was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

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Hier kann man auch als Gast schreiben. Anonyme Beiträge sind möglich, aber nicht erwünscht, man sollte wenigstens seinen Namen drunter setzen.

was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 13. Februar 2020 20:44

Dieses ist von der Leistung und vom Radstand schon mal gespanntauglich.

Eisenhaufen?

Oda doch eher was elektrisches?
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Zimmi » 13. Februar 2020 21:03

Ich nehme für das Geld lieber eine Achtventil-Harley made by Harry Hacker. ;)
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Stephan » 13. Februar 2020 21:46

Oh Mann, erstens nicht Gespanntauglich. Zweitens unbquemer Soziasitz. Drittens, wo schraub ich die Alukoffer dran?


Stephan
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muss, wenn ich nicht hinter ihr stehe."

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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon FietePF » 13. Februar 2020 22:03

Hallo Olaf,

es scheint, dir ist es ein bissle langweilig bzw. du bist nicht ganz ausgelastet 8)

Also kaufen muß ich kein weiteres Moped, die aktuellen gefallen mir eh nicht so richtig.
Außerdem brauche ich das Geld für Benzin und Wartung meiner Alteisen.

Gruß
Alfred
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon der Gärtner » 13. Februar 2020 22:22

Von diesen beiden Machwerken wollte ich keins geschenkt haben...
Gruß
Harald

Jawoll, genau, jaja, das kann sein, das kann sein...
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Nattes » 13. Februar 2020 22:42

Wo sind denn da Motorräder, ich konnte keines entdecken. :-D
Wenn Gott gewollt hätte das Motorräder sauber sind,hätte er Spüli in den Regen getan.
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 13. Februar 2020 22:51

FietePF hat geschrieben:Hallo Olaf,

es scheint, dir ist es ein bissle langweilig bzw. du bist nicht ganz ausgelastet 8)



Aber nicht nur heute...

Nein, der typische Motorradfahrer ist einfach zu konservativ, er kann sich nicht vorstellen, dass technische Alternativen einem Selbstzweck folgen und andere Motorräder mehr zu bieten haben als sein eigenes.
:D
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon der Gärtner » 14. Februar 2020 09:38

Wenn ich mit dem zufrieden bin, was meine Motorräder mir bieten, isses doch gut. Sonst hätte ich sie ja nicht. Im Übrigen habe ich bei so mancher technischen Neuerung auf dem Motorradsektor eher den Eindruck, daß sie nur um der Hebung der Verkaufszahlen willen eingeführt wurde. Wie bei den Autos auch; Gemmelkram eben, der nur zum Angeben taugt, aber keinerlei praktischen Nutzen nach sich zieht...
Gruß
Harald

Jawoll, genau, jaja, das kann sein, das kann sein...
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 14. Februar 2020 10:25

der Gärtner hat geschrieben:Wenn ich mit dem zufrieden bin, was meine Motorräder mir bieten, isses doch gut. Sonst hätte ich sie ja nicht. Im Übrigen habe ich bei so mancher technischen Neuerung auf dem Motorradsektor eher den Eindruck, daß sie nur um der Hebung der Verkaufszahlen willen eingeführt wurde. Wie bei den Autos auch; Gemmelkram eben, der nur zum Angeben taugt, aber keinerlei praktischen Nutzen nach sich zieht...


Und doch ist das kein Grund, alles neue oder andersartige naserümpfend abzuwerten oder durch den Kakao zu ziehen. Die wenigsten 2V Fahrer haben ihren alten Motor nicht durch einen 1000er ersetzt oder mit Siebenrock aufgewertet. Wenn man englische Twins mag, warum denn dann eine W650? Wo bleibt denn da die Konsequenz? Sicher, das Design, mit dem man sich umgibt, ist Ausdruck der Geisteshaltung, das weiß ich schon von berufswegen.
Versteh mich nicht falsch, ich bin absolut kein Freund dieser Gigantomanie, die kleinen Dinge kommen immer zu kurz. Aber ich halte zum Beispiel die Triebsatzschwinge mit Wandlergetriebe für eine der wichtigsten Weiterentwicklungen im mobilen Zweiradbereich. Kommt nur in Rollern vor, ist nicht so stylisch wie Vespa, aber unkompliziert, leise und sparsam. Und die Entwicklungen im E-Bereich? Genau da, bei den City Rollern funzt sie am besten. Und wenn die Gespannfahrer mal ihre Fahrgewohnheiten überprüfen oder mal nachzählen, wie viele Gespanne sie haben kommt man schnell zu der Frage, ob nicht gerade bei diesem Fahrzeug sich die Entwicklung eines E-Antriebes lohnte.

