Boot selbst bauen

Verkleidungen, Gepäcktransport, Gurt und Kindersitz, Überrollbügel, Bootsbau etc.

Re: Boot selbst bauen

Beitragvon nobschum » 5. Januar 2019 19:19

MichaelM hat geschrieben:Mahlzeit zusammen.

Vorgestern und gestern habe ich noch ein wenig am Modell gearbeitet. Es muss doch noch die ein oder andere Strebe rein, vor den Blecharbeiten.

Dann habe ich es mal so positioniert, von der Höhe her, wie es später am Gespann sein wird und bin mal eingestiegen ;-)
Geht gar nicht mal so schlecht.

Allerdings tun sich noch Fragen auf.

Wie die Bleche verbinden :?:

:arrow: Verschrauben, mit Karosseriedichtmasse zwischen den Blechen. Welchen Abstand wählen zwischen den Schrauben?

:arrow: Vernieten, mit Karosseriedichtmasse zwischen den Blechen. Welchen Abstand wählen zwischen den Nieten?

:arrow: Lochschweissung, und anschließend mit Kaross....
Welchen Abstand zwischen den Löchern?



Hallo Michael,

Dein Vorhaben hier ist sehr sportlich, finde ich. Ich habe im ersten Leben Karosseriebauer gelernt, aber nach der Lehre den Beruf nicht weiter ausgeübt. Hab jetzt mal das Gelernte hervorgeholt. Hab damals sehr viel mit Beplankung und Reparaturen von Bussen zu tun gehabt. Daher weiß ich noch, wie schnell ein großes Blech instabil werden kann. Aus deiner Fragestellung entnehme ich, dass du nicht beruflich in der Blechverarbeitung tätig bist. Nix für ungut. Ich glaube, ein Lehrling im dritten Lehrjahr hätte herbei auch noch seine handwerkliche Herausforderung gefunden.

Welche Blechstärken verwenden? Ich würde an den kleinen Flächen 0,5 mm verwenden, an den großen Flächen 0,8 oder sogar 1,0 mm. Warum? Weil die Gefahr besteht, das durch einen falschen Hammerschlag, Fehler beim Kanten oder Temperatur beim Schweißen das Blech verzieht und instabil wird. Je dünner desto eher.

Bleche verbinden: Ich würde die Bleche mit den größten Flächen an der Abkantbank kanten. Kantenbeite mind. 2 cm. Viel Kante = viel Stabilität. Die kleine Fläche auf Maß schneiden und auf Stoß einpassen, mit ein wenig Luft. Dann wie bei einer Hosennaht einen Streifen Blech unter die Kantung und das anschließende Blech legen. Das Ganze dann Punktschweißen mit Schutzgas.

Zum Schweißen die Kante und das anstoßende Blech mit max. 5 mm Löchern versehen. Hier jetzt bedenken, je kleiner die Löcher desto kürzer ist die Hitzeeinwirkung, da nur kurz geschweißt werden muss. Es gab mal Lochzangen speziell dafür. Abstand der Löcher nicht unter 3 cm und nicht über 5 cm. Nach der Größe der Löcher richtet sich auch die Breite des Unterlegstreifens. Die 3 Bleche ausrichten und mit ausreichend Blechschrauben fixieren.

So die ganze Karosserie bauen, dann erst schweißen. Hier jetzt gut die Reihenfolge der Schweißpunkte überlegen, Hitzeeinwirkung und -verteilung. Nicht, das sich das Ganze zu stark verzieht und das Blech nachher flatterig wird.

Ruhig zwischen die Bleche schon vor den Schweißen Rostschutz streichen, der brennt dann ein. Die Schweißpunte verschleifen. Dann würde ein Karosseriebauer die Nähte der Stoßkanten mit Zinn füllen, das mit der Karosseriefeile glätten und dann, wenn nötig, noch spachteln. Nur spachteln sollte aber auch gehen.

Bitte beachten: Wenn du die Bleche um den Holzrahmen legen willst, wird das Boot mindestens 2 mm breiter wegen der Nahtbleche.

