Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

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Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Der Lodda » 24. November 2017 09:05

Moin Leute ich wollte euch mal eine Geschichte erzählen die ich vor 2 Jahren erlebt habe .
Normalerweise fahre ich mit dem Gespann zum Treffen diesmal war alles anders wir hatten die Enkel 9 und 6 übers WE und wollten zum Treffen alle hatten im Gespann keinen Platz also Frau und Enkel mit dem Gepäck ins Auto und ich hatte die Gelegenheit mit der Solo Guzzi zu Fahren und so fuhren wir zum Treffen das WE war super und die Sonne schien. Am
Sontag Mittag Abreise wir packten alles zusammen ich sagte wir treffen uns dann zu Hause und fuhren los. Ich wollte das schöne Wetter noch nutzen und fuhr schön über die Landstraßen bis sich vor mir eine aufgestaute Schlange von 8 PKWs die freie Fahrt versperrte weil ein Traktor mit Anhänger oben drauf Heuballen sein Eigentempo hielt. So weit so Gut, es kam eine gerade Strecke gut zu überschauen und kein Gegenverkehr, ich setzte zum Überhohlen an und gab Gas und der erste PKW hinter dem Traktor scherte genau in dem Moment aus als ich auf gleicher Höhe war ich konnte sehen wer da drin saß
ein Opa mit Hut der stur nach vorn schaute und er kam immer weiter zu mir rüber also alle drei auf gleicher Höhe, wobei ich schon die 10 cm Straße nutzte die noch neben der linken weißen Linie sind und die weißen Barken kamen auch in regelmäßigen Abständen links auf mich zu ich sah mich schon liegen und dachte ok wenn ich jetzt hupe bekommt Opa einen Herzanfall oder erschrickt und verreißt das Lenkrad also ganz sachte Gas geben und nicht von der Straße seitlich runter rutschen Rechtes Lenkerende und Auto ca 3cm Zwischenraum da wo der zweite Spiegel sonnst ist war der Spiegel vom Auto also gut das mein rechter Spiegel fehlte und ich auch kein Gepäck mit hatte. Dan bemerkte mich der Opa doch noch und schaute mich an, von vorn näherte sich bereits ein Auto doch sein Blick war kalt und ohne Mimik also gab ich dann Gas denn es wurde Zeit der Opa brach seinen Überholvorgang ab und reihte sich wieder ein. Gerettet hat mich zum einen meine Erfahrung in akuten Situationen ruhig zu bleiben und das bisschen Glück das man als Motorradfahrer haben muss. :rock:
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Michael1234 » 24. November 2017 09:54

Hallo,

den Bericht hätte ich vom Ablauf ganz grob auch abgeben können - das war vor etwas mehr als 30 Jahren. Wir (meine damalige Freundin auf dem Sozius) waren mit der CX (Nr 3) unterwegs, Trecker mit Hänger vor uns, überholen geht nicht wegen einer Kurve wir zockeln also hinterher, dann gute Sicht, grades Stück Straße also Blinker links und Gas.

Just in dem Moment entscheidet sich der Fahrer des Treckers nach links in einen Feldweg abbiegen zu wollen. Beide Fahrzeuge auf gleicher Höhe, kurzer Blickkontakt und nun kommt leider der entscheidende Unterschied zu Lodda's Bericht.

Keine Reaktion des Treckerfahrers, er fuhr stoisch in die geplante Richtung weiter und mir geht die Straße auf der linken Seite aus (stark abfallende Böschung). Sturz unvermeidlich. Ich konnte die gute CX aber wenigstens recht kontrolliert und mit stark reduzierter Geschwindigkeit ablegen.

Fazit: Danke an unseren Schutzengel! Keine größeren Verletzungen (nur Prellungen etc) bei uns, die CX hatte etwas gelitten (u.a. Kratzer und Beule im Tank und sonst das übliche). Unfall wurde von der Polizei aufgenommen worauf ich dann ein paar Tage später ein Knöllchen wegen "Überholen bei unklarer Verkerssituation" incl. Punkte im Briefkasten hatte. Der anschließende Rechtsstreit hat das dann richtiggestellt. Knöllchen mußte von der Behörde zurückgenommen werden, Punke also auch. Schadensersatz und Schmerzensgeld wurde vom Richter recht angemessen bewertet. Und mit der damaligen Freundin habe ich kürzlich den 30sten Hochzeitstag gefeiert. Glück gehabt!