Ja, ja, die Entwicklung als Verkaufsförderung: Man nennt das Eyecatcher und Brot und Buttermodelle. Ende der 1920ger Jahre, Weltwirtschaftskrise, waren die Verkaufszahlen von Motorrädern beängstigend rückläufig, die Hersteller hatten sich auf den Bedarf eingestellt, aber das Geld war beim Käufer nicht da. Da wurden in England z.B. die Ariel Saure Four und die Matchless Silverhawk vorgestellt, beides getarnte Vierzylinder im Einzylindertrim, die dann tatsächlich in Serie gingen (1931). Und in D wurde die Konstruktion von OHV Motoren energisch vorangetrieben. Logisch hätte man vielleicht lieber billigere Modelle ohne Beleuchtung usw. vorstellen sollen. Aber man bleibt halt vor keinem Schaufenster stehen, wenn nichts aufregendes ausgestellt ist (Im Reisebüro hängen Bilder vom Nachbarort usw.). So ist das nun mal.

Bild
Matchless SilverHawk

Bild
Ariel Square Four

Die gleiche naserümpfende Miesmacherei gab es übrigens auch schon bei der Einführung der Satteltanks und der Hinterradfederung. Viele Motorradfahrer bezeichneten den (Anbau-) Seitenwagen abwertend als Mähmaschine, und Bauernjungs den Frontlader als "Treckermörder". Sowas gibt es immer.
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Nattes » 14. Februar 2020 11:23

Die gleiche naserümpfende Miesmacherei


Eine interessante Wahrnehmungsweise, die du da hast.

Nur weil andern die beiden seltsamen Dinge, die du da vorgestellt hast nicht gefallen?

Vielleicht liegt das Problem ja einfach bei dir. :-D

Die innovativen square Four Modellen die mit persönlich gut gefallen war übrigens nie ein nennenswerter Erfolg beschieden, weil sie mit diversen ungelösten Problemen insbesondere im thermischen Haushalt behaftet und deshalb extrem unzuverlässig waren. :-)

Es ist eben nicht alles besser, nur weil es neu und machbar ist.


Gruß Norbert
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon itzefritz2013 » 14. Februar 2020 12:06

:smt023 olaf!

was soll unsereiner denn noch schreiben?

von abvibrierten vergasern, schwergängigen kupplungszügen, seltsamen geräuschen
im antrieb, reisen durch afrika, asien, etc.pp.?

ich finde so beiträge über die zukunft des motorrades, über neuentwicklungen
und neue innovative gedanken in unserem hobby interessant.
jedenfalls würde ich mir beide (geschenkt) ins wohnzimmer stellen. :-)

ansonsten erfreue ich mich immer am anblick mein altes t3gespannes und nehme den ungehobelten
charme seines alters gerne auf mich. :grin:
so gesehen bin ich auch ein ewig gestriger. :roll:

gruß vom verregneten glanriver

:bart:
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 14. Februar 2020 12:35

Nattes hat geschrieben:
Die gleiche naserümpfende Miesmacherei


Eine interessante Wahrnehmungsweise, die du da hast.

Nur weil andern die beiden seltsamen Dinge, die du da vorgestellt hast nicht gefallen?



Lies noch mal...

Ich glaube, dass Motorradfahrer in Mitteleuropa stockkonservativ sind, was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Mir gefallen die beiden Motorräder auch nicht, aber ich schmettere die Entwicklungsarbeit nicht ab, vielleicht steckt irgendein Impuls drin. Und ganz recht, nicht nur die Square Four hat sich nicht durchgesetzt, sondern keine der Innovationen, die irgendwie anders waren. Nicht Neumanns "Neander" (Opel Moto Club), nicht der Wankel Motor, nicht die Achsschenkellenkung und auch Kat und Einspritzer haben es nur geschafft, weil der Gesetzgeber drauf bestand. Als die leistungsstarken Vierzylinder endlich ein Fahrwerk bekamen, das der Leistung gerecht wurde (aber unter Plastik versteckt werden musste), wurden die Fahrzeuge als Joghurtbecher beschimpft. Inzwischen, nach jetzt 30 Jahren, werden sie einigermaßen akzeptiert. Das Neander-Konzept brauchte 70 Jahre, bis es adaptiert wurde. Andererseits werden die Dinge, die es schon seit 70-90 Jahren gibt, immer noch gern und kritikfrei genommen. (Harley, BMW Boxer, Speed-Twin) Asiaten, Amerikaner und selbst Südeuropäer sind da wahrscheinlich aufgeschlossener.

