Batterieladung. . .

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Beitragvon Stephan » 30. Januar 2017 18:46

JEtzt sind mal die Weisen aus dem Land der Kfz-Elektrik gefragt. Wie verschiedentlich berichtet, hatte ich ja immer Probleme mit den Bauteilen meiner BMW R100, Bj'83, was das Laden der Batterie anging. Mittlerweile ist statt serienmässigem Regler und der Diodenplatte, eine kombinierte Ladeelektronik von Kleiber drin. Und eine "400W" liefernde Statorwicklung.

Und ja, der Rotor wurde zeimlich am Anfang der Geschichte ausgetauscht. Da danach nur kurz Ruhe war und dann auf einmal gar nichts mehr geladen wurde, kam dann die Kleibergeschichte rein und der neue Stator, damit einfach mehr zum Laden der Batterie überbleibt.

Eine Seltsamkeit blieb aber über. Die LKL geht erst nach ca. 6-8km aus. Vorher bleibt sie selbst bei mutwilligem Drehen bis 3.500RPM an. Auf den Ratschlag weiser und fachkundiger Elektroweisen, hab ich die Autobatterie raus und eine leistungsmässig originale Motorradbatterie reingebaut. Es bleibt dabei. Erst wenn rund 8km gefahren sind, und da ist noch nicht viel mit Erwärmung, geht die LKL Vorschriftsmässig aus. Das heißt kurz oberhalb der Leerlaufdrehzahl.

Gemessen hatte ich im LKL Zustand "0" Ladung, wenn sie dann ausging und meist blieb, wurden ca. 13,5V geliefert.


Bleibt noch zu sagen, das die Autobatterie immer 12,76V vor dem Start hatte, was auch immer für's starten reichte. In wie weit die Motorradbatterie, 19AH, das mitmacht, muß ich noch probieren.


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Beitragvon dreckbratze » 30. Januar 2017 20:00

was hat die batterie denn, wenn ein verbraucher bedient wird?
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Stephan » 30. Januar 2017 20:21

Du meinst Licht und Blinker an? Ändert niGS am Verhalten. Ich muß ja hier, immer erstmal aus der Stadt raus. Je nach Strecke, tuckerste da Kilometerweit mit 30km/h. Dabei ist natürlich das Licht an. Kann ich noch selber einschalten. Ändert auch am Verhalten niGS. Als wenn in dem Strang vom Rotor bis hinter'm Regler, irgendetwas 7km braucht um warm zu werden. . .

Und der Rotor oder Stator würde, wenn er einen Schaden hat, bei Erwärmung irgendwann ausfallen oder schlechter werden. Nicht besser.


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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Saxon » 31. Januar 2017 07:25

Moin,
das ist jetzt lange her mit der 90s.....
Hast du noch das originale Kombiinstrument von Motometer? Da hat bei mir damals der Mehrfachstecker gezickt.
Hört sich für mich nach einem Massefehler an.....13,5 V ist ein bisschen wenig, ich hatte meisten 14,2
Gruß
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon dreckbratze » 31. Januar 2017 08:16

ich meinte, wieviel volt da sind sobald du einen verbraucher an machst. und hast du den ladestrom gemessen?
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Reeder » 31. Januar 2017 08:35

Moin,

BMW 2V, lang ists her.

Da Lichtmaschinenseitig alles neu zu sein scheint, bleibt nur der Kupferwurm übrig. ;-)

Haste mal alle Masseverbindungen überprüft? Die Verbindung Batterie -Getriebe macht öfters mal Probleme. Das Kabel oxidiert gerne mal an den Kabelschuhen.
Auch sollte der Massepunkt unter dem Tank, da wo der Regler verschraubt wird mal überprüft werden. Hat die Diodenplatte anständig Masse? Wenn noch auf Gummipuffern, wie bei den 1000ern üblich, sollte ein extra Kabel zur Masse gehen.
Und was ist mit den Kohlen, auch neu? Sind die Führungen noch in Ordnung, oder klemmen die Kohlen? Auch dort mal die Isolation vom Plus (DF) gegenüber Masse überprüfen.
Dann wäre da noch das dünne rote Kabel von der Diodenplatte zum Anlasser, war bei meiner Dousendär mal eingeklemmt unter dem Anlasserdeckel. Da gab es auch merkwürdige "Erscheinungen" im Ladestromkreis.
Da gibt es im Kabelbaum so eine Lötstelle, wo mehrere rote Kabel verlötet sind. Die war bei mir dann auch marode. Da kommste aber erst ran, wenn der Kabelbaum aufgeschnitten wird. Kann man aber durchmessen.

