Reifen und deren Tücken

Dämpfer, Räder, Bereifung usw.

Reifen und deren Tücken

Beitragvon Janson » 13. Oktober 2019 15:29

Hallo,
nachfolgend eine Art Erfahrungsbericht.

Vor einigen Jahren war in der Zeitschrift „Motorrad Gespanne“ ein Bericht über ein BMW F650 GS Lefèvre Gespann. Der Umbau gefiel mir technisch und optisch sehr gut und er entsprach weitest gehend meinen Anforderungen an ein Gespann.
Als es dann circa 3 Jahre später zum Verkauf stand wurden Ehefrau und Hund ins Auto gepackt und eine 700 Kilometer lange Reise zum Hersteller angetreten.
Nach einer ausgiebigen Probefahrt unter erschwerten Bedingungen, gefühlte 45 Grad im Schatten, haben wir das Gespann gekauft. :smt004
Seitdem sind wir 30.000 Kilometer mit großem Vergnügen gefahren. Außer Inspektionsarbeiten und dem Austausch von Verschleißteilen gibt es eigentlich nichts zu berichten, währen da nicht diese technischen Aha-Momente...

Der erste kam so nach 5 Tausend Kilometern und war eigentlich nicht wirklich einer.
Das Profil am Seitenwagen hatte rapide abgenommen und verschliss einseitig.
Das Problem mit dem Verschleiß kannte ich auch von meinem vorherigen Suzuki Gespann.
Nachdem ich an diesen die Ansteuerung der SW-Bremse von Fuß- auf Handbremse umgebaut hatte schmolz der 18 Zöller auf dem Seitenwagenrad dahin wie Butter in der Sonne. Aber das Gespann blieb beim Bremsen in der Spur. Da ich wegen eines Handicaps die Fußbremse nicht dosiert benutze zog es vorher beim starken abbremsen gewaltig nach links.

Erster Gedanke: Weniger Vorspur und Reifen auf der Felge drehen.
Aber: Eine Justage ist immer ein Kompromiss zwischen zwei Extremen und ich bin mit dem Fahrverhalten sowohl bei leerem als auch mit Passagier im Seitenwagen super zufrieden. Also wird in Zukunft der Reifen bei ca. 2mm Differenz gedreht und eben etwas früher getauscht.
Irgendwann war dann der Hinterradreifen dran. Also: Rad ausbauen, neuen Reifen aufziehen lassen, Hinterrad wieder einbauen. Dabei darauf achten das der ABS Sensor samt Kabel nicht irgendwo eingeklemmt wird. :smt013 Kurze Probefahrt alles Ok.

Am Abend dann mit Ehefrau im Boot zum Stammtisch. Nach 30 Kilometern auf langer, gerader Strecke auf der Bundesstrasse rote Lampe: ABS Störung! Rechts ran und nachgeschaut. Kabel heil - Sensor an seinem Platz. Motor gestartet die Lampe bleibt aus.
Bis kurz vorm Ziel. Hab nochmals geschaut und wieder nichts gefunden.

Am nächsten Tag den Sensorabstand überprüft war in Ordnung trotzdem etwas kleiner eingestellt. Sollmaß 0,1 bis 1mm kommt also nicht wirklich auf ein Zehntel an.
Was habe ich geändert? Neuer Reifen! Also Bandmaß geholt und nachgemessen. Bei eingebauten Rädern etwas fummelig... ??!! Ergebnis: der neue Reifen hat einen gut 10mm größeren Umfang. Damit hat dann der ABS-Rechner ein Problem - für ihn drehen sich die Räder nicht gleich schnell. Also Fehlermeldung! :idea:
Gut - kann ich erstmal mit leben. In der Bedienungsanleitung steht ja sowieso:
Nach jedem Startvorgang ist das ABS, nach BMW Anleitung, abzuschalten! :roll:
Hatte ich gelesen und zur Kenntnis genommen.
Eine rote Lampe im Cockpit nervt mich persönlich gewaltig auch wenn ich weiß warum sie leuchtet! Also wanderte das Vorderrad an den Seitenwagen, dessen Reifen war sowieso wieder reif zum Wechseln und der neue Reifen kam nach vorne.
Nun war auch der ABS-Rechner wieder zufrieden !