Mich regt das nicht sonderlich auf, solange ich fahren und entwerfen kann, was ich mag, aber ich meine nur: angesichts der anstehenden technologischen, ökologischen und gesellschaftlichen Veränderungen (die auch nur mit Zwang durch zu setzen sind) werden es die Leute schwer haben, die sich der Innovation eher verschließen.

@Fritz: Man ist kein ewig gestriger, wenn man mit altem Zeug rumfährt, nur wenn man das neue abtut. (Früher war ja alles besser, und wenn schon neue Technik, dann wenigstens altes Design...?)
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Nattes » 14. Februar 2020 12:46

Mich regt das nicht sonderlich auf, solange ich fahren und entwerfen kann, was ich mag,


Ja, da geht es anderen wohl genau so.

aber ich meine nur: angesichts der anstehenden technologischen, ökologischen und gesellschaftlichen Veränderungen (die auch nur mit Zwang durch zu setzen sind) werden es die Leute schwer haben, die sich der Innovation eher verschließen.


Und das folgerst du aus der Ablehnung der von dir gezeigten Fahrzeuge?

Ich habe kein Problem mit technischen Innovationen und bin z.B. alternativen Mobilitätstechnologien sehr aufgeschlossen und werde, sobald die für mich bezahlbar sind gerne dem Verbrenner den Rücken kehren.
Die Kisten die du da gezeigt hast sind aber für mich in keiner Weise ansprechend gestaltet und da gebe ich gerne zu, das ich einen konservativen Geschmack habe.
Etwas schön zu finden, nur weil es neu ist, macht für mich keinen Sinn.
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Zimmi » 14. Februar 2020 12:46

Ich tue nicht das Neue grundlos ab. Für den Weg zur Arbeit wäre E-Mobilität sicher OK, aber ist sie wirklich umweltfreundlicher? Und ist das E-Mobil den immens hohen Anschaffungspreis wert? Die Fragen stellen sich mir dann erst mal. Und bisher kann ich nicht erkennen, dass ich oder die Umwelt davon profitieren würden, täte ich mich elektrifizieren.
Die V8-Karre ist eine nette Machbarkeitsstudie, aber nicht mein Beuteschema.
Wollte hier aber auch keine Romane absondern, darum o.g. Statement. ;)
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 14. Februar 2020 12:55

Ich habe hier noch ein schönes Beispiel für "Motorcycle-Rider's-Innovation-Cup" aus den frühen 1970ern:

Bild
BMW-Boxer (4-Gang, kurzer Radstand) an Münch Bremse mit Borrani Felge, Hoske Tüten und Hoske Tank. :)
Die Herkunft des vorderen Kotflügels und der Sitzbank habe ich gerade nicht im Kopf.
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Slowly » 14. Februar 2020 15:41

Crazy Cow hat geschrieben:
FietePF hat geschrieben:Hallo Olaf, ... es scheint, dir ist es ein bissle langweilig bzw. du bist nicht ganz ausgelastet 8) ...

Aber nicht nur heute...

Jammerschade, daß du nicht in meiner Nachbarschaft wohnst.
Sonst hättest du dich mit meinem störrischen Citroen-AX-Electrique vergnügen können :!:

:smt039
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 14. Februar 2020 17:34

Slowly hat geschrieben:
Crazy Cow hat geschrieben:
FietePF hat geschrieben:Hallo Olaf, ... es scheint, dir ist es ein bissle langweilig bzw. du bist nicht ganz ausgelastet 8) ...

Aber nicht nur heute...

Jammerschade, daß du nicht in meiner Nachbarschaft wohnst.
Sonst hättest du dich mit meinem störrischen Citroen-AX-Electrique vergnügen können :!:

:smt039


Ich habe vorhin gerade gedacht: Vielleicht krieg ich ja mal wieder ne Werkstatt, oder ich besuche Slowly mal. So ein Motor wie in deinem AX wäre mir gerade recht für meine Gedankenspiele.
Find' sich was. ;)
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Feldi » 14. Februar 2020 18:26

Hallo
Also ich bin ja ein stockkonservativer Motorradfahrer, zu den Hackeleien möchte ich mich nicht äussern, aber zu dem Zeus-Elektro-Motorrad.