Ansonsten mal alle Steckverbindungen überprüfen und mit Kontaktspray bearbeiten.
Gruß
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Stephan » 31. Januar 2017 09:11

Stephan hat geschrieben:. . . Mittlerweile ist statt serienmässigem Regler und der Diodenplatte, eine kombinierte Ladeelektronik von Kleiber drin. Und eine "400W" liefernde Statorwicklung.

Und ja, der Rotor wurde zeimlich am Anfang der Geschichte ausgetauscht. Da danach nur kurz Ruhe war und dann auf einmal gar nichts mehr geladen wurde, kam dann die Kleibergeschichte rein und der neue Stator, damit einfach mehr zum Laden der Batterie überbleibt.

. . .


Bleibt noch zu sagen, das die Autobatterie immer 12,76V vor dem Start hatte, was auch immer für's starten reichte. In wie weit die Motorradbatterie, 19AH, das mitmacht, muß ich noch probieren.


Stephan


Das mit den 13,xy V muß ich bei Gelegenheit nochmal messen. Je nachdem wen ma fragt, sind es 14V oder eben 13V.

Die Masse, von der Reglerkombi, liegt solide auf'm Gehäuse auf. Die frage bleibt, was braucht ca. 8km um die Arbeit aufzunehmen?


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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Herbert aus Hamburg » 31. Januar 2017 10:00

Bei dieser Art von Lichtmaschine ist das Bordspannungsniveau bei 14,3 - 14,7 Volt.
Und zwar ab spätestens 1800 UM, auch mit Licht an.
Mit Religiösen zu diskutieren ist, als würde man Schach gegen eine Taube spielen.
Es ist gleichgültig, wie gut man das Spiel beherrscht,
die Taube wird die Spielfiguren umschmeißen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als habe sie gewonnen.
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon scheppertreiber » 31. Januar 2017 10:02

14,3 V: Standard
14,7 V: "Behördenregler" (zB bei Pozzileimoppeds)
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Reeder » 31. Januar 2017 10:20

Moin,

Elektrik kann manchmal so grausam sein. :roll: Besonders für Laien. :cry:

Hier mal mein Kabel von der Diodenplatte zum Anlasser:

IMG_0608.jpg


Da bin ich bestimmt1000 Kilometer mit rumgefahren, bis ich es gefunden habe.
Mal hat die Lichtmaschine geladen - mal nicht. Dann glimmte die Ladekontrollleuchte sinnig vor sich hin. Dann ging sie an um unvermittelt sofort wieder auszugehen.
Ich hatte die ganze Zeit auf einen Wackelkontakt hingearbeitet. Weil ich nie am Anlasser was geschraubt hatte, habe ich da auch nicht gesucht. Da hatte der Vorbesitzer mir eine schöne Aufgabe mit verkauft. :twisted:

Da wirst Du wohl noch einiges an Zeit investieren müssen, um alles zu prüfen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Gruß
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Feinmotoriker » 31. Januar 2017 10:45

Bei der originalen Ladelektrik ist Ladebeginn bei 1250/min, volle Ladung erst bei über 3500/min. Ganz wichtig ist dazu die 3W Ladekontrolleuchte als Glühlampe.

Du hast aber bis auf den Rotor keine originalen Teile mehr verbaut. Keine Ahnung, ob bei dem Kleiber Regler/Gleichrichter eine Glühlampe als vorerregerwiderstand notwendig ist. Wahrscheinlich nicht.

Ruhespannung der Batterie von 12,76V vor dem Start ist ausgezeichnet. Die ist dann voll geladen. (zw 12,65 und 12,8V) .

