Kostenplanung Umbau K75

Alle Fragen, die den Motorradumbau zum Gespann betreffen

Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon LamE » 13. Oktober 2015 08:00

Hallo zusammen,

der Drang nach einem "größeren" Gespann neben den MZen ist seit einiger Zeit vorhanden.
Bei der Wunsch-Jialing gefällt meiner Frau der BW nicht.
Als Zugfahrzeug täte mir die BMW K75S reichlich gut gefallen.
Der Gebrauchtmarkt ist damit nicht sonderlich gefüllt, daher die Frage:
Was für Kosten entstehen beim Umbau, wenn viel selbst Hand angelegt wird.

Wunsch:
- Hilfsrahmen für K75/K100 (Bauhs? oder Motek?)
- Schwinge vorn (sollte Motek haben?)
- Umbau auf LM-Felgen vorn und hinten (Adapter gibts m.W. bei EML?)
- Beiwagen als 1,5 Sitzer (gebraucht)
- natürlich Bremsanlage am Boot (?kein Plan?)

Vielleicht kann mir da jemand mit Erfahrungswerten (Kosten) und Bezugsquellen weiterhelfen.

Gruß
LamE
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon meenzer » 13. Oktober 2015 08:23

Hallo,
Ich habe 2006 eine K75 umgebaut mit Motek Teilen.
Smart Felgen und eine andere Übersetzung 37/11.
Unfallbeiwagen EML Sport und Uralrahmen.
Bis ich fertig auf der Strasse unterwegs war.... 5450€ ohne Lackierung.

Gruß Michael

Nur am Rande ,ich Schlacht gerade eine K 1100 -EML Gespann.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon LamE » 13. Oktober 2015 08:41

Rechnen wir noch etwas puffer für Wartungsarbeiten drauf und Inflationsrate drauf: 6000 + Motorrad?

Warum schlachtest du die K?
Hab deine Anzeige wegen den Teilen schon gesehen.....
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Matthieu » 13. Oktober 2015 09:33

LamE hat geschrieben:der Drang nach einem "größeren" Gespann neben den MZen ist seit einiger Zeit vorhanden.

Ich muss dich mal echt loben. Du bist mein Yamahagespann doch bereits im April diesen Jahres gefahren.
Da hätte ich schon längst gedacht, dass du nen unüberlegten Schnellschusskauf machst. Du scheinst das Thema "großes Gespann" aber echt mit Sinn anzugehen, Respekt dafür.
OK, ein paar Fahrzeuganschaffungen hast du ja dieses Jahr schon getätigt... :D
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon LamE » 13. Oktober 2015 10:24

Der Drang ist schon vor deinem Gespann da gewesen.
Hat sich nur durch die Probefahrt gefestigt :)
Einen Schnellschuss mag ich hier nicht machen, da es wirklich geplant sein muss. Da geh ich schon vernünftig ran.
Hab mir ein kleines Lastenheft (wenn auch nur im Kopf) erstellt. Und das ganze im Familienrat abgestimmt.
Nur die Kostenfreigabe dafür steht noch aus. :wink:

Ziel wäre es, dass Mama und Kind mitfahren können. Und zwar bequem.

Ach so: So viel hab ich doch noch gar nicht geklauft. Und außerdem, ging ja auch was weg.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon meenzer » 13. Oktober 2015 11:51

LamE hat geschrieben:Rechnen wir noch etwas puffer für Wartungsarbeiten drauf und Inflationsrate drauf: 6000 + Motorrad?

Ja ohne das Motorrad. Das hatten wir damals noch so rumstehen.

Warum schlachtest du die K?
Hab deine Anzeige wegen den Teilen schon gesehen....

Weil ich eine K1200 an den Beiwagen bauen möchte. Und die Teile leider nicht mehr
passen.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon HelmutAN » 13. Oktober 2015 12:38

10000+Motorrad kommt eher hin.
Gruß Helmut
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon meenzer » 13. Oktober 2015 15:06

Na für 10000€ kann er sich auch was gebrauchtes holen.
Hat keine Arbeit und Wartezeit.

Eine Gespann für 5000€ und steckt noch mal 2000€ rein...
dann hat er ein schönes Gespann.


Die Frage ist ja ohnehin ,ob er das Gespannen auch zugelassen bekommt.
Mein letztes Gespann war 2008 Jahr und da hatte der TÜV schon mit den Augen gerollt.

Wenn er sich das Gespann bauen lässt ,kommt er mit 5000€ nicht hin...

