Die Kneipe an der Ecke: Für Freud und Leid, Off-Topics, Rechnerfragen etc.
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3. Januar 2026 11:48
Der Irrsinn nimmt kein Ende!
Reifenfreigabe, Katastrophe
Jährlich HU , haarscharf vorbei
Und jetzt kommt es knüppeldick:
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3. Januar 2026 12:13
aus welcher Zeitung war diese Info???
3. Januar 2026 12:31
Aus der aktuellen Oldtimer Praxis entnommen
3. Januar 2026 13:04
Liest sich erst mal schlimm, aber: Wer ein altes Auto als GEBRAUCHSFAHRZEUG sich kauft, der achtet sowieso drauf, das es TÜV hat. Ich bin so ein typischer "Altwagenkäufer" und meine "Suchmaske" im Autoscout 24 PKW, mindestens 1 Jahr TÜV, AhK, unter 1500€. Das ist Alles und doch habe ich mit diesen drei Prämissen die letzten 20 Jahre immer ganz gute Pkws, die teilweise sogar NOCHMAL, ohne nennenswerte Investitionen, durch den TÜV gebracht habe, gekauft.
Ein Auto im "bis 1500€-Rahmen" ohne TÜV kaufen, das kann heftige Kosten nach sich ziehen, zumal schon eine HU heut zu Tage empfindlich teuer und die Werkstattstunden auch....(aber auch ich bin schon einem "Rosstäuscher" auf den Leim gegangen, der vermutlich einen "Schreibtisch-TÜV" auf dem Auto, das er verkauft hat, drauf gemacht hatte. Das Auto war seine 1200€ nicht Wert)
Wenn es ohne NEUEN TÜV nicht mehr möglich sein sollte, ein Auto um zu melden, werde ich meine Suchmaske eben dahin gehend ändern.
3. Januar 2026 14:01
Ich versteh da was nicht, ein Fahrzeug ohne Tüv konnte man noch nie ummelden, und dass man eines ohne Tüv nicht abmelden kann, halte ich für einen Druckfehler. Dass man im Zweifel einen Nachweis braucht für den Verbleib oder die Entsorgung ist auch nicht gaanz soo neu...
"Sorry, Herr Wachtmeister, ich muss leider noch 20 Jahre ohne Tüv weiterfahren, weil ich nicht abmelden kann..."
und wenn es tatsächlich so ist, dass nur Fahrzeuge mit 2 Jahren Tüv verkauft UND umgemeldet werden dürfen, ...mir käme das sehr entgegen...
ist doch super, " mach mal neu Tüv drauf, dann kauf ichs...
.ich kauf nämlich auch nur bis 2 mille...
3. Januar 2026 17:11
Ich verstehe es so dass ich mein seit Jahren stillgelegten xy nicht mehr online verkaufen kann ohne den Aufwand einer HU oder Gutachten.
Also in den Scheunenfund, mein Stehzeug, das geerbte Stehzeug Zeit und Geld investieren anstatt einfach so zu verkaufen.
Geht's halt in Teilen weg. Oder ich packe z.b. die XT auf den Anhänger, fahre zum Gutachter, der gibt mir gegen Geld nen Zettel. Der VKP steigt um Aufwand und Zettelkosten.
Gutachter lehnt Zettel ab weil Zustand nicht oldtimergerecht - ich gucke sparsam. Verkaufe XT über Annonce bei Rewe an der Pinnwand - bescheuert.
Karsten
3. Januar 2026 17:17
Karsten,kennst du jemanden, der Fahrzeuge, die Jahrelang abgemeldet waren und die ohne TÜV sind, kauft?
Bei mir sind das höchstens Bekannte, die ich lange kenne, oder die mich lange kennen.
Ein Fahrzeug ohne TÜV ist doch heute schon nahezu unverkäuflich.
Außerdem wird dir niemand verbieten können, das Fahrzeug als Teileträger anzubieten. Was der Käufer dann damit macht, ist dann wieder eine ganz andere Sache.
3. Januar 2026 17:33
Solange du das nicht online verkaufst gibt es doch keine Probleme. Ist doch nur eine Frage der Absprache und Dokumentation. Hast du dann halt über einen Aushang verkauft und jemand hat den Käufer informiert oder so ähnlich.
Gruß
Dieter
3. Januar 2026 18:00
Ich habe u.a. einen PKW der seit 40 Jahren steht. Nicht fahrbereit, nicht H fähig.
