Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Die Kneipe an der Ecke: Für Freud und Leid, Off-Topics, Rechnerfragen etc.

Hier kann man auch als Gast schreiben. Anonyme Beiträge sind möglich, aber nicht erwünscht, man sollte wenigstens seinen Namen drunter setzen.

Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon UKO » 28. Februar 2018 19:09

Derzeitige Strafe: Umweltzone verkehrswidrig befahren (ohne Umweltplakette): 80 EUR Aber: ohne blaue Plakette nur über die Kontrolle des Fahrzeugscheins zu kontrollieren. Derzeitige Strafe: Führerschein / Fahrzeugschein nicht mitgeführt oder bei der Polizeikontrolle nicht ausgehändigt: 10 EUR Noch Fragen?
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon sirguzzi » 28. Februar 2018 19:55

UKO hat geschrieben:Derzeitige Strafe: Umweltzone verkehrswidrig befahren (ohne Umweltplakette): 80 EUR Aber: ohne blaue Plakette nur über die Kontrolle des Fahrzeugscheins zu kontrollieren. Derzeitige Strafe: Führerschein / Fahrzeugschein nicht mitgeführt oder bei der Polizeikontrolle nicht ausgehändigt: 10 EUR Noch Fragen?

Der moderne Sheriff kann m. W. die Daten problemlos online abfragen.
Thorsten

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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Pepo1958 » 28. Februar 2018 20:14

Merkzeichen aG, zu den Vergünstigungen gehört wohl auch, dass man den PKW in Verbotszonen benutzen darf, damit einem Teilhabe ermöglicht wird.

Aber ich lebe ja gar nicht in einer Deutschen Großstadt :-D
LG
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon opa3rad » 28. Februar 2018 20:31

Für mich ist das Dieselfahrverbot genausone Verarsche wie damals die Abwrackprämie.

Die Automobilindustrie will Autos verkaufen. Egal mit welchen Mitteln. Ich stell mir die Frage wer hier wohl wem Schmiergeld bezahlt ?



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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Neandertaler » 28. Februar 2018 22:01

opa3rad hat geschrieben:Für mich ist das Dieselfahrverbot genausone Verarsche wie damals die Abwrackprämie.

Die Automobilindustrie will Autos verkaufen. Egal mit welchen Mitteln. Ich stell mir die Frage wer hier wohl wem Schmiergeld bezahlt ?



Udo


so sehe ich das auch - es ist bekannt, dass der Kläger (Deutsche Umwelthilfe) ihre Kohle aus der Politik und von Autoherstellern bekommt.... da kann man schon die richtigen Schlussfolgerungen kommen :grin: :grin:
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Zimmi » 1. März 2018 08:24

opa3rad hat geschrieben:Für mich ist das Dieselfahrverbot genausone Verarsche wie damals die Abwrackprämie.

Die Automobilindustrie will Autos verkaufen. Egal mit welchen Mitteln. Ich stell mir die Frage wer hier wohl wem Schmiergeld bezahlt ?

Genau so sieht es aus. Vor ein paar Jahren war das Dieselfahrzeug noch der Garant dafür, dass das Ozonloch wieder zuwächst, wenn nur genug Leute damit rumkacheln, und jetzt ist es der Hauptverursacher für hohe Stickoxid- und Feinstaubwerte und den nicht herzustellenden Weltfrieden. :smt009
Und abgesehen von der lokalen Emissionslosigkeit kann ein E-Auto mal wirklich gar nichts besser als ein Auto, das mit Erdölprodukten betrieben wird. Die Akkus für die E-Mobilität bedingen ebenfalls den Abbau von Bodenschätzen (mit gewaltiger Umweltbelastung/-zerstörung) sowie enorme Energiemengen für ihre Herstellung. Solange die Energie für diesen ganzen Zirkus nicht 100% regenerativ ist, ist das reine Augenwischerei und Volksverarsche. :smt013
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon schauglasgucker » 1. März 2018 10:25

Moin,

ein sehr interessanter Bericht: https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Ist-ein-Elektroauto-wirklich-besser-fuer-die-Umwelt-id42300426.html

Und ja, auch wenn das viele "Experten" nicht wahrhaben wollen: Je länger man ein Fahrzeug fährt, umso besser ist seine Umweltbilanz.
Immer dieses Märchen von den Alten Stinkern.