Das hat doch was! Da wird nichts versteckt unter der Verkleidung.
Bei manche E- Modellen sieht es eher aus wie wenn der Hersteller den Antrieb möglichst unsichtbar montieren will.
Wenn schon, denn schon!

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Quelle: https://www.motorradonline.de/ratgeber/ ... torrad-v8/
Das ist doch erstklassiger Stil! Klare Linien und ein Schritt in die Neuzeit. Deshalb schaut über den Tellerrand, auch wenn der eigene Geschmack, wie auch bei mir, ein ganz anderer ist. Ich bleibe weiter bei meinem Alteisen und hoffe noch lange damit unterwegs zu sein.
Heute auf der IMOT habe ich auch ein Gefährt gesehen,

Bild

ein modernes Design (der Name ist auch lustig!), auch nicht meins ist, aber lasst doch auch andere Gefährte bauen, ohne gleich zu sehr Entsetzt zu sein. Interessant ist so etwas immer , find ich.

Ähhhhm, um noch was zum eigentlichen Thema zu schreben. Ich kauf kein neues Motorrad, bin mit meinen zufrieden.
Servus, der Feldi
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Slowly » 14. Februar 2020 19:03

Crazy Cow hat geschrieben: ... , oder ich besuche Slowly mal.
So ein Motor wie in deinem AX wäre mir gerade recht für meine Gedankenspiele.
Find' sich was. ;) ...

Herzlich willkommen,
aber dann den Motor zur Erinnerung als Souvenir mitnehmen - - - ist nicht drin :!:

Gruß,
Hartmut,
der ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat, das E-Gefährt nochmal ins Rollen zu bringen, also nicht nur bergab :!:
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Stephan » 14. Februar 2020 19:06

So isset. Ich gehöre nicht zum anvisierten Kundenkreis der neuen Generation Motorrädern. Genausowenig wie ich Babywindeln kaufen werde. Deswegen mach ich weder das eine noch das andere schlecht.

Wenn andere Menschen das kaufen? Gut. Dann geht es meinem Motorradhersteller gut. Und ich kann noch lange meine Ersatzteile bei ihm kaufen.

Ich bin mit der R1150ADV ausgestiegen. Die hatte eben alles was ich brauche. Fertig. Die in noch unkomplizierter und leichter, dann denk' ich nochmal nach.

So lange guck ich mich in deren Verkaufsräumen um. Nicke weise mein Haupt. . .


Stephan
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 14. Februar 2020 19:15

Slowly hat geschrieben:
Crazy Cow hat geschrieben: ... , oder ich besuche Slowly mal.
So ein Motor wie in deinem AX wäre mir gerade recht für meine Gedankenspiele.
Find' sich was. ;) ...

Herzlich willkommen,
aber dann den Motor zur Erinnerung als Souvenir mitnehmen - - - ist nicht drin :!:



Daran würde ich im Traum nicht denken!
Und wozu auch mitnehmen? Ich habe doch keine Werkstatt, um ihn zu verwursten.
Aber vermessen könnte man ihn und draus lernen, wie eine einfache Schaltung aussieht und wie groß der nötige Batteriepack ist.
Nein, Hartmut, die Bremse tät ich dir schon richten, so dass wir eine gemeinsame Probefahrt ins limburgische unternehmen könnten, mit Picknickkörbchen, selbstgebackenem Brot, allerhandlei Wurstwaren und diversen Eiersalaten... ;)
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 14. Februar 2020 19:37

Feldi hat geschrieben:Hallo

Ähhhhm, um noch was zum eigentlichen Thema zu schreben. Ich kauf kein neues Motorrad, bin mit meinen zufrieden.
Servus, der Feldi


Der Titel dieses Threads ist übrigens entstanden, weil ich aus langeweile mal geschaut habe, ob ich nicht mal wieder ein Motorrad kaufen sollte. Zur Auswahl standen gebrauchte DKW RT 250 H und Ducati 750 Monster. Beide gleiche Preisklasse, 2,5k.
Die beiden hiesigen fand ich erst später und sie sind miteinader verlinkt. Aber es ist immer wieder schön zu lesen, was dabei herauskommt.
:D

Mein Respekt gilt aber immer noch den Entwicklern. Es fing an mit der Münch 2000, dann die Horex VR6, die Neander 1400. Die "Entwickler"*, eigentlich die jeweiligen Vorantreiber der Entwicklung bedienten sich immer großer Namen, aber Verkauf hatten sie vlt. nie im Sinn. Die Eisenberg ist stilistisch der BossHoss um Welten überlegen, hat einen motorradmäßig konzipierten Motor und heißt immerhin "Eisenberg", nicht "Düsenberg". Oft wird sowas auch PR-mäßig vorgestellt, ehe es fertig ist. Aber die Zeit der klassischen Verbrenner ist eben vorbei.

