USB Einsatz für Zigarrenanzünder

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USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Crazy Cow » 29. Juli 2018 17:49

Moin,

ich habe jüngst so ein Teil erworben und gestern mit Entsetzen festgestellt, dass das Gerät nach zwei Stunden laden knallheiß war und sein Akku leer. Ich vermute, der Stromfluss ist in die falsche Richtung gegangen, kwasi hat das Navi den Anlasser betätigt. Ist das möglich? :?
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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon FietePF » 29. Juli 2018 18:41

Hallo Olaf,

das Teil ist vermutlich den Hitzetod gestorben.

Wenn da kein vernünftiger Schaltregler verbaut ist, werden da locker einige Watt verbraten.
Rückwärts ist normalerweise nicht möglich, aber wenn das nur noch ein Klumpen Elektronikschrott ist !?

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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Crazy Cow » 30. Juli 2018 14:53

Nein, das Gerät geht noch, oder wieder. Nach drei Stunden am Ladegerät, springt es ganz normal an. Ich muss jetzt mal schauen, ob die Batterie noch voll ladbar ist und wie lange sie hält. Ganz allgemein glaube ich aber, dass man mit Navis (Garmin, Becker und Navigon) vorsichtig sein muss. Die Mini USB Buchsen haben m.E. keine Standard PIN Belegung. Mit dem Original 12V Adapter mit GPS Antenne für den Zigarrenanzünder gibt es keine Probleme.
Bei der USB Steckdose am Motorrad kommt es vor, dass das Navi plötzlich leer ist. Immer wenn man es braucht, natürlich. Das Laden des Handy mit der anderen Mini USB Buchse geht störungsfrei.
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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Stephan » 30. Juli 2018 18:34

Hm, ich weiß mittlerweile das Navis, so sie mit dem Zigarettenanzünderstecker an denselbigen angeschlossen werden, Plus unten in der Dose erwarten. Sonst lädt da niGS.

Wenn das jetzt nicht der Fall ist und man steckt einen USB-Adapter da rein, in eine falsche gepolte Steckdose, was passiert denn dann?


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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Crazy Cow » 31. Juli 2018 09:41

Stephan hat geschrieben:Hm, ich weiß mittlerweile das Navis, so sie mit dem Zigarettenanzünderstecker an denselbigen angeschlossen werden, Plus unten in der Dose erwarten. Sonst lädt da niGS.

Wenn das jetzt nicht der Fall ist und man steckt einen USB-Adapter da rein, in eine falsche gepolte Steckdose, was passiert denn dann?


Stephan


Ich denke, das Prob ist ehrer die Spannungsstabilisierung in diesem Mikroeinsatz. Wenn technisch nur ein Widerstand und eine Diode verbaut sind, werden die 5V natürlich nicht gehalten wenn der Ladezustand des Naviakkus gering ist, oder die Motordrehzahl hoch. Man müsste mal so ein Ding schlachten, um zu sehen was drin ist. Selbst bessere Schaltungen verfügen ja nur über einen Klecks Germanium oder Silizium, wenn überhaupt...
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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Zimmi » 31. Juli 2018 12:44

Hast Du denn ausgeschlossen, dass der Zigarettenanzynder falsch gepolt ist? Verpolung ist nach meinem Verständnis Stephans Ansatz eines möglichen Fehlers gewesen... Wenn das auszuschließen ist, kann ein Defekt an dem USB-Geraffel schon die Ursache sein.
Die Bordspannung sollte bei einem gut funktionierenden Regler irgendwo zwischen über 10 V (bei Motor aus) und max. 14,8 V liegen, entsprechend schwankt die Spannung latyrnich auch hinter dem USB-Geraffel. Aber das kann IMHO kaum bewirken, dass das Navi heiß wird, während es leer gesaugt wird...
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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Magirus » 31. Juli 2018 13:12

Interessante Überlegungen
Die „Hochwertige Zigarrenanzünder Spannungsversorgungs Dose“ :D
Ihr nehmt ein Paar Amper über einen halbrunden Mittelpin ab. :D
Der mit einer kleinen Feder auf Spannung gehalten wird.
Das Motorrad hoppelt über die Straße.
Der kleine Elektronische Spannungswandler .....