Gruß Werner
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon capcuadrate » 1. März 2018 11:12

Moin,

in Hamburg gäbe es da noch einen größeren Hebel

http://www.zeit.de/2017/36/kreuzfahrtsc ... toss-dreck

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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Piper Mc Sigi » 1. März 2018 12:40

Das ganze geht mir am Arsch vorbei, obwohl ärgern tut es mich trotzdem, hab zwar zwei Diesel die wo es evtl betreffen könnte aber aber einen Benziner habe ich für den Fall der Fälle auch noch.

Wir bleiben mal schön bei Fakten. Rummaulen hilft nicht.


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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon UKO » 1. März 2018 17:53

Neandertaler hat geschrieben:
so sehe ich das auch - es ist bekannt, dass der Kläger (Deutsche Umwelthilfe) ihre Kohle aus der Politik und von Autoherstellern bekommt.... da kann man schon die richtigen Schlussfolgerungen kommen :grin: :grin:


Die DUH wird von Toyota finanziert und von Abmahnungen. Das ist nur ein widerlicher Abmahnverein,dessen Resch auch noch von ausgeprägter Mediengeilheit geplagt wird.

Immer schön ruhig bleiben. Sonst bin ich gezwungen hier zuzumachen. "Laberecke" heisst nicht "Stammtisch-Nivea"


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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon dreckbratze » 1. März 2018 18:37

mein tüv-mann hat mal mit nem augenzwinkern bemerkt, dass ich ja mit der winteremme anstandslos in die stuttgarter innenstadt dürfe, während recht modernen dieseln fahrverbote drohten.
ist richtig, habe ich geantwortet, aber die möhre hat ihre ökologische rechnung schon allein aufgrund ihres alters bezahlt; in den 41 jahren ihrer existenz haben andere sich schon 10 autos bauen lassen.
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon der Gärtner » 1. März 2018 19:35

Wenn die ach so tolle deutsche Autoindustrie vor Jahren ihre Hausaufgaben bezüglich der Dieselmotoren gemacht hätte, anstatt sich auf ihrem hohen Ross auszuruhen und ihre Kundschaft zu beshicen, wäre niemand auf die Idee gekommen, die Einhaltung der Schadstoffgrenzwerte einzuklagen (was im Übrigen nur eine Frage der Zeit war und auch von jemand anders als der DUH hätte gemacht werden können) und niemand müßte sich jetzt über irgendwelche Fahrverbote aufregen, deren konkrete Umsetzung bislang noch völlig offen ist und von denen auch noch niemand weiß, wie sie denn überwacht werden sollen. Insofern rate ich zu kaltem Blut und warmem Untergewand, denn bekanntlich wird selten etwas so heiß gegessen, wie`s gekocht wird...
Gruß
Harald

Jawoll, genau, jaja, das kann sein, das kann sein...
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon FietePF » 2. März 2018 09:39

aber die Möhre hat ihre ökologische Rechnung schon allein aufgrund ihres Alters bezahlt;

Das sehe ich auch so, meine Jüngste ist 30 und der Älteste 67 :grin:

PS: Benziner sind auch nicht besser, wenn Plakette, dann eine für alle!