Diese Saison begann dann etwas hakelig. Zuerst standen Reifenwechsel und neue Bremsbeläge am Seitenwagen an. Kurze Probefahrt: alles in Ordnung. Endlich wieder fahren!
Dann Leistenbruch mit OP. „Ist eine Fehlkonstruktion der Natur“ sagte der Chirurg zu mir. Sechs Wochen körperliche Schonung !!!

Dann endlich wieder, mit Ehefrau im Boot, die erste längere Ausfahrt.
Auf der Rückfahrt dachte ich: geht heute irgendwie alles schwer. Zwei Tage später alleine auf Tour. Nach einigen Kilometern ging immer noch alles schwer. Erschreckend diese körperliche Verweichlichung nach der Winterpause und der OP! Und die Reflexe beim Fahren – irgendwie ...
da hilft wohl nur viel Fahren.

Einige Tage und etliche Kilometer später fuhr ich auf unserer am Tag zuvor neu asphaltierten Umgehungsstraße und dachte - was haben die den denn hier gemacht? Alles voller Spurrillen!
Dann die bittere Erkenntnis: die Straße ist OK und nix mit Verweichlichung...
Mit dem Gespann stimmt etwas nicht und zwar gewaltig! :rock:

Nun war ich lange Zeit Servicetechniker und weiß: die schönsten Fehler baut man sich selber ein.
Der Reifen!!!
Ich hatte weder dem Monteur gesagt, welcher Luftdruck drauf soll, noch selber geprüft. :oops:
Auf zur nächsten Tankstelle und richtig 2,8 bar die Hälfte soll es sein. Danach viel besser aber nicht wie gewohnt. Das Fahrgefühl, wie zu strammes Lenkkopflager bei einer Solo, in Verbindung mit Seitenwind von rechts. Also kein Linkszug sondern mehr ein ständiger Druck nach links.
Also zurück zur Garage und den Wagenheber unter den Seitenwagen. Am Rad gedreht am Rad gewackelt- kein Spiel. Da fiel mein Blick auf die Reifenflanke. Outside stand da in einem kleinen Oval. Outside!
Wie war das noch: Gespräch mit dem Reifenhändler meines Vertrauens?
„Ich brauch einen neuen145/65 15.“
„Hab einen asymmetrischen auf Lager. Kann dir den gleich montieren.“
„Gut - was ist an dem anders, außen mehr Grip?“
„Nein, außen härter damit er in den Kurven weniger walkt bei den schweren SUV’s.“
„OK, nehme ich.“
Sage ich und denke „schwere SUV’s auf 145er Reifen“. Wieder so ein Marketing Gag.“

Gut baue ich das Rad mal aus und stelle es neben das Vorderrad. Wenn man es weiß sieht man den Unterschied. Aber richtig gravierend sieht das nicht aus!
Schön ist, wenn man mit drei schrauben lösen ein Rad draußen hat, noch schöner wenn man die Räder untereinander tauschen kann! Gedacht, gemacht. Das Gespann fährt wieder wie es soll.
Fast... jedenfalls links herum lenkt es sich etwas unwilliger als rechtsrum, aber wirklich nur minimal.
Und die ABS–Lampe leuchtet auch immer mal wieder. Der Rechner hat wieder seine Probleme mit dem neuen Reifen vorn und den fast abgefahrenen hinten.
Werde im Frühjahr beide ersetzen. Der Vordere wird dann als Lehrgeld abgebucht.

Gruß Peter

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Zuletzt geändert von Janson am 13. Oktober 2019 21:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Crazy Cow » 13. Oktober 2019 16:27

