MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Alle Themen, die professionelle Gespannbauer betreffen, bzw. Angebote von diesen.

MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon FietePF » 29. Oktober 2018 16:31

Hallo zusammen,

vielleicht kennt ja einer einen, für den das passt und die Chance ist:
http://www.mobec.de/news/betriebsnachfolge/index.php

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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Gespannklausi » 29. Oktober 2018 16:33

Aber die suchen schon lange!!! Ist bestimmt net Einfach!
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Stephan » 29. Oktober 2018 16:56

Und nicht der einzige Laden der sucht. . .


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muss, wenn ich nicht hinter ihr stehe."

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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon gespannsachen » 29. Oktober 2018 20:44

Ich suche auch..............





.........ne günstige Halle und einen TÜV Fachmann rund um Kobenz!
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Nattes » 29. Oktober 2018 20:46

Wer will sich das heute noch antun? :oops:
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon gespannsachen » 29. Oktober 2018 20:50

Ich würde ja gerne wieder, aber die Rahmenbedingungen sind günstig und schwierig zugleich!
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Schorpi » 29. Oktober 2018 20:59

gespannsachen hat geschrieben:Ich würde ja gerne wieder, aber die Rahmenbedingungen sind günstig und schwierig zugleich!



Vielleicht solltest du mal vorsichtig darüber nachdenken und alle Vor-u. Nachteile abwägen.
Das Knowhow traue ich dir zu.

Liebe Grüße
SCHORPI- :P
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon totti » 29. Oktober 2018 22:25

gespannsachen hat geschrieben:Ich würde ja gerne wieder, aber die Rahmenbedingungen sind günstig und schwierig zugleich!

ich Hätt bock auf ein Triumph projekt mit dir :D :wink:
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon totti » 29. Oktober 2018 22:26

Schorpi hat geschrieben:
gespannsachen hat geschrieben:Ich würde ja gerne wieder, aber die Rahmenbedingungen sind günstig und schwierig zugleich!



Vielleicht solltest du mal vorsichtig darüber nachdenken und alle Vor-u. Nachteile abwägen.
Das Knowhow traue ich dir zu.

Liebe Grüße
SCHORPI- :P




ich wohl auch...aber sowas von :-) :!: :!:
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Stephan » 30. Oktober 2018 07:23

Naja, man muß es sich auch leisten können eine bestehende Werkstatt zu übernehmen. Der ex-Eigentümer will ja auch noch Kohle haben. Jeden Monat. . .

Ne kleine Halle könnte ich auch brauchen.


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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon saschohei » 30. Oktober 2018 08:21

Ja Stephan, so eine kleine Halle könnte ich auch noch gut gebrauchen... :smt017

Hab ich vorsichtshalber schon mal auf den Wunschzettel für den Weihnachtsmann geschrieben, gleich nach 3-D Drucker und Gummispuppe.

3 angemessene Wünsche sind nicht zuviel, finde ich. :smt026

Zum Thema Mobec:

Wie Stephan schon geschrieben hat, ist der notwendige Kapitalbedarf bereits die erste größere Hürde. Die Banken tun sich heute schwer, jüngeren Menschen entsprechende Kreditlinien einzuräumen - es sei denn es geht um start-ups, da spielt dann Geld keine Rolle.

Zudem müsste der neue Betreiber einer so gut aufgestellten und mit einem exzellenten Ruf versehenen Firma schon langjährig mit der Gespannbranche zu tun gehabt haben, für einen kompletten "Neueinsteiger" wird dieses schwierige Thema eher nichts werden.

Wenn langjährige Gespannkunden mehr technisches Wissen und Erfahrung haben als der Betriebsinhaber, geht das nicht lange gut aus - ich kenne solche Fälle auch aus anderen Branchen (High-End z.B.).

Die Gespannbauerei ist einfach schon sehr speziell, und die rechtliche Landschaft hat sich in den letzten Jahren (Jahrzehnten) immer mehr ganz deutlich zu Gunsten der Kunden gewandelt. Schon bei kleinsten Unstimmigkeiten kommt dann ein Schreiben vom Anwalt usw., denn gut betucht sind Gespannkäufer in dieser Preisklasse ja allemal.

Trotzdem wünsche und hoffe ich, dass MOBEC einen würdigen Nachfolger findet, mit dem notwendigen technischen Hintergrundwissen, guter Vernetzung in der Branche und offenem und zielführendem Kundenumgang.