VG
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Das Leben ist verdammt kurz (meine Meinung)!
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Marschall » 2. März 2018 11:33

Das wird der nächste Schritt sein Fiete
Gruss Tom

Selbst ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt . Bild
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Zimmi » 2. März 2018 12:09

schauglasgucker hat geschrieben:Moin,

ein sehr interessanter Bericht: https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Ist-ein-Elektroauto-wirklich-besser-fuer-die-Umwelt-id42300426.html

Und ja, auch wenn das viele "Experten" nicht wahrhaben wollen: Je länger man ein Fahrzeug fährt, umso besser ist seine Umweltbilanz.
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Gruß Werner

Solche Berichte werden immer schön klein gehalten - eigentlich müsste man sowas groß rausbringen. Aber wenn man das macht, wird man sicher schnell irgendwie kleingemacht - "ewig Gestriger", "Umweltsau" genannt oder sonst was in der Art. :smt013
Hauptsache schön bei der Linie der habgierigen Kotelettschlucker bleiben, die dieses Land steuern. :rock:
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Stephan » 2. März 2018 16:29

Tja, da wird mein Golf IV* ja mächtig Wertverlust haben. Als Diesel. Aber nur noch 15 Jahre bis zum "H"ysterischen Nummernschild. . .


*aktuell 353.069km


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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Neandertaler » 2. März 2018 18:45

zum reinhören... :D :D

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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon urban1983 » 2. März 2018 22:58

Hier wäre auch noch jemand betroffen! :)

Gruß
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Stephan » 3. März 2018 11:12

LoL


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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon AlexEF » 3. März 2018 15:03

Nix Neues für mich. Aus meiner Stadt bin ich offiziell schon seit 5 Jahren mit meinen TDI verbannt.
Grüße aus Erfurt


Alex
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon urban1983 » 3. März 2018 21:15

Interessant ist es für Dieselmotorräder. Weil wenn sich das Fahrverbot nur auf PKW und LKW bezieht, dann bauen wir uns eine Flotte aus Dieselgespannen. :)
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon dreckbratze » 3. März 2018 22:11

die bevölkern ja auch in massen unsere innenstädte :lol:
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon dirkME » 7. März 2018 10:53

Diesel (erst hochgelobt, jetzt verdammt)

Elektro (massivst gefördert, aber chancenlos, so lange es keine Lösung für die Energiespeicher gibt)



was kommt jetzt ??

Weiter auf dem E-Motor rumhacken ?!?!


Warum nicht endlich die Lösung annehmen, die seit Jahren fertig ist !? Gasmotoren. Es gibt im PKW-Bereich Benzin-Gashybriden, von fast jedem Hersteller. Die NFZG-Branche hat fertige Motorenkonzepte im regal, bei DAF gibt's sogar einen Motor für den Schwerlastverkehr, der Leistungsgleich zum Diesel läuft. IVECO ist da noch viel weiter, die Italiener haben ja sowieso ein Faible für Gasmotoren. Die Technik könnte in 2 Jahren in jedem neuen NFZG stecken, egal ob LKW, Bus, Transporter, Baumaschine, Kran, Lader, Bagger wasweissich. Man müsste es wollen :evil:

Die Tanks sitzen beim IVECO (CNG) zwischen den Rahmenlängsträgern, sicher, optimal nach Gewichtsverteilung plaziert; einfach töfte.

KEIN mir bekannter PKW-Hersteller bietet reine Gasmotoren an, wie zb im Stapler seit Jahrzehnten genutzt (CNG ausgenommen, einige bauen reine CNG-Motoren), aber LPG, oder Gas-Mehrstoff-Motoren werden bewusst politisch aussen vor gehalten.

DAS ist die mittelfristige Lösung, bis die Akkutechnik ausgereift ist. Grob über den Daumen kommt beim Gasmotor von allem hinten nur ca 20% eines Benziners raus. Und den noch mit heutiger Technik "entschärft", dann wird's auch was mit der Umwelt.


Ade Mineralölsteuer :D :D :D :D :D




Ok, eine entsprechende Gassteuer würde ich mir dann ja gefallen lassen .....

Ob die Festschreibung des Steuersatzes auf Gas (bis 2019) die Ursache für den Elektrohype ist ??