Ähäm Peter,

ich hatte bei meinem aktuelles Gespann beim Fertigmachen vor 6 Jahren Vorder- und Seitenrad entgegengesetzt gestürzt und mich darauf eingestellt, dass ich sie ab und zu tauschen muss, deshalb auch zwei gleiche und gleich alt. Das ging 3-4 Jahre ganz gut, umziehen, sobald sich Rechtszug einstellte, bis es auf einmal keine Reaktion mehr nach dem Umziehen gab. Bis dahin ging die Lenkung nach dem Umziehen leichter und das Gespann zog bei gleichmäßiger Fahrt bis 80km/h tendenziell nach links. Auch schabte auf einmal ein vorderer Bremssattel oder was anderes in den Kurven, wenn die Bremse warmgefahren war. Ich habe alles nachgesehen und auch nach Neubereifung keine Besserung von Rechtszug und Lenkung. Dieses Jahr habe ich dann mit einigen Aufwand die Radlager vorn und am Seitenrad erneuert, die tiefsitzende äußere Kero-lagerschale vorn ging nur mit Mühen raus, und auf einmal ist "eishockey" (alles ok) Man merkt nicht mehr, wenn ein Reifen einseitig abgefahren ist. Keinerlei Schabgeräusche mehr.
Zu deinem ABS: die Schlupftoleranz ist normal 5% (Abweichung vom traktionslosen Abrollen. Die bezieht sich aber im Rechnervergleich auf das Verhältnis von Umfang Vorderrad zu Umfang Hinterrad bei der ursprünglichen Solomaschine.
Ansonsten ist die Frage: "was habe ich als letztes geändert" immer die erste und zielführendste. Da bist du schon auf der richtigen Spur. Aber es gibt eben auch Hunde, die haben Läuse und Flöhe. :) Schau mal nach den Radlagern.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon UKO » 13. Oktober 2019 17:42

Mit den Reifen hab ich es im Moment auch. :smt013 Fahre, seit ich das Gespann habe Michelin. Vorne und rechts 165/65/14 und hinten 185/60/14. Toller Reifen, Megagrip und Haltbarkeit auch ok. Im Nassen sehr gut.
Im September hinten gewexelt. Bestelle immer bei Reifen Direkt und lasse hier beim angeblich besten in Bremen montieren. Also los mit dem neuen Hinterreifen - ab 110 wackeln die Spiegel und der Lenker. Zuhause aufgebockt und den Reifen laufen lassen. Höhenschlag ist kein Ausdruck!
Neuen bestellt, aufziehen lassen, wackelt ab 110 :evil: . Mal zum Freundlichen gefahren, der guckt und sacht: Der Reifen ist nicht richtich auf der Felge. Nachdem er mir das gezeigt hatte, habe ich es auch gesehen. Ab zum Montierer und gemeckert.
Zwei Tage später dort vor der Halle Rad raus, Reifen auf der Felge gedreht. Auf meine Frage ob das nun gut ist zuckt der Montierer mit den Schultern. :smt009
Losgefahren - wackelt ab 110 :rock:

Jetzt steht sie beim Freundlichen für Inspektion. Seltsamerweise kann der Aussagen zum Höhenschlag machen: Hinten 1 mm, Rechts - hatte ich zwischendurch auch gewexelt - 2mm. :?:
Wat nu?
Nie wieder bestelle ich bei Reifen Direkt und Bremens bester kann mich auch mal am Arx lecken.
Aber man kann doch nicht 3 krumme Reifen nacheinander kriegen?
Test vom Freundlichen steht noch aus aber sonst gibts demnäx Conti direkt vom Reifenprofi.
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Janson » 13. Oktober 2019 22:50

Hallo Olaf,

das ist eher ein Erfahrungsbericht als eine Bitte um Hilfe. Wobei ich gute Ratschläge natürlich gerne annehme.
Also ich tauschte nicht die Räder sondern die Felgen. Womit die Radlager quasi aus dem Spiel sind.
Die Probleme kommen eindeutig vom asymmetrischen Reifenaufbau. Der Unterschied vor- und nach dem Wechsel der Felgen ist wirklich krass, sogar hörbar.
Ich schiebe das Gespann aus Platzgründen immer etwas schräg nach rechts in die Garage. Bei allen Reifen hört man ein leichtes Geräusch wen das Seitenwagenrad über die Metallschiene im Boden läuft. Der asymmetrischen Reifen quietscht richtig da laut

Das mit dem ABS ist schon klar. Wobei die Differenzen im Reifenumfang zwischen neuen Reifen verschieden Hersteller mich schon überrascht haben.

Gruß Peter
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Crazy Cow » 13. Oktober 2019 23:37

Janson hat geschrieben:Hallo Olaf,

das ist eher ein Erfahrungsbericht als eine Bitte um Hilfe.