Du solltest das strukturiert suchen.
> Als erstes würde ich die Kohlebürsten der Lima prüfen. Die sollen mindestens 11mm lang sein und müssen leicht in ihren Führungen laufen (also ohne Kohlestaub). Auch dürfen die kleinen Federn nicht lahm oder ausgeglüht sein. (das wäre genau so ein Symptom wie von dir geschildert)
>Wie Reeder schon schrieb: Die Kabel von Lima zu Regler/Gleichrichter prüfen auf Korrosion und Wärmeschäden (geschmolzene Isolierung. Kommt von hohen Übergangswiderständen)
>Wenn sich bis jetzt nichts geändert hat, würde ich den Lima-Rotor einfach tauschen (messen kann man den nur schlecht, dazu braucht man ein Gerät, mit dem man bei 60V Gleichspannung den Innenwiderstand messen kann). Der Rotor könnte eine thermische Schwäche haben, macht sich genau so bemerkbar, wie deine Beschreibung es sagt)
Du kannst ruhig einen günstigen neuen Rotor aus dem Zubehör nehmen. 60, 70 Euro
>An dieser Stelle würde ich dann die Limawicklung prüfen lassen. Kalt sollte sie zwischen U, V und W 0,6 bis 0,7 Ohm Widerstand haben (also zwischen den drei Ladespulen).
Das sagt aber nicht alles. Oft ist erst unter Belastung ein Fehler sichtbar.
>Ist jetzt nicht Ruhe, ist garantiert das Regler/Gleichrichter-Teil fehlerhaft.

Ladeschlussspannung sollte bei 3500/min irgendwas um 14,2 V sein. Bis 13,8V ist es tolerierbar, darunter zu wenig. Nach oben sollte bei 14,5 oder spätestens 14,7V Schluß sein.
Ab 14,6V fängt die Batterie an, auszugasen. Immer direkt über der Batterie messen!

Grüße...

Übrigens: Die Autobatterie ist kein Problem für diese Lichtmaschine. Bis ca 45 AH schafft die das Locker und man hat (gerade beim Gespann) etwas mehr Reserve für Beleuchtung etc im Stadtverkehr.
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Crazy Cow » 31. Januar 2017 11:34

Seit welcher Maßnahme geht denn die LKL erst nach 6-8km aus?

Die 13,5V können imho die Differenzspannung Zwischen Ladespannung und Batteriespannung sein, es kommt ja darauf an, wie und wo man misst, ob eine LKL benötigt wird und ob sie richtig bemessen ist. Nimmst du die Erregerspannung denn an der richtigen Stelle ab? Man kann imho Ladekabel und Erregerstromkabel nicht auf kurzem Wege zusammenschliessen.
Bei einem elektronischen Regler würde ich vermuten, dass es einen extra Anschluss für die LKL gibt, sie auf keinen Fall eingeschleift werden sollte. Eine leuchtende eingeschleifte LKL ist imho ein Indiz dafür, dass die Differenz zw. Ladespannung und Batteriespannung besonders hoch ist, möglicherweise also ein Masseschluss lima- oder batterieseitig vorliegt.
Enleert sich denn die Batterie während der Fahrt?
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Stephan » 31. Januar 2017 15:30

Also. Die Kabel, von denen geschrieben wurde, hatte ich alle zwangsläufig, siehe 1. Beitrag, alle schon mal in der Hand. Kohlen dabei natürlich auch. Ist ja das schnellste zu kontrollieren. Da klemmt niGS, da löst sich keine Kabelisolierung ab. . .

Eigentlich bleibt nur der neue Rotor über. Das der direkt im Sack war. Allerdings ist es ein überarbeitetes Neuteil. So wie der Stator.

Die Elektronikt Hat einen Anschluß für die LKL.

Und das das mit der Autobatterie okay sein soll, da gibt durchaus andere verstehbare Ansichten. Was aber egal ist, da das Problem bei beiden Batterien auftaucht.

Und leeren tut sich niGS, denn, wie erwähnt, springt die Kiste immer an.

Ich bin jetzt im Stand-By für 'ne Katastrophennachtschicht. Am Samstag mess' ich das nochmal durch.