Und um weiter an innovativen Gespannlösungen zu tüfteln und zu forschen ist natürlich ein angemessenes finanzielles Polster auch Voraussetzung. Vor allen Dingen auch um diese Risiken vom Tagesgeschäft abzukoppeln!
Aber dafür gäbe es natürlich heute Finanzierungsmodelle, die es früher so nie gegeben hat.

Wäre sehr schade, wenn durch eine unglückliche Betriebsnachfolge ein weiterer Gespannhersteller in der Versenkung verschwinden würde.

Ich drück jedenfalls die Daumen, dass MOBEC uns noch ganz lange erhalten bleibt. :!:

Liebe Grüße an alle und eine schöne Herbstwoche auf 3 Rädern :grin:

Willy
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon gespannsachen » 30. Oktober 2018 08:34

Moin Totti,

ich auch.
Dann schreib mal, was dir vorschwebt.... :grin:

Willy bringt es bestens auf den Punkt.
Aber nicht nur das Verhältnis von Kunde/Gespannbauer hat sich geändert.
Auch gibt es immer weniger fachkundige AaS beim Tüv hier im Westen.
Wie es im Osten unserer schönen Republik aussieht, kann ich nicht abschätzen.
Bei mir ist es so, dass sich keiner mehr mit der Thematik Gespann und Einzelabnahme
auseinandersetzten will. Und bis Liberalisierung der Prüforganisationen, zu Ungunsten
des TÜV, durch die EU durchgesetzt ist, brauch ich auch nicht mehr starten.
Das Geschäft ist nicht einfach..........


Peter
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Slowly » 30. Oktober 2018 09:52

Nattes hat geschrieben:Wer will sich das heute noch antun? :oops:


Risikofreudige, welche die Selbständigkeit zu schätzen wissen !

:grin:
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon onkelheri » 30. Oktober 2018 12:06

Tja, wenn’s mit dem Investment nicht so massig wäre... ein Personalstamm ist doch wohl da... sowas geht ja nur mit reinschleichen und nicht mit paukenschlag ...

gruß heri
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Nattes » 30. Oktober 2018 14:51

Risikofreudige, welche die Selbständigkeit zu schätzen wissen !


Die werden immer weniger. Hier gibt es jede Menge gut eingeführter Handwerksbetriebe mit fähigen Mitarbeitern, die keinen Nachfolger finden, weil heute nur noch wenige selbst und vor allem "ständig" arbeiten möchte.
Partner und Ehefrauen haben da heute ein wichtiges Wort mitzureden.
Work-Live Balance ist das Zauberwort.

Ich kann das übrigens gut verstehen.

Die Zeiten ändern sich.

Gerade bei Gespannbauern ist das Problem wohl noch viel größer, da die sich ständig verschärfenden gesetzlichen Bestimmungen momentan ja unberechenbar sind. Wenn man sich da personell und finanziell einbringen will, braucht man zumindest etwas Planungsicherheit.
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Stephan » 30. Oktober 2018 19:26

Naja, was eben noch nicht vergessen werden darf, die "Rentenzahlungen" an den Firmengründer. Werden nicht ohne sein. . .


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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Nattes » 30. Oktober 2018 19:40

"Rentenzahlungen"

Das macht man als Verkäufer besser nicht.

Besser eine Mischung aus Vermietung der Immobilie und des Maschinenparks, wenn es denn Eigentum ist und einer Abstandssumme.
Wenn der "neue" sonst nach ein paar Monaten in die Insolvenz geht, steht man mit runtergelassener Hose da. :oops:

Das ist ein schwieriges Thema um beide Seiten zufrieden zu stellen.
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Sejerlänner Jong » 31. Oktober 2018 07:04

Hallo
Ein Hinweis auf den gesuchten Nachfolger finde ich gut. Dass aber hier im Nebel gestochert wird wie ...

Der ex-Eigentümer will ja auch noch Kohle haben. Jeden Monat. . .
"Rentenzahlungen"

...gefällt mir nicht.
Wenn jemand genug A.. in der Hose hat sich in die Selbstständigkeit zu geben dann kommen Fakten auf den Tisch. Auf den Tisch der Geschäftspartner.

Oder sind das bekannte Vertragsbedingungen? Dann habe ich nichts gesagt.
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Nattes » 31. Oktober 2018 07:32

Hallo Karsten,

ich habe das natürlich nicht auf den obigen Betrieb bezogen, sondern ganz allgemein als Problem bei mir bekannten Handwerksbetrieben festgestellt.