Hallo Peter,
das habe ich schon verstanden. Auch mein Bericht war nur ein Erfahrungsbericht. Ich glaube dennoch, dass du dich da verrennst.
10 mm auf einen Umfang von 1800mm sind gar nichts. Es ist weniger, als der Verschleiß durch Abrieb im Laufe eines Reifenlebens ausmacht. (ca. 20-25mm) Das ABS dürfte darauf nicht reagieren. Auch UKOs Höhen- und Seitenschlag halte ich für marginal.

Auch ich fahre drei asymmetrische Reifen, Fulda. Und ja, natürlich lenkt der Bock schwer, wenn die Reifen gut greifen und auf glatt poliertem Boden quietschen sie ordentlich, wenn seitlich Schub drauf kommt. Auf deinem Bild sind übrigens beide Reifen asymmetrisch. Habe ich da was falsch verstanden?
Nur der rechte hat einen höheren Negativprofilanteil und vor allem trotz Abrieb einen runderen Übergang in die Flanken. Er wird leichter lenken und auf trockener Straße weniger quietschen. Auch wird er sich bei Spurrillen neutraler verhalten. Die 145er Reifen werden bei SUVs übrigens auch als Notrad eingesetzt.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Janson » 14. Oktober 2019 10:10

Hallo Olaf,

nein denke ich nicht. Die Differenz der Originalreifen vorn 206cm hinten 194cm (laut Reifenrechner) wird ja über die unterschiedliche Sensorringe angeglichen. Jetzt laufen auf allen Räder 145/65 15“ =180cm. Da sind 1cm Unterschied plus der tatsächliche Schlupf schon ein Wert.

Ja beide Reifen sind asymmetrisch nur, der Linke läuft auf beiden Achsen unauffällig der Rechte auf dem SW eigentlich unfahrbar und vorne wie beschrieben leicht unwillig beim links Einlenken.
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Feinmotoriker » 14. Oktober 2019 13:01

Ich fahre seit Jahr und Tag asymmetrische Reifen auf allen Gespannen. Outside nach außen. Damit gab es bisher noch keine Probleme.
Weder mit den 135/70-15 noch mit den 165/65-15. Markenunabhängig. (entweder Hankook- Allwetter oder Goodyear Allwetter)

Frag doch mal den Walter (W-L) hier im Forum dazu. Er sollte da am Ehesten was dazu sagen können. Sowohl zur ABS-Problematik als auch zu den Reifen. So als Erbauer deines Gespanns und als jemand, der immer guten Rat weiß und den auch bereitwillig gibt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß da irgendwas gravierend falsch gelaufen ist.
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon UKO » 14. Oktober 2019 15:48

Crazy Cow hat geschrieben:
Auch UKOs Höhen- und Seitenschlag halte ich für marginal.

.


Höhenschlag. Und das Teil vibriert über 100 wie blöde. Muss ja irgendwo herkommen und war bei den alten Reifen nicht so. :roll:
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Janson » 14. Oktober 2019 17:08

Ich kann mir nicht vorstellen, dass da irgendwas gravierend falsch gelaufen ist.

Ist auch nichts falsch gelaufen, ich habe einfach den falschen Reifen ausgesucht.
Harmoniert einfach absolut nicht mit meinem Gespann. Kurzer Radstand, kleine Spurbreite, geringes Gewicht.

Sehe das mit dem ABS nicht als Problematik sondern eher als Schönheitsfehler. Lässt sich wahrscheinlich durch ändern eines Sensorringes beheben.
Von Walter (W-L) gibt’s es ja eine klare Anweisung: Nach jedem Startvorgang ist das ABS, nach BMW Anleitung, abzuschalten! Haftungssauschluss würde ich als würde ich genauso machen und BMW und Bosch machen es auch.
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Crazy Cow » 14. Oktober 2019 18:01

UKO hat geschrieben:
Crazy Cow hat geschrieben:
Auch UKOs Höhen- und Seitenschlag halte ich für marginal.

.