Im Kreis meiner Bekannten werde ich den nicht verkaufen können.
Was tun? Als Schrott anbieten? Darf ich bestimmt nicht weil es dann illegale Abfallbeseitigung ist.
Und von diesen Schätzchen gibt's in D bestimmt viele.
Es wird einem nicht einfacher gemacht
4. Januar 2026 15:06
Nattes hat geschrieben:kennst du jemanden, der Fahrzeuge, die Jahrelang abgemeldet waren und die ohne TÜV sind, kauft?
Ja, jeder, der einen Oldtimer oder ein altes Moped/Gespann sucht, um ihn/es zu restaurieren oder instand zu setzen und danach wieder auf die Strasse bringen will.
Ist ja keine Seltenheit in unseren Kreisen.

...Und das wird auch weiterhin funktionieren.
5. Januar 2026 12:23
Das betrifft vor Allem die klassischen Fälle von "keine HU bekommen, Reparatur lohnt nicht, verkaufe an Bastler oder nach Osteuropa". Das kommt schon regelmäßig vor.
5. Januar 2026 20:32
Im Kreis meiner Bekannten werde ich den nicht verkaufen können.
In dem letzten Satz im Artikel steht, daß private Verkäufer davon ausgenommen sind solange sie nicht online inserieren.
Also könnt Ihr weiterhin Eure Schrotthaufen unter der Hand verscherbeln.
5. Januar 2026 20:41
Dazu hatte ich auch schon etwas geschrieben.
Gruß
Dieter
7. Januar 2026 08:07
Maggi hat geschrieben:Im Kreis meiner Bekannten werde ich den nicht verkaufen können.
In dem letzten Satz im Artikel steht, daß private Verkäufer davon ausgenommen sind solange sie nicht online inserieren.
Also könnt Ihr weiterhin Eure Schrotthaufen unter der Hand verscherbeln.

Moin,
Das steht da zwar,aber wer schaltet denn ernsthaft eine Anzeige in der Tageszeitung?
Wir privaten Verkäufer nutzen doch alle Online Plattformen wie mobile,Kleinanzeigen,ebay oder ähnliches.
Es stellt sich natürlich auch die Frage nach dem Sinn...Anzeige im Tageblatt ist erlaubt,Inserat bei Kleinanzeigen aber nicht...????
7. Januar 2026 08:51
Einfach mal darüber nachdenken. Das du online inserierst heißt ja nicht das du über online verkaufst wenn du dir mit dem Käufer einig bist und das im Kaufvertrag so fest hälst.
Gruß
Dieter
7. Januar 2026 12:39
Sorry Dieter, ich fürchte das funktioniert leider nicht, inserieren heißt inserieren.
Die Online Plattformen sollen dafür sorgen, dass ein Inserat ohne Nachweise über die Verkehrstüchtigkeit nicht mehr möglich ist.
Der Gesetzestext würde Klarheit bringen, ich bin aber auch zu faul den rauszusuchen.
Grüße
Tim
Zuletzt geändert von
TV Glotzer am 7. Januar 2026 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
7. Januar 2026 13:13
TV Glotzer hat geschrieben:Der Gesetzestext würde Klarheit bringen, ich bin aber auch zu faul den rauszusuchen.
Den wirst Du auch nicht finden, weil es den noch gar nicht gibt.
EU-Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen -
Neue Richtlinie für Altfahrzeuge geplant...irgend eine Sau wird halt immer durch's Dorf getrieben. Und je mehr Gerüchte schon im Vorfeld verbreitet werden, umso mehr Unsicherheit und Verwirrung wird damit gestiftet.
7. Januar 2026 16:41
Wo ist denn das Problem? Wenn es sich nicht um ein Schrottfahrzeug handelt, muss doch eh einer die HU machen, der Verkäufer oder der Käufer. Ist doch besser, der Käufer macht es und erkennt frühzeitig, ob unwirtschaftlilche Reparaturen notwendig wären.
Im übrigen, in Österreich müssen Motorräder und Anhänger ab dem ersten Jahr jährlich zur Pickerlprüfung und PKW ab dem 6. Jahr. Wie in vielen anderen Fällen (Stichwort Heizungsgesetzt) wird in Deutschland mal wieder über Themen gejammert, die in anderen EU-Ländern keine aufregen.
