Ausfall Standlicht

Für das Dingeling und deren Treiber

Ausfall Standlicht

Beitragvon 4Bikes10Räder » 6. Januar 2014 17:27

Ich fahre des Nachts durch die Gegend und zack - alles Dunkel.
Nein, nicht alles, nur die Armaturenbeleuchtung und alle Positionslampen. (Ungünstig wenn man somit von hinten "tot" ist.)
Blinker, Abblendlicht, Bremslicht - alles okay.

Noch bei der Prüfung am Straßenrand ging auf einmal alles wieder. Dieses Wackelkontaktspiel habe ich ein paar mal gemacht, bis das Standlicht endlich durchgehend ausgefallen ist.

Ein Blick in die Schaltpläne hat mir gezeigt - Jialing hat für alle Positionslampen die gleiche Farbkodierung verwendet - grün für Masse und braun für Plus. Soweit so gut.
Bild

Nochmal in die Anleitung geschaut und dieses Diagramm entdeckt.
Bild

Das hat mich zum ersten Schnelltest gebracht: Lenkradschloss rein und dann einen Tacken weitergedreht um das Parklicht einzuschalten (habe ich noch nie in meinem Leben wirklich verwendet...).
Siehe da: Alle Lampen brennen!
Parklicht aus und nur am Lichtschalter das Standlicht eingeschaltet: Kein Strom auf den Kabeln.

Also dachte ich: Klaro, der Schalter ist hin/feucht/korrodiert.
Beim Durchmessen dann aber: Alles okay.
Bild

Also tritt die Unterbrechung später im Kabelbaum auf, und genau das ist mein Problem.
Das Kabel verschwindet nämlich (nachdem es nochmal über einen zentralen Zwischenstecker geführt wird) im Gesamt-Kabelbaum welcher nach hinten geführt wird. Der ist mehrfach umwickelt und in einem Rohr geführt - also nicht wirklich gut zugänglich.
Bild

Schaue ich mir das Kabel vom Zündschloss (Parklicht) an, genau das gleiche. Es verschwindet im großen Kabelbaum.
Bild

Wo diese beiden geschalteten Kabel zusammengeführt werden, und dann an alle Positionslampen weiterverteilt werden, konnte ich nicht herausfinden - wohl irgendwo in dem großen Kabelrohr oder in einem nicht sichtbaren Abzweig versteckt.
Entsprechend habe ich auch nicht herausgefunden an welcher Stelle der Stromfluss vom Lichtschalter unterbrochen wird. Schade auch.

Moderne Fahrzeugtechnik sei Dank sind da im Hauptkabelbaum gefühlt etwa 70 Einzelleitungen von der Sensorik zur Motorsteuerung und zurück, plus Beleuchtung und Cockpitinfo - kein Spaß für einen Amateurelektriker.
Bevor ich aber nun den gesamten Kabelbaum herausarbeite (ich will gar nicht wissen wie viele Stunden das kostet) habe ich zu einem Überbrückungskabel gegriffen:
Bild

Der Strom der vom Lichtschalter kommt und dann irgendwo später versiegt wird nun auf das Kabel gelegt, das normalerweise von der Parkstellung am Zündschloss den Saft bekommt. Irgendwann werden diese beiden laut Schaltplan ja sowieso zusammengeführt, ich habe das einfach schon etwas eher gemacht.
Erst mal den Schaltstrom vom Lichtschalter abnehmen:
Bild

Und dann überbrücken zum Kabelbaum-Eingang der Parkstellung:
Bild

Diese Reparatur war von Erfolg gekrönt und ich werde wieder nachts gesehen, ich kann somit wieder zur Arbeit pendeln mit dem Gespann. Das gefällt mir.
Trotzdem ist irgendwo in meiner Elektrik eine Unterbrechung wo sie nicht hingehört, und das gefällt mir nicht.

Ich bin nun für jeden Tipp dankbar wie der Fehler "richtig" repariert wird und ich mein Überbrückungskabel wieder entfernen kann.
Vielleicht weiß ja jemand wo die beiden geschalteten braunen Leitungen zusammengeführt werden (dann habe ich einen zweiten Meßpunkt für eine Durchgangsprüfung vom Lichtschalter aus).

Und wenn eine andere Jialing mit dem gleichen Problem zu kämpfen hat - dann gibt es hier immerhin schon mal ein paar Bilder als Einstieg für die Reparatur.

-Klaus
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon motorang » 7. Januar 2014 10:34

Servus,
bitte noch eine Klarstellung: WAS hast Du gemessen und WAS war OK ?
Und auf Parkstellung brannte das Positionslicht, nicht die Armaturenbeleuchtung - richtig?

Das ist alles ein wenig unklar. Ohne weitere Info würde ich davon ausgehen dass das Zündschloss das Problem ist.

Offensichtlich wird im Zündschloss der Scheinwerfer/Armaturenbeleuchtungsstromkreis und der Positionslampenstromkreis separat geschalten, eben wegen der Parkstellung. Das Schaltdiagramm macht keinen Sinn weil beide Schalter alles ein- und ausschalten würden (sind ja parallel).

Normale Schaltung im Zündschloss:
Bei Normalstellung "AN" sind Lichtkreis und Standlichtkreis an.
Bei Parkstellung ist NUR der Standlichtkreis an.

Wenn der eine Kontakt fürs Standlicht bei Normalstellung im Zündschloss einen Schaden hat dann tritt genau das beschriebene Problem auf.

Gryße!
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon 4Bikes10Räder » 8. Januar 2014 00:15

Hallo,
ich versuche mal die Unklarheiten zu beseitigen...
Die Positionslampen sind die Birnen, die ich auch als Standlicht verstehe.
Das sind insgesamt fünf: Zweimal vorne an den Hauptscheinwerfern, einmal am Heck des Motorrades und am Beiwagen jeweils einmal vorne und einmal hinten.