:-D
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Zimmi » 7. März 2018 14:21

Der E-Motor ist nicht das Problem, eher die Akkus und deren Herstellung.
Es wurde schon mal an einem Konzept geschraubt für etwas analoges zum Oberleitungsbus für LKWs im Fernverkehr, nur die Kurzstrecke abseits der Bahn wurde dann mittels Akkus gestemmt. Wäre nicht sooo verkehrt.
Ansonsten: Brennstoff herstellen mit Windkraft! Aus Kohlendioxid (aus der Luft) und Wasserstoff (aus der Elektrolyse von Wasser) lässt sich Methan (Hauptbestandteil von Erdgas) herstellen, daraus wiederum Methanol (früher beliebter Rennfahrzeugsprit).
Momentan noch teuer, aber wenn das "Serie" wird und dazu noch "klimaneutral" ist...
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Stephan » 7. März 2018 14:36

Der E-Motor hat mehr ungelöste Problem, wie ich Läuse. Angefangen beim Strom aus ach so sauberen Kohlekraftwerke. Deren Rohstoff wir aus dem Ausland beziehen müssen, bis zum eigentlichen Laden der Akkus. Ohne feste Garage, und entsprechenden Anschluss, is‘ dat‘ne Nullnummer.


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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon W-L » 7. März 2018 15:19

Habe die Tage mal mit meinem Energieversorger über das Thema gesprochen und wollte wissen, ob mein Hausanschluss für das schnelle Aufladen eines E-Mobil-Akkus zusätzlich zu meinem Strombedarf (habe Wärmepumpenheizung) ausreichend dimensioniert ist. Ist er. Wollte dann wissen, ob die im Gehweg verlegte Leitung ebenfalls ausreichend dimensioniert ist, um z.B. 50% der anliegenden Häuser (40 Häuser entlang der Straße) ebenfalls die Möglichkeit zu bieten, ihre Pkw-Akkus aufzuladen. Antwort: Wenn alle nach der Arbeit ihr Auto anschließen, bricht das Netz zusammen. Außerdem würde der örtliche Stromumsetzer die notwendige Leistung für den Ort (ca. 2.600 Einwohner) nicht liefern können.
Ihn auf die von den Grünen propagierte Lösung, den Strom von der Straßenlaterne zu nehmen, führt fast zu einem Lachkrampf beim Angerufenen. Antwort: Da müssen wir ja erst mal leistungstärkere Leitungen verlegen. Wer soll denn das bezahlen?
Mir scheint, dass Lösungen einiger Detail-Probleme unseres zukunftsorientierten Energiekonzeptes weder angedacht sind, noch sich in der Lösungsphase befinden. Und von den Kosten hierfür spricht niemand. Wie denn auch, wenn man die Probleme noch gar nicht in Betracht gezogen hat.
Aber von unserer mit naturwissenschaftlichen Dingen bestens vertrauten Physikerin haben wir ja die Prognose: Wir schaffen das!!! Na denn.
Gruß Walter
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Piper Mc Sigi » 7. März 2018 16:52

Mitsubishi hatte vor ein paar Jahren einen Wagen mit reinem Gasmotor im Angebot aber nicht hier in Deutschland. Ich hatte mir selber
vor 10 Jahren zwei neue Chevys mit LPG bestellt, einen habe ich noch. Sind keine billig Anlagen und dem entsprechen gut zum fahren und ohne Probleme damit bisher. Was aber faszinierend war und ist die Reaktion der Leute, was du hast Gas im Auto das ist doch gefährlich oder ich fahre nur mit Benzin oder Diesel, das rechnet sich doch nicht und so weiter. Lauter Schmarrn halt. sorry kurz abgeschweift vom Diesel.
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon UKO » 7. März 2018 18:51

Um die Co2 die bei der Herstellung eines E-Autos samt Akku anfallen zu erzeugen, kannst Du mit jedem beliebigen Verbrenner 200000 Km fahren. :rock:
Um EINE Raststätte an der Autobahn ungefähr so fit zu machen mit Ladestationen das das Laden ähnlich kurz dauert wie heute das Tanken hat diese EINE Raststätte den Strombedarf einer mittleren Kleinstadt. :rock:
Unsere famosen Politiker kriegen ja seit Jahren nichtmal den Strom der Nordseewindmühlen in den Süden der Republik. Wie wollen sie denn den Strombedarf regeln der entsteht wenn auch nur 10% der PKW elektrisch laufen?
Ich wohne in der Stadt. Haus, Gehweg, Parkplatz - wenn ich Glück habe und vor dem Haus parken kann. Soll ich ein Verlängerungskabel aus dem dritten Stock auf die Straße werfen? Alles völlich unausgegoren der Scheix. :smt013
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon dreckbratze » 7. März 2018 18:56

