Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Mitglieder stellen sich vor.

Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 18. Februar 2017 21:15

Hallo Dreiradler,

wie schon berichtet, steht die Pan in der Garage. Leider nicht in meiner, da ist noch kein Platz. Mein lieber Cousin Alex, auch Gespannfahrer und hier im Forum vertreten, hat mir ein paar Quadratmeter in seiner Werkstatt zu Verfügung gestellt. Er ist einfach mein Bester...

Als erste Maßnahme haben wir uns entschieden, die Reifen zu erneuern. Die Räder mussten eh runter, da 2 Probleme erkannt wurden. Vorne gab es in Rechtkurven Geräusche. Die Vermutung auf defekte Radlage hat sich aber erst mal nicht bestätigt. Hinten war der Halter der Bremszange ausgeschlagen. Er hatte "etwas" Spiel und wurde mit einer Feder auf Zug gehalten. Bedurfte auf jeden Fall einer Kontrolle. Zudem war der Hinterreifen hin.

Hab dann erst mal neue Pellen bestellt. Die erste Herausforderung stellte sich schon beim Aufbocken des Gerätes. Hab mir bei ATU dafür 4 zusammenlegbare Böcke mit niedriger Bauhöhe geholt und einen Wagenheber. Damit ging das aufbocken dann super.

Vorne das Rad ausbauen war recht einfach. Nicht viel anders als bei der Solo auch, fand ich. Nachdem ich die rechte Bremszange gelöst hatte, fiel mir erst mal ein Sicherungsstift der Bremsbeläge entgegen. Ob der für das Geräusch verantwortlich war? wir werden sehen (hören)...

Das Hinterrad war dann doch die grössere Aufgabe. Herr Unger, der ja die Betreuung der HGT Gespanne managed, hat mir die nötigen Tipps gegeben, damit ich nicht die ganze Karre auseinander reisse. :lol:
Ist doch eine aufwändigere Tätigkeit, hoffentlich nie ein fataler Reifenschaden auf ner Tour.

Als das Rad dann draußen war, hatte ich dann auch die Bremszange in der Hand. Ein Freund vom Alex hat als findiger Werkzeugmacher, Restaurator und Bastler die Reparatur des Bremszangenhalters übernommen. Mit ner Buchse sollte das Thema ´Spiel` schnell erledigt sein. Leider gab die Bremszange dann endgültig den Geist auf. Siehe Foto:

Jetzt sind wir auf der Suche nach der richtigen Bremszange, nachdem 2 Versuche schon daneben waren. Auch hier gab es jetzt den entscheidenden Hinweis von M.Unger. Es soll wohl eine Bremszange vom 190er Daimler sein. Wir werden es versuchen.

Leider gibt es keinerlei technische Unterlagen mehr von diesem Umbau. Es sind wohl nur ein paar Pan bei HGT in dieser Art gebaut worden. Daher würde ich gerne in die Runde fragen, ob jemand so ein Gespann fährt oder jemanden kennt oder vielleicht Infos im Archiv hat.

Weis jemand aus meiner Gegend hier, wer hier im Bergischen Beiwagenscheiben fertigen kann. Der Aufbau des Bootes wurde ja verändert und die Scheibe ist sehr verblasst, würde ich gerne mal erneuern. Die Spritzdecke muss auch neu, Polsterer ist bei mir im Club.

Soweit erstmal für heute. Werde weiter berichten und hoffe, bis zum ersten Stammtisch in der alten Schule fit zu sein.

Mein ausdrücklicher Dank an alle, die mir bisher mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben und hoffentlich weiter werden.
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Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon beres » 19. Februar 2017 20:48

Willkommen hier und erfolgreiche "Restauration"!
Gruß

Bernd
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Saxon » 20. Februar 2017 06:41

Moin,
steht da Ate auf dem Sattel oder habe ich das falsch entziffert?
Gruß
Helmut
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Vitus jun. » 20. Februar 2017 08:53

Huhu,

Das ist eine Bremszange vom 190er Mercedes.

Gruss
Vitus jun.
 
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 20. Februar 2017 10:34

190er wurde schon als Herkunft identifiziert. Danke für die Bestätigung.
Ob ATE draufsteht , kann ich nicht sagen. Hab das Ding nur kurz gesehen. :!:
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon robby ausm tal » 20. Februar 2017 10:36

Tach auch aus der Nachbarstadt! :smt041
Grüße aus dem Bergischen!

Ich danke allen die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Michael aus Düsseldorf » 20. Februar 2017 11:09

Hallo Norbert,
zum speziellen Umbau kann ich dir nicht weiterhelfen.
Aber wenn du Fragen zur Pan hast bist Du hier gut aufgehoben:
http://www.honda-paneuropean.de/portal.php

Oder melde Dich bei mir, habe inzwischen 115tkm Gespannerfahrung mit der 11er.
Gruß
Michael
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 20. Februar 2017 11:56

Hallo Michael,

danke für die Info und dein Angebot. Ich werde sicher mal darauf zurück kommen.
Der Umbau ist schon etwas speziell, hab ich mittlerweile gelernt. Dafür aber auch gut.
Wir sehen uns dann hoffentlich bald mal bei einem Event oder Treffen.

Gibt es denn eine Gruppe oder einen Stammtisch, an dem sich die bergischen Gespanntreiber ungezwungen treffen? Es sind hier ja doch einige aus der Umgebung aktiv.

Bís bald.
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon mahout47 » 20. Februar 2017 14:53

Hallo Norbert,

einen Dreiradler-Stammtisch gibt es an jedem 2. Sonntag im Monat von 09:00-12:00 Uhr an der Alten Schule in Much.

Vielleicht sehen wir uns da mal!