Es gibt im Normalfall zwei Möglichkeiten die Positionslampen einzuschalten:
1) Über den Lichtschalter an der rechten Schalterarmatur am Lenker. Hier kann man das Licht ganz ausschalten, nur Standlicht, Abblendlicht. (Dazu muss natürlich das Zündschloss auf "Zündung an" stehen)
2) Über die Parkstellung direkt am Zündschloss, nachdem das Lenkradschloss eingerastet hat.

Mein Defekt sieht so aus, dass ich über die Parkstellung des Zündschlosses die Positionslampen einschalten kann, nicht jedoch über den Lichtschalter.

Ich habe den Lichtschalter durchgemessen: Zündung aus: Alles ohne Spannung.
Zündung an: Der Lichtschalter bekommt über schwarz/grau 12 V.
Wenn ich nun auf Standlicht schalte, so bekommt braun Spannung. (Siehe oben Nummer 1).
Diese Spannung kommt aber nicht bei den Positionslampen an, denn die bleiben dunkel. Entsprechend ist irgendwo zwischen meiner letzten Messstelle (vor einem Multistecker, siehe Nummer 2) und den Positionslampen die Leitungsunterbrechung.

Leider konnte ich nicht herausfinden, wo der Kupferwurm die Spannung frisst.

Allerdings gibt es ja noch die zweite Möglichkeit, die Positionslampen einzuschalten:
Über die Parkstellung des Zündschlosses kann ich vom Dauer-Plus (rot) auch Spannung auf das braune Kabel geben (Nummer 3).
Über diesen Weg fließt der Strom bis zu den Positionslampen.

Was ich also nun gemacht habe: Ich habe die Spannung vom Lichtschalter (2) abgegriffen und mittels meines Überbrückungskabels auf die Leitung des Zündschlosses (3) gegeben.
So weit so gut.

Nun gibt es aber ein paar Details welche die Sache verkomplizieren, am Ergebnis aber nichts ändern.

Zunächst möchte ich aber den Vorschlag vom Andreas, das Zündschloss als Fehlerquelle zu sehen, ausschließen. (Man möge mich korrigieren wenn ich falsch liege).
Das Zündschloss hat genau drei Kabel: Rot für Dauerplus, Schwarz für die Stromversorgung der gesamten Elektrik und Braun für die Parklichtfunktion.
Nachdem sowohl Schwarz als auch Braun zuverlässig mit Spannung versorgt werden, gibt es eigentlich keine weitere Möglichkeit für eine Fehlfunktion.

Jetzt kommen wir zur Armaturenbeleuchtung.
Wie vermutet wird sie über das Zündschloss nicht eingeschaltet.
Über den Lichtschalter wird das Cockpit normalerweise beleuchtet, nur in meinem Fall wegen des Defekts nicht.

Nun würde man erwarten, wenn ich über den Lichtschalter Spannung auf das Parklicht-Kabel gebe, bleibt die Armaturenbeleuchtung auch aus, weil das ja eben über das Parklicht-Kabel gar nicht eingeschaltet werden kann.
Zu meinem Glück aber wird die Beleuchtung des Cockpits sehr wohl über mein Überbrückungskabel eingeschaltet.
Eine einleuchtende Erklärung dafür habe ich (noch) nicht.

Noch zwei Zusatzinformationen zur Armaturenbeleuchtung, aber die sind nicht wirklich relevant drum in ganz klein:
Ohne mein Überbrückungskabel kann ich mit dem Lichtschalter die Armaturenbeleuchtung nicht einschalten. Mit dem Schalter kann ich ja auch nicht die Positionslampen einschalten. Also keine Verbindung zwischen Lichtschalter und Armaturenbeleuchtung.

Mit meinem Überbrückungskabel jedoch - Achtung! - kann ich, wenn das Zündschloss auf Parkstellung steht, sehr wohl über den Lichtschalter die Cockpitbeleuchtung einschalten. Also doch eine Verbindung zwischen Lichtschalter und Armaturenbeleuchtung.??
Dito im Normalbetrieb "Zündung an", warum geht hier die Beleuchtung des Cockpits?

Wilde Theorie meinerseits:
Das Cockpit entscheidet selber ob es sich beleuchten will oder nicht:
Wenn nämlich Zündung an ist (Schwarz/Grau hat Saft über Schwarz bekommen) und das Standlicht eingeschaltet wird (Braun hat Saft) dann wird beleuchtet.
Hat nur Braun Spannung aber nicht Schwarz/Grau, dann schließt das Cockpit daraus dass wir im Parkmodus sind und lässt alles dunkel.
Bonusinformation: Wenn ich in den Parkmodus gehe, bekommt über mein Überbrückungkabel Braun Strom. Schalte ich nun das Standlicht am Lichtschalter ein, gebe ich über den Schalter auch auf Schwarz/Grau Spannung (was eigentlich im Parkmodus gar nicht sein sollte - und somit sagt das Zündschloss auch: Jau, wir machen Licht)

Und somit fällt mir gerade auf, dass ich über diesen Weg (Parkstellung + Überbrückungskabel + Lichtschalter) völlig ungesichtert Spannung auf Schwarz/Grau und in Folge auf das gesamte System gebe.
Ich glaube, da baue ich nochmal eine Sicherung dazwischen. Sogar starten kann ich dann. (Eben getestet). Kinder, macht das daheim nicht nach!


Tatsächlich ist die Frage nach der Armaturenbeleuchtung aber eher unwichtig, denn ich bin in der Lage mein Standlicht einzuschalten - und das zählt.