Nun ja, mein Wissen ist schon ein paar Jahre alt, aber so geht es. Verkleben würde ich nur, wenn die Flächen super aufeinander aufliegen. Hab da aber keine Erfahrung. Nieten kämen für mich nicht in Frage. Popnieten sind meines Wissen nach nicht dicht und Schlagnieten aus Stahl zu gefährlich. Stichwort hämmern und folglich mögliche Blechverformung.

Hoffe, ich hab nicht allzu sehr geschulmeistert, nicht mein Anliegen. Vielleicht konnte ich ja helfen.

Viel Erfolg.
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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BMW R 1200 GS . :)
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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon Stephan » 5. Januar 2019 20:00

Fehlt nur noch die Beschreibung wie es gemacht wird wenn eine Seite aus mehreren Blechen besteht. Da ist dann ja keine Ecke um die gekantet wird. Einfach stumpf aufeinander und einen Blechstreifen dahinter, der dann beide Bleche überlappt?!?


Stephan
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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon nobschum » 5. Januar 2019 20:29

Stephan hat geschrieben:Fehlt nur noch die Beschreibung wie es gemacht wird wenn eine Seite aus mehreren Blechen besteht. Da ist dann ja keine Ecke um die gekantet wird. Einfach stumpf aufeinander und einen Blechstreifen dahinter, der dann beide Bleche überlappt?!?


Stephan


Genau, Stephan. Aber stumpf aneinander und hinterlegen. Oder falzen wie Olav schon erwähnte. Hinterlegen ist aber einfacher, weil man dann auch das Puzzle im teilmontierten Zustand vervollständigen kann. Falzen bedingt einspannen um die beschriebenen Gefahren zu minimieren.
Super toll wäre natürlich, wenn die Bleche nahtlos wären. Das sind dann aber auch riesen Lappen, gerade die linke Bordwand.
So eine große Abkantbank muss man erst mal haben. Wenn nicht, dann hilft ja nur ein langes (und gerades) Winkel- oder U-Profil, Dachlatten und Schraubzwingen. Dann mit Hammer und Kantholz vorsichtig und langsam größere Stücke der Kante häppchenweise über die ganze Länge nach und nach auf 90 Grad kanten.
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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon MichaelM » 6. Januar 2019 01:23

nobschum hat geschrieben:
MichaelM hat geschrieben:Mahlzeit zusammen.

Vorgestern und gestern habe ich noch ein wenig am Modell gearbeitet. Es muss doch noch die ein oder andere Strebe rein, vor den Blecharbeiten.

Dann habe ich es mal so positioniert, von der Höhe her, wie es später am Gespann sein wird und bin mal eingestiegen ;-)
Geht gar nicht mal so schlecht.

Allerdings tun sich noch Fragen auf.

Wie die Bleche verbinden :?:

:arrow: Verschrauben, mit Karosseriedichtmasse zwischen den Blechen. Welchen Abstand wählen zwischen den Schrauben?

:arrow: Vernieten, mit Karosseriedichtmasse zwischen den Blechen. Welchen Abstand wählen zwischen den Nieten?

:arrow: Lochschweissung, und anschließend mit Kaross....
Welchen Abstand zwischen den Löchern?



Hallo Michael,

Dein Vorhaben hier ist sehr sportlich, finde ich. Ich habe im ersten Leben Karosseriebauer gelernt, aber nach der Lehre den Beruf nicht weiter ausgeübt. Hab jetzt mal das Gelernte hervorgeholt. Hab damals sehr viel mit Beplankung und Reparaturen von Bussen zu tun gehabt. Daher weiß ich noch, wie schnell ein großes Blech instabil werden kann. Aus deiner Fragestellung entnehme ich, dass du nicht beruflich in der Blechverarbeitung tätig bist. Nix für ungut. Ich glaube, ein Lehrling im dritten Lehrjahr hätte herbei auch noch seine handwerkliche Herausforderung gefunden.