Grüße aus dem Bergischen Land
Hartmut
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 27. März 2017 20:00

Hallo zusammen,

wollte nur mal kurz einen Zwischenstand geben.
Leider läuft das Gespann immer noch nicht. besser gesagt, es bremst nicht. Nachdem wir die Bremszange erfolgreich gewechselt und auch wieder sauber befestigt hatten, gab beim Entlüften der Hauptbremszylinder seinen Geist auf. Kein Druck mehr auf der Leitung. Leider hat sich HGT dabei richtig was gedacht und einen Zylinder verwendet, den es wohl von der Stange so nicht mehr gibt. Ist vom Typ Lockheed CP 2293. 20,6mm Durchmesser. Nachfolgemodell CP 2623 hat 4-5 Wochen Lieferzeit. Hab jetzt erst mal ein Reparaturkit bestellt. Das soll schneller gehen.

Vielleicht hat ja jemand noch so ein Ding rumliegen und würde es verkaufen wollen?

Hier mal ein Bild:
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Crazy Cow » 28. März 2017 00:53

Hallo nach Remscheid,

ich glaube nicht, dass dein HBZ keinen Druck aufbaut. Das Problem sehe ich eher in deinem Mercedes Bremssattel. Ich habe auch so einen. Er wird zwar vom selbsternannten König der Autobauer verbaut und von ATE hergestellt, aber es ist wirklich ein unglaublicher Schmodder, musst mal auseinander nehmen das Teil. Meiner hat auch keine Gewinde mehr im Guss. Weiss nicht, wo sowas gegossen wird. Der Charakter passt zu meiner China Bohrmaschine. Die Gehäusefuge ist übrigens gesägt, nicht etwa geplant.
Du siehst auf dem Foto, dass die Zuführung und die Entlüftung seitlich angebracht sind, damit er in ein 14" Rad passt. D.h. es gibt einen rechten und einen linken, wegen der Position des Entlüfters. Der geht auch, jedenfalls in der Weise, dass Bremsflüssigkeit rauskommt, wenn die Luft einmal draussen ist. Das heisst aber nicht, dass es genügt, dieses Teil zu öffnen, um die Luft heraus zu bekommen. Musst schon ab und zu etwas kippen, neigen und wenden, auch wenn du den richtigen für deine Seite bekommen hast.
Ich habe beschlossen, keine neuen Beläge zu kaufen, wenn die aktuellen mal fertig sind, sondern das Teil ersatzlos aus zu bauen. Ich glaube nicht, dass ich da einen Unterschied beim Bremsen spüren würde. Weiterhin viel Glück.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 28. März 2017 16:40

Hallo Olaf,

danke für die Info.
Ich hatte mir gleich 2 Bremssättel gekauft. Einen gebrauchten in der Bucht und einen neuen über einen Bekannten sein Bremsenspezi. Als das mit dem gebrauchten nicht ging, hab ich gleich den neuen montiert. Leider auch nix.
Der Bremssattel hinten entlüftet sauber, keine Blasen mehr. Phänomen ist, dass man durch kräftiges Pumpen Druck aufbauen kann, der in der Ruhestellung des Bremshebels gleich wieder weg geht. Man kann dann auch beobachten, das der Pegel im Reservoir wieder ansteigt. Das kann aber doch nur durch zurücklaufende Flüssigkeit entstehen.

Zudem waren die Gummies im HBZ leicht "angerieft" und es hat auch leichte Spuren im Zylinder.
Alles zusammen... wir werden sehen.

Dazu kommt noch, das ich die Zange nicht vor dem Einbau befüllen kann. Sie muss quasi mit dem Rad zusammen eingebaut werden und dann kann erst der Schlauch dran. Ist schon ne spezielle Konstruktion. Weiterhin ist ein Integralsystem gebaut worden. Es bremst mit der Fußbremse hinten, Seite und 1 Scheibe vorne. Ging bei der Probefahrt einwandfrei. Nur ist jetzt das System leer. Die Leitungen hängen alle an einem Verteiler, der oben angeschlossen ist und die Leitung nach vorne läuft oberhalb des Gebildes nach vorn, Seite und hinten gehen nach unten. So entlüfte ich zuerst Seitenwagenbremse, dann vorne und dann hinten? Wegen der Leitungslängen. Wenn ich dann aber Pech habe, läuft die Flüssigkeit aus der oberen Leitung zurück nach hinten und ich hab wieder Luft vorne.

Für den Fall überlege ich, mir so eine Pumpe zu holen und das System von vorne zu befüllen, durch die Entlüftungsschraube, quasi rückwärts. :roll:

Mal sehen...
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon UKO » 28. März 2017 17:05

nobschum hat geschrieben:Für den Fall überlege ich, mir so eine Pumpe zu holen und das System von vorne zu befüllen, durch die Entlüftungsschraube, quasi rückwärts. :roll:

Mal sehen...


Wenn Du gerne bastelst, kannst Du eine Fahrradluftpumpe entsprechend umbauen. Hatte ich mal in einem anderen Leben. Funzt gut. Heute hat ein Kumpel Profiequipment :roll: .
Ballpumpe geht noch besser. Schlauch drauf, Schelle drum und los gehts. Nur innen vorher gut saubermachen.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Crazy Cow » 28. März 2017 18:27

nobschum hat geschrieben: Man kann dann auch beobachten, das der Pegel im Reservoir wieder ansteigt. Das kann aber doch nur durch zurücklaufende Flüssigkeit entstehen.

Zudem waren die Gummies im HBZ leicht "angerieft" und es hat auch leichte Spuren im Zylinder.


Ja, das ist so ein Indiz für deine Annahme.
Beim Entlüften kann es vorkommen, dass die Gummimanschetten im HBZ umschlagen, warum auch immer. Der Effekt ist der Gleiche, nach Öffnen und wieder zusammenbauen geht es dann wieder. Ich weiß aber nicht, wie es in dem Lockheed aussieht. Bei mir ist der MB Sattel auch der dritte einer Integralbremse.
Ich meine, ich hätte den am Boden liegend langsam mit nem Trichter befüllt und dann die volle Leitung angeschlossen. Damit hast du die Luft in der Nähe des Anschlusses, wenn du vorsichtig hantierst. Ich öffne beim Entlüften immer wechselseitig das Entl.-Ventil und die Schraube des Anschlusses. Da zischt es immer kurz.