Höhenschlag. Und das Teil vibriert über 100 wie blöde. Muss ja irgendwo herkommen und war bei den alten Reifen nicht so. :roll:


Wenn es speziell bei einer Geschwindigkeit rummacht, ist es ein dynamisches Problem. Kommt von Unwucht. Getreu der Devise: "Was du auf dem Flohmarkt kaufst, ist für den Flohmarkt produziert" glaube ich manchmal, dass die Reifenversender durchaus auch B-Ware angeboten bekommen und die auch gerne nehmen. Ich frage jedesmal beim Reifentyp ganz doof, was die beiden Farbpunkte zu bedeuten haben. Ich habe noch nicht zweimal die gleiche Antwort bekommen (und noch nicht zweimal den gleichen Monteur angetroffen). Einmal hieß es, muss gegenüber dem Ventil, ein andermal "ach das war mal, das hat nichts zu bedeuten..."
Tatsächlich werden Reifen nicht in einem Arbeitsgang produziert, das Profil wird in einem Extragang drauf gebracht. Das ist wie mit dem Umspannen auf der Drehbank, dabei schleichen sich Fehler ein. Der Qualitätsscanner erkennt und markiert sie und der Reifenhirsch muss natürlich die Markierung deuten können. Die Autoindustrie wird sich solchen Shit nicht andrehen lassen. Die zahlen sowas wie 12 Euro/Stck. für die allererste A-Sortierung. Bei einem neuen Auto wirst du keine zwei Farbpunkte auf den Reifen finden.
Man darf heute leider nicht mehr zugucken, aber es ist auch wichtig, dass bei der Montage die Felge keinen Schaden nimmt und richtig gereinigt wird. Hatten wir nicht vor kurzem erst die Story, dass ein Reifen nicht richtig über den Hump gesprungen war? Was sagt denn das Höhenlinienbild der Reifen über dem Felgenhorn?
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon mahout47 » 15. Oktober 2019 09:49

Mal eine dumme Frage an die Experten:

wird ein Höhenschlag denn nicht beim Auswuchten angezeigt? :?:

Habe gerade zum ersten Mal den Hinterradreifen (habe ich auch über reifen-direct bezogen) erneuern lassen. Ich habe mich wieder für den MICHELIN entschieden. Hat für mich gute Fahreigenschaften und eine lange Lebensdauer.

Bei meinem Schrauber gab keinerlei Probleme. Weder beim Ab- und Aufziehen des Reifens (trotz Drucksensor) noch beim Auswuchten und auch nicht beim Fahren. Auch die (ja noch relativ neue) Felge ist innen makellos.

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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Stephan » 15. Oktober 2019 11:22

Normal ja. Aber je nachdem wie gross der ist, muss man schon hinschauen.


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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon mahout47 » 15. Oktober 2019 16:50

Stephan hat geschrieben:Normal ja. Aber je nachdem wie gross der ist, muss man schon hinschauen.


Es gibt doch bei den Reifendiensten heute so tolle Auswuchtgeräte mit elektronischer Anzeige. Wird der Höhenschlag da nicht angezeigt? Wenn man eine Unwucht mit bloßem Auge sieht, ist ja wohl einiges im Argen!

Bei meinem Rad gab es übrigens einen Seitenschlag von 0,3 links und 0,35 rechts (wenn ich mich richtig erinnere), was durch kleine Klebegewichte (an derselben Stelle, an der auch vorher die alten Gewichte gesessen haben) ausgeglichen wurde.

Ob es eine Anzeige für einen Höhenschlag gab, kann ich nicht sagen. Zumindest mußte scheinbar nichts korrigiert werden.

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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon UKO » 15. Oktober 2019 16:54

Crazy Cow hat geschrieben:
glaube ich manchmal, dass die Reifenversender durchaus auch B-Ware angeboten bekommen und die auch gerne nehmen.



Hatten wir nicht vor kurzem erst die Story, dass ein Reifen nicht richtig über den Hump gesprungen war? Was sagt denn das Höhenlinienbild der Reifen über dem Felgenhorn?



B Ware ist auch mein Verdacht, darum bestelle ich dort nicht mehr. Wenn ich beim Reifenhändler direkt bestelle, habe ich den auch direkt bei der Hose wenn was nicht stimmt.
Mein Reifenfuzzi - Bremens Bester :smt013 - war nicht in der Lage Höhenschlag festzustellen. Mein Freundlicher konnte den sogar messen.

