser.
- Grundeinstellung vornehmen, so dass der Motor im LL ohne Lufi und Ansauggummis läuft.
- Dann die Züge aushängen und erneut starten.
- Spontan bei einem Vergaser den Schieber mit dem Zeigefinger anheben. Der Motor muss mit reduzierter Drehzahl weiter laufen.
- Tut er es nicht, LL Gemisch fetter regulieren
- Mit dem anderen Vergaser wiederholen.
Zuletzt geändert von Crazy Cow am 28. Juli 2017 17:34, insgesamt 2-mal geändert.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Saxon » 28. Juli 2017 16:42

dreckbratze hat geschrieben:sind ja auch simple schiebervergaser und keine gleichdrücker mit membran :wink:

Na das hast du ja gut erkannt :-D
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon Crazy Cow » 28. Juli 2017 17:35

Nachtrag

PS: Die Schieber müssen schnell und vollständig angehoben werden. Lass da bloß keinen mit Synchronuhren oder CO Testern ran. Die Spitzbuben sollen sich auf ihre Dieselfahrzeuge konzentrieren.

Synchronuhren Ratequiz:
F: Was passiert beim Zweizylinder, wenn eine der Pumpen zu hohen Saugdruck (zu geringen Unterdruck) hat?
A: Die Pumpleistung des einen Zylinders ist geringer, also auch sein Verbrennungsdruck
F: Wie wird die vermeintliche Asynchronität geheilt?
A: Die Drosselklappe wird noch weiter geschlossen, so dass der Druck auf den richtigen Wert sinkt (der Unterdruck auf den richtigen Wert steigt).
F: Welche Konsequenz hat das?
A1: Der Mechatroniker ist zufrieden.
A2: Ansaugvolumen und Verbrennungsdruck im schwächeren Zylinder sinken noch weiter, die Lagerbelastung an der Kurbelwelle wird noch ungleichmäßiger.

Quizfrage: Ist es das, was du willst?
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Synchronisation R69S

Beitragvon gschpannfohrer » 28. Juli 2017 21:52

Ja : 0 Punkte ;-)
Nein: 100 Punkte ;-)
Gruß

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