uko, um den strom in den süden zu bringen brauchst du entsprechende trassen. das problem sind hier weniger die politiker (ok, bayrische ausgenommen), sondern die tatsache, dass die keiner vor seiner haustür haben will.
pumpspeicher brauchen wir, stromtrassen natürlich, windanlagen, na klar! aber doch bitte nicht bei mir :dumm:
so wird das nie was...
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon UKO » 7. März 2018 18:59

dreckbratze hat geschrieben:so wird das nie was...



Sachichdoch!
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Schorpi » 7. März 2018 19:12

......darf ich eigentlich noch mit einer Diesel-Jeans in die Stadt....

SCHORPI-
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon UKO » 7. März 2018 19:17

Schorpi hat geschrieben:......darf ich eigentlich noch mit einer Diesel-Jeans in die Stadt....

SCHORPI-


Nur wenn Du in der Jeans nicht zuviel NO2 emitierst. :smt005
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Stephan » 7. März 2018 19:20

Der darf dann auch nicht mehr in die Stadt
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Neandertaler » 7. März 2018 19:27

Stephan hat geschrieben: bis zum eigentlichen Laden der Akkus. Ohne feste Garage, und entsprechenden Anschluss, is‘ dat‘ne Nullnummer.


Stephan


ich stell mir jetzt grad son [Straßenzug in Düsseldorf vor..
Hängt dann abends aus jedem Fenster n Verlängerungskabel zum Bürgersteig runter um das Auto zu laden???

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Stephan » 7. März 2018 20:50

Die machen das dann Kontaktlos. Wie beim Händie. Man sollte dann aber keinen Herzschrittmacher haben. . .



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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Shadow » 8. März 2018 06:38

Hier wird eine Technik (Dieselmotor) zerstört ohne eine alternative zu haben.
Gruß

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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon UKO » 8. März 2018 17:41

Mal ein Statement von einem der weiß wovon er redet. (Also kein Politiker oder Journalist)

http://www.zeit.de/mobilitaet/2018-03/d ... ettansicht
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Shadow » 9. März 2018 05:59

Die Antworten entsprechen denen der Autobauer. Was stimmt? Ich fahre auch einen Diesel, solche Antworten höre ich auch gern, aber ob diese richtig sind kann ich nicht beurteilen. Ich bleibe skeptisch und verlasse mich auf das Schreiben meines Herstellers, dieses besagt, bei meinem Diesel wird OHNE Zeitfenster gearbeitet.
Gruß

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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Neandertaler » 9. März 2018 07:21

Shadow hat geschrieben:Ich fahre auch einen Diesel, solche Antworten höre ich auch gern, aber ob diese richtig sind kann ich nicht beurteilen.


Der Meinung bin ich auch.

Mein Diesel ist von 2012 - also Euro5 mit Partikelfilter - da ich so alle 5-6 Jahre eh ein neues hole wegen gewerblicher Nutzung, fahre ich jetzt erst einmal noch ein Jährchen die Kiste weiter. Da ich jeden Tag in die Städte - vorwiegend Düsseldorf - rein muß, sollte es schon ein Fahrzeug sein, womit ich das kann. Ich denke mal in einem Jahr hat sich dieser ganze "Megahype" etwas beruhigt und man wird sehn, was dann Sache ist.
Was mich an sich viel mehr stört, ist die Tatsache des Wertverlustes - auch deswegen werde ich erst einmal weiterfahren, da der Wagen technisch 1a ist.
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Shadow » 9. März 2018 07:29

Neandertaler hat geschrieben:
Shadow hat geschrieben:Ich fahre auch einen Diesel, solche Antworten höre ich auch gern, aber ob diese richtig sind kann ich nicht beurteilen.



