jan hat geschrieben:hallo wolf
.....
übrigens, wenn du nur noch ein bischen luft drin hast ,hilft es manchmal den handhebel oder den fusshebel eine nacht auf druck zu halten, die luft entweicht dann auch.
netten gruss
jan
Wie das? Das System unter Druck ist geschlossen, da kann keine Luft entweichen !
Wenn aber der Weg der Kolben in den Sätteln nach dem Aus-u.Einbauen der Beläge und Zurückdrücken zu groß ist und diese nicht durch die Gummiringe rutschen ( selbstnachstellung) ist das "Unterdrucksetzen" eine Möglichkeit das Spiel zu verringern. Jedenfalls soweit es die Spannung der Dichtringe zulässt.
Wenn das der Fall ist, kann man den Druck durch Pumpen aber erhöhen.
Wenn die Scheibe einen Schlag hat oder aber die Radlager Spiel haben, sodass das Rad und damit die Bremsscheibe gegen den Bremssattel kippt, werden die Kolben zurückgedrückt, beim nächsten Bremsen ist der Weg zu groß und der Drück ist weg.Allerdings ist das nur beim Fahren merkbar, im Stand muß der Drück, einmal aufgebaut, bleiben.
Ich hjatte einmal am Gespann in etwa das gleiche Problem ( vorher war alles ok) da ging die Luft absolut nicht vollständig heraus, am Verteiler für den rechten und linken Bremssattel befand sich wohl Luft, beide Bremssättel abgebaut ganz noch oben gehalten und dann entlüftet, das half, danach war alles ok.
Natürlich kann es auch am HBZ liegen, wenn die Primärmanschette, die für den Druckaufbau zuständig ist, undicht ist, dann ist der Zylinder nach außen zwar dicht, die Flüssigkeit geht aber neben der Primärmanschette aus dem Druckraum zurück.
Wie steht es mit dem Kolbenspiel, ist die Ausgleich-Bohrung schon überfahren, dann fließt keine Flüssigkeit bei gelöster Bremse in den Druckraum nach.
Die Probleme an den Rädern/Scheiben/Bremssätteln trifft auf die Maschinenbremse und auch auf die Seitenwagenbremse zu, systematisch jedes Rad prüfen und entsprechend bearbeiten, dann muß man den Fehler finden

Kurt, jetzt ohne dem roten K100-Gespann-aber mit Freunden weiter unterwegs.