Ich habe einen Käfer HBZ an der Fußbremse, 18mm. (Ursprünglich mit Bodenventil :)) Das einzig angenehme bei dem Zeug ist, dass du ein halbes Dutzend Anschlüsse in alle möglichen Richtungen hast und auch Druckschalter usw. anschliessen kannst. Ich sage mal, das ganze geht gut, seitdem es geht. Soweit zu kommen war schon ein Krampf. Da lobe ich mir einen kleinen bescheidenen Nissin HBZ.

PS: Zum Entlüften befüllst du am besten die Anlage, öffnest die Entl. Ventile, Schlauch drauf, Eimer drunter und gehst nach Hause. Nach ein paar Stunden hat sich die Anlage zu 95% selbst entlüftet. Jedenfalls soweit, dass du beim Pumpen sofort Druck hast.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 28. März 2017 18:51

Hallo Männers,

Wieder mal ne handvoll guter Tips und Ideen.

* Ballpumpe ist super.
* Befüllen und heimgehen ist auch toll, sollte zumindest für hinten und Seite gehen.

Ich werde berichten.

Bis bald.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 22. April 2017 08:58

Hallo zusammen,

kleines Update zum Thema Bremsenentlüftung.

* Der neue HBZ ist gekommen und verbaut.
* Stahlbus Entlüfter gekauft wegen der angelblich leichteren Handhabung.
* Alle Leitungen mit Profigerät befüllt. Keine Luftblasen mehr.
* Hintere Bremse wieder ausgebaut und "hochgehangen"
* Olafs Rat befolgt und das Ding geschüttelt und gewendet, da kam noch Luft.
* Das selbe mit dem BW Bremse, keine Luft mehr drin gewesen.

Ergebnis: keine Änderung, nur minimaler Druck, Zangen arbeiten, sonst nix.

Ich bin mit meinem Latein am Ende und alle Helfer wissen auch nicht weiter.
Wahrscheinlich mach ich immer wieder den selben Fehler und erkenne ihn nicht.
Material ist ja auch korrekt, hat ja vorher funktioniert.

Morgen wird sie abgeholt und von unserem Profischrauber gecheckt.
Mal sehen, was er rausfndet.

Bis zum EGT ist bestimmt fertig....
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon fermoyracer » 22. April 2017 09:41

Was für ein Profigerät?

Und was meinst Du mit hinterem Sattel hochgehangen? --> Nach unten meinst Du hoffentlich oder?


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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Stephan » 22. April 2017 11:00

Wenn er am Sattel entlüftet. . .


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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 22. April 2017 11:57

Ja klar.
Zum.befüllen und entlüften. Damit sich keine Luft in.der.Leitung oder sonst wo erste kein kann.

Das.Profitiert drückt die Flüssigkeit durch den Ausgleichsbehälter und.den HBZ.ins System.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon UKO » 23. April 2017 11:48

nobschum hat geschrieben:Ja klar.
Zum.befüllen und entlüften. Damit sich keine Luft in.der.Leitung oder sonst wo erste kein kann.

Das.Profitiert drückt die Flüssigkeit durch den Ausgleichsbehälter und.den HBZ.ins System.


Vom Radbremszylinder Richtung HBZ drücken ist die beste Methode. Das Treibt die Luft Kwasi vor sich her.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon fermoyracer » 23. April 2017 15:47

Ich weiss jetzt nicht wirklich, welches "Profigerät" Ihr genutzt habt. Ich frage deswegen, weil ich auch schon so manches probiert habe.

Und als Ergebnis bin ich seit Jahren schon mit einem mittels Luftdruck gesteuertem unterwegs. Hierbei wird am Endpunkt die Flüssigkeit und die Luft angesaugt, also über die Entlüfternippel. Seitdem ich das verwende, habe ich auch schon hartnäckige Fälle gelöst.

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 31. Mai 2017 18:31

Hallo Dreiradler,

kleines Update zur momentanen Lage.

Die Kiste steht immer noch beim Schrauber. Jetzt ist irgendwas mit der Vorderradbremse.
Der innere Belag schleift wohl an der Scheibe, so das das System aufheizt.
Er weiß wohl noch nicht so richtig, we er das beseitigen kann.
Irgendwie ist das ganze zu weit "links" .
Hoffentlich nur eine falsch eingebaute Distanzscheibe.

Mal sehen.

Bis bald.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Michael1234 » 31. Mai 2017 20:41

Das Problem hatte ich auch am XJ-Gespann als ich das damals gekauft habe (incl. einer aktuellen Rechnung über gut 300,- vom Gespannbauer für die Beseitigung des "Problems"!)
Daheim ist mir dann später aufgefallen ist, dass das Vorderrad irgenwie nicht mittig in der Schwinge lief.
Beim Aus- und Wiedereinbau habe ich dann festgestellt das die Distanzhülsen wohl nicht richtig eingebaut wurden :smt013 Das Rad lief nach der Maßnahme nun wieder in der Mitte, die Bremse paßte wieder ohne schleifen rein.

Gruß Michael
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon UKO » 1. Juni 2017 17:08

Distanzbuchsen rechts und links verwexeln haben die Gewaltschrauber locker drauf. :twisted:
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 5. Juni 2017 14:31

Hallo liebe Dreiradler,

Seit Samstag ist das gute Stück jetzt endlich zu Hause. Hab sie vom Schrauber abgeholt und langsam Richtng Heimat geschaukelt. Hat ganz gut geklappt. Hab mich an früher erinnert, irre konzentriert, langsam gefahren. Heil angekommen.

Paar Restarbeiten erledigt und die Schrauben kontrolliert.
Dann heute mal eine erste kleine Runde durch Bergische Land. Puhh... ganz schön anstrengend.
Aber alles gut gelaufen. Der Coach hat ne geile Strecke ausgesucht. Danke Alex.