Was mich an sich viel mehr stört, ist die Tatsache des Wertverlustes - auch deswegen werde ich erst einmal weiterfahren, da der Wagen technisch 1a ist.



Sehe ich auch so. Mein Diesel ist 2 Jahre alt und hat Euro 6. Ich dachte, ich sei damit sicher vor Fahrverboten.

Ich muss täglich nach Düsseldorf zur Arbeit.

Sollten Fahrverbote kommen, muss ich eben zu Hause bleiben, hab dann mehr Zeit zum Gespannfahren :smt041 :smt041 :smt041
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Neandertaler » 9. März 2018 07:43

das ist auch ne Idee....
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Shadow » 9. März 2018 07:57

:smt023 :smt023 :smt023
Gruß

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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon willi-jens » 25. März 2018 12:01

W-L hat geschrieben:Habe die Tage mal mit meinem Energieversorger über das Thema gesprochen und wollte wissen, ob mein Hausanschluss für das schnelle Aufladen eines E-Mobil-Akkus zusätzlich zu meinem Strombedarf (habe Wärmepumpenheizung) ausreichend dimensioniert ist. Ist er. Wollte dann wissen, ob die im Gehweg verlegte Leitung ebenfalls ausreichend dimensioniert ist, um z.B. 50% der anliegenden Häuser (40 Häuser entlang der Straße) ebenfalls die Möglichkeit zu bieten, ihre Pkw-Akkus aufzuladen. Antwort: Wenn alle nach der Arbeit ihr Auto anschließen, bricht das Netz zusammen. Außerdem würde der örtliche Stromumsetzer die notwendige Leistung für den Ort (ca. 2.600 Einwohner) nicht liefern können.
Ihn auf die von den Grünen propagierte Lösung, den Strom von der Straßenlaterne zu nehmen, führt fast zu einem Lachkrampf beim Angerufenen. Antwort: Da müssen wir ja erst mal leistungstärkere Leitungen verlegen. Wer soll denn das bezahlen?
Mir scheint, dass Lösungen einiger Detail-Probleme unseres zukunftsorientierten Energiekonzeptes weder angedacht sind, noch sich in der Lösungsphase befinden. Und von den Kosten hierfür spricht niemand. Wie denn auch, wenn man die Probleme noch gar nicht in Betracht gezogen hat.
Aber von unserer mit naturwissenschaftlichen Dingen bestens vertrauten Physikerin haben wir ja die Prognose: Wir schaffen das!!! Na denn.
Gruß Walter


Irgendwie scheint mir dies nicht ganz durchdacht Bild Bild

In Deutschland fährt ein PKW im Jahresdurchschnitt knapp über 14 000 km/a (Quelle siehe z.Bsp. hier).
Bei angenommenen 300 Tagen Nutzung pro Jahr also ganze 46-47 km/d.
Setzen wir es einfach mal hoch an und rechnen 100 km/d. Setzen wir den Verbrauch auch mal sehr hoch mit 30 kWh/100 km an und nicht mit 15-20 kWh/100 km wie es eher der Praxis entspricht (siehe hier).
Dann sind wir also bei 30 kWh die man zuhause laden müßte. Dafür braucht man doch überhaupt keinen Schnell-Ladevorgang.
Da reicht eine einfache 230V Steckdose und kann damit nachts ganz ohne Probleme die Batterie in wenigen Stunden wieder laden.
Warum es da Probleme im Stromnetz geben sollte erschließt sich mir auch nicht, wenn man z.Bsp. mal mit der Leistung eines E.-Herdes vergleicht. Die laufen auch jeden Tag mehr oder weniger zur gleichen Zeit.
So ein Auto steht in der Regel mehr als es unterwegs ist. Warum sollte man da schnell wiederaufladen?