Nur warum/wo die eine braune Leitung unterbrochen ist - und ob das demnächst auch mit anderen Kabeln passiert - das wüsste ich eines Tages schon gerne.

Danke schon mal für die Anregungen und Tipps auch per Email, und sorry für diese erschöpfenden Ausführungen...

-Klaus
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 9. Januar 2014 01:40

hallo Klaus!

Für mich ist das ein klassischer Schaltplanfehler. Guck mal in das zweite Schaltplanbild. Stromfluss: von (+) über SI 15 Ampere an den Abzweig Standlicht oder Hauptlicht. So sollte es sein - aber es brennt immer Hauptlicht und Standlicht, wenn du auch nur einen der Schalter betätigst. Also es ist 'wurscht', welchen Schalter du tätigst. Man kann auf einen Schalter verzichten. D.h. Schaltplan ist falsch. Aus dem ersten Plan kann ich leider keine Rückschlüße ziehen, weil die Auflösung für meinen Comp zu gering ist.

Meine Befürchtung ist eine ganz harmlose Ursache für den Stromausfall: Deine Sicherung hat eine Druckfeder? für die Torpedosicherung. Diese ist mit dem Strom überfordert und glüht aus ==> Licht aus. Wenn kalt geht es wieder. Brücke mal bei original Aufbau die Sicherung, wenn das Licht aus geht, dann hast du diesen Fehlerteufel ausgeschaltet.

Falls du einen besseren Stromlaufplan einzuscanen hast, schick ihn mir mal bitte.

Gruss Pfuscher
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Gustavson » 9. Januar 2014 07:11

Pfuscher hat geschrieben:......

Falls du einen besseren Stromlaufplan einzuscanen hast, schick ihn mir mal bitte.

Gruss Pfuscher


Normalerweise müsste auf dem Bild links oben in der Ecke ein Pluszeichen sein, einmal anklicken und der Stromlaufplan vergrößert sich,
bei mir ist dann der Plan größer abgebildet und links oben nochmals ein plus- und minuszeichen :-D wennst da nochmal draufklickst ist bei meinem Comp dieAuflösung perfekt und lässt sich augenfreundlich auf DIN A3 ausdrucken.....

Dein Tip bezüglich Stromlaufplan ist TOP !

Gustavson
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon scheppertreiber » 9. Januar 2014 07:34

Der Schaltplan ist auf meinem 30-Zöller halbwegs lesbar.

Ich sehe eine Unmenge an Sensoren, Schalterchen und anderen lustigen Sachen die
sich wunderbar als einen in den Wahn treibende Fehlerquelle eignen. :oops:

Notwendig ?
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon 4Bikes10Räder » 9. Januar 2014 09:10

Hallo,
Pfuscher: Gustavson hat das schon schön erklärt - zweimal beim Bild oben links auf (+) klicken und der Schaltplan kommt in ordentlicher Auflösung daher.
Falls dein Browser das nicht unterstützt, kannst Du auch einfach hierhin klicken.

Ansonsten war die Sicherung eine meiner ersten Anlaufstellen, da ist aber alles in Ordnung, die Kontakte sehen gut aus. (Torpedosicherungen sind es aber nicht, wir reden hier von einer etwas jüngeren Chinesin :wink: )
Schade, eine einfache Ursache wäre mir schon recht gewesen.

Bisher habe ich noch keinen Fehler im Schaltplan finden können, oder ich verstehe nicht was Du mir sagen willst.
Evtl. ist der kleine Schaltplan etwas missverständlich: Das Abblendlicht ist hier gar nicht dargestellt, mit "Head Lamp" ist nur die kleine Positionsbirne innerhalb des Frontscheinwerfers gemeint.

Falls mir (oder Euch) nicht noch die zündende Idee kommt, werde ich im Sommer den Kabelbaum herausarbeiten und mich dann Stück für Stück an den Fehler heranschleichen. Jetzt aber muss die Jialing erst mal fahren.

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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 9. Januar 2014 10:32

Hallo!

So kommt der Schaltplan bei mir mit 'Pluslupe' an. Viele Leitungen fehlen ganz. Ist ein Shotscreenteil vom Bild.

edit: peinlich, peinlich die zweite PLUSLUPE habe ich gar nicht gesehen im Schaltplan.

jialing2.png


Gruss Pfuscher

Edit wegen Hinweis. Da gibt es im Bild1 Lötstellen am Stecker? Kann da eine Kaltlötstelle vorliegen? Löte mal nach.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon 4Bikes10Räder » 9. Januar 2014 10:48

a) Zur Technik mit den Bildern hier:
An Deinem Screenshot sehe ich, dass Du schon maximal vergrößert hast. Das ist gut.
Nun fehlt Dir aber ganz viel, weil das Bild nicht auf Deinen Monitor passt. Dazu müssten eigentlich zwei Scrollbalken rechts und unten an Deinem Fenster zu sehen sein - und schon kommst Du auch an die anderen Bereiche des Schaltplans. Oder Du klickst auf "einfach hierhin klicken".

b) Die Lötstelle mit Nummer (1) ist es nicht, da ich später an Nummer (2) noch Spannung gemessen habe. Irgendwo nach (2) und vor den Lampen ist die Leitung unterbrochen.

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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon motorang » 9. Januar 2014 11:18

Mal blöd gefragt, das ist doch ein Neufahrzeug? Mit Garantie?

Wär das dann nicht ein Hersteller/Händlerproblem?

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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon 4Bikes10Räder » 9. Januar 2014 11:27

Ist gar nicht blöd gefragt.
Aber das Jialing-Händlernetz ist zur Zeit noch nicht ganz so engmaschig.
Und da ich das Gespann täglich im Einsatz habe mag ich gerade nicht zum Händler fahren - mit der Bahn zurück - reparieren lassen - mit der Bahn hin - zurück fahren.