Leider ist das Bremsenthema noch nicht ganz durch. Es bremst zwar, aber von Bremsleistung kann keine Rede sein.
Die eine Scheibe vorne funzt gut. Das INtegralsystem eher bescheiden. Zusammen geht es, aber voll besetzt und mit Gepäck möchte ich so nicht fahren.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon UKO » 5. Juni 2017 17:46

Ich meine, hier gelesen zu haben, das es noch jemanden gibt, der die alte Hartmann Gespanne beschraubt. Vielleicht meldet sich ja jemand dazu. Ich habe mein EML Radnabenlenkungsgespann mit EML Bremse :smt013 ja auch um- und aufgerüstet. War nicht einfach, bremst aber getz ordentlich.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Crazy Cow » 5. Juni 2017 17:58

Hab jetzt lang nicht mehr geguggt. Du hast vorne eine Scheibe am Handbremshebel?

Und hinten eine Lockheed Bremspumpe, welche die andere vordere Scheibe, die hinten und die seitlich versorgt?
Die hintere geht nicht richtig?

Du bist man weit weg,...
Ich denke, du hast noch Luft in der Leitung zur vorderen Scheibe, weil die Leitung unten am Rahmen nach vorne läuft und wieder ansteigt und du hast jetzt vermutlich verglaste Beläge.
Eine Bremsleitung, die wo einen Berg hat taugt nix. Ich habe einmal bei solch einem Problem eine kurze und eine lange Leitung an der Bergspitze gefügt. Das hat geholfen. Ein "Hydraulikblock" an den Rahmen geschraubt und eine Doppelhohlschraube mit den beiden Leitungen einfach da hinein geschraubt. Zum Entlüften die Hohlschraube geöffnet.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon michael_kurch » 6. Juni 2017 07:44

UKO hat geschrieben:Ich meine, hier gelesen zu haben, das es noch jemanden gibt, der die alte Hartmann Gespanne beschraubt. Vielleicht meldet sich ja jemand dazu. Ich habe mein EML Radnabenlenkungsgespann mit EML Bremse :smt013 ja auch um- und aufgerüstet. War nicht einfach, bremst aber getz ordentlich.


Ja, der Michael Unger aus Alsheim macht das... hier im Forum unter K1-Dreamline
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon UKO » 6. Juni 2017 17:44

Danke für den Tip. Dann sollte der Norbert sich um Kontakt bemühen.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 7. Juni 2017 14:58

Hallo zusammen,

danke wieder einmal für die Tipps.
Erstmal waren die Distanzscheiben wirklich nicht richtig. Das hat der Schrauber gut gelöst. Vorne bremst es mit der Handbremse auf die linke Scheibe jetzt sehr gut.

Mit Michael Unger habe ich regen Kontakt. Leider kann er aus der Ferne die Problematik nicht lösen.
Die nötigen Tipps hat er schon gegeben und einige davon habe ich auch befolgt.
Ein Besuch bei ihm ist schon mal angesprochen worden.

@ Olaf:
Deine Beschreibung ist richtig. Eine Pumpe mit 3 Abgängen.
Die Beläge vorne sind neu.
Luft ist keine mehr drin, hat mir der Schrauber versichert. Das glaube ich ihm. Es bremst ja und der Druckpunkt verändert sich nicht. ist halt nur sehr weich. Man muss voll einsteigen und der Weg des Hebels ist weit.
Die ansteigenden Leitungen und die Bögen sind wohl ein Problem. Eine ähnliche Konstruktion wie deinen Vorschlag haben wir auch schon diskutiert.

Wir haben jetzt noch folgende Vermutungen:
1. Die Bremssättel sind nicht sauber mittig zu den Scheiben positioniert. Dadurch könnte der Weg der Beläge unterschiedlich lag sein und es wird zu viel Flüssigkeit dafür benötigt. Für die vorderen Scheiben kann ich das nicht bestätigen, die kann man gut sehen.

2. Das ganze System sollte man mal irgendwie berechnen. 1 HBZ in einem 1-Kreissystem mit 3 unterschiedlichen Bremszangen scheint mir sowieso irgendwie nach dem try-and-error Prinzip gebaut. Wenn ich da mal mit den Regeln der Elektrotechnik betrachte, dann habe ich eine Parallelschaltung mit 3 unterschiedlichen Widerständen (Verbraucher, Bremszangen), die benötigen aber unterschiedliche Ströme (Menge an Bremsflüssigkeit).
Kann das überhaupt gewährleistet werden mit einem 1-Kreissystem? Nur, wenn alle Beläge ohne großen Abstand an den Scheiben anliegen. (s.o.)

Vielleicht findet sich ja ein Wissender aus dem Forum hier im Bergischen oder näherer Umgebung, der sich das mal ansehen würde. Ich könnte wirklich Hilfe mit Rat, Tat und Werkzeug vertragen.

Vielleicht trennt man das Integralsystem auf und baut es um auf 2 Scheiben je Bremszylinder. Vielleicht so:
1. Bremse hinten und Beiwagen über Fußbremshebel und beide Scheiben vorne wie Original über Handbremse.
oder
2. Handbremse und Seitenwagen jeweils 1 Scheibe kombinieren und hinten und 1 Scheibe vorne über Fußbremse.

Was haltet ihr davon? ist zwar ein bischen Retro, aber das ist ja angesagt. :wink:

Freu mich auf euch.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon UKO » 7. Juni 2017 17:25

nobschum hat geschrieben:Hallo zusammen,


Vielleicht trennt man das Integralsystem auf und baut es um auf 2 Scheiben je Bremszylinder. Vielleicht so:
1. Bremse hinten und Beiwagen über Fußbremshebel und beide Scheiben vorne wie Original über Handbremse.
oder
2. Handbremse und Seitenwagen jeweils 1 Scheibe kombinieren und hinten und 1 Scheibe vorne über Fußbremse.

Was haltet ihr davon? ist zwar ein bischen Retro, aber das ist ja angesagt. :wink:

Freu mich auf euch.