Grüße

Jens
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Stephan » 25. März 2018 13:19

Naja, wenn man dafür den ganzen Tag zur Verfügung hat. Oder die Nacht. Aber, du kennst doch Marzahn. Oder nimm' meine abendliche Parksituation. Wieviel Kabeltrommeln soll ich denn da bevorraten? Und wie soll ich verhindern, das da weder Kinderwagen noch Rollator drin hängen bleiben?

Und wo kommen die "seltenen Erden" her, die wo man für so'n Kram braucht her? Sicher nicht aus Walsum, 3.Sohle. . .



Stephan
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon willi-jens » 25. März 2018 14:02

Es braucht ja auch nicht den ganzen Tag sondern lediglich wenige Stunden in der Nacht, selbst an der 230V Steckdose.
Und wenn man sich die Energiebilanz von Wasserstoff mal ansieht, speziell wenn der Wasserstoff auf 200 - 250 bar für den Hochdrucktank aufgepumpt werden muss, dann wundert man sich auch nicht mehr warum dies wohl eher nicht die Zukunft darstellt.

Wer sich ein wenig mehr informieren möchte:
https://www.fraunhofer-ka.de/newsroom-wAssets/docs/broschueren/isi/Broschueren/broschuere_markthochlauf_elektrofahrzeuge.pdf
http://www.spektrum.de/news/haben-wasserstoffautos-eine-zukunft/1523803
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon Zimmi » 27. März 2018 10:30

Stromkisten taugen ernsthaft nur für Kurzstrecken. Selbst Flaggschiffe der Elektromobilität (Tesla und Co.) erreichen niemals die Reichweite eines Diesel-PKW, selbst wenn man das "Gas"-pedal nur streicheln würde. Wenn man mit Bleifuß fährt, stehen die Dinger großteils schon nach einer Strecke, bei der sich sogar ein (Freizeit-)Motorradfahrer wundern würde, dass der Tank schon leer ist. :smt009
Und die Schaffung einer Infrastruktur für "eine Stromzapfsäule für jeden einzelnen Parkplatz der Republik" ist das eigentliche Problem. Ich wüsste nicht, wie man das "klimaneutral" und umweltfreundlich machen soll. Und wirklich Sinn macht E-Mobilität nur bei regenerativem Strom.

Letztendlich ist IMHO der Ersatz der Erdölförderung durch den Rohstoffabbau für Batterietechnik das Austreiben des Teufels mit Beelzebub.
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon gd926 » 28. März 2018 10:03

Hybrid Eigenbau.

Wirklich clever und so sauber.

https://www.youtube.com/watch?v=i37cBOe ... e=youtu.be
Gruß Günter

Frei statt Bayern!
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon UKO » 28. März 2018 17:29

gd926 hat geschrieben:Hybrid Eigenbau.

Wirklich clever und so sauber.

https://www.youtube.com/watch?v=i37cBOe ... e=youtu.be


Muuhaha :smt023 :smt041
Menschen ohne Macke sind Kacke!
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon aenz » 5. April 2018 09:32

Moin!