Da versuche ich lieber mit vertretbarem Aufwand erst mal selber klar zu kommen.

-Klaus
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 9. Januar 2014 12:52

Hi Klaus!

***************b) Die Lötstelle mit Nummer (1) ist es nicht, da ich später an Nummer (2) noch Spannung gemessen habe. Irgendwo nach (2) und vor den Lampen ist die Leitung unterbrochen.**********


Das ist gerade das Blöde an kalten Lötstellen. Diese Microrisse im Lötzinn machen sich erst bei 'Belastung' bemerkbar, weil sich dann diese Oxydationen bilden. Löte mal nach, das ist keine Arbeit, die sehr viel Mühe macht. U.U hast du mit dem Digitalvoltmeter Rückspannungen gemessen über angeschlossene Leuchten. Bei solchen Arbeiten empfiehlt sich ein ordinäres Voltmeter mit Zeigerausschlag.

Gibt es beim Schaltbild vom Jialing auch Schaltpläne der Handarmaturen, also wie wird im Schalter geschaltet über welche Kontakte?

Schade, wenn ich zwei Monate vorher gewusst hätte, dass es diese Jialing zu kaufen gibt, dann wäre jetzt auch eines meines.

Gruss Pfuscher
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Janson » 9. Januar 2014 14:44

Hallo Klaus,
wenn du die Schaltereinheit aufschraubst, um am Schalter zu messen passiert es oft
dass durch das starke verdrehen der Kabel der Wackelkontakt weg ist.
Du solltest den Schalter vom Kombistecker aus durchmessen.
Entweder bei getrenntem Stecker auf Durchgang oder Spannungsmessung dann aber wenn möglich an der dem Hauptkabelbaum zugewandten Seite.
Mein Hauptverdächtiger ist die rechte Lenkerarmatur. Steckeranschlüsse, Lötstellen oder der Schalter.
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im Grunde hast du den Fehler schon grob eingekreist. An der Stelle wo durch prüfen das Licht endgültig aus geknipst hast solltest du die Suche beginnen.
Der Fehler liegt von dort in Richtung bewegliche Teile also Lenker und nicht in Richtung (relativ) steifer Kabelbaum.

Bei E-Fehlern wird oft zu kompliziert gedacht. Das schlimmste zuerst, nein das Schlimmste zuletzt.

Gruß Peter

PS: Beim Löten entweder Stecker Trennen oder Batterie abklemmen.
Wenn es Dir auf dem Gespann langweilig wird, ist die Straße zu breit.
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 9. Januar 2014 16:30

Hallo Klaus!

Hab da noch eine 'verrückte' Idee.

Da ist doch dieser Stecker (mit/oder ohne Lötstelle ). Öffne den mal und schaue auf die Pinns. Manchmal schiebt beim ersten Kontakt die Zunge den Stecker nach hinten oder umgekehrt. Dann kommt es zu keinem gestecktem Pinn und der Wackler ist vorprogrammiert.

Gruss Pfuscher
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Stephan » 9. Januar 2014 19:09

Peter, warum beim Löten, Lötkolben, von der Batterie trennen?



Stephan
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon scheppertreiber » 9. Januar 2014 19:14

Stephan hat geschrieben:Peter, warum beim Löten, Lötkolben, von der Batterie trennen?



Stephan

Erklär mal die Kommata dann verstehe ich das auch.
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Stephan » 9. Januar 2014 19:15

Stephan hat geschrieben:Peter, warum beim Löten (wahrscheinlich mit'm Lötkolben) von der Batterie trennen?



Stephan


Besser?!?


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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon scheppertreiber » 9. Januar 2014 19:19

:-D :-D :-D
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 9. Januar 2014 19:46

Wenn der Lötkolben nicht ordentlich verdrahtet (angeschlossen im Lötkolben ) ist, dann kann die Hochvoltspannung von 240 Volt an deinen Elekktronikbauteilen des Motorrades gewaltige Schäden anrichten. Das passiert übrigens auch, wenn auch nur eine Lampe in deinem Haus/Wohnung laienhaft an grün-gelb gelegt ist. Dann geht die Erdung über deinen (auch, wenn richtig angeschlossen )Lötkolben und PENG ABS/Zündung/Blinkgeber/Regler usw. Wenn Batterie getrennt ist, kann keine Spannung/Strom über deine Bordelektrik laufen.

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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon 4Bikes10Räder » 10. Januar 2014 12:22

Interessante Tipps, aber seid mir bitte nicht böse wenn ich nun nicht mit einem wie auch immer geerdeten Lötkolben an meinem Schalter löte.
Denn der Lichtschalter funktioniert ja.
Egal ob im geschlossenen oder geöffneten Zustand, mit verdrehten Kabeln oder nicht, der Schalter bringt ganz sauber die Spannung durch.
Derzeit mache ich ja auch das Licht mit dem Schalter an.
Das Problem liegt wohl eher später im Kabelbaum versteckt.

Gestern noch kurzer Schreck: Nun ging die Rückleuchte am Motorrad nicht mehr.
Aber es war dann doch nur ganz harmlos ein durchgebranntes Birnchen. Gut, das darf es nach 14.000km mal tun.

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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 10. Januar 2014 13:14

Hi Klaus!

Ja, du hast recht ( es ist das typische Henne-Ei Problem ). Nimm mal die 'Geflügelschere' und mach den Kabelstrang auf und guck da mal rein, dann hast du eine Erfahrung mehr.

Als ich noch in Brot und Lohnstellung bei einem deutschen Kfz-Hersteller war, war ich für viele Experimente zuständig in der Fahrzeugelektrik-Entwicklung. Einen Fehler im Kabelstrang ( Litzen-Kabelbruch ) gab es einmal; es war ein Problem des Zulieferers und dessen verwendeten Cu-Leitungen. Wie gesagt einmal.