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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon robby ausm tal » 31. Januar 2017 15:51

:roll: Da hatte ich auch so meine Erfahrungen machen müssen. Vor 2 Jahren war der Stator hin, ein dynamischer Fehler damit es nicht so einfach wird. Neue gebrauchte Wicklung eingebaut und gut ist. Danach hatte ich immer das Gefühl das die Batterie nicht richtig geladen wird. Bei Kälte war immer vorkicken angesagt und nach einer Woche hatte die Batterie fast 1 Volt verloren.
Irgendwann hatte ich die Schnauze gestrichen voll und habe die Batterie (Delo) gegen eine Kung Long WP 22-12 ausgetauscht, die Kabel zum Getriebe und zum Anlasser erneuert (16² mit verpreßten Schuhen) sowie das Kabel von der Diodenplatte zum Anlasser durch ein 6² Kabel ersetzt und jetzt ist Ruhe!
Grüße aus dem Bergischen!

Ich danke allen die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Crazy Cow » 31. Januar 2017 17:15

Stephan hat geschrieben:Also. Die Kabel, von denen geschrieben wurde, hatte ich alle zwangsläufig, siehe 1. Beitrag, alle schon mal in der Hand. Kohlen dabei natürlich auch. Ist ja das schnellste zu kontrollieren. Da klemmt niGS, da löst sich keine Kabelisolierung ab. . .

Eigentlich bleibt nur der neue Rotor über. Das der direkt im Sack war. Allerdings ist es ein überarbeitetes Neuteil. So wie der Stator.

Die Elektronikt Hat einen Anschluß für die LKL.

Und das das mit der Autobatterie okay sein soll, da gibt durchaus andere verstehbare Ansichten. Was aber egal ist, da das Problem bei beiden Batterien auftaucht.

Und leeren tut sich niGS, denn, wie erwähnt, springt die Kiste immer an.

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Stephan


Habe ich dich richtig verstanden, du monierst nur das brennende Lämplein? Sonst ist alles in Ordnung?
Versteh mich nicht falsch, ich gestehe dir das zu, ich würde wahrscheinlich auch ähnlich reagieren... :)
Vermutung: Während der Warmlaufphase wird auch der Regler langsam warm, irgendetwas ändert sich am inneren Widerstand für die Lämpchenschaltung. Theoretisch wird bei Wärme irgendeine Durchflussmenge geringer, warum probierst du nicht einen Drehwiderstand vor dem Lämpchen? Oder ein anderes Lämpchen?
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Saxon » 31. Januar 2017 17:33

Saxon hat geschrieben:Moin,
das ist jetzt lange her mit der 90s.....
Hast du noch das originale Kombiinstrument von Motometer? Da hat bei mir damals der Mehrfachstecker gezickt.
Hört sich für mich nach einem Massefehler an.....13,5 V ist ein bisschen wenig, ich hatte meisten 14,2
Gruß
Helmut

Ich zitiere mich selber........
Sind alle Kabel/Stecker vom Mehrfachstecher...äh Stecker iO?
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Stephan » 31. Januar 2017 19:29

Stephan hat geschrieben:. . .

Eine Seltsamkeit blieb aber über. Die LKL geht erst nach ca. 6-8km aus. Vorher bleibt sie selbst bei mutwilligem Drehen bis 3.500RPM an.

. . .

Stephan


So isset. Und wie erwähnt, scheint trotzdem die Spannung jedesmal zum Starten zu reiche . . .


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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Crazy Cow » 31. Januar 2017 23:01

Ich finde ein Bordspannung von 13,5-13,8V aber normal, wenn z.B. das Licht an ist. Ich habe erst mehr, seitdem ich alles über Relais schalte. Mit 13,5V wird eine Batterie auch immer voll, es dauert nur länger. Es muss doch m.E. nur verifiziert werden, dass auch eine Spannung von über 12,8V da ist, solange das Lämplein brennt. Es sollte nur angehen, wenn die Lima Strom zieht, statt welchen zu produzieren.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon scheppertreiber » 1. Februar 2017 00:52

Ach Olaf,

es hängt doch davon ab wo und wie Du mißt. Maßgeblich ist die Spannung über den
Batteriepolen. Die liegt normal bei 14,3 V. Alles andere heißt halt "kaputt".

Die erste Regel der Meßtechnik lautet "wer viel mißt mißt viel Mist".

Grüße Joe.