Derzeit bin ich vom Fahrverbot nicht betroffen, da ich erst einmal einen Diesel hatte, wegen geringer KM-Leistungen pro Jahr (max. 9000) aber schnell wieder auf Benziner umgestiegen bin.
Die ganze Feinstaubdebatte rund um die Diesel kann ich nicht wirklich bewerten, da der böse Feinstaub ja auch in anderen Bereichen mit höherem Grenzwert eine Rolle spielt. Außerdem würde mich mal interessieren, wie groß die Feinstaubelastung alleine durch Bremsen- und Reifenabrieb ist. Leider fehlt mir dazu die Zeit und Muße.
Aus egoistischer Sicht bin ich schon für die Verbannung von Dieseln aus der Innenstadt, allein schon weil sie stinken wie die Pest... Jedes Mal, wenn ich hinter einem Diesel herfahre (egal ob LKW, Lieferwagen oder PKW), meist mit dem Moped oder in 30er Zonen mit dem Fahrrad, geht mir der Gestank sehr auf die Nerven, gesund kann das wirklich nicht sein. Benziner riechen auch nicht wirlich gut aber irgendwas ist ja immer... Und hinter einem Öl verbrennenden Moped herzufahren, ist auf Dauer auch kein Spaß. Jedes Mal, wenn mein Bruder mit seinem modernen Dieselwohnmobil bei uns vor der Haustür parkt, mache ich früh genug das Fenster zu, da das Teil trotz Bj. 2002 stinkt wie ein alter Bus aus den 60ern, grässlich.
In Sachen Emobilität gibt es sicher Vor- und Nachteile, die CO2 Bilanz eines neuen E-Mobils ist nicht besser als die eines herkömmlichen Verbrenners zur Zeit. In Sachen Netzausbau vs. Netzregelung tut sich momentan eine ganze Menge in der Forschung. Auch riesige Batteriesysteme in Gastavernen werden derzeit erforscht und z.T. schon in Modellregionen (Schaufensterprojekte Energiewende) in breit angelegten Feldversuchen erprobt und bewertet. Ferner Biosprit aus CO2 uswusf...
Da gibt es Forschung und Modellversuche zur Spitzenkappung in Verteilnetzen mit entsprechenden Anreizsystemen, Blindleistungsregelung in Windparks und anderen EE-Quellen, intelliegente Ortsnetzstationen, Ladesäulenmanagement undundund. Ihr glaubt gar nicht, was da an Geld reinfließt, dagegen sind 7 Mio. vom Bund für die Deutsche Umwelthilfe ein warmer Fliegenschiss ("7 Mio vom Steuerzahler für die Diesel-Hasser!" [Bildzeitung, wer auch sonst... ein Kotzblatt]). Es tut sich was, dauert aber.
Langfristig ist der Verbrenner in seiner bisherigen Form wahrscheinlich nicht zu retten, was doch irgendwie auch gut ist. Zum Glück sind ja die Vorräte an Öl auch in absehbarer Zeit aufgebraucht... Dann können wir uns das dann sparen und Kriege um andere Ressourcen führen.
Ich träume ja auch von einem E-Mobil (oder noch besser: Wasserstoffantrieb) auf meiner Auffahrt, das ich mit Photovoltaik an der eigenen Ladestation laden kann und dessen Batterie sogar ins Ortsnetz einspeisen kann (Stichwort: Prosumer). Auf längeren Strecken dann aufladen an Superchargern, wie sie Tesla verwendet bzw. an windkraftbetriebenen Wasserstofftankstellen. Das werde ich aber wahrscheinlich erst erleben, wenn ich über 70 bin, falls überhaupt.
Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die erste Fahrt mit meinem zukünftigen Chef in seinem Tesla S, das Ding soll ja abgehen, wie eine Rakete (Beschleunigung ist schon geil!)
Munterhalten!

aenz
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Re: Wer ist denn vom Dieselfahrverbot betroffen?

Beitragvon scheppertreiber » 6. April 2018 05:54

Es gibt noch für min 500 Jahre genug Öl (fraglich ob man das unbedingt verbrennen muß).

Die Elektrokarren lösen das Problem nicht. Weder ökologisch noch finanziell.

Sie müssen endiich mal an das System Verkehr ran: ÖPNV ausbauen, Verkehr so weit wie
möglich vermeiden. Und was passiert ? Immer mehr Pendler die auch noch weitere Wege
fahren müssen (bei entsprechendem finanziellen und zeitlichem Aufwand).

Übrigends ist Scheffe der DUH alt altbekannter Abmahnanwalt, finanziert wird der Laden
hauptsächlich durch Toyota (die hier keine Diesel verkaufen). Ein Schelm, wer schlechtes
dabei denkt ...

Im Moment (!) hacken ale auf dem Diesel herum - das ändert sich wieder sobald CO2 wieder
"Schadstoff des Jahres" wird.

Grüße Joe

PS: seit 10 Jahren kein Auto mehr
frisierte Dnepr MT11 "Toter Oktober" * frisierte Guzzi 1000SP "donnaccia rossa" * 1000SP solo natur "milanese nera"
http://murxvonmarx.de
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