Gruss Pfuscher
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon scheppertreiber » 10. Januar 2014 13:25

Pfuscher hat geschrieben:Wenn der Lötkolben nicht ordentlich verdrahtet (angeschlossen im Lötkolben ) ist, dann kann die Hochvoltspannung von 240 Volt an deinen Elekktronikbauteilen des Motorrades gewaltige Schäden anrichten. Das passiert übrigens auch, wenn auch nur eine Lampe in deinem Haus/Wohnung laienhaft an grün-gelb gelegt ist. Dann geht die Erdung über deinen (auch, wenn richtig angeschlossen )Lötkolben und PENG ABS/Zündung/Blinkgeber/Regler usw. Wenn Batterie getrennt ist, kann keine Spannung/Strom über deine Bordelektrik laufen.

Gruss Pfuscher

Meiner nennt sich Weller, funktioniert mit 24 V potentialfrei. Dann frage ich mich noch wo Du
240 V herbekommen willst ...

Bei Hausinstalltionen würde es den (mittlerweile vorgeschriebenen) FI abwerfen.

ABS habe ich zum Gück nicht.
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 10. Januar 2014 13:38

scheppertreiber hat geschrieben:
Pfuscher hat geschrieben:Wenn der Lötkolben nicht ordentlich verdrahtet (angeschlossen im Lötkolben ) ist, dann kann die Hochvoltspannung von 240 Volt an deinen Elekktronikbauteilen des Motorrades gewaltige Schäden anrichten. Das passiert übrigens auch, wenn auch nur eine Lampe in deinem Haus/Wohnung laienhaft an grün-gelb gelegt ist. Dann geht die Erdung über deinen (auch, wenn richtig angeschlossen )Lötkolben und PENG ABS/Zündung/Blinkgeber/Regler usw. Wenn Batterie getrennt ist, kann keine Spannung/Strom über deine Bordelektrik laufen.

Gruss Pfuscher

Meiner nennt sich Weller, funktioniert mit 24 V potentialfrei. Dann frage ich mich noch wo Du
240 V herbekommen willst ...

Bei Hausinstalltionen würde es den (mittlerweile vorgeschriebenen) FI abwerfen.

ABS habe ich zum Gück nicht.




Ja, es gibt auch neue potentialfreie Lötkolben mit Niederspannung und entkoppelter Netzspannung. Welcher Bastler leistet sich den schon.

Ja, es gibt Fi-Schalter, nur helfen die manchmal gar nichts, weil wie geschrieben statt dem Nullleiter die 'Erde' als Nullleiter verwendet wird. Ich denke da nur an die Grossstadt Augsburg, wo bis heute die Erdung noch nicht eingeführt ist. Die LEW ( Lech-Elektrizitäts-Werke ) dieser Stadt hat das bis heute noch nicht im Griff - und es wird noch Jahrzehnte dauern, bis alle Hausanschlüße ausgemerzt sind.

Aber das hilft jetzt dem Klaus auch nicht weiter.

Gruss Pfuscher
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon scheppertreiber » 10. Januar 2014 13:44

Pfuscher hat geschrieben:a, es gibt auch neue potentialfreie Lötkolben mit Niederspannung und entkoppelter Netzspannung. Welcher Bastler leistet sich den schon.

Ich habe den mir mit 15 mal geleistet(Weller Magnastat). Den habe ich jetzt 41 Jahre
in Betrieb. Eigentlich ist so etwas Standard.

Hausanschlüsse sind nie geerdet. Wozu auch. Du hast irgendwo in Deiner Hütte ein Stück
Metall das in den Boden gerammt ist. Das ist Deine Erdung. Da hängt dann auch der
Schutzleiter dran.
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 10. Januar 2014 13:57

Hi Scheppertreiber!

**********Ich habe den mir mit 15 mal geleistet(Weller Magnastat). Den habe ich jetzt 41 Jahre
in Betrieb. Eigentlich ist so etwas Standard.**********

Meiner im Motorrad ist auch mehrere Jahrzehnte alt und geht mit 12 Volt direkt an der KFZ-Batterie. Der Normalbastler hat 220 Voltkolben.


**********Hausanschlüsse sind nie geerdet. Wozu auch. Du hast irgendwo in Deiner Hütte ein Stück
Metall das in den Boden gerammt ist. Das ist Deine Erdung. Da hängt dann auch der
Schutzleiter dran.***********

Auch du mein Sohn Brutus? Dann fass mal besser nicht mit der Hand an den Schutzkontakt einer Schucosteckdose und den blanken Heizkörper bei failure.
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon scheppertreiber » 10. Januar 2014 14:03

Für unterwegs habe ich einen Gasbetriebenen, ca 60 W. Ist ganz praktisch.

Auch du mein Sohn Brutus? Dann fass mal besser nicht mit der Hand an den Schutzkontakt einer Schucosteckdose und den blanken Heizkörper bei failure.

Cäsar hatte noch keinen Strom. Sachma, weißt Du echt nicht was das ist ?
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 10. Januar 2014 14:39

scheppertreiber hat geschrieben:Für unterwegs habe ich einen Gasbetriebenen, ca 60 W. Ist ganz praktisch.

Auch du mein Sohn Brutus? Dann fass mal besser nicht mit der Hand an den Schutzkontakt einer Schucosteckdose und den blanken Heizkörper bei failure.

Cäsar hatte noch keinen Strom. Sachma, weißt Du echt nicht was das ist ?


Ja, das ist gut - vor allem, wenn die Bordbatterie wegen Elektrikmangel leer ist.