Gruß Michael
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon LamE » 13. Oktober 2015 15:23

Ja, sehe ich genau so. Daher frage ich ja nach den Kosten.
Die Alternative ist sicherlich, auf ein anderes Zugpferd zu setzen und was fertiges zu kaufen.

Für 10K ist da schon was ordentliches drin.....
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon MichaelM » 14. Oktober 2015 09:05

Ein Bekannter lässt zur Zeit seine R75/5 umbauen. Ohne Schwinge, dafür aber Steib S500. Es werden am Ende ca.7500 € auf der Rechnung stehen. Mit Russenboot wären es 2500 € weniger.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Matthieu » 14. Oktober 2015 09:18

MichaelM hat geschrieben: Ohne Schwinge, dafür aber Steib S500. Es werden am Ende ca.7500 € auf der Rechnung stehen. Mit Russenboot wären es 2500 € weniger.

Es geht aber darum, dass Frau und Kind im BW bequem transportiert werden sollen. Da scheiden beide Boote aus.
Wenn es nur um Kosten geht, dann ist ein Umbau mit Tripteq immer noch die günstigste Variante.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon LamE » 14. Oktober 2015 10:39

Tripteq setzt doch m.W. eine R vorraus.

Aktuell steht auch noch ein Angebot für eine "alte" XJ900 im Raum.
Wie ich las, gibt es von Mobec dafür einen fertigen Hilfsrahmen.
Aber erstmal schauen, welcher Zustand mich da erwartet.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon fermoyracer » 14. Oktober 2015 13:26

...also derzeit stehen doch einige sehr interessante Gespanne im Netz. U.a. mehrere FJ 1200 mit Comete Beiwagen. Eine im Super Zustand sogar für unter 8.000 Euro... Und noch eine neuwertige mit gerade mal 11.000 km auf der Uhr...

Und wenn hier jemanden die Kette stört:
Kettenöler montieren und alles ist easy!



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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Irma » 12. Dezember 2016 20:47

Moinmoin!Als Basis kann ich nur eine K 75 empfehlen.Hab 2 davon... Hole einen Motekhilfsrahmen, Russenboot drann, Zugmaschine und Beiwagen mit Smart verfeinern und vorn Originalgabel mit Nachlaufverkürzung dann bist mit allem zusammen,inklusive Zugmaschine unter 5000€. Fahre seit fast 40000 km ähnliches System und bin immer noch begeistert... Oder schau dich nach Teilespender um, so habe ich mein zweites 75er Gespann mit Motekrahmen,EML Schwinge und Carellboot für einen schlanken Taler geschossen...Bisl Arbeit noch und das Ding ist wieder auf det Straße!!!
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Stephan » 12. Dezember 2016 21:55

Guckmal auf die Jahreszahl. Entweder das Gespann ist mittlerweile unterwegs oder Geschichte. . .



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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon MichaelM » 13. Dezember 2016 07:53

Irma hat geschrieben:Moinmoin!Als Basis kann ich nur eine K 75 empfehlen.Hab 2 davon... Hole einen Motekhilfsrahmen, Russenboot drann, Zugmaschine und Beiwagen mit Smart verfeinern und vorn Originalgabel mit Nachlaufverkürzung dann bist mit allem zusammen,inklusive Zugmaschine unter 5000€. Fahre seit fast 40000 km ähnliches System und bin immer noch begeistert... Oder schau dich nach Teilespender um, so habe ich mein zweites 75er Gespann mit Motekrahmen,EML Schwinge und Carellboot für einen schlanken Taler geschossen...Bisl Arbeit noch und das Ding ist wieder auf det Straße!!!



Gibt es Bilder :?:
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Irma » 15. Dezember 2016 10:14

Moinmoin!Aktuell habe ich leider kein Bild im passenden Format, habe aber den Bau im Flyingbrick Forum dokumentiert. Als Rechnung: 2000€ Zugmaschine, 600€Beiwagen, ca.1200€ Hifsrahmen, Pkwräder mit Reifen ca. 200€ ,Adapterscheibe Zugmaschine,Bremstrommel und Kleinteile für Hydraulik,Elektrik etc. ca. 1000€.Rechnet nach.... Zusammenbauen musst du selbst!!! Naja,TÜV und sowas kommt noch drauf, ist bei den Summen aber zu vernachlässigen.Eine Nachlaufverkürzung für die Originalgabel würde Material nochmal 350€ kosten.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Matthieu » 15. Dezember 2016 13:29

Stephan hat geschrieben:Guckmal auf die Jahreszahl. Entweder das Gespann ist mittlerweile unterwegs oder Geschichte. . .