Welche Blechstärken verwenden? Ich würde an den kleinen Flächen 0,5 mm verwenden, an den großen Flächen 0,8 oder sogar 1,0 mm. Warum? Weil die Gefahr besteht, das durch einen falschen Hammerschlag, Fehler beim Kanten oder Temperatur beim Schweißen das Blech verzieht und instabil wird. Je dünner desto eher.

Bleche verbinden: Ich würde die Bleche mit den größten Flächen an der Abkantbank kanten. Kantenbeite mind. 2 cm. Viel Kante = viel Stabilität. Die kleine Fläche auf Maß schneiden und auf Stoß einpassen, mit ein wenig Luft. Dann wie bei einer Hosennaht einen Streifen Blech unter die Kantung und das anschließende Blech legen. Das Ganze dann Punktschweißen mit Schutzgas.

Zum Schweißen die Kante und das anstoßende Blech mit max. 5 mm Löchern versehen. Hier jetzt bedenken, je kleiner die Löcher desto kürzer ist die Hitzeeinwirkung, da nur kurz geschweißt werden muss. Es gab mal Lochzangen speziell dafür. Abstand der Löcher nicht unter 3 cm und nicht über 5 cm. Nach der Größe der Löcher richtet sich auch die Breite des Unterlegstreifens. Die 3 Bleche ausrichten und mit ausreichend Blechschrauben fixieren.

So die ganze Karosserie bauen, dann erst schweißen. Hier jetzt gut die Reihenfolge der Schweißpunkte überlegen, Hitzeeinwirkung und -verteilung. Nicht, das sich das Ganze zu stark verzieht und das Blech nachher flatterig wird.

Ruhig zwischen die Bleche schon vor den Schweißen Rostschutz streichen, der brennt dann ein. Die Schweißpunte verschleifen. Dann würde ein Karosseriebauer die Nähte der Stoßkanten mit Zinn füllen, das mit der Karosseriefeile glätten und dann, wenn nötig, noch spachteln. Nur spachteln sollte aber auch gehen.

Bitte beachten: Wenn du die Bleche um den Holzrahmen legen willst, wird das Boot mindestens 2 mm breiter wegen der Nahtbleche.

Nun ja, mein Wissen ist schon ein paar Jahre alt, aber so geht es. Verkleben würde ich nur, wenn die Flächen super aufeinander aufliegen. Hab da aber keine Erfahrung. Nieten kämen für mich nicht in Frage. Popnieten sind meines Wissen nach nicht dicht und Schlagnieten aus Stahl zu gefährlich. Stichwort hämmern und folglich mögliche Blechverformung.

Hoffe, ich hab nicht allzu sehr geschulmeistert, nicht mein Anliegen. Vielleicht konnte ich ja helfen.

Viel Erfolg.



@ nobschum

Vorweg erstmal, danke für deinen Beitrag. Der war sehr informativ. Da nehme ich einiges mit.

Dann mal los:

Als erstes: Doch, ich habe beruflich mit Metall zu tun 8)

Ich arbeite bei einem Maschinenbauunternehmen. Und zwar im Komponentenbau, als schweißender Schlosser. Das trifft es am genauesten.
Gelernt habe ich, vor über 20 Jahren, einmal Gas-und Wasserinstallateur. Meine Feinblecherfahrung
beschränkt sich eher auf insg. 6 Wochen überbetriebliche Weiterbildung :oops: und ein wenig Hobbyarbeit.
Bördeln, Abkanten, Löten war da dabei. Der Schwerpunkt waren aber Dachrinnen, Einlaufkästen, Kupferrohrbearbeitung...etc.

Nach der Lehre war ich 7 Jahre beim Bund im Bereich Fzg.Instandhaltung/-Instandsetzung. Dann ging das mit der Schweißerei los :-)

Bei meinem derzeitigen Arbeitgeber bauen wir Hacker, Schredder, Siebmaschinen.....
Sogar als Anhänger, Sattelauflieger oder selbstfahrend auf Kettenfahrwerken.
Allerdings habe ich mit Blechen unterhalb von 4mm Materialstärke eigentlich nichts zu tun :|
Falls doch mal dünneres Blech zu verarbeiten ist komme ich damit ganz gut klar. Auch was Schweißverzug und das Richten der Bauteile betrifft passt`s.