Wenn das dann anständich funzt ist da nix gegen einzuwenden. Besser Retro wo funktioniert als anderer Kram ders doch nicht richtich tut. :roll:
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Michael1234 » 7. Juni 2017 22:04

Hallo Norbert,

mach doch bitte mal Bilder von deiner Bremsanlage, genauer den Bremssätteln am jeweiligen Rad. Am besten direkt von der Seite und möglichst nicht irgendwie verdreht. Das Rad sollte auch ganz mit auf dem Bild sein.
Ich hätte da ne Idee - erklären ist so ohne Bilder vor Augen schwierig.

Gruß Michael
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 10. Juni 2017 08:32

Hallo Michael,

ich werde versuchen, die Fotos jetzt am WE zu machen.
Freu mich auf deine Idee.
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Michael1234 » 10. Juni 2017 09:02

Alles klar, Norbert.

Wir hatten hier mal eine Gespannfahrer mit nem Bremsenproblem an seiner VX. Ewig hin und her "diskutiert" bis er eher zufällig ein Bild eingestellt hat. Dann war plötzlich klar warum das bei ihm am Gespann nicht gefunzt hat.

Das mit den Bildern ist einen Versuch wert, meine ich.

Gruß Michael
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Crazy Cow » 14. Juni 2017 22:18

nobschum hat geschrieben:@ Olaf:
Deine Beschreibung ist richtig. Eine Pumpe mit 3 Abgängen.
Die Beläge vorne sind neu.
Luft ist keine mehr drin, hat mir der Schrauber versichert. Das glaube ich ihm. Es bremst ja und der Druckpunkt verändert sich nicht. ist halt nur sehr weich. Man muss voll einsteigen und der Weg des Hebels ist weit.
Die ansteigenden Leitungen und die Bögen sind wohl ein Problem. Eine ähnliche Konstruktion wie deinen Vorschlag haben wir auch schon diskutiert.

Wir haben jetzt noch folgende Vermutungen:
1. Die Bremssättel sind nicht sauber mittig zu den Scheiben positioniert. Dadurch könnte der Weg der Beläge unterschiedlich lag sein und es wird zu viel Flüssigkeit dafür benötigt. Für die vorderen Scheiben kann ich das nicht bestätigen, die kann man gut sehen.

2. Das ganze System sollte man mal irgendwie berechnen. 1 HBZ in einem 1-Kreissystem mit 3 unterschiedlichen Bremszangen scheint mir sowieso irgendwie nach dem try-and-error Prinzip gebaut. Wenn ich da mal mit den Regeln der Elektrotechnik betrachte, dann habe ich eine Parallelschaltung mit 3 unterschiedlichen Widerständen (Verbraucher, Bremszangen), die benötigen aber unterschiedliche Ströme (Menge an Bremsflüssigkeit).
Kann das überhaupt gewährleistet werden mit einem 1-Kreissystem? Nur, wenn alle Beläge ohne großen Abstand an den Scheiben anliegen. (s.o.)

Vielleicht findet sich ja ein Wissender aus dem Forum hier im Bergischen oder näherer Umgebung, der sich das mal ansehen würde. Ich könnte wirklich Hilfe mit Rat, Tat und Werkzeug vertragen.

Vielleicht trennt man das Integralsystem auf und baut es um auf 2 Scheiben je Bremszylinder. Vielleicht so:
1. Bremse hinten und Beiwagen über Fußbremshebel und beide Scheiben vorne wie Original über Handbremse.
oder
2. Handbremse und Seitenwagen jeweils 1 Scheibe kombinieren und hinten und 1 Scheibe vorne über Fußbremse.

Was haltet ihr davon? ist zwar ein bischen Retro, aber das ist ja angesagt. :wink:

Freu mich auf euch.


Hallo Norbert,

wenn die vordere Bremse mit einer Scheibe gut geht, ist das schon mal in Ordnung. Die hydr. Übersetzung ist natürlich besser, wenn der HBZ beide Bremssättel aufpumpen muss.
Das mit der Elektrotechnik liegt zwar nahe, trifft aber nicht zu. Ich habe am Fuß einen Sumitumo Sattel mit zwei 42er Kolben (hinten), einen Brembo Sattel mit zwei 38er Kolben (Seite) und einen ATE Sattel mit zwei 38er Kolben (vorne). Das ganze angetrieben von einem 18mm Kfz HBZ, der m.E gar nicht unbedingt nötig ist, ein 16er Origianl HBZ täte es auch.
Das zentrieren der Sättel ist rel. wichtig, aber nach dem Bremsgang spuren alle Kolben nur etwa 0,1 - 0,2 mm zurück. Das Problem bei mangelder Zentrierung sind Kolbenklemmer. Sie treten auf, wenn ein Kolben zu weit aus dem Zylinder heraustritt. Die rotierende Scheibe gibt ihm dann breim Bremsen einen seitlichen Schub und er klemmt, wie die Schublade einer Kommode, wenn sie schräge geschoben wird. Als Folge wirkt dann nur noch ein Kolben im Sattel, der zudem den ganzen Sattelhalter verbiegen muss, bis der feste Kolben anliegt. Man kann das Verbessern durch
a) zentrieren oder
b) beilegen eines Kolbens mit einer Distanzplatte von der Größe des Bremsbelages.
Ich hatte früher durch bloßen Verschleiss der Beläge mit klemmedenden Kolben zu kämpfen, seitdem habe ich für jeden Sattel solche Beilagplatten und nur noch freundliche Kolben und freigängige Bremsen.

Ein häufigeres Problem bei Gespannen sind aber unpräzis angschweisste Bremssattelhalter. Sie bewirken, dass der Sattel etwas schräge auf der Scheibe sitzt.
Beim Bremsen richten sie sich drehend etwas gerade aus, spuren dafür nach dem Bremsen über Gebühr weit zurück, weil der Rückwärtsdrall des Sattels einen zusätzlichen Schub auf die Kolben gibt.

Verifizieren kannst du das ( nicht beheben!) durch das lockern der Befestigungsschrauben des Sattels. Für eine Probefahrt im Hof kann man das machen, normal wird der Pedalweg sofort um die Hälfte kürzer und die Bremsen packen tüchtig zu. Die Egli "Schwimmsättel" funzten auch so, "feste" Losschrauben und taumelnde Sättel darauf. Wenn du eine Besserung feststellst, musst du mit dem Autogener oder der Feile ran und den Sattelhalter richten. Hab ich bei meinem EZS auch machen müssen.