7. Januar 2026 21:32
Ich halte das Ganze für eine "Ente".
Grüße aus dem südl. Rheinland
Gestern 13:18
Schön wär`s aber sooo optimistisch bin ich auch wieder nicht.
Fakt ist, dass man innerhalb der EU schon seit Jahren versucht, ältere Fahrzeuge von der Strasse zu bekommen.
So gilt z.B. schon seit Juli 2016 in Paris und anderen französischen Städten ein Fahrverbot für Autos vor 1997 und Motorräder vor 2000.
Die Bestimmungen wurden danach sukzessive verstärkt.
Sogar für "echte" Oldtimer mit H-Kennzeichen braucht man dort einen Tagespass, den man über den ADAC kaufen kann.
Die Umweltzonen werden dort durch automatisierte Kontrolle mittels Kennzeichenerfassung überwacht.
Auch in deutschen Städten gibt es schon Fahrverbote für ältere Diesel mit Euro 4 und schlechter.
Die geplante Verordnung passt also sehr gut ins Konzept und wird kommen. Die Frage ist nur wann und wie sie im Detail aussehen wird.
Ziel wird sein, dass ältere Fahrzeuge, die sich wirtschaftlich nicht mehr instandsetzen lassen, um durch den TÜV zu kommen, nicht weiter zu verkaufen,
sondern verschrottet werden.
Gestern 13:32
Da haben wir es in Deutschland ja noch richtig gut.
Gruß
Dieter
Gestern 13:42
f104wart hat geschrieben:Schön wär`s aber sooo optimistisch bin ich auch wieder nicht.
So gilt z.B. schon seit Juli 2016 in Paris und anderen französischen Städten ein Fahrverbot für Autos vor 1997 und Motorräder vor 2000.
Die Bestimmungen wurden danach sukzessive verstärkt.
Sogar für "echte" Oldtimer mit H-Kennzeichen braucht man dort einen Tagespass, den man über den ADAC kaufen kann.
Die Umweltzonen werden dort durch automatisierte Kontrolle mittels Kennzeichenerfassung überwacht.
In Belgien musste ich 2023 schon für Gent eine "Einfahrtsgenehmigung" per Fahrzeugdaten beantragen. Ein älteres Auto wäre gegen Bares auch rein gekommen. Ebenfalls über Kennzeichenscanner überwacht. Und das gilt auch in anderen Städten.
Bin tatsächlich am überlegen meine alte Suzuki, welche so durchgerostet ist, dass sie den nächsten TÜV nicht schafft, durch ein relativ neues Gespann, aus Kostengründen wahrscheinlich Chinaware, zu ersetzen. Nur, damit ich auch in ein paar Jahren noch überall damit hinfahren kann.
Gestern 16:53
Hallo liebe Dreiradler,
Euch allen noch ein frohes, zufriedenes und gesundes neues Jahr - mit ganzen vielen tollen Fahrten auf Euren Gespannen.
Zum Thema: der derzeit gültige Sachstand ist hier nachzulesen:
https://www.kfz-sh.de/sales/gebrauchtwa ... myAwa0XpXwEU-Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen
Neue Richtlinie für Altfahrzeuge geplant
Noch bleibt also alles wie es war.
Liebe Grüße von der eingeschneiten Ponderosa am Deich
Willy
Gestern 20:53
Hallo Willy,
die Seite mit dem aktuellen Sachstand habe ich schon weiter oben verlinkt.
Aber vielleicht geht es anderen auch so wie Dir und haben das übersehen. Doppelt gemoppelt hält besser.
Heute 08:30
Oh sorry Ralf,
hatte ich tatsächlich nicht gesehen.
Ich vermute, das liegt am Winterschlaf bei mir. Die rechte Seite hab ich jetzt soweit fertig, und beim umdrehen, um auch die linke Seite fertig zu schlafen, hatte ich kurz einäugig ins Forum gesehen, damit ich up to date bleibe bis zur Frühjahrsmüdigkeit - und zack schooon wieder Mist gebaut.
Das kann ich am besten, da hab ich viel Referenzen
Euch allen weiter schöne Wintertage beim schrauben oder fahren.
Willy
Heute 13:18
...Ja, das mit dem Winterschlaf kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich wache auch erst wieder auf, wenn die Vögel zwitschern und die Uhr auf Sommerzeit umgestellt wird.
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