PS: Ok, ich hatte nur 4 Semester E-Technik, so schwer ist das aber nicht. Ihr seid
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Kuhtreiwer » 1. Februar 2017 02:21

das Problem kenn ich auch, hab nach Jahren nix Originales mehr drin, alles Silent Hektik und Mororen Israel, keine Diodenplatte mehr, usw. alles Digital und alle Verschleissteile ausgemerzt
Fahre meine alte G/S auch erst ein wenig warm, und muss dann einmal eine höhere Drehzahl mit einem beherzten Gasstoss erreichen, damit die Ladekontrollleuchte ausgeht..einmal kupplung ziehen und Gas geben, dann ist die Leuchte aus..mag aber mit daran liegen, das ich nur noch Dioden als Kontrolleuchten verbaut habe... hatte aber auch schon Masse -Probleme.. sicher kann ich keinen Grund oder Diagnose nennen..bin mal gespannt wie es aufs AET geht, was da wieder an elektrischen Problemen möglicherweise auftauchen..ich hab nach all den Jahren nicht mehr viel Vertrauen und wunder mich immer wieder wie Menschen mit "meinem Moped" um die Welt fahren...
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Stephan » 1. Februar 2017 02:57

AchNe. Also bin ich nicht alleine damit. Und wenn das bei dir soweit funktioniert, mach ich mir 'n paar Sorgen weniger. . .


Stephan, der jetzt die Nachtschicht beendet *gähn
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Reeder » 1. Februar 2017 09:50

Moin,

man darf nicht vergessen, das Fahrzeug ist schon 34 Jahre alt!
Die Kabelei somit auch. So ein aufgepresster Kabelschuh ist auch "nur" eine mechanische Verbindung.
Da gibt es über die Jahre viel Gelegenheit für "Gammelbildung". Da werden sicherlich die Übergangswiederstände nicht mehr wie am Tage der Auslieferung sein.
Was nützt es jetzt, wenn die Lichtmaschine komplett neu ist, der Strom aber nicht (mehr) anständig fliessen kann.

Das rote Kabel von der Diodenplatte (Ladekabel) geht zum Anlasser, dort wird es mit dem von der Batterie kommenden Pluskabel verschraubt.
Also die einzige Verbindung, die den Saft zur Battrie bringt.
Das Minuskabel geht von der Batterie direkt an Getriebe.

Diese 3 Kabel sind also mehr oder weniger für den Ladestrom zuständig.
Wenn man diese durch original BMW-Kabel ersetzen will, sind schon mal locker so 70,-€ verschwunden.

Dann gibt es aber noch den Erregerkreislauf. Der ist zuständig, damit die Lichtmaschine überhaupt erstmal ihre Arbeit aufnimt.
Das sind die Kabel von den Kohlen zum Regler über die Ladekontrllleuchte. Die Ladekontrollleuchte sollte ein Birne mit 3W haben. Ist die kleiner, klappt das mit der Erregung meistens nicht.
Ist die Birne raus oder kaputt, geht auch nichts mehr. Auch da gibt es einiges an Übergangswiederständen mit den Jahren.

So ein altes Fahrzeug macht halt mit den Jahren auch mal Zicken.
Frag mich mal nach der Elektrik meiner R25/2.............Die ist eigentlich noch überschaubar, sollte man denken. :evil:
Gruß
Rehder

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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Crazy Cow » 1. Februar 2017 12:00

scheppertreiber hat geschrieben:Ach Olaf,

es hängt doch davon ab wo und wie Du mißt. Maßgeblich ist die Spannung über den
Batteriepolen.


Naja Jo, das schrub ich doch oben auch. :)

Aber du kannst sicher sein, dass ich ohne Relais auch über den Polen gemessen nur 13,5V hatte. Was u.a. daran liegt, dass mit schlechten Kabeln und Verbindern die Bordspannung natürlich absinkt, sobald die Anlage 90W oder eben deutlich mehr für Zündung und ebensoviel für Licht zieht. Ob es ins Stephans Fall hilft weiss ich nicht, aber bei mir war halt heilsam, dass der Regler über ein Zündschlossrelais gefüttert wird und die Kabelführung für das Fahrlicht mit Relais deutlich kürzer und einfacher wurde.
Die Alternative ist, alle Kontakte in Ordnung zu bringen, aber ich war mir nicht sicher alle zu finden und wusste auch nicht in welchen Abständen das zu wiederholen wäre.
Ich glaube auch nicht, dass in 25 Jahren oder mehr nur die Kontakte korrodieren, vielmehr meine ich, dass an den Kabelhälsen dahinter aufgrund von Korrosion und Adernbruch allmählich der Kabelquerschitt kleiner wird.
Du hast ja auch so eine magische Denso Lima, die einen Regler unbekannter Bauart in sich birgt. Wenn nun der Regler nicht nur den Ladestrom zu verwalten hat, sondern auch die Kontrolleuchte, denke ich mir, dass der u.a. schon eine unverfälschte Information über die Batteriespannung braucht.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon scheppertreiber » 1. Februar 2017 13:34