* "ich bin kein Musiker, ich spiele das Orchester" (Steve Jobs)
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Pütz » 14. Februar 2020 20:11

Ich glaube langfristig werden wir uns mit Elektromobilität im Alltag anfreunden müssen /dürfen /können
der Verbrenner wird dann wohl nur noch Hobby sein,als solcher aber noch lange erhalten bleiben.
Es wird elektrisch dann auch für jeden Geschmack etwas geben. Zur Zeit sind das doch alles nur Studien um machbarkeiten und Märkte auszuloten.
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Slowly » 14. Februar 2020 23:02

Crazy Cow hat geschrieben: ... Daran würde ich im Traum nicht denken!
..., so dass wir eine gemeinsame Probefahrt ins limburgische unternehmen könnten, mit Picknickkörbchen, ...

OK, prima, aber bitte in mein Limburg an der Maas und nicht Limburg an der Lahn.
Also muss noch schöner holl. Käse ins Körbchen.

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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 15. Februar 2020 00:09

Natürlich die Region Limburg, sie ist so viel ich weiß eigentlich grenzübergreifend. Du bist doch so ein Dreiländerhartmut. Angeblich wird da sogar Wein gebaut.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Slowly » 15. Februar 2020 09:29

Crazy Cow hat geschrieben: ... Limburg, ... grenzübergreifend. Wein angebaut.

Nö, nix Limburg auf D-Seite.
Wir nennen auch keinen einzigen qm auf D-Seite "limburgisch".

https://de.wikipedia.org/wiki/Provinz_L ... iederlande)
https://de.wikipedia.org/wiki/Weinbau_i ... ederlanden

Bevor der "Wiener Kongreß" tanzen ging, haben wir 1815 den "Selfkant" erhalten.
Davor musste die deutsche, damals preussische Grenze einen Mindestabstand von 1 Kanonenschuss-Weite zur Maas einhalten,
was man heute noch - ausser im Selfkantbereich - erkennen kann.
Rate mal selber, warum wohl nicht :?: :!: :?: :!:

So, - - - und jetzt muß ich noch unseren Forums-NL-Mitgliedern deinen Themen-Titel "was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?" übersetzen.
Sie sind nämlich sehr eifrige Forums-Nutzer und kennen dein Muttersprachen-Herkunftsland nicht.
Hessisch, Schwäbisch, Badisch, Österreichisch, Bayerisch, Grenzslangisch :?:

Gruß,
Hartmut,
der bekanntlich noch den ca. 4 m hohen Schmuggel-Straßen-Stacheldraht-Grenzzaun im Ort Herzogenrath(D) - Kerkrade(NL) in den 50-ger Jahren auf einer Lambretta erlebt hat.

:grin:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von Slowly am 15. Februar 2020 14:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 15. Februar 2020 12:51

Slowly hat geschrieben:So, - - - und jetzt muß ich noch unseren Forums-NL-Mitgliedern deinen Themen-Titel "was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?" übersetzen.
Sie sind nämlich sehr eifrige Forums-Nutzer und kennen dein Muttersprachen-Herkunftsland nicht.
Hessisch, Schwäbisch, Badisch, Österreichisch, Bayerisch, Grenzslangisch :?:

:grin:


Mein Herkunftsland ist Mitteleuropa, und meine Schriftsprache "Googledeutsch", wie du feststellen konntest. Sie basiert auf dem vereinfachten althochteutsch, mit dem schon Dietrich von Bern sich mit den Nibelungen verständigen konnte und diese mit Hagen von Tronje. Auch später, vor jetzt 400 Jahren, die Wittelsbacher mit dem deutschen Prag. Besser gesagt, da klappte die Verständigung schon nicht mehr optimal, auch die mit den norddeutschen Ständen nicht. Scheint sich wieder gebessert zu haben.