Und ja, zuerst saß der Reifen nicht richtig auf der Felge, das ist aber getz gefixt. Eiert trotzdem.
Bin echt gespannt was mein Freundlicher sacht wenn er mit allem durch ist.
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Stephan » 15. Oktober 2019 19:01

Hartmut, nicht der Seitenschlag wurde ausgeglichen, sondern die Unwucht welche dadurch entstanden ist. Seitenschlag unter 0,5mm spielt eh keine Rolle.


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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Perator » 3. November 2019 15:12

Gute Reifenhändler, die auch Motorradreifen wechseln, werden rar!
Die machen ihr Geschäft mit Autoreifen!
Ausgewuchtet wird dann durch auspendeln auf nem Ständer.
Wenns da jemand macht, der's kann, ist's ja auch in Ordnung.
Auf den Auto - Auswuchtmaschinen lassen sich gar keine Motorradräder auswuchten!
Aber wer mit seinem im Internet erworbenen Reifen beim Reifenhändler ankommt, ist dort auch nicht gerne gesehen.
Dafür schafft sich auch kein Reifenfachhandel eine teure Auswuchtmaschine für Motorräder an.
Und wenn die dann noch Personal haben, die beim Entfernen der Decke eines Speichenrades, den Schlauch zerstören,
und behaupten, das wäre normal, (Habe ich selbst erlebt) dann gehst Du auf die Suche nach einem anderen Reifenmann!
Mein Reifen Fachmann hat aus Altersgründen zugemacht. Nach 30 Jahren meiner vollsten Zufriedenheit!
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Piper Mc Sigi » 3. November 2019 16:17

Das man Motorradreifen nicht auf einer Autoreifenwucht. nicht wuchten kann stimmt so nicht ganz. Es ist dafür ein Adapter notwendig und dieser
kostet natürlich einiges, was aber viele vermeiden wollen ist das dann auch die Rollerfahrer aufschlagen und da ist nicht viel verdient, darum fangen es sich die meisten nicht an. Weiß ich zufällig von meinem Schwager der eine KFZ Werkstatt hat.
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Crazy Cow » 3. November 2019 17:21

In keinem anderen Land Europas wird so viel Motorrad gefahren wie in D. Die Reifenhändler wissen das und stellen sich darauf ein. Die besser frequentierten haben eine Auswuchtmaschine für Motorräder. Ein Kunde, der wegen seines Motorrades weggeschickt werden muss, kommt auch mit seinem Auto nicht wieder.
Das Umrüsten einer einzigen Maschine scheint mir teurer als das Bereitstellen einer zweiten.
Ihr Geschäft machen die Händler mit Großkunden, städt. Fuhrbetriebe usw, und auch mit Motorradreifen! Zwei Moppedreifen bringen mehr Marge als vier Autoreifen.
Bei Autoreifen ist für gute Kasse der Wettbewerb zu groß.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Perator » 3. November 2019 17:48

Crazy Cow hat geschrieben:In keinem anderen Land Europas wird so viel Motorrad gefahren wie in D. Die Reifenhändler wissen das und stellen sich darauf ein. Die besser frequentierten haben eine Auswuchtmaschine für Motorräder. Ein Kunde, der wegen seines Motorrades weggeschickt werden muss, kommt auch mit seinem Auto nicht wieder.
Das Umrüsten einer einzigen Maschine scheint mir teurer als das Bereitstellen einer zweiten.
Ihr Geschäft machen die Händler mit Großkunden, städt. Fuhrbetriebe usw, und auch mit Motorradreifen! Zwei Moppedreifen bringen mehr Marge als vier Autoreifen.
Bei Autoreifen ist für gute Kasse der Wettbewerb zu groß.


Da haste wohl recht! Aber so einen Reifenhändler, der auch alte Speichenräder mit Schlauch neu bereift und auswuchtet, findest Du nicht an jeder Ecke.
Selbst in einer Großstadt wie Düsseldorf nicht!
Aber ich werd bestimmt noch einen finden !
Optimismus ist ja ein Zustand, der durch Mangel an Realität hervorgerufen wird! :-D
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon UKO » 3. November 2019 18:12

.....und Realität ist eine Illusion die durch den Mangel an Alkohol hervorgerufen wird! :-D
(Udo Lindenberg)
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Stephan » 3. November 2019 20:00

Armes Düsseldorf. Hier in Rheydt kenn' ich aber mehrere, die Motorradreifen verkaufen und auswuchten. Ob das nun Guss- oder Speichenfelgen, mit und ohne Schlauch, sind. Egal.