Letzte Unwägbarkeit: Die Stahlflexleitungen. Weit überschätzt. Allein wegen des Wortes "Stahl" meint man, es wäre was gescheites. Ist es nicht. Du hast bei ner Integralbremse immerhin gut 4m Plasteleitungen. Wer sagt denn, dass der Primitivschlauch im Stahlgewebe sich nicht dehnt? Ich schau im Zweifel immer zur Autoindustrie. Da gibt es so'n Scheiß nicht. Festleitungen so weit es geht erst am Schluss für das bewegte Stück Flex- oder Stahlflexleitung.

Der lange Pedalweg ist aber oft auch in der Mechanik des HBZ begründet. Es sind ja ein paar Millimeter Kolbenhub zu überwinden, bis die Ausgleichsbohrungen geschlossen sind und Druck aufgebaut werden kann. Mit Verlaub, ich traue den Japaneren zu, dass sie eine Weg- optimierte Feinmechanik im HBZ verbauen, aber in GB ticken die Uhren doch anders, oder?
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 15. Juni 2017 21:18

Hallo Michael,

sorry, das ich die Bilder erst jetzt einstelle. War ne hektische Woche. Morden geht es in die Westalpen auf "Solotour" und das gab es noch einiges vorzubereiten. Hab nur 2 Bilder 1 hinten un 1 vorne. BW hab ich keins gemacht. Kann man ja eh nix sehen. :wink:

Bin mal gespannt, ob du da was draus erkennen kannst.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 15. Juni 2017 21:28

Hallo Olaf,

wieder mal eine top Beratung von dir. Vielen Dank dafür.
Gleich nach der Tour werde ich mich wieder dem Thema widmen und deine Anregungen befolgen.
Irgenwann wird es schon irgendwie werden. Ganz sicher.

Bis bald.

Jetzt erst mal auf nach Ligurien.
Die gelbe Q ist schon gepackt und scharrt mit den Hufen...
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Michael1234 » 16. Juni 2017 09:57

Hallo Norbert,

dann erstmal ne schöne Motorradtour :grin:

Beim hinteren Bremszylinder ist die Entlüftungsschraube nicht am höchsten Punkt - aber da wurde ja weiter oben schon was zu gesagt. Bei meiner XJ hatte ich das gleiche Problem an den Bremszangen vorne. Alles schütteln, hochhalten, tief ablegen etc hat nix gebracht. Erst als ich das zum Entlüften am Gespann so zusammengebaut habe, dass die Entlüftungsschrauben ganz oben waren hat das gefunzt. Soweit zur hinteren Zange.

Nun zu den vorderen Bremszangen: Wurden die Zangen von Dir überholt? Neue Dichtungen, Reparatursatz etc?

Gruß Michael
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Crazy Cow » 17. Juni 2017 10:51

Deine Bremsen sehen ganz scheußlich aus. Gut, hinten ist es wohl Guss, aber vorne...
Das Tragbild der Scheibe sieht vollkommen bescheiden aus. Ich möchte wetten, dass die Scheibe auf der anderen Seite ordentlich blank ist. Wenn das Foto die Scheibe der Integralbremse darstellt, gehen die anderen Sättel nicht, weil vorne der Druck verloren geht.

1. Soweit ich das beurteilen kann, sitzt der Kolben nicht mittig auf der Reibscheibe also nicht mittig auf dem Bremsbelag, aber es ist ja nur eine Brembo, so toll sind die alle nicht. Es ist aber auch möglich, dass der Konstrukteur sie so tief wie möglich auf dem Bremssattelhalter platziert hat, damit sie oben ins Rad passt.

2. Es ist möglich, dass der Bremssattelhalter und damit der äußere Belag unten näher an der Scheibe ist als oben, die Beläge im entspannten Zustand nicht parallel zu Scheibe sitzen. Irgendwoher muss ja der helle Ring an der Bremsscheibe innen kommen. Dann hast du die Not, dass wenn neue Beläge drin sind, du ewig weit fahren musst, bis die Beläge sich mal eingeschliffen haben. Solange hast du keinen ordentlichen Bremsdruck, weil der hydraulische Druck durch eine elastische mechanische Gegenkraft aufgefangen wird. Elastisch deshalb, weil bei höherem Druck der lange Bremssattelhalter etwas nachgibt und der Bremssattel versucht sich gerade zu stellen.

3. Der hydraulische Druck wird deshalb nur von einem unteren Kreissegment des äußeren Kolbens und einem oberen des inneren Kolbens auf die Beläge übertragen. Möglicherweise sind auch die Beläge in dem Bereich schon verglast. Gegenprobe: Nachmessen, Sichtkontrolle.
So jetzt kommt was, was die anderen nichts angeht.
a) es gibt durchaus Bremsen mit serienmäßig keilförmigen Belägen.
b) wenn es so aussieht, als würden deine neuen Beläge schräg einlaufen, baust du sie aus und spannst sie nacheinander in den Schraubstock.
c) Nimm eine Feile mit Raspelhieb oder eine Schruppfeile und plane den Belag in der Ebene, in dem Winkel weiter ab, in dem er bereits angeschliffen ist. Nach 5000 km in der Bremse sähe er auch so aus, wie du jetzt feilst, nur schon zur Hälfte verglast. Mit der Feile trägst du gleichzeitig die bereits verglaste obere Schicht ab.
d) keine Bange, wenn dein Ergebnis nicht für ein Gesellenstück reicht, es kann nicht schlechter passen als ein neuer, gerader Belag in einem schrägen Sattel.
e) das Einbremsen wird schneller vonstatten gehen, wenn die Richtung einigermaßen stimmt. Danach hat die Scheibe die Beläge eingeschliffen, mit der Feile hast du nur die Vorarbeit geleistet.