Sagen wir es mal so:
Das große Gespann wurde aufgrund von Hauskauf etwas nach hinten verschoben. Dafür hat er jetzt ne eigene Garage und kann das Thema bei passender Gelegenheit neu angehen. Ein paar kleine Dreiräder stehen ja trotzdem schon da.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon LamE » 21. Dezember 2016 13:15

...und das Thema K-Gespann ist immer noch nicht vom Tisch.
Die K läuft gerade solo - einige Dreiräder sind da.
Drängt also nix...
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon LamE » 3. April 2017 09:53

So, nun ist es passiert.
Ne K1100RS ist es geworden. Mit Jeaniel Condor.....

Man, macht das Gerät Spaß.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Michael1234 » 3. April 2017 10:18

Glückwunsch zum Gespannkauf - Bilders ? :-D

Gruß Michael
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon LamE » 3. April 2017 11:22

Michael1234 hat geschrieben:Bilders ?

Na gut........ :-P
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Michael1234 » 3. April 2017 11:51

Sieht gut aus, Danke.
Was meint der Beifahrer zum neuen Fahrgefühl?

Gruß Michael
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon ecosse » 3. April 2017 17:30

Jap, Glückwunsch

K 1100 ist immer gut

Ein recht seltener Seitenwagen, der aber schnittig aussieht.

Weißt Du, von wem der Gespann-Umbau ist
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon UKO » 3. April 2017 18:06

Glückwunsch zum neuen Gespann. Original Condor sieht so aus:

Bild

Bild

Wenn das noch ein original Franzose ist - was ich nicht glaube - vermesse mal den Seitenwagenrahmen. Ansonsten müsste das ein Gespann von Walter sein. Der hat die französische Marke nach der Pleite gekauft.

Eines zeichnet das Boot aus - schlecht einsteigen aber super sitzen. Das ist der Vorläufer vom Comet.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon LamE » 5. April 2017 06:47

Ich hatte das Boot mit Fotos verglichen - dabei hatte ich durchaus Abweichungen zum Condor festgestellt. Am auffälligsten ist der Radlauf.
Zu Comet finde ich nichts - kannst du etwas genauer werden?
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon robby ausm tal » 5. April 2017 07:32

Moin! Der Konstrukteur des Condor und des Comete ist der gleiche! Perrin war Konstrukteur bei Jeaniel und nach deren Konkurs eröffnete er die Fa. SideBike!

http://www.side-bike.de/Side-Bike/Model ... e_gts.html
Grüße aus dem Bergischen!

Ich danke allen die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Matthieu » 5. April 2017 11:57

ecosse hat geschrieben:Weißt Du, von wem der Gespann-Umbau ist

Den Gespannumbau hat eine Privatperson in der heimischen Garage gemacht.
Es wurde ein defektes K100 Gespann mit dem Beiwagen genommen/zerlegt und an eine vorhandene K1100 gebaut.
Dafür wurde aber auch einiges angepasst bzw. neu gekauft. Der Umbau erfolgte 2007.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon UKO » 5. April 2017 17:35

Hauptsache die Änderungen wurden dokumentiert. Sonst rätselst Du irgendwann rum. :roll:
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K1100RS Gespann

Beitragvon LamE » 6. April 2017 08:04

Der Umbau ist ursprünglich von Peter Horn.
Die o.g. Privatperson hat dann den Umbau an die 1100er geschraubt - vorher war es eine 100er.

Eingetragen ist der Beiwagen als Jeaniel Condor.
Wie geschrieben - die Form des Radlaufs irritiert mich.
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Re: K1100RS Gespann

Beitragvon UKO » 6. April 2017 18:32

LamE hat geschrieben:
Eingetragen ist der Beiwagen als Jeaniel Condor.
Wie geschrieben - die Form des Radlaufs irritiert mich.



Wird wohl mal einer geändert haben. Da kommen im Original schnell mal Macken rein.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Crazy Cow » 7. April 2017 17:55

LamE hat geschrieben:
Eingetragen ist der Beiwagen als Jeaniel Condor.
Wie geschrieben - die Form des Radlaufs irritiert mich.


Ist ja auch für den normal gewachsenen Mitteleuropäer etwas gewöhnungsbedürftig, ich hätte sie auch geändert, wenn es Grund zur Reparatur gegeben hätte :) Tüllich ist das ein Condor, ich sehe von vorn keinen Unterschied, nur die kleinere Scheibe.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Onno » 7. Februar 2018 10:40

Hallo Leutz!