Zu meinen Fragen

Für mich ist eigentlich das Heften/Verschweißen der Blechteile die 1.Wahl. Ist aber halt Oldschool.
Es hat sich ja aber in den letzten Jahrzehnten einiges getan.
Darum habe ich nochmal nachgefragt. Es ist ja einiges an Wissen im Forum vorhanden.
An dieser Stelle nochmal ein FETTES Dankeschön an alle Beteiligten :-D :-D :D


Blech habe ich jetzt folgendes auserkoren:

Boden-,Front-und Heckabschlussblech werden 1,5mm Blech.
Der Rest 1mm Blech.

Abkante(1m) steht zur Verfügung. Genau wie MAG-Schweißgerät, Absetz-, Falz-und Abkantzangen.
Alles kein Profiwerkzeug, aber brauchbar.

Der Boden wird 3-teilig. Der vordere Teil beinhaltet das Bodenblech im Fußraum und die unteren Hälfte
des Frontabschlussblechs(der senkrecht stehende Teil).
Und der hintere Teil ist dann der Kofferraumboden und Heckabschlussblech.
Die Seitenteile werden mindestens 2-teilig, vielleicht sogar 3-teilig.
Das hängt davon ab was ich aus einer 1000x2000mm Tafel rausgeschnitten
bekomme :?



P.S. Bei der Holzkonstruktion habe ich die Materialstärken schon berücksichtigt :wink:

Die ist nämlich "nur" 2046mm lang und 597mm breit.
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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon Nattes » 6. Januar 2019 04:39

Hallo Michael.
Kannst du ungefähr sagen, wie schwer das Boot werden wird?
1mm-1,5mm Blechstärke ist ja schon mal eine Ansage.

Gruß Norbert
Wenn Gott gewollt hätte das Motorräder sauber sind,hätte er Spüli in den Regen getan.
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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon MichaelM » 6. Januar 2019 08:56

Naja, leicht wird es nicht.
Die 3 Blechtafeln zusammen wiegen ca.55kg.
Die derzeitige Russengondel ist auch kein Fliegengewicht.
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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon Crazy Cow » 6. Januar 2019 16:11

MichaelM hat geschrieben:
@ nobschum

Vorweg erstmal, danke für deinen Beitrag. Der war sehr informativ. Da nehme ich einiges mit.

Dann mal los:

Als erstes: Doch, ich habe beruflich mit Metall zu tun 8)

Ich arbeite bei einem Maschinenbauunternehmen. Und zwar im Komponentenbau, als schweißender Schlosser. Das trifft es am genauesten.


Hallo Michael,
ich habe mir schon sowas gedacht. Dein Modell sieht aus, als hättest du Schlagschere und Abkantbank zur Verfügung.
Trotzdem solltest du nicht der Idee verfallen, die Stöße stumpf zu verschweißen, wie es gerne bei Eigenbautanks und Öltanks gemacht wird. Das Ergebnis wird auch bei einsfünfer Blech nicht so sein, dass man es hinterher gerne "natur" (ungeputzt und ungespachtelt) beließe. Auch wird ein solches Blech am Boden ohne aufgelegte Siebdruck-Holzplatte nicht ungeteilte Freude vermitteln und dann könnte man auch dünneres nehmen.
Die liegenden Flächen würde ich schon 90° an der Längsseite abkanten, wenn die Möglichkeit vorhanden ist. Und wenn dir Falze an den Seiten nicht praktikabel erscheinen, tut doch eine in schwachem Winkel gekantete Lasche einen guten Dienst bei der Festigkeit und beim "Überplatten" im Knickbereich.
Du könntest dann alle Teile mit Nieten oder Schrauben heften. Selbst dauerhaft Schrauben und Keder wären möglich und es verzieht sich kein Blech. Man könnte aber auch nach und nach die Schrauben entfernen und in den Löchern die Bleche punktverschweißen. In jedem Fall könnte man sich so an Form und Ergebnis herantasten.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon MichaelM » 6. Januar 2019 16:49

Auf Kante verschweissen stand für mich nie zur Debatte.
Das funzt nicht.