Gut, meiner wuchtet auf der einfachen Achse aus. Aber das funktioniert.


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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Crazy Cow » 3. November 2019 20:03

Perator hat geschrieben:[

Da haste wohl recht! Aber so einen Reifenhändler, der auch alte Speichenräder mit Schlauch neu bereift und auswuchtet, findest Du nicht an jeder Ecke.
Selbst in einer Großstadt wie Düsseldorf nicht!
Aber ich werd bestimmt noch einen finden !
Optimismus ist ja ein Zustand, der durch Mangel an Realität hervorgerufen wird! :-D


Da hast du nun wieder Recht.
Ich hab mal so um 2004 bei einem weniger großen Reifenhändler die Speichenräder neu besohlen lassen. Da hat doch tatsächlich in meinem Beisein der Ausbilder dem Azubi gezeigt, wie es gehen soll und dann den Azubi machen lassen. Irgendwann meinte dann der Meister: so, ist gut jetzt. Ich hab dann zuhause schnell nachgetrimmt. Dauert ja nicht lang. Ich ziehe auch bei der Gelegenheit immer die Speichen passend zum Reifenschlag nach, nicht zur Felge.

Im Endeffekt war dann auch einer der Schläuche nix, den der Meister rausgesucht hatte, er entleerte sich rel. spontan auf der Autobahn. Den nächsten durfte ich mir dann selbst aussuchen, kostenlos versteht sich. Wahrscheinlich war er froh, dass ich es gemerkt hatte und weiter nichts passiert war.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Feinmotoriker » 3. November 2019 20:46

Ich hab Zweiradmechaniker gelernt und auch einen Meisterbrief dafür. Reifen montieren gehört auch dazu. Ich pendele die auf einem Wuchtständer aus. Ein Auswuchtgerät habe ich nicht. Die Räder der "klassischen" Gespanne und Solomotorräder, die zu mir kommen, kann man so richtig gut und sauber auswuchten (wenn man es kann). Ab 6 Zoll Felgenbreite wird das aber eng bei Autofelgen.Da sollte gern dynamisch gewuchtet werden.
Man kann fast jede Auto- Auswuchtmaschine mit einer Aufnahme für Motorradfelgen ausrüsten. Die kostet halt zwischen 500 und 1200 Euro. Das lohnt nicht. Ich montiere zwischen 150 und 170 Reifen im Jahr, selbst dann lohnt das nicht.
Ich hab mit verschiedene Aufnahmehilfen gedreht, mit denen ich alle Räder aufnehmen kann, die ich bearbeiten muß.

Und ich ziehe auf keinen Fall mitgebrachte Reifen auf. Wer die 7 oder 8 Euro , die ich am Reifen verdiene, mir nicht gönnt, geht woanders hin. Ich habe mal einen Schuß vor den Bug von meiner Haftpflichtversicherung bekommen, weil ich mitgebrachtes Zeug eingebaut habe. Das hat versagt und ich hatte keinen Lieferanten, den ich in Haftung nehmen konnte. Beim nächsten mal zahlen die halt nicht. Also baue ich nur Sachen ein, die ich selber beim Fachhandel gekauft habe. So einfach.
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Stephan » 5. November 2019 16:20

Ich muß das eh nicht verstehen. Brauch ich 'n Reifen, wird mit „meinem" Händler telephoniert. Bei Rückruf, fahr ich hin.

Und hab anschliessend einen neuen Reifen auf'm Rad.

Eine einmalige Fahrerei. Fertig! Und ich bin mir sicher, den gibt es noch länger.