Der K75 Umbau interesiert mich gerade auch, weshalb ich den alten Fred ausgegraben habe.
Ich hab dann auch gleich eine Frage an Irma:

Irma hat geschrieben:Moinmoin!Aktuell habe ich leider kein Bild im passenden Format, habe aber den Bau im Flyingbrick Forum dokumentiert. Als Rechnung: 2000€ Zugmaschine, 600€Beiwagen, ca.1200€ Hifsrahmen, Pkwräder mit Reifen ca. 200€ ,Adapterscheibe Zugmaschine,Bremstrommel und Kleinteile für Hydraulik,Elektrik etc. ca. 1000€.Rechnet nach.... Zusammenbauen musst du selbst!!! Naja,TÜV und sowas kommt noch drauf, ist bei den Summen aber zu vernachlässigen.Eine Nachlaufverkürzung für die Originalgabel würde Material nochmal 350€ kosten.


Speziell zur Nachlaufverkürzung mit der Origianlgabel/Vorderrad
Ich hab die UmbauDoku bei den fliegenden Ziegelsteinen leider nicht finden können,
wüsste aber gern, wie du das gemacht hast.

Viele Grüße aus Göttingen, Onno
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon dirkME » 9. Februar 2018 09:53

Hallo.

Aus Erfahrung: Vergleich Schwingengabel/Telegabel an K100.


Die Schwingengabel ist, auch für mich leicht "kräftigen" 1,94 Meter-Mann die angenehmere Lösung.

Telegabel mit geändertem Nachlauf führt, zumindest bei mir, nach ca 1 Stunde "blasen" im bergischen doch zu gravierenden Ermüdungserscheinungen; das habe ich mit meiner K nicht, bzw. nicht so krass.

Muskelkater hab ich später mit der Schwingengabel auch; aber da brauchts dann schon mehrere Stunden, lange Dosenbahnfahrt quittiert mein Körper tatsächlich mit Rückmeldung .....

Anfahrt zum Regiotreffen (450kms) möchte ich nicht mit Telegabel ....
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon dirkME » 9. Februar 2018 10:08

Zum Umbau

Ich möchte darauf hinweisen, das auch eine "unverwüstliche" K75 mindestens 22-33 Jahre alt ist. Diese wurde, zum Ende nur noch für Behörden als RT, tatsächlich bis 1997 gebaut. Eine K75S, wenn so vom Band gekommen, gab es meines Wissens nur bis 1995.

Kann man präzise prüfen:

BMW-Vin-Decoder googeln, 7-stellige VIN bzw. FG-Nummer eingeben (ohne Typbezeichnung K75S oder K100RS) dann gibt das System das tatsächliche Baujahr und die tatsächliche ursprüngliche Fahrzeugkonfiguration. Das ist u. U. abweichend vom angegebenen Tag der 1. Zulassung.

1985-1995 K 75 S
Sportversion, rahmenfeste Verkleidung und -Instrumente. Fahrwerk mit verkürzten Federwegen, Scheibenbremse auch hinten. Wassergekühlter Dreizylindermotor, Bosch LE-Jetronic, Kardan.
Leistung: 740 ccm, 55 kW/75 PS bei 8500 U/min (Version mit 37 kW / 50 PS bei 7000 U/min lieferbar).
Tankinhalt: 21 Liter
Gewicht: 229 kg
Höchstgeschwindigkeit: 210 km/h.
Preis 1985: 13.990 DM
18.649 Stück.


Auch wenn unverwüstlich; nach 22 Jahren gibt es einiges, was einfach "alt" ist.

Wenn ein Gespann "neu" gebaut wird, würde ich an einer K75 folgendes vorher zumindest prüfen, wenn nicht ersetzen:

Ruckdämpfer Lichtmaschine
Gummigeraffel Einspritzseite (Ansaugrüssel, incl. O-Ringe Düsen, Nupsis)
KWGES = Kurbelwellengehäuseentlüftungsschlauch
Anlasserkohlen (Ab ca 90.000 kms)
LiMa-Regler
Kupplung (hält auch, je nach Fahrer, ca. 90.000 kms, incl. aller Wellendichtringe)
Gummimopps Druckstange, der sifft auch gerne rum, meist nach gerade fertigem Kupplungstausch :rock:
Einspritzdüsen (4-Loch-Spritzer gg. orig. Bosch-Einlöchrige)
Längsverzahnung EA bzw. Welle kontrollieren, schmieren/ersetzen
Lenkkopflager
Schwingenlager
Bremsleitungen (22 Jahre ....)
Bremsscheiben (Neumass 5 mm, Verschleissmass mit ABS 4,5 mm; ohne 3,6mm)
Schwingungsdämpfer Spritpumpe im Tank (Halterung), das Gummi da kommt wohl nicht gut auf den heutigen E5 klar
Radlager vorn bzw. grosses EA-Lager würde ich vernachlässigen, hält beides gut, und ich komme gut dran, auch mit BW
Getriebe ist bei den Solo-K's völlig robust, im Gespannbetrieb natürlich stärker gefordert, auch da würde ich es drauf ankommen lassen