Gruß Norbert
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon onkelheri » 31. Oktober 2018 12:40

Klar dürfte sein das bei eingeführten Unternehmen am Monatsende immer etwas über- bleibt/bleiben sollte ... demnach sollte das Risiko etwas geringer sein, als wenn man selber von o auf 100 startet ...

Gruß Heri
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon pille59 » 1. November 2018 15:26

Um einen Handwerks- oder Handelsbetrieb zu bewerten, gibt es klare Vorgaben von den jeweiligen Kammern. Jeder bessere Steuerberater macht das auch. Wenn nun der Kaufpreis verrentet werden soll oder der Verkäufer dem Käufer einen Kredit geben will, gibt es dafür auch steurliche Regeln. Wenn sich keine Warteschlange an Käufern bildet, ist entweder der zu erwartende Gewinn nicht so groß oder passt nicht zum verlangten Kaufpreis oder beides. Das mit der Work-Life-Balance ist seit vielen Jahren so, auch dafür gibt es Lösüngen, zum Beispiel zwei Inhaber, natürlich beide verantwortlich.
Klug wäre es gewesen, rechtzeitig einen oder mehrere Nachfolger einzuarbeiten, vielleicht gibt das die Betriebsgröße nicht her, kann ich nicht beurteilen.
So, wollte auch mal meinen Senf dazu geben, wenn ich schon zuhause nichts zu sagen habe 8) .

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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon side-bike-rudi » 1. November 2018 18:21

pille59 hat geschrieben:Klug wäre es gewesen, rechtzeitig einen oder mehrere Nachfolger einzuarbeiten, vielleicht gibt das die Betriebsgröße nicht her, kann ich nicht beurteilen.


Vor der Einarbeitung steht die Suche nach dem Nachfolger. Und diese ist im Gange.
Gruß
Rudi
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Peter D. » 2. November 2018 12:05

Kostenfreie, kompetente und neutrale Unterstützung und Beratung für die Übergabe findet man bei der zuständigen Handwerkskammer, z. B. Ermittlung des Zeitwertes oder Firmenwertes, Form der Übergabe (Pacht, Kauf etc.), Pachtwertermittlung, Kaufvertrag ... .

schöne Grüße

Peter
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Crazy Cow » 4. November 2018 01:04

als mein Steuerbrater sich "zur Ruhe setzte" hat sein bester und langjähriger Mitarbeiter seinen Laden übernommen. Guter Mann, sehr kompetent, aber er hat im ersten Quartal 80% des Kundenstammes verloren...

Kurzum: bei Betriebsübergaben gibt es keine Garantie.

In unserer Region sind jetzt vier kompetente Gespannbauer verstorben, Otto Hermeling, Falk und Horst Hartmann und jetzt Mike Ott. Das ist traurig, aber man hat nicht den Eindruck, dass es einen Aufschrei und einen Run auf die noch aktiven gibt. Ist halt ein kleiner Markt.

Und ja, es ist alles ebenso richtig wie auch spekulativ, was hier geschrieben wurde bis auf das Thema mit der "Work-Life-Balance", das verstehe ich nicht. Wenn die Arbeit nicht zum Lebensinhalt wird, macht sie keinen Spaß, und dann wird man krank. Gespannbauerei ist doch Leidenschaft, eine Kunstform fast. "W-L-B" scheint mir auch eher ein Begriff aus dem anglkanischen Kappetalismus zu sein, oder dem verwandt asiatischen, wo die Büroworker am Schreibtisch schlafen, weil die Freizeit nicht zur Bewältigung des Heimweges in ihrem Pendlerdasein reicht.

Die Gespannbauerei wird wie die ganze kleine Selbständigkeit auch vlt. besser von älteren Herrschaften geleistet, da sind die Ehepartner nicht mehr so fordernd und die Rente reicht ja eh nicht...
Gute Fahrt, Gruß
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon FietePF » 4. November 2018 13:44

Hallo zusammen,

es ist leider so, daß Gespannfahrer/Besitzer eine aussterbende Spezies (Art) ist.
Bin ja selbst ein Spätberufener in der Thematik und habe die Kurve gerade noch so vor der Rente gekriegt.

Kürzlich in Zürich, Stadtmitte, eine Familie also Frau, Mann und vier Kinder (sehr selten) fragten mich an der Ampel,
ob sie nicht auch mal mitfahren dürften - dann wurde es leider grün ... und wir konnten das Thema nicht vertiefen :-(!