Glaube, habe das große Latinum nach heutigem Massstab, obwohl es das zu meiner Zeit noch gar nicht gab. Aber ich hatte konstante Leistung in Latein; die ganzen Jahre bis zum Ende des Gymnasiums eine fünf. Beim ersten Studium Elektrotechnik an der UNI hat mich aber keiner gefragt, ob ich den 'de bello gallico' schon mal gelesen hätte oder ob ich
die alten 'Senatsbrüder' vom Caesar kenne.

Ich wiederhole mich; das hilft jetzt dem Klaus auch nicht weiter
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon scheppertreiber » 10. Januar 2014 14:54

Meine Lateinkarriere war nach 3 mon zu Ende (ich habe den Schlüsselbund gefangen,
zurückgeworfen und getroffen 8) ). Aber den Gallischen Hund gibt's auch in Deutsch
(eine der heute üblichen Sprachen).

Nochmal zu Deinen Erdungsversuchen: Der PE liegt auf zB einem Metallgehäuse. Das
Gerät ist defekt, Phase auf Gehäuse. Packst Du das an fließt der Strom über Deine Kralle
gegen Erde. Der Erde auf der Du stehst. Eigentlich anschaulich, da den PE auch mit
Deiner Erde zu verbinden damit nichts passiert und zB ein FI abfällt oder die Sicherung
fliegt. Das hast Du aber im Studium gehabt :wink:

Ich wiederhole mich; das hilft jetzt dem Klaus auch nicht weiter


Der ganze Thread kann ihm nicht weiterhelfen. Elektrikprobleme per Ferndiagnose und
fast unleserlichen Schaltplänen zu lösen geht nicht. Zumindest nicht ohne die Kristallkugel ...
Bestenfalls Hilfe zur Selbsthilfe.

1. Stimmt der Schaltplan überhaupt ?
2. Stimmt der mit der Verkabelung überein ?
3. Wo laufen die Stränge ?
4. Steckverbinder ?
etcpp

Dann noch Messen und richtiges (!) Interpretieren der gemessenen Werte ...
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 10. Januar 2014 15:07

**********fast unleserlichen Schaltplänen ********

Wenn Mann die zweite 'Pluslupe' findet ist der Plan sehr gut zu lesen. Was fehlt ist die Lenkerarmaturen-Schalthebelei und das Zündschloss, was offensichtlich nur als Hauptschalter fungiert ( Zündung Klemme 15 und Standlicht 57 ).
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon scheppertreiber » 10. Januar 2014 15:11

Ich habe einen 30"-ler, da kann man den gut lesen.
Ich habe auch den Eindruck, daß da nicht alles drauf ist.
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 10. Januar 2014 15:17

du hast recht. Da fehlt z. B. der Kontakt für die Hinterradbremse ( oder hat die Jialing eine Combibremse? )
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Lordhelmchen » 11. Januar 2014 14:13

Hi Klaus,
auch wenn dich hier manche Treads nicht weiterbringen muss ich hier meinen Senf mal dazugeben:

1. finde den Vorschlag ( von wem find ich grad nicht...) eines Members nicht verkehrt die Mehrfachstecker genau zu inspizieren denn es ist mir auch schon mal vorgekommen dass sich eine Fahne beim Einstecken verdrückt hat.

2. benutze zum Löten am Mopped auch so einen alten Gaslötkolben ( war vom Conrad ) da ich einfach zu faul bin jedesmal mit Verlängerungskabel zum Mopped zu rennen.

3. habe an der Chinatrulla schon einige geknickte und gequetschte Kabel und Schläuche entknickt ( auf einem Kabel lag die Sitzbank drauf und weiß nicht wie das ausgegangen wär....)

Also wenn das Wetter und dir Zeit es mal hergeben ruf mich an und wir werden mal zu Zweit messen.
Btw. muss mich mal um meinen Blinkerschalter kümmern --> wenn ich rechts blinke dann rastet der Schalter oft nicht ein = mechanischer Fehler.
Das heißt aber: Spiegel ab und Lenkerstulp erst runter = keinen Bock und rechts blinken wird eh überbewertet. :roll:
Uund ich habe immer noch keinen Rückstrahler am Beiwagen... ab Werk. :smt009

Gruß Peter
Zuletzt geändert von Lordhelmchen am 11. Januar 2014 22:56, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß aus Franken.
....der Gewaltschrauber......
https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/782582.html
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Janson » 11. Januar 2014 17:51

Peter, warum beim Löten (wahrscheinlich mit'm Lötkolben) von der Batterie trennen?

Wurde von Pfuscher erklärt. Genau wie der Lötkolbenstandart bei den meisten Schraubern.


Ansonsten bin ich der Meinung, dass hier leider wieder mal aus purer Lust am Schreiben oder aus Langeweile der Thread aufgebläht wird.
Schalter bringt ganz sauber die Spannung durch.
Derzeit mache ich ja auch das Licht mit dem Schalter an.

Der Schalter sind zwei Schalter. Erste Raste, erster Schalter an Standlicht. Zweite Raste beide Schalter an Fahrlicht.
Ansonsten ist der Vorschlag von Peter (Lordhelchen) mit Abstand der Beste.

Gruß Peter
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Crazy Cow » 11. Januar 2014 21:11

Wenn ich mal laienhaft vermuten darf:
Motorrang hat es kurz angesprochen, aber nicht zu Ende geführt. Der Parklichtschalter, Positionslampen an Zündschlüssel raus, schaltet die Instrumentenbeleuchtung nicht mit an. Der Lichtschalter hingegen schon. Das Fahrlicht ist anders abgesichert als die Positionsleuchten inkl. Instrumentebeleuchtung. Wenn jetzt in den Instrumenten ein Masseschluss, Kriechstrom oder was auch immer vorhanden ist, kann es sein, dass die Positionslichter verebben, wenn die Instrumentebeleuchtung mit zugeschaltet wird.