Geografie:
Hab gerade gesehen, wenn man erst mal in der Provinz Limburg ist, kann man ja bis America fahren.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Slowly » 15. Februar 2020 13:18

Crazy Cow hat geschrieben: ... mit dem deutschen Prag. ...

Prima, jetzt paßt es, denn deine Titel-Sprache "kam mir böhmisch vor"*) ,
denn Prag war die Hauptstadt von Böhmen und rundherum "Böhmische Dörfer" - nix deutsch:

*)
https://www.google.com/search?q=Wann+Sp ... e&ie=UTF-8
https://www.geo.de/geolino/redewendunge ... he-doerfer

Gruß,
Hartmut,
der die historischen Vergangenheiten hier im Dreiländer-Eck - im westlichsten Zipfel Deutschlands - recht interessant findet.
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon der Gärtner » 15. Februar 2020 14:05

Pütz hat geschrieben:Ich glaube langfristig werden wir uns mit Elektromobilität im Alltag anfreunden müssen /dürfen /können
der Verbrenner wird dann wohl nur noch Hobby sein,als solcher aber noch lange erhalten bleiben.
Es wird elektrisch dann auch für jeden Geschmack etwas geben. Zur Zeit sind das doch alles nur Studien um machbarkeiten und Märkte auszuloten.

Och, damit könnte ich leben.
Wie weit sind die eigentlich mit dem elektrischen Ural-Gespann?
Gruß
Harald

Jawoll, genau, jaja, das kann sein, das kann sein...
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 15. Februar 2020 14:34

Slowly hat geschrieben:denn Prag war die Hauptstadt von Böhmen und rundherum "Böhmische Dörfer" - nix deutsch:



Gut, ich war nicht dabei, aber wenn das so eindeutig war, hätte es keinen 30-jährigen Krieg gegeben.

In der Verständigung sollte ich mich vlt. korrigieren, die zwischen den Habsburgern und Böhmischen Ständen klappte nicht mehr so toll.

Wikipedia hat geschrieben:1526 trat die Habsburger Dynastie die Thronfolge an und hielt den Thron fast lückenlos bis ins Jahr 1918 inne. 1541 zerstörte ein Feuer die Gebäude auf dem Hradschin und der Kleinseite fast vollständig. 1546/47 beteiligten sich auch die Prager Städte am böhmischen Ständeaufstand gegen König Ferdinand I. Nach dessen Niederschlagung konnte der König im Juli 1547 mit seinen Truppen in die Moldaumetropole einziehen. Die Prager Städte verfielen dem königlichen Strafgericht und hatten zusammen mit den anderen utraquistischen Städten am meisten zu büßen. Sie verloren viele Rechte und Freiheiten und mussten hohe Strafgelder entrichten.


War es nicht so, dass der (deutsche) Kaiser des hlg. römischen Reiches zugleich König von Böhmen war, der Protest der "Protestanten" sich gegen diesen Umstand richtete und die Unabhängigkeit der Stände einforderte?
wikipedia hat geschrieben: Dieser richtete sich gegen die Rekatholisierungsversuche des böhmischen Königs aus dem Haus Habsburg, der zugleich römisch-deutscher Kaiser war.

Die Wittesbacher spielten dabei wohl eine andere Rolle:
(Der Wittelsbacher) "Friedrich V. von der Pfalz (reg. 1610-1620) ließ sich von den aufständischen Böhmen zum König krönen und verlor gegen die Habsburger und Bayern Land und Kurhut".
https://www.welt.de/geschichte/gallery1 ... acher.html

Lieber Hartmut, ich habe in den 1980ern, als ich zunächst in die Wetterau, dann nach Hanau zog, mir das ganze Drama mit dem Verlauf des Dreißgjährigen dort einverveleibt, angefangen mit Grimmelshausens abenteuerlichem Simplizissimus und bin gern auch später noch zum Wartbaum gefahren, einer Linde in Windecken, die das alles miterlebt hat. Ein nicht mehr nachzuvollziehender Konflikt, schlimmer als der in Nordirland. Insbesondere die tragische Eigendynamik, Söldner gegen Bauern, weil das Heer weder vom Kaiser noch vom Pabst ausgehalten wurde, ein Leid das jeder Krieg mit sich bringt.