Die Kleinsten (Kindergarten) und die Senioren erkennen sofort, daß ein Gespann etwas besonderes ist.
Auch Mädels im besten Alter freuen sich und lächeln oft!

Dem Rest ist das relativ wurscht, weil zu langsam, zu teuer, unwirtschaftlich, kein USB, BT, FB usw. ...

Also fahren wir so lange es noch geht!

Bis die Tage
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Stephan » 4. November 2018 14:42

So isset Fiete. Warum Sorgen um die wegsterbenden Gespannbauer machen, wenn wir eh aussterben. Abgesehen davon, daß die Zulassung nicht einfacher werden wird.

Gespannfahren ist höchsten mal Kalt, aber nicht Cool. . .


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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Crazy Cow » 4. November 2018 20:34

FietePF hat geschrieben:Hallo zusammen,


Die Kleinsten (Kindergarten) und die Senioren erkennen sofort, daß ein Gespann etwas besonderes ist.
Auch Mädels im besten Alter freuen sich und lächeln oft!



hallo Fiete,

sogar Dackel und Starßenköter erkennen das, ich werde regelmäßig von angeleinten Exemplaren (SH < 30cm) verbellt. :oops:
Gute Fahrt, Gruß
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Lukas » 4. November 2018 21:18

Hallo
Trotzdem den Kopf nicht in den Sand stecken.
Mein Junior ist vor Wochen das erste mal selbst Gespann gefahren.
Der fährt seit 2017 nach Stufenführerschein BMW R1100S.
Ihm hat es mit der alten Gummikuh sichtlich Spaß gemacht und anstrengend nach so 40 Km war es auch.
Der hat Blut geleckt, sein Bruder muß wegen Stufenführerschein noch warten.
Mir ist um den Nachwuchs nicht bange.
Neue Gespanne oder Umbauten schrecken wegen der hohen Preise erstmal ab.
Aber wenn ich zurückdenke so vor 20 Jahren war das Agebot an gebrauchten Gespannen sehr gering.
Jetzt ist die Auswahl schon sehr groß. Da findet sich für fast jeden Geldbeutel etwas.
Die Autoindustrie hat doch schon große Angst weil die Blechkisten nicht mehr als Statussymbole bei der Jugend verfangen.
Außerdem haben viele keine Lust auf diese vielen elektonischen Spielereien.
Motorrad pur ist bei vielen Jüngeren Angesagt, man denke nur an die ganzen Umbauten.
Gespannfahren ist doch immer noch der pure Fahrspaß.
Nicht so entkoppelt, auch wenn BMW uns das Fahrerlose Fahren schmackhaft machen will.
Gruß Lukas
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon wicki » 6. November 2018 09:57

die rahmenbedingungen in .de und in .eu sind leider so,
dass man jedem davon abraten muss, sich selbstaendig
zu machen.

ganz besonders in einer branche, deren kunden genauso wegsterben
bei bei den den bootsfahrern/seglern und "grossmotoradfahrern".
mit auszahlung der lebensversicherung kauft man sich noch mal
seinen judengtraum (gespann/wing/harley/segelboot) und stellt dann fest:
scheisse, bin ich wohl doch zu alt fuer.
dann stehts in der garage oder auf dem patz und irgendwann muessen
es die erben verkaufen, weil keiner der nachkommen (wenn vorhanden)
einen schein dafuer hat.

und niemand weiss, was die zulassungszukunft noch so bringen wird,
wenn ein 3-liter-verbrauchender smart-diesel eine umweltsau - der 16-liter-fressende
porsche chayenne aber auf der koe rumfahren darf.
dann stimmt da was nicht.

und wenn 1 jahr alte autos mit fahrverboten belegt werden - wer will da
noch irgendwas langfristig planen.

selbst der umbau eines gespanns auf elektromotor (geile sache eigentlich,weil
man genug platz fuer akkus hat) ist unwirtschaftlich - die einzelfall-EMV-pruefung
kostet soviel wie ein ganzes gespann.

die regulierungswut macht innovationen kaputt.

und der letzte macht bitte das licht aus.....
wicki
 
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Re: MOBEC <-> Betriebsnachfolge

Beitragvon Stephan » 10. November 2018 18:29

Zum Thema E-Gespanne geht's jetzt hier lang. viewtopic.php?f=7&t=16560&p=208569#p208569


Stephan
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