Meine Kleine Guzzi ist Bj 81. Bei der ersten Probefahrt habe ich nach ein Paar
km das Licht angemacht, sofort ging der Motor aus, ließ sich dann aber wieder
starten (mit Licht). Reproduzierbar ... :smt013

Klar kann man so einen Fehler finden, dann kommt aber die nächste Macke.
Fehlerquellen gibt es da nun wirklich genug.

Also raus mit dem Mist und neu gemacht. Diesmal ohne Kontrolleuchten etc.
Ganz ohne 8)

Statt LKL habe ich einen Widerstand eingebaut, eigentlich geht es auch ohne -
die Lima läuft "mit" halt sicherer und schneller an. So ein Rotor hat auch einen
Restmagnetismus.

Grüße Joe.
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Stephan » 1. Februar 2017 17:46

Aber alle diese Punkt haben nichts mit einer 6-8km Warmlaufphase zu tun. Eher ist es ja umgekehrt. Kalt alles Prima. Kaum Warm geworden, gehen Verbindungen auf, dehnt/verschiebt sich irgendwas.

In dem Fall sind durch den elektronischen Regler, alle Kabel neu. Bis aus die LKL selber.

Welchen Widerstand müsste ich bei der BMW dort einlöten? Ich könnte zwischen dem Anschluß für die LKL, unten an der Elektronik, einen Widerstand/Leuchtdiode gegen Masse hängen. Wenn es das wäre, müsste dann ja auch im kalten Zustand die Batterie geladen werden.

P.S.: Ich meß immer direkt am Akku.


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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Reeder » 1. Februar 2017 18:32

Moin,

http://forum.2-ventiler.de/vbboard/show ... d-ersetzen

Im 2-Ventiler gibt es auch eine Datenbank, wo einiges an Literatur über die Lichtmaschine und zu finden ist.
Allerdings muss man da angemeldet sein, um an die Daten zu kommen.
Gruß
Rehder

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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Crazy Cow » 1. Februar 2017 19:31

Stephan hat geschrieben:Welchen Widerstand müsste ich bei der BMW dort einlöten?

Stephan


Ich mache alle Versuche mit 100 Ohm Widerständen. 2 parallel davor also 50 Ohm entsprechen einer zweiten 3W Lampe in Reihe, halbe Leistung auf das Lämpchen.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Stephan » 1. Februar 2017 19:42

Olaf, ich meinte eigentlich, welchen Widerstand ich anstatt der LKL an den Anschluß unten drin, welcher zur LKL führt, dranstecken muß. Dann würde ich die ganze Geschichte, welche ich ja nicht so einfach kontrollieren kann, also das Kabel und die Anschlüsse/Verbindungen zur LKL ect., damit überprüfe. Funktioniert es mit einem auf kurzem Dienstweg angeklemmten Widerstand, dann ist da auf dem Weg ein Problem.

Aber gut, ich müsste ja nur ein 3W Birnchen direkt anklemmen. Mal sehen ob ich da eine passende Aufnahme für finde. . .


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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Schorpi » 1. Februar 2017 19:53

@Stephan-
du reparierst riesige Elektromotoren mit armdicken Kabeln auf der ganzen Welt,
da wirst du doch wohl nicht an so einem kleinen dünnen Kabel oder Birnchen scheitern.
Leider kann ich dir nicht helfen, so Elektrik und Strom ist für mich Hexenwerk.

Viel Erfolg gewünscht

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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Stephan » 1. Februar 2017 19:56

@Schorpi, Fahrzeugelektrik. Da geht kein Elektriker freiwillig dran. Für mich ist da eh überall nur Klingeldraht drin verbaut. Dat is mir, Elektromaschinenbauer!!!, eigentlich alles zu klein. . .

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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Reeder » 1. Februar 2017 20:34

Moin,

meinen link haste aber schon angeklickt?