Daran siehst du, wie schändlich die Moral sinkt, wenn es nichts zu fressen gibt. Deshalb: bei Ausflügen immer genügend (selbstgebackenes) Brot, frische Eier (eigene Ernte) Limburger Käse und Geflügelwurst (frische Schlachtung versteht sich) einpacken. ;)
Gute Fahrt, Gruß
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Piper Mc Sigi » 15. Februar 2020 15:25

Bei der Verpflegung hab ich jetzt einen Schritt nach vorne gemacht. Hab mir einen Kanistergrill gebaut für die Solo Drifter und bei det Gespann Drifter gehts sowieso
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 15. Februar 2020 15:45

Piper Mc Sigi hat geschrieben:Bei der Verpflegung hab ich jetzt einen Schritt nach vorne gemacht. Hab mir einen Kanistergrill gebaut für die Solo Drifter und bei det Gespann Drifter gehts sowieso


Wie getz, Kannistergrill is klaa, nä? Im Topfkäs vergraben? Oder übern Front-Pfänder?
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon capcuadrate » 15. Februar 2020 17:59

eigentlich sind doch unsere Gespanne prädestiniert für E Antrieb. Platz ist im Beiwagen für mehr Batterie, Nabenmotoren mit einer intelligenten Steuerung in allen 3 Rädern, Drehmoment von unten raus, wenn die Prüfvereine uns denn lassen würden.

Ach ja, das wird wohl zu teuer.

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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Nattes » 15. Februar 2020 18:09

Ein Russenumbau mit E- Antrieb ist schon zugelassen.
Wenn Gott gewollt hätte das Motorräder sauber sind,hätte er Spüli in den Regen getan.
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Stephan » 15. Februar 2020 18:28

@Martin, wie weit willste denn damit kommen? Davon ab, so ökologisch sauber sind Akkus und deren Herstellung auch wieder nicht. . .


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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon der Gärtner » 15. Februar 2020 18:45

...womit wir wieder beim Thema Pro und contra E-Mobilität wären.
Kinners, tut mir die Liebe und laßt es auf sich beruhen. Dazu ist hier (und woanders) schon alles gesagt worden...
Gruß
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 15. Februar 2020 19:27

der Gärtner hat geschrieben:...womit wir wieder beim Thema Pro und contra E-Mobilität wären.
Kinners, tut mir die Liebe und laßt es auf sich beruhen. Dazu ist hier (und woanders) schon alles gesagt worden...


Das kann man so auch nicht sagen. Die Ablehnung ist noch viel zu groß, aber auch nicht größer als seinerzeit gegen den Kat.
Zum Thema Akku ist noch lange nicht alles gesagt worden, das meiste ist noch gar nicht bekannt. Da steckt ein großes Entwicklungspotenzial drin.

Aber zum Russen-Lektro: Ach du großer Gott, die Umstellung des Antriebs bietet die einmalige Chance, alles durch zu konstruieren, den ganzen alten zusammengeklaubten KrimsKrams über den Haufen zu werfen, und was passiert?
VW, der größte Anbieter für E-Fahrzeuge in Skandinavien, nimmt eine Karosserie samt Bodenwanne von einem Verbrenner und stopft, wo Platz ist, Batterien vom Spotmarkt rein. Und bei der Ural ist es nicht anders, nur kleiner. Kein neu konstruierter Beiwagen mit westl. (southern) Comfort, die USA sind aktuell der größte Markt für Ural Motorräder, kein Nabenmotor mit gespanntauglichen Lagern, kein lastschaltbarer E-Getriebemotor, kein neues straßentaugliches Fahrwerk. Und ehrlich gesagt, für USA und Europa hätte ich mich um die Lizenz für eine Tesla-kompatible Ladebuchse bemüht.

Schlechte Beispiele führen imho dazu, dass der gemeine Gespannheinz die Technik weiterhin ablehnt. Vor 40 Jahren hat der Staat Californien für die Stadtbereiche LA und SF einmal die Forderung nach Null Emission in den 199ern für Fahrzeuge angekündigt. Ist möglicherweise an A. Schwarzenegger gescheitert. Aber diese Forderungen sind nicht aus der Luft gegriffen und stehen auch hier vor der Tür. Es ist ja nicht so, dass es nicht funzen würde. Das größte Problem sind z.Zt. die Ladestationen. Auch das ganze Gelalle der Energieversorger mit Bereitstellungskapazitäten würde mit ordentlichen Nachtstromtarifen relativiert. Wenn man will geht alles, technisch jedenfalls.
http://omnipolis.com/meine-erste-woche- ... d-zurueck/
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon wudi » 15. Februar 2020 21:37