Du hast eine Brücke gelegt. Normal müssten dann auch die Instrumentenleuchten mit dem Parklicht angehen. Ist das so? Wenn nicht, würde ich dort intensiver nach dem Fehler suchen (lassen).

Oder habe ich was überlesen und das Problem ist schon gelöst?
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Janson » 12. Januar 2014 09:17

Die Armaturenbeleuchtung wird mit dem Standlicht geschaltet. Egal ob über Zündschloss oder Standlichtschalter. Siehe braune Leitung oben links im Schaltplan.
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Stephan » 12. Januar 2014 10:04

Ja. laut Schaltplan. Ob das auch IRL so war, müsste ich mir noch mal durchlesen. . .



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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon 4Bikes10Räder » 12. Januar 2014 11:36

Danke für das Wieder-auf-die-Spur bringen dieses Threads :-)

Originalzustand ohne meine Brücke:
Strom über Zündschloss: Keine Armaturenbeleuchtung.
Strom über Lichtschalter: Mit Armaturenbleuchtung

Neuzustand dank meiner Brücke:
Strom über Zündschloss: Mit Armaturenbeleuchtung, aber nur wenn der Lichtschalter auch an ist.
Strom über Lichtschalter: Mit Armaturenbeleucthung.

Der Schaltplan ist also nicht ganz richtig, sonst müsste über das Zündschloss auch die Armaturenbeleuchtung angehen.
Wie es technisch umgesetzt ist dass je nach Schalter die Armaturenbeleuchtung mal angeht und mal nicht gilt es noch herauszufinden. (Ich habe oben im kleinen Text eine wilde Theorie, aber es ließe sich auch über eine Diode realisieren)

Inzwischen aber war mein Händler aber auch nicht untätig und hat im Kabelbaum eine Diode entdeckt, welche sich genau um die Armaturenbeleuchtung kümmern könnte.
Hier wird noch dran gearbeitet/gemessen, ich erwarte nächste Woche neue Erkenntnisse.

Letzten Endes aber reden wir hier doch nur von einem ein Kabel dass die Leitung unterbricht - zu ein paar Glühlämpchen.
Kann ja so kompliziert nicht sein. Denke ich mir so.

Ich werde berichten wenn der Bösewicht gefasst wurde.
-Klaus
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 12. Januar 2014 13:39

Hi Klaus!

Wenn da eine Diode verbaut ist, dann ist die mit Sicherheit zuständig für die Anlassersperrung/freigabe. Also eine Verschaltung Seitenständer - Leerlauf - Kupplungsschalter. Aber leider ist der Schaltplan nicht so das Wahre, um den Fehlern nachgehen zu können.

Gruss Pfuscher
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Roll » 13. Januar 2014 15:51

Pfuscher hat geschrieben:Hi Klaus!

Wenn da eine Diode verbaut ist, dann ist die mit Sicherheit zuständig für die Anlassersperrung/freigabe. Also eine Verschaltung Seitenständer - Leerlauf - Kupplungsschalter. Aber leider ist der Schaltplan nicht so das Wahre, um den Fehlern nachgehen zu können.

Gruss Pfuscher


@Pfuscher: Glaubst Du echt, daß bei nem Gespann, das als solches geplant wurde, ein Seitenständerschalter eingeplant wurde?
Ja, man weiß ja nie nicht. Fänd ich aber ne seltsame Herangehensweise.
Die Reinkarnation ist eine typisch schwäbische Erfindung: Immer wieder kehrende Wesen.
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 13. Januar 2014 18:05

Roll hat geschrieben:
Pfuscher hat geschrieben:Hi Klaus!

Wenn da eine Diode verbaut ist, dann ist die mit Sicherheit zuständig für die Anlassersperrung/freigabe. Also eine Verschaltung Seitenständer - Leerlauf - Kupplungsschalter. Aber leider ist der Schaltplan nicht so das Wahre, um den Fehlern nachgehen zu können.

Gruss Pfuscher


@Pfuscher: Glaubst Du echt, daß bei nem Gespann, das als solches geplant wurde, ein Seitenständerschalter eingeplant wurde?
Ja, man weiß ja nie nicht. Fänd ich aber ne seltsame Herangehensweise.




Also, was ich gelesen habe, gibt es die JIaling als "SOLO" und als "VIERGANG mit Rückw."
Was spricht dagegen, das es keinen Seitenständer gibt?

Und außerdem braucht es je nach Ausführung bei Kupplungsschalter ( gibts den? ) und Leerlaufkontrollleuchte ( gibts die auch ? ) u.U. eine Diode -- nicht u.U -- das brauchts.

Du musst schon auch 'in Ruhe' damit klarkommen, dass du da einen Exoten hast und da braucht man halt erst mal Erfahrung zur Beurteilung über Glaskugellesen :-)

Aber auch das hilft dir jetzt nicht weiter; vlt. kann dir der oben genannte Kumpel mal in der Praxis mithelfen.

Gruss Pfuscher
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Zweiradantrieb » 13. Januar 2014 18:44

Moinsen,

es hat eine Leerlaufleuchte, keine Seitenständerkontrolle, keine Kupplungschaltung. Wenn ein Gang drin ist dann geht der Starter nicht, also muss da zumindest was mit dem Leerlauf geschaltet sein.

Ich denke auch das die Chinesen bei der Solo einen Schalter am Seitenständer haben, der Kabel wird da auch noch im Kabelbaum sein weil die sicher keinen neuen gestrickt haben (im Auslieferungszustand gibt es auch keine Blinker beim Beiwagen rechts !) - allein, der Seitenständer ist sicher nirgendwo geschaltet weil unsinnig. Die BW-Maschine hat weder Seiten- noch Hauptständer.