Es gibt aus dem ReichdesOstens Spannungswandler die direkt an
die Stromversorgung mit einem Kabel angeschlossen werden.
Aus denen ein USB Kabel kommt mit dem benötigten Stecker.
Eine Sicherung an der 12 Volt Seite rundet die Sache ab .

Oder der Einbau einer USB-Steckdose.

Das waren meine Vorschläge.

Gruß Bernd
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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Crazy Cow » 31. Juli 2018 14:18

Ich habe auch eine USB Steckdose an der Maschine, eine rel. teure vom Conrad, was nichts heißen muss. Der Adapter ist nur im SW, eigentlich gedacht zum laden des Handys.
Mit dem Navigon Navi hatte ich eigentlich immer nur störungsfreien Betrieb, wenn es an seinem org. 12V Kfz-Adapter hängt. Der Stecker ist eine ziemliche Keule, ich denke, dass da ganz brauchbare Elektronik drin ist, wie auch die GPS Antenne, die ja auch über den Mini USB Port am Gerät eingeschleift wird.
Ich hänge halt an meinem Zeug, das Gerät ist gut. Rechnet schöne Motorradstrecken, akzeptiert Computerplanung auf fremden Karten und hat sehr angenehme Stimmen. Reagiert aber deutlich langsamer als "Here we go" auf dem iPhone. Mein Fehler war wahrscheinlich, zu glauben, dass ein Zukauf-USB Kabel mit den richtigen Steckern das Original Kabel ersetzen kann. Neue Batterie kost 10 Okken.
Ich werde die USB Steckdose am Mopped mal untersuchen, ob sie in allen Lebenslagen die gleiche Spannung bringt.

Zimmi hat geschrieben:Hast Du denn ausgeschlossen, dass der Zigarettenanzynder falsch gepolt ist? Verpolung ist nach meinem Verständnis Stephans Ansatz eines möglichen Fehlers gewesen... Wenn das auszuschließen ist, kann ein Defekt an dem USB-Geraffel schon die Ursache sein.
Die Bordspannung sollte bei einem gut funktionierenden Regler irgendwo zwischen über 10 V (bei Motor aus) und max. 14,8 V liegen, entsprechend schwankt die Spannung latyrnich auch hinter dem USB-Geraffel. Aber das kann IMHO kaum bewirken, dass das Navi heiß wird, während es leer gesaugt wird...


Das Verpolen kann ich sicher ausschließen. Ganz beschissen ist jedoch ebenso sicher die org. Steckdose im SideBike Armaturenbrett, sie hat keine Spannungsregelung und der USB Adapter wahrscheinlich auch keine gescheite.
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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Stephan » 31. Juli 2018 14:46

Tja, dieser zugegeben nicht besonders tolle Mittelkontakt, reichte bisher meinem 278er Garmin, immer aus. Allerdings hat das sein Ladegerät immer am Mann. Sprich, ist fest im Gerät verbaut. Was den unschätzbaren Vorteil hat, das keine entsprechende Halterung benötigt wird. Kabel mit Stecker. Fertig. Macht selbst auf Holperstrecken, wo mir dann schon mal der BW Gepäckträger beinahe verlustig geht, keine Probleme. Und der Akku hält immer noch 8-10Std.

Allerdings merkt man bei meinen Steckdosen schon, das die nicht so leicht freigeben, was sie einmal haben. Alles schön stramm. Wäre auch blöd. Da ich so ein Kabel Steckdose->USB, für's Händy im Tankrucksack habe.


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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Peter Pan CR » 1. August 2018 22:32

usb-adapter gibt es nach dem was ich so halbwegs verstehe in 3 Stromstärken 1A, 2 A, und neuerdings auch 3 A.
Mein altes Garmin-teil schluckt garantiert mehr als 1A, weshalb ich es immer an deb 2A Anschluss im Lieferwagen anstöpseln musste. beim 1A Anschluss war die Batterie dann auch immer schnell alle.
Am Moped konnte ich meistens Eier auf dem Navi braten, aber sehen garantiert nichts bei Sonnenschein.
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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Thomas Heyl » 9. August 2018 15:04

Hallo!

