Umbereifung

Dämpfer, Räder, Bereifung usw.

Umbereifung

Beitragvon nossi » 10. Juni 2019 08:07

Moinsen,
ich habe vor an meinem Dreirad die Reifengrösse zu ändern.
Im Moment sind Vredestein Snow 165/80 15 montiert, ansonsten gibt es in der Grösse ja auch keine Auswahl.
Ich möchte nun gerne den Michelin Alpin 4 in 165/65 15 aufziehen lassen.
Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Reifengrösse liegt vor, was muss ich sonst noch beachten?

Schöne Restpfingsten,
Gruß aus Kamen,
Norbert
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Re: Umbereifung

Beitragvon Crazy Cow » 10. Juni 2019 13:27

hallo Norbert,

bei der Größenänderung muss die Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht akzeptiert werden. Jedenfalls nicht bei HU und Verkehrskontrolle. Für ein Gutachten und Eintrag in den Papieren taugt sie schon.
Warum?
Es wird typisch geprüft die Tachorelevanz, die Bodenfreiheit, die Felge (min. 4,5J) und die Tragzahl. Da sie geringer ist als beim 165/80 muss das ein Ing für unbedenklich halten.
Eine Neufassung des Gesetzes ist gerade in Arbeit, es gab da immer Mißverständnisse.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Umbereifung

Beitragvon nossi » 10. Juni 2019 17:16

Hallo Olaf,
die Eintragung ist laut meines Prüfers mit der UB wohl kein Problem.
Ich meinte eventuelle gravierende Veränderungen des Fahrverhaltens oder der Drehzahlveränderung durch den kleineren Radumfang.
In erster Linie geht es mir darum "moderne"Reifen zu nutzen.
Gruß aus Kamen,
Norbert
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Re: Umbereifung

Beitragvon Crazy Cow » 10. Juni 2019 18:24

Hallo Norbert,

wie gesagt: für eine Eintragung ist das Papier ok, eher hilfreich. Wenn der Prüfer nicht drüber stolpert, die Größenveränderung ist gravierend, rd. 7,5%, sie liegt wahrscheinlich außerhalb der EU-Bestimmung für die Neuzulassung von Motorrad-Gespannen.
Die Emissionsangaben stimmen nicht mehr, weder Geräusch noch CO. Es gibt eine NOX-Verschiebung. Die Drehzahl steigt um 7,5%, z.B. von 4000 auf 4300 1/min bei 100km/h. Bei 150 sind es 450 Umdrehungen mehr. Das Drehmoment am Hinterrad steigt um mindestens den gleichen Betrag, in den Drehbereichen, in denen das Motordrehmoment noch steigt, ist es sogar mehr. Normalerweise ist das alles positiv für den Gespannbetrieb, nur: dein Reifen wird nicht breiter, Schlupf und Abrieb werden also auch größer, d.h. dein neuer Reifen wird also nicht so lange halten wie der alte, aber dafür mehr Fahrspaß und Kurvensicherheit bieten. Wenn Felge und Platz es zulassen, würde ich eher zu einem 175/65R15 raten.

https://www.reifenrechner.at/index.html ... 2durchm=15
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Umbereifung

Beitragvon Stephan » 10. Juni 2019 21:10

Aber das muß er dem TÜVi ja nicht erklären. . .


Stephan
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A.Tschechows

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Re: Umbereifung

Beitragvon nossi » 11. Juni 2019 19:20

Stephan hat geschrieben:Aber das muß er dem TÜVi ja nicht erklären. . .


Stephan


das werde ich auch nicht machen. :D

Mir geht es in erster Linie um bessere Fahrbarkeit mit der anderen Reifengrösse.
Ich hoffe das es auch so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
Einen etwas länger übersetzten Antrieb hab ich auch noch, kann ich dann ja direkt damit probieren.
Gruß aus Kamen,
Norbert
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