Eine interessante Frage

auch wenn die 2 Teile auch nix für mich wären

nachdem mir Anno 2002 die Magna zu langsam war wurde Sie durch ne 12 er Bandit ersetzt

seit 2010 hab ich immer wieder nach einer geschaut leider selten
2019 hab ich endlich wieder ne gute gefunden kam sah und gekauft

viele fanden - finden diesen Chopper Zwitter mit 86 Pferden
nicht schön , mir hat Sie immer gefallen auch wegen der Leistung
und dem für n Chopper super Fahrwerk

Bandit verkaufen lohnt nicht kriegst eh nix für

Motorräder brauchen eh nich soviel Platz
:-)

sich also mal was neues (auch wenn es alt ist)
holen sicher kein Fehler :-)
Bandit 1200 und SR 500 Gespann
die mit der "Harve" :-)
Honda VF750 Magna
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Nattes » 15. Februar 2020 22:36

Das zugelassene Elektro Russengespann ist natürlich nicht von Ural, sondern von einem Privatmann der es gemacht hat, weil er es kann. :-D
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Slowly » 15. Februar 2020 23:06

Crazy Cow hat geschrieben: ... Kanistergrill is klaa, nä? ...

https://www.grillsportverein.de/forum/t ... ll.222138/

:-D
Klimawandel und Virus brachten das Ende der Illusionen !
CORONA-Warn-App: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/N ... n_App.html
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Viele Beiwagen-Fabrikate und Modelle: http://passionsidecar.free.fr/panoramas ... maside.htm
Motorrad-Fachbuch: "Das moderne Motorrad 1915" http://oldslowly.magix.net/
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon UKO » 16. Februar 2020 18:25

Eigentlich wollte ich nur ein anderes Moped. Meine CB 1300 war mir langsam zu schwer. Nur waren mir die Teile alle zu hässlich. Hätte es damals schon die Speed Twin von Triumph gegeben - ich hätte wohl kein Gespann gekauft.
Dann habe ich gedacht scheiß auf hässlich - kaufste Dir mal nen Moped mit allem technischen Zipp und Zapp - KTM Super Duke. Leider oder gottseidank, waren die Verkäufer schwer damit beschäftigt Urlaubsgeschichten auszutauschen als sich um den einzigen Kunden im Laden - mich - zu kümmern. Also bin ich wieder gegangen...
Durch einen Kumpel bin ich dann wieder zum Gespann gekommen. War die Beste Entscheidung ever.

Übrigens - die Jungschnullis brauchen unbedingt Traktionskontrolle in ihren 200 PS Kisten. Ohne fallen sie alle 10m auf die Fresse. :-D

Motorradfahren ist die Kunst sich durch Unvermögen oder gnadenlose Selbstüberschätzung aufs zu voll genommene Maul zu legen! :-D
(Zitat Jo Soppa)
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 16. Februar 2020 20:43

UKO hat geschrieben:Eigentlich wollte ich nur ein anderes Moped. Meine CB 1300 war mir langsam zu schwer. Nur waren mir die Teile alle zu hässlich.


Ja, der Geschmack hat sich gewandelt. Schiere Gewalt musste irgendwie dargestellt werden, und dann sind die mit weniger Leistung auch auf diesen Zug gesprungen.
Hier ist die Doppel - R1 aus Australien:

Bild
https://pgmv8.com.au/media/
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Klaus » 16. Februar 2020 20:46

Crazy Cow hat geschrieben:Ich habe hier noch ein schönes Beispiel für "Motorcycle-Rider's-Innovation-Cup" aus den frühen 1970ern:

Bild
BMW-Boxer (4-Gang, kurzer Radstand) an Münch Bremse mit Borrani Felge, Hoske Tüten und Hoske Tank. :)
Die Herkunft des vorderen Kotflügels und der Sitzbank habe ich gerade nicht im Kopf.

--------------------------------
Hallo Olaf, die Sitzbank könnte von Kamphausen Bochum/ Wattenscheid sein.
Gruss Klaus
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Re: was kaufmer denn heuer füa'n Motorradl?

Beitragvon Crazy Cow » 17. Februar 2020 19:19

Klaus hat geschrieben:Hallo Olaf, die Sitzbank könnte von Kamphausen Bochum/ Wattenscheid sein.
Gruss Klaus


Hallo Klaus,
an die 4ma habe ich leider keine Erinnerung. :?
Gute Fahrt, Gruß
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