4. Stelle sicher, dass die Stege am Bremssattel, (diejenigen, welche die Beläge führen) unten nicht mit der Scheibe in Berührung kommen, und die untere Kante der Beläge nicht am Bremsscheibenadapter aufliegen. Der Kolbenhub, der Belagweg darf nicht mechanisch begrenzt werden.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon W-L » 17. Juni 2017 15:27

Hallo Norbert,
in den vorangegangenen Beiträgen wurden bereits die möglichen Herstellungsunzulänglichkeiten, deren Identifizierung und Behebung angesprochen. Aber selbst dann, wenn du die Optimierung durchgeführt hast, wird am weichen Bremsgefühl und an der mäßigen Bremswirkung keine wesentlich Änderung eintreten. Der Grund hierfür liegt in der heute nicht mehr zeitgemäßen Ausführung der Bremsanlage.
1. Der Hinterradbremssattel wurde für eine Pkw-Hinterradbremse konstruiert, ebenso der dazu passende Bremsbelag. Das Lüftspiel der Bremsbeläge ist deutlich größer als das üblicher Motorradbremssättel. Da die Mercedes-Hinterradbremsscheibe bauartbedingt einen recht großen Durchmesser aufweist und ein Überbremsen des Rades möglichst vermieden werden sollte, wurde der Bremsbelag auf einen sehr geringen Reibwert ausgelegt. Der Bremssattel besteht aus Grauguss, was dazu führt, dass das zwangsläufig in der Bremsflüssigkeit enthaltene Wasser Korrosions- und Schlammablagen erzeugt (trifft auch auf den HBZ zu).
2. Die viele Meter langen Stahlflexleitungen weiten sich unter Druckbelastung und nehmen Bremsflüssigkeit auf, die dann nicht für ein rasches und verbindliches Anliegen der Bremsbeläge zur Verfügung steht.
3. Ziff. 1 und 2 bedingen einen HBZ mit einem recht großen Kolbendurchmesser, um die genannten Nachteile ausgleichen zu können. Dies aber wiederum führt zu deutlich höheren Betätigungskräften.
4. Die einzelnen Bremskomponenten sind nicht optimal auf einander abgestimmt (hast du ja selber wohl auch schon vermutet).

Wenn du die Bremsanlage merklich verbessern möchtest, schlage ich nachstehend Schritte vor:
1. Herstellungsunzulänglichkeiten beseitigen
2. Integralbremssystem für den Fußbremskreis (alle drei Räder), Handbremskreis nur auf Vorder- und Beiwagenrad
3. Bremsanlage dimensionieren anhand Spurweite, Radstand, Radlasten, Raddurchmesser, Fahrergewicht, Beifahrer, Gepäck (es gibt einen Gespannhersteller, der hierfür ein entsprechendes Rechenprogramm entwickelt hat)
4. Alle Stahlflexleitungen so kurz wie möglich ausführen und mit Rohrleitungen kombinieren
5. Hinterradbremssattel durch einen geeigneten Motorradsattel ersetzen
6. Hohlschrauben möglichst vermeiden
7. Fußbremspumpe durch einen Motorrad-HBZ ersetzen (Durchmesser richtet sich nach den verwendeten Bremssätteln)
8. Beiwagenbremsanlage muss wahrscheinlich vollständig neu gestaltet werden (Scheibe und beide Sättel)
Wenn du gebrauchte Bremssättel und einen gebrauchten HBZ verwendest und alle notwendigen Arbeiten selber erledigst, musst du mit Materialkosten in Höhe von ca. 300-400 Euro rechnen (neue Bremsbeläge eingeschlossen).
GrußWalter
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Crazy Cow » 17. Juni 2017 20:25

W-L hat geschrieben:Hallo Norbert,

1. Der Hinterradbremssattel wurde für eine Pkw-Hinterradbremse konstruiert, ebenso der dazu passende Bremsbelag. Das Lüftspiel der Bremsbeläge ist deutlich größer als das üblicher Motorradbremssättel. Da die Mercedes-Hinterradbremsscheibe bauartbedingt einen recht großen Durchmesser aufweist und ein Überbremsen des Rades möglichst vermieden werden sollte, wurde der Bremsbelag auf einen sehr geringen Reibwert ausgelegt.


Ja, das ist leider wahr. Ich wusste gar nicht, dass das aus einer Mercedes Bremse kommt. Polo 1 und Golf 1 haben imho vorne die gleiche Belaggröße, sie sind aber von Hause aus etwas dicker aber deutlich griffiger. MB Sättel für hinten lassen leider fast keine Dickentoleranz zu, ausser deine Scheibe ist dünner als 8mm. Ich habe in meinem grünen Gespann vorne die Polo Beläge in Kombination mit der 4mm Vollscheibe gefahren. Die VW Beläge passten in die Yamaha (Sumitumo) Bremszangen, die Sumitumo Beläge aber nicht ohne weiteres in den Mercedes (ATE) Sattel, der bei mir auch nur ein Alibi Dasein fristet. Die Langlöcher sind zur anderen Seite hin gestreckt. Aber die Beläge für die Sumitumo Bremse gibt es in drei Qualitäten, organisch fein (hinten), organisch grob (vorn) und gesintert grob (EBC, vorn). Mach mal ein Foto von einem alten Lockheed Belag.

2. Integralbremssystem für den Fußbremskreis (alle drei Räder), Handbremskreis nur auf Vorder- und Beiwagenrad

Hat das Ding zwei integrierte Bremskreise? Ich dachte die vordere Bremse betätigt nur die eine verbliebene vordere Scheibe.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon k1-dreamline » 18. Juni 2017 08:47

Hallo

ruf mich nochmal zu Deinem Bremsenthema an.

Ich kann Dir anhand der Fotos einiges an Tips zu dem HGT Gespann geben.

Gruß

Michael
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 25. Juni 2017 20:59

Hallo zusammen,

bin wieder heile von der Solotour daheim. Alles gut gelaufen. Und ein freundlicher KTM-Händler in Briancon konnte mir mit einem Reparaturkit für meinen Kupplungzug zur weiteren Heimreise verhelfen. Reist das Ding doch nach 18 Jahren und 81Tkm ohne Vorwarnung. :rock: Hab ich ja noch nie gehört!!! :?