UND alle, wirklich alle! elektrischen Steckverbindungen lösen, reinigen, prööfen, ersetzen, pflegen.
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Onno » 9. Februar 2018 14:24

Hallo Dirk.

Vielen Dank für deine Informationen.

Ich bin zwar erst seit einem halben Jahr auf meiner K75 S Bj 92 unterwegs,
hab mich allerdings schon ein bisschen "schlau" gelesen.
Die K macht mir so viel Spass, dass ich mich für den Gespannumbau einer K75 interesiere.

In diesem Zusammenhang interessiere ich mich für die Nachlaufverkürzung der OriginalGabel, die ja kein Telelever ist.

Auch die von Irma auf Flyingbrick dokumentierte Umbauaktion läse ich gern,
kann aber ich leider nicht finden.

Gespannunerfahren bin ich nicht:
Ich fahre seit fünf Jahren ein R80 G/S Gespann mit Motek Schwinge mit ca 45mm Nachlauf auf 15" Smarträdern.
Und weil ich seit ca 15 Jahren ein T-3 Gespann mit Originalgabel (nur stärkere Federn) mit ca 120mm Nachlauf, auch rundrum auf 15", fahre,
kenne ich den Zusammenhang von Nachlauf und Arbeit.
Mein erstest Gespann war eine Jawa 350 von 1991,
der ich einen SR 500 Motor und eine angepasste Russengabel eingepflanzt habe.
Und das ist (oh Gott, wie die Zeit vergeht) auch schon 20 Jahre her!

Viele Grüße, Onno
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Irma » 12. März 2018 15:50

Moinmoin!Ich freue mich, daß sich jemand wieder für eine 75 als Zugmaschine interessiert. Inzwischen habe ich mit der Heiglschen Nachlaufverkürzung gut 15000km abgerissen!War zwar das teuerste Teil, weil komplett vom Gespannbauer, aber jeden Cent wert... Damit reite ich am Stück eine Tankfüllung, ca. 450 km ab! Ach was ich nun nochmal reinwefen wollte, wenn du eine gute 75 unter 50000km hast, dann erstmal alle Flüssigkeiten wechseln und auf Stahlflex umstellen. Das genügt. Bei meinen ganzen Kilometern hat mich meine treue 75 immer heim gebracht. Oben angeführte Problemstellen hatte ich aber ALLE beim 75er Gespann meiner Frau, 180000km und völlig verrottet, gehabt!! Also immer mal schauern genügt. Und ja nicht auf eine 100 wechseln... Ein 75er Fahrer erträgt die vierzylinder Rüttel nicht :grin: :grin:
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon Fiete » 17. April 2018 14:44

ach, wenn meine Lebensabschnittsgefährtin doch auch
nur einwenig Interesse am Dreirad fahren hätte :smt022

Wir sind gern und viel mit den Solos unterwegs :grin:
aber in all den Jahren bekam ich sie nicht einmal dazu
mal meine K100LT mit 1,5 Jewell zu fahren :rock:

Eine K100OLT und auch eine K75ss (eingetragener
Umbau auf den Parallever der 1100ter) stehen bei mir
dumm rum :rock: .... und warten auf Reanimation


mfG vom Fiete,
der zu Schorpis Heide-Treffen diesjährig wohl mit
dem Zweirad kommen muss .... MEINE Dreirad Sai-
son endet im Oktober :roll:
Grüsle in die Heide :smt039
Wer zweideutig denkt, hat eindeutig mehr zu lachen
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Re: Kostenplanung Umbau K75

Beitragvon der Gärtner » 17. April 2018 16:41

Fiete hat geschrieben:ach, wenn meine Lebensabschnittsgefährtin doch auch
nur einwenig Interesse am Dreirad fahren hätte :smt022

Mach dir nix draus. Geht mir nicht anders. Sonst hätte ich wohl schon längst ein größeres Gespann...
Gruß
Harald

Jawoll, genau, jaja, das kann sein, das kann sein...
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