Wir haben am Gespann bei 6 Volt-Bordelektrik einen 3,1A-Steckerlader mit zwei USB A-Buchsen, und der tut einwandfrei (auch bei Fahrt). Das Ding war preiswert, aber nicht billig (also durchaus nicht teuer :grin: ). Mit dem federnden Mittelkontakt hatten wir noch keinen Kummer. Die Metallbuchse (Zigarettenanzünder) ist mit 2,5 mm² sehr nahe an der Batterie an die angeschlossen.

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Beitragvon Crazy Cow » 9. August 2018 21:27

Ich will gern etwas abseits von dieser Störung noch etwas zum besten geben, das sich zutrug, weil man unterwegs nicht unbedingt mit Messgeräten ausgestattet ist und sich gern auf seinen gesunden Stromverstand verlässt.
Immer bei Ausfahrten und nur dann, (offenbar wenn müßiger dahingezockelt wurde als es meinem Naturell enstpricht) ging nach gut einer Stunde spontan der Motor aus. Nie lange, und anhand der Reaktion: wieder Starten und Motorstop bei einlegen des ersten Ganges, war der Seitenständerschalter schnell als Übeltäter ausgemacht. Letztes Jahr im Weserbergland dann kurzerhand das Teil mit dem Seitenschneider vom Kabelbaum getrennt.
Läuft der Motor, war das soweit richtig, läuft er nicht, müssen die freien Kabelenden verbunden werden. Er lief.

Leider gab das System anderntags auf der Heimfahrt immer noch keine Ruhe. Erst als ich das Navi von der USB Buchse trennte.

Dieses Jahr nun, am Ende meines Skandinavientörns das gleiche wieder. Mit und ohne Navi. Ich habe nun, wegen der sengenden Hitze auf das Fahren verzichtet und die Winterbastelei vorgezogen. Im dritten Anlauf endlich den Stecker des Seitenständerschalters unter der Lima gefunden und ihn getrennt. Was soll ich sagen? Motorstart, ersten Gang eingelegt und Motor geht aus. :? Die freien Kabelenden gebrückt und Motor läuft!
Tatsächlich hatte wohl das Kabel eine verschmorte Isolierung und so lange mehr oder weniger zuverlässig weil zufällig den nötigen Masseschluss vom Motorgehäuse in den Kabelbaum und die Motorelektronik gegeben und mich in falscher Sicherheit gewiegt. Mein Fehler war, die Notreparatur zuhause nicht mit dem Messgerät zu überprüfen.

Wenn ich mich recht erinnere, habe ich die USB Dose an "Zündung an" der Kontrollleuchten im Cockpit angeschlossen. Ich sehe mich aber außerstande, einen Zusammenhang zwischen beiden Erscheinungen zu finden, aber wenn es noch ein paar Tage heiß ist, krieg ich das auch noch raus...
:D
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Re: USB Einsatz für Zigarrenanzünder

Beitragvon Peter Pan CR » 9. August 2018 22:18

Gerade eben den ersten Regen mit Macht abbekommen (Vor dem Gewitter gab es noch einen richtigen Sandsturm)...Mit Sohneman's Royal Enfield schön langsam über die Ostlandstrassen gejuckelt, weil ich gut durchgefeuchtet war....mitten in der Wallachei "guggl, guggl, guggl." Motor aus im Dunkeln.
Hmmm und nu?
Du hast heute doch gerade erst eine neue Batterie eingebaut...
hmmm....da war ein Knüppel auf der Strasse.
Seitenständer raus, Seitenständer rein
"bssst" Benzinpumpe macht sich bemerkbar.
Knöpke drücken, weitergejuckelt.

Diese todsicheren Seitenständerschalter, haben bestimmt schon mehr als einen Unfall verhindert, aber garantiert auch den einen oder anderen verursacht... Als es mir letztes Jahr das aller erste Mal mitten im Fluss in Costa Rica passierte wurde mir anders... gut das die Koffer dran waren und das Wasser nicht allzu tief, da konnte ich Die W800 überkippen und mit einen Stein den Schalter geradekloppen. (Die Endurofritzen machten sich einen Spass draus mich vollzuspritzen...angehalten hat keiner)

Demnächst kommt bestimmt wieder einer auf den Trichter: "Was nicht dran ist, kann auch nicht kaputgehen..." Und macht sich dann wegen offenen Seitenständer platt.

Morgen werden wieder beide Mopeds eingemottet...mal sehen für wie lange? Bis sich einer erbarmt und sie Gassi führt.
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