Schlagschere habe ich nicht zur Verfügung. Nur Flex mit 0,8er Trennscheibe, Hebel-und Handblechschere und Plasmaschneider.
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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon nobschum » 6. Januar 2019 18:07

Hi Michael,

ich hatte gedacht, du wärst Schreiner. Der Modellrahmen ist so schön gebaut. Pass auf, das er nicht kaputt geht. Vielleicht möchten ja noch andere darauf zurückgreifen oder du baust das Boot dann in Serie.
Da du ja doch vom Fach bist und alles Nötige zu Verfügung hast, wird das bestimmt ein ordentlicher Bau werden. Du hast das Projekt doch auch mit deinen Arbeitskollegen diskutiert. Da wird dir doch sicher jemand zur Seite stehen. Handwerklich hast du dann alles parat.

Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht und am Ende aussieht. Viel Erfolg und berichte fleißig.

PS: Manchmal bereue ich ein wenig, das ich den Beruf nicht wenigstens nebenbei weiter gepflegt habe. Wenn ich so sehe, was heute alles möglich ist, könnte man sich an tollen Projekten beteiligen.
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon MichaelM » 5. März 2019 04:30

Morgens zusammen.

Wie hat Fränky, der Besitzer vom Schneeflittchen, im mz-forum, mal so schön geschrieben :?:
Am Anfang macht man sich einen Plan.....

Und ich sage: Nach 1/3 des Weges geht man doch einen anderen Weg :roll:

Ich baue jetzt doch die heavy duty Variante, ca.50-55kg. Ein Kunststoffboot mit Autobatterie und allem pipapo ist auch kaum leichter.
Derzeit baue ich ein "Skelett" aus Rund und 4kant-Rohren, eine Variante mit Tür.
Dazu habe ich auch einige Maße nochmalig geändert. Ist jetzt auch 5mm schmaler, dazu später mehr.

Das 1.Boot wird keinen Schönheitspreis gewinnen, aber praktisch, komfortabel und geräumig wird's.
Meine Frau bleibt dabei, das sie keine Scheibe will. Da könne sie gleich mit dem Auto fahren, ein wenig Motorradfeeling müsse schon sein, meint sie. Also wird es nur ein kleiner, integrierter Spoiler/Windabweiser werden. Geht beim Overland, von Stern, ja auch.

Geschweißt wird bei diesem Aufbau nur das Gerüst. Die Bleche werden geklebt und genietet.
Schmaler ist es deswegen, damit ich eventuell ein 2.Boot, als selbsttragende Variante, bauen kann und das 1.Boot als "Negativ" nutzen kann.

Mal sehen....
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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon MichaelM » 7. März 2019 01:41

Heute kam der Kotflügel. Die Form der Tür habe ich nach einem Bild vom Kotflügel gestaltet. Also die Winkel auf dem Bildschirm ausgemessen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Boot selbst bauen

Beitragvon EML-Jürgen » 23. März 2019 19:24

Hallo
Ich verfolge diesen Beitrag schon seit geraumer Zeit. Heute möchte ich Euch meinen Beitrag zum Thema vorstellen. Es handelt sich um einen Gen-Manipulierten Steib LS 200 aber in wesentlichen Teilen abgeändert. Hergestellt aus 1mm Alublech. Sitzbreite ca. 55cm
Länge 190 cm. Die Seitenteile habe ich mit einem Sonnenschliff / Marmorierung versehen. Alle Teile sind vernietet und zusätzlich verklebt. Es fehlt zur Zeit noch der Sitz und die Seitenverkleidungen.

Gruß Jürgen
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