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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon UKO » 5. November 2019 17:39

UKO hat geschrieben:Mit den Reifen hab ich es im Moment auch. :smt013 Fahre, seit ich das Gespann habe Michelin. Vorne und rechts 165/65/14 und hinten 185/60/14. Toller Reifen, Megagrip und Haltbarkeit auch ok. Im Nassen sehr gut.
Im September hinten gewexelt. Bestelle immer bei Reifen Direkt und lasse hier beim angeblich besten in Bremen montieren. Also los mit dem neuen Hinterreifen - ab 110 wackeln die Spiegel und der Lenker. Zuhause aufgebockt und den Reifen laufen lassen. Höhenschlag ist kein Ausdruck!
Neuen bestellt, aufziehen lassen, wackelt ab 110 :evil: . Mal zum Freundlichen gefahren, der guckt und sacht: Der Reifen ist nicht richtich auf der Felge. Nachdem er mir das gezeigt hatte, habe ich es auch gesehen. Ab zum Montierer und gemeckert.
Zwei Tage später dort vor der Halle Rad raus, Reifen auf der Felge gedreht. Auf meine Frage ob das nun gut ist zuckt der Montierer mit den Schultern. :smt009 Losgefahren - wackelt ab 110 :rock:

Jetzt steht sie beim Freundlichen für Inspektion. Seltsamerweise kann der Aussagen zum Höhenschlag machen: Hinten 1 mm, Rechts - hatte ich zwischendurch auch gewexelt - 2mm. :?:
Wat nu?
Nie wieder bestelle ich bei Reifen Direkt und Bremens bester kann mich auch mal am Arx lecken.
Aber man kann doch nicht 3 krumme Reifen nacheinander kriegen?
Test vom Freundlichen steht noch aus aber sonst gibts demnäx Conti direkt vom Reifenprofi.


Zum guten Schluss nochmal 2 neue Reifen aufgezogen, sind Goodyear geworden. Und siehe da....Schüttelei is wech. Alles wird gut. :smt004

Jetzt mal schauen was Reifen Direkt zur Reklamation von 3 Reifen sacht. :roll:
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon UKO » 30. November 2019 17:10

....eigentlich 4 Reifen da ich einen falsch bestellt hatte :roll: . Reklamationen bei Reifen Direkt ist nix für Menschen mit schwachen Nerven. Ich habe ja für jede Bestellung eine Nummer. Also ne E-Mail geschrieben. Darin alles beschrieben - falsch bestellt, wieviel Höhenschlag Nummernbezogen. Nie eine Antwort bekommen.
Auf die Seite gegangen, die alten Bestellungen rausgesucht und jede einzeln reklamiert. Das hat dazu geführt, das jede Reklamation von einem anderen Blödmannsgehilfen ausgeführt wurde. Der Eine macht seinen Job, der Andere nicht.
Versucht da anzurufen. Nach 30 Min Wartezeit mehrmals aufgelegt :roll: . Irgendwann doch mit jemandem gesprochen. Die freundliche Dame hat dann sogar meine erste E-Mail gefunden,allein - geholfen hat das alles nicht.
2 Tage später klingelt es an der Tür: DHL ich soll hier was abholen. Ankündigung hat es natürlich vorher nicht gegeben. Der hat aber nur den falsch bestellten Reifen mitgenommen :smt013 . 3 Tage später klingelt es wieder. Natürlich wieder ohne Ankündigung. Der sollte getz auch nur einen Reifen mitnehmen :smt009 . Aber der war clever nachdem ich ihm erzählt habe das es um insgesamt 3 Reifen geht hat er ne weitere Anforderung ausgelöst und ein paar Tage später alle 3 Reifen abgeholt. Nu warte ich auf meine Kohle. Die ist bis jetzt nichtmal für den neuen, falsch bestellten Reifen gekommen. Nie wieder Reifen im Direktversand!
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon Stephan » 30. November 2019 17:14

Du weisst was ich jetzt schreiben würde. . .

Aber sowas ist mit'n Grund warum ich nicht so gerne Sachen im Versandhandel bestelle.


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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon UKO » 30. November 2019 17:24

.....nu bin ich auch damit durch. :roll:
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Re: Reifen und deren Tücken

Beitragvon scheppertreiber » 1. Dezember 2019 09:09

Ich hole die immer direkt beim Großhändler.
frisierte Dnepr MT11 "Toter Oktober" * frisierte Guzzi 1000SP "donnaccia rossa" * 1000SP solo natur "milanese nera"
http://murxvonmarx.de
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