Und hier wart ihr so fleißig. Vielen Dank dafür. Wir werden das das jetzt hier im Team weiter angehen und uns dabei ganz eng an eure Hinweise halten. Bis zum EGT muss es fertig sein. Ich werde berichten.

Bis dahin....
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 7. Juli 2017 21:18

Hallo Dreiradler,

so, wir haben jetzt die Anlage nochmal geprüft. Ein Freund als KFZler hat sich das nochmal angesehen. Bremsklötze gut, Scheiben vorne bischen dünn, na ja, Abstände gut, Alle Zangen beweglich, keine zu langen Wege.
Es scheint wohl so, das alles i.O. ist. Es ist keine Luft im System. Die Bremsleistung ist halt so. Wird mit dem Equipment nicht besser.
Wenn es richtig bremsen soll, so wie man es von einer modernen Bremse gewohnt ist, wird man wohl um ein Neudesign nicht herumkommen.
Jetzt bleibt es erst mal so. Wir machen einen kleinen Klotz auf das Bremspedal um uns ein wenig mehr Weg zu verschaffen und so besser Kraft einwirken zu lassen. Dann sehen wir weiter.
Jetzt fahren wir erst mal (wieder) in Urlaub. Camping mit Wohnwagen an der franz. Atlantikküste bei Bordeux. Danach dann mal zu Michael Unger zum Checkup.
Wenn alles gut geht, sind wir dann im August aufm EGT.

Bis dahin.

P.S: Wie zufällig doch in der neuen Gespannzeitung ein Bericht über das richtige Entlüften der Bremsen beim Gespann erscheint. Hat da jemand hier mit gelesen und das Thema aufgegriffen? Mir recht, kann nur helfen. Nix für ungut...
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon UKO » 9. Juli 2017 11:31

Tja, es gibt halt leider Gespanne mit besch...er Bremse. EML ist hier Marktführer. :rock:
Ich habe rechts ne größere Scheibe verbaut - 230mm vorher 200 - aus einem Material das Sinter Beläge zulässt. Weiterhin ne zweite Zange rechts so das der Seitenwagen mit Hand- und Fußbremse gebremst wird. Weiterhin vorne auch ne neue Scheibe für Sinterbeläge. Jetzt bremst das richtich! :smt023
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 8. August 2017 19:55

Hallo Leute,

noch mal ein kleines Update.
Wie geplant war ich am WE bei Michael Unger. Haben den ganzen Samstag geschraubt, geschweißt und gelacht. War richtig schön. Und am Ende stimmt auch das Ergebnis noch. Fachmann hat gesagt, Bremsen sind ok, nicht super, aber ok. Muss halt nur kräftig reintreten. Schwinge repariert, neu gelagert, Sturz korrigiert und die Lenkung des Seitenwagenrades wieder in Betrieb genommen. Vorspur eingestellt und siehe da, jetzt läuft sie auch geradeaus. Jetzt noch ein weinig mit GFK und Harz die Aufnahme des Bootes am Dämpferträger im Radkasten reparieren und verschrauben. Dann geht es erst mal (wieder), hoffentlich. Dann wollen wir mal sehen, ob es für's EGT reicht.

Bis dahin.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 9. August 2017 23:29

Tja, hab ich gedacht, es geht. Schon wieder ein Dämpfer.
Hab dem Michael nicht richtig zugehört.
Einfach so mit der Dömpferstrebe verschrauben wird wohl nicht gehen.
Leider fehlt mir der Überrrollbügel, der für die Stabilität wichtig ist. Er stützt die Federung zusätzlich ab.
Fungiert wohl irgendwie als "tragendes" Element. So ist das Ding nicht dauerhaft fahrbar. :smt013
Jetzt bleibt nix anderes als erst mal einen Rahmen zu bauen und einzusetzen. Grrrrr..... :rock:
Es nimmt wohl erst mal kein Ende.
Aber irgendwann...
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Michael1234 » 10. August 2017 09:03

Hey Norbert,

was'n Sch..... Das sind halt die bösen Überraschungen - hab selber grade so'ne Odyssee mit dem Gespann eines Freundes durch. Drücke euch die Daumen dass ihr das wunschgemäß hinbekommt.

Gruß Michael
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon nobschum » 1. Oktober 2017 11:25

Hallo Leute,

hab mich lange nicht mehr gemeldet. Sorry.
Das Gespann steht jetzt komplett. Nach der Tour zum EGT wollte ich mal eben die Kupplung reparieren.
Alle Teile bestellt. Leider musste ich dann nach der Demontage der Verkleidung feststellen, das da noch ganz was anderes im Argen ist. Jetzt befinden wir uns in einem "schwebenden Verfahren". Deswegen möchte ich das hier erst mal nicht weiter ausführen. Ist auf jeden Fall richtig Kacke.

Ich werde berichten, sobald die Sache erledigt ist.

Bis dahin.
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Re: Honda ST 1100 Pan HGT Umbau mit Speeding 2WS

Beitragvon Marcus » 2. Oktober 2017 07:40

Vorne ist ne Scheibe und der Bremssattel von BMW K100 verbaut, das das nicht ausreichend bremst, ist mir nun klar. Diese Bremse war schon mit Solo K100 ueberfordert. Und du hast vorne nur eine Scheibe angesteuert, da wird es schnell sehr heiss, so das die Bremse bei strammer Fahrt auch mal kurzzeitig ausfallen kann. Ich wuerde das Integralsystem aendern, hinten mit Beiwagen zusammen und vorne beide Saettel ansteuern, dann bremst es auch.

Wenn du dann noch was ordentliches willst, nimm Bremsscheiben der R100Mystik und die Bremssaettel der K1100. Das passt!
Brauchst dafuer aber min. 16er Kolben vorne, fuer die aktuellen Saettel vorne reicht ein 13er.

Gruesse Marcus
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