Da steht: 47 Ohm 5 Watt Widerstand
Gruß
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Stephan » 1. Februar 2017 21:12

Bin noch per Telephon im iNet unterwegs. Da ist das 2-ventiler etwas sperrig. Na, dann hol ich mir mal einen und teste es mal. . .


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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Kuhtreiwer » 1. Februar 2017 23:18

Reeder hat geschrieben:Moin,

man darf nicht vergessen, das Fahrzeug ist schon 34 Jahre alt!
Die Kabelei somit auch. So ein aufgepresster Kabelschuh ist auch "nur" eine mechanische Verbindung.
Da gibt es über die Jahre viel Gelegenheit für "Gammelbildung". Da werden sicherlich die Übergangswiederstände nicht mehr wie am Tage der Auslieferung sein.
Was nützt es jetzt, wenn die Lichtmaschine komplett neu ist, der Strom aber nicht (mehr) anständig fliessen kann.

Das rote Kabel von der Diodenplatte (Ladekabel) geht zum Anlasser, dort wird es mit dem von der Batterie kommenden Pluskabel verschraubt.
Also die einzige Verbindung, die den Saft zur Battrie bringt.
Das Minuskabel geht von der Batterie direkt an Getriebe.

Diese 3 Kabel sind also mehr oder weniger für den Ladestrom zuständig.
Wenn man diese durch original BMW-Kabel ersetzen will, sind schon mal locker so 70,-€ verschwunden.

Dann gibt es aber noch den Erregerkreislauf. Der ist zuständig, damit die Lichtmaschine überhaupt erstmal ihre Arbeit aufnimt.
Das sind die Kabel von den Kohlen zum Regler über die Ladekontrllleuchte. Die Ladekontrollleuchte sollte ein Birne mit 3W haben. Ist die kleiner, klappt das mit der Erregung meistens nicht.
Ist die Birne raus oder kaputt, geht auch nichts mehr. Auch da gibt es einiges an Übergangswiederständen mit den Jahren.

So ein altes Fahrzeug macht halt mit den Jahren auch mal Zicken.
Frag mich mal nach der Elektrik meiner R25/2.............Die ist eigentlich noch überschaubar, sollte man denken. :evil:


möchte noch hinzufügen das der Kabelbaum schon mal erneuert wurde, als die G/S zum Gespann umgebaut wurde, hab mich damals sehr gewundert das die Kabel bei dem neuen Baum dünner waren(BMW-Originalersatzteil) als beim Original-Kabelbaum, nun das ist natürlich auch schon jahre her ,und solche Wintereinsätze hinterlassen immer Spuren, obwohl ich alle Verbindungen mit nem spezial "Fett" vom Bund , was die im Leo2 für die Kontakte zwischen Turm und Wanne verwendeten, versehen habe, achja und ne Diodenplatte gibts bei mir nicht mehr, nachdem die drei mal auf Tour oder Urlaub die Maschine lahmgelegt hatte, habe ich die Elektronischen Reglereinheit vom Israel eingebaut, wómit die Platte entfällt, hab über die Jahre ausser der Lichtmaschine alles an Bauteilen erneuert und durch bessere ersetzt, aber es gibt immer mal wieder ein Problem, ich schiebe das auf die Wintereinsätze, die Salz-Brühe die vom Vorderrad hochgeschleudert wird, kriecht in jede Ecke und beginnt dann ihr Werk....im moment spiele ich mit dem Gedanken den alten ,Eigentlich besseren weil dickeren Original-Kabelbaum wieder einzubauen, wenns aufm AET wieder Problems geben sollte..
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon dreckbratze » 2. Februar 2017 05:45

ich hatte das schon bei der bosch lima, dass die lkl erst nach ner weile ausging. da half es, die schleifringe mit bremsenreiniger zu säubern.
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Re: Batterieladung. . .

Beitragvon Stephan » 2. Februar 2017 20:07

So, mittels Widerstandsmessbrücke die Wicklung gemessen. Alle drei Phasen haben den gleichen Widerstand 350 MilliOhm. Keine originale Wicklung!

Läufer ist alleine bisken schlecht mit 'ner Messbrücke zu messen. Da fehlt ein Arm. Deswegen das Multimeter 3,1 Ohm.


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