Aber das ist nur meine Raterei, ich blicke den Schaltplan (noch) nicht...
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon motorang » 14. Januar 2014 05:57

Wenn ein Gang eingelegt ist UND die Kupplung gezogen, dann kann man nicht starten? Wäre eigentlich üblich? Wenn ich beim Anfahren die Karre abwürge dann muss ich auf neutral schalten vor dem Wiederstart??

Ich finde solche Sicherheitsschaltungen ja sch...ade wenn ich in einer Situation bin dass mich der Starter retten könnte wenn er nur ginge (beispielsweise Motor springt bergauf nicht an, hinterhalb hupende Verkehrsteilnehmer). Dann kriegt man das Gespann noch mit dem Starter weggeschoben. Oder der Klassiker des liegengebliebenen Fahrzeugs am Bahnübergang.

Das würd ich sofort brücken :D

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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon 4Bikes10Räder » 14. Januar 2014 08:45

Ein paar Hinweise, bevor wir hier von falschen Voraussetzungen ausgehen.

Freilich hat die Jialing einen Schalter am Kupplungshebel, und somit kann man auch einwandfrei bei eingelegtem Gang den Motor starten.
Das ist auch im Schaltplan so eingezeichnet, und an genau der Stelle sitzt auch die einzige Diode die im Schaltplan vermerkt ist.

Die Diode, welche für meinen Defekt verantwortlich war, ist leider nicht eingezeichnet. Das verbuche ich unter Praxiserfahrung.
Wenn mein Fehler behoben ist (sprich: Ich eine neue Diode eingebaut habe und alles wieder funktioniert) mache ich noch eine Zusammenfassung. Ich könnte mir vorstellen, dass bei entsprechend langen Betriebszeiten auch bei anderen Jialings die Diode durchbrennt. Aber vielleicht hatte ich auch nur einfach nur Pech.

Die Jialing JH600 gibt es auch als Solo-Version, dann auch mit zwei Ständern mit dem entsprechenden Schaltern.
Der Kabelbaum wird aber der Gleiche sein, da ich bei mir offene Stecker habe eben genau für diesen Schalter.
Der Schaltplan oben ist aber für die Gespann-Version, daher ist der Seitenständerschalter nicht aufgeführt.

Grüße,
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Crazy Cow » 17. Januar 2014 00:09

Etliche Yamahas haben eine Diode vor dem Öllämpchen.
Funktion: Selbsttest des Lämpchens oder Anzeige des Startens mit Killschalter "off" oder eine Sicherheitsschaltung zum Anlasserabschaltrelais bei Ölmangel. Ist die Diode defekt, brennt das Öllämpchen immer solange der Startknopf gedrückt wird.
Weitere Störungen in der Instrumentenelektrik können sich dahinter verbergen, weil für das Öllämpchen die Masse unterbrochen wird, für den Kupplungsschalter aber B+ zum Beispiel. Strom kann abfließen, ohne dass das Leuchten des Lämpchens sichtbar wird.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon 4Bikes10Räder » 11. Februar 2014 10:12

Es fehlte noch die Abschlussmeldung.
Löw hatte die richtige Diode ausgemacht - ich habe sie getauscht und nun funktioniert wieder alles wie vom Konstrukteur vorgesehen.

Hier nochmal der Vergleich - Zwei Dioden, von denen eine in beiden Richtungen sperrt. Die habe ich getauscht :-)
Bild

Nachdem die Diode aber nicht im Schaltplan oder den sonstigen Wartungsunterlagen verzeichnet ist hier nochmal die Position.
Vom Lenker kommend muss man Rohr des Kabelbaums etwa 10 cm Auftrennen, und mitten im Kabelbaum liegt die Diode:
Bild

Ob die Diode ein Montagsbauteil war, oder sie prinzipiell zu klein dimensioniert ist, kann ich nicht sagen.
Da bisher aber noch alle andere Jialings ohne Standlichtdefekt fahren, tippe ich ersteres.

An sich ein einfach zu lösendes Problem - wenn man weiß wo der Fehler liegt.

Ciao,
Klaus
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon motorang » 11. Februar 2014 10:48

Sehr brav!
War der Knick schon drin als Du sie ausbautest oder hast Du sie so als defekt markiert ? :D

Gryße!
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon 4Bikes10Räder » 11. Februar 2014 12:11

Der Knick und das Aufplatzen der Kunststoffummantelung sind original - ich habe da nachträglich nichts dran geändert.

Leider ist der Kunststoff extrem hart und gut vergossen - hätte mich schon interessiert wie es innendrin aussieht.

-Klaus
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon scheppertreiber » 11. Februar 2014 12:15

Klein, schwarz und zerbrochen vermutlich. 1N4001 für 1 Cent ...
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon Pfuscher » 11. Februar 2014 12:28

Hallo Klaus!

Mein Beitrag ist gerade im Nirvana entschwunden - ich versuchs nochmal.

Wenn eine Diode so explodiert ( kommt vom Überschreiten des zuläßigen Betriebsstromes ), dann liegt ein Kurzschluss vor - oder die Diode ist unterdimensioniert im Strom.

Ich würde der Sache nochmal nachgehen; da du jetzt alles offen hast, kannst du den Strom messen und du kannst das abgehende Kabel von der Diode ( ist die rechte Seite deines Bildes oder der Querbalken des Diodenzeichens oder auch Kathode genannt ) sehr genau auf Scheuerstellen oder mögliche KUrzschlüße untersuchen. Nur diese Seite kann den Ausfall der Diode verursacht haben.

Gruss Hansjörg
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Re: Ausfall Standlicht

Beitragvon scheppertreiber » 11. Februar 2014 12:30

Na, das obere Exemplar ist mechanisch zerstört-
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