Gruß Michael
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon HelmutAN » 24. November 2017 09:56

Kolonnenspringen ist immer gefährlich.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon rotklinker » 24. November 2017 10:15

Das mit nem Trecker und Hänger nach links hatte ich mit dem Gespann vor Jahren auch. Der hatte nicht mal den Blinker gesetzt. Ich konnte grad noch ankern, ein Kumpel ist beinahe hinten rein gebrettert. Er hat mich hinterher gefragt, wie ich das wissen konnte, dass der Herr Landwirt zur Halse ansetzt.
Es war das linke Vorderrad des Zugfahrzeuges, dessen Zucken ich rechtzeitig bemerkt habe. Ich denke, es ist eher der 7. Sinn als ein Schutzengel, der hier entscheidend ist.

Ansonsten: Immer mit der Dummheit der Anderen rechnen (und die Eigene auch berücksichtigen!) ist die halbe Miete. Zu den Zeiten der hemmungslosen Smartphone-Kasperei ist das eine anspruchsvolle Daueraufgabe.
Gruß Kay


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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Stephan » 24. November 2017 12:20

Naja, leider hilft auch das nicht immer.

Vor fünf Jahren stand ich mit meinem gelben Gespann, FengBao mit Heinrich Verkleidung, an der Ampel auf der Linksabbiegerspur.

Der Geradeaus-Gegenverkehr bekommt eher Grün. Rollt los. In dem Augenblick brettert ein PKW links an der losrollenden Kolonne vorbei und schert schwankend kurz bevor er bei mir einschlägt, auf der Gegenfahrbahn ein.

Hätte ich Grün gehabt und auf die Kreuzung gerollt. . .


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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Sejerlänner Jong » 24. November 2017 12:32

Hallo Lodda
mal drüber nachgedacht dass die PKW auch vorbei wollen? Ob mit oder ohne Hut war der Fahrer des 1. PKW vielleicht schon zig km hinterm Trecker und wollte nun endlich vorbei.
Ich würde sagen Glück gehabt beim falschen Verhalten.

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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Der Lodda » 24. November 2017 12:57

Nein ich denke mal Opi hat mich nicht gesehen
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Zimmi » 24. November 2017 13:07

Also wenn ich vor mir 8 PKW und 1 Trecker hätte, würde ich niemals alle am Stück überholen. Da muss ich damit rechnen, dass mindestens einer der Käfigtreiber auch überholen will. Und wenn es der vorderste ist, donnere ich dem im schlimmsten Fall mit ordentlich Tempoüberschuss in den Kofferraum oder werde eben links in den Acker geschubst.
Wie Helmut schon schrub:
HelmutAN hat geschrieben:Kolonnenspringen ist immer gefährlich.

Gerade mit dem Motorrad wird man einfach leicht übersehen, da hilft "Licht an" auch nicht wirklich.


Mir hat "Licht an" mal knapp geholfen. Ich wollte in der beginnenden Dämmerung einen Traktor überholen und hab schon frühzeitig ausgeschert. In dem Moment macht ca. 10 m vor dem Traktor das bis dahin vollständig unsichtbar gebliebene anthrazitfarbene Auto im Gegenverkehr endlich die gebotene Fahrzeugbeleuchtung an. :rock:
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon robby ausm tal » 24. November 2017 13:54

Ich überhole nur noch wenn es absolut nicht mehr anders geht! So oft habe ich Autos o.ä. überholt und sah dann im Rückspiegel das derjenige hinter mir abbog!
Grüße aus dem Bergischen!

Ich danke allen die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Peter Pan CR » 24. November 2017 15:35

Schmunzel...ohne Schutzengel, Stossgebet und gesundes Misstrauen geht garnichts.

Sagt einer, der beim ersten Kommentar dachte:
"Dank des Kiesgrubentrainings mit der CB650 konnte ich in einer fast gleichen Situation bei einer Überführungsfahrt von Vorführ-BMWuptich eine K100RT im Graben auffangen, wieder auf den Asphalt zurück und hopps und weg." Guter Wink mit dem Zaunpfahl, ach nee Strassenbegrenzungspfahl. (den nietete ich dann mit dem MZ-Gespann etwas später im Dezember '86 in Salem um)

Auch sehr nett, wenn Du einige Jahre vorher mit einer ausgelutschten 125er einen Lastwagen mit Doppelachsanhänger überholst und Dir nur der Platz zwischen LKW und Hänger zum Ausweichen bleibt.

OK, das sagt einer der "janz weit wech" hängengeblieben ist, weil er erst bei 85kmh von seiner Norton Commando absprang im Tal des Todes CA. Und 3-4 Wochen später mit einem Mietwagen mit 100kmh eine Piruette um einen 20kmh schnellen LKW drehte und sich dann 6 Meter Tiefer auf halbem Weg in eine Kaffeeplantage in die originale Fahrtrichtung weisend in einer zerschrumpelten Blechdose wiederfand.

Auch dem Knaben ohne Licht auf der Autobahnkreuzung bin ich schon Nachts um 10 bei Regen begegnet. Frauchen war gerade im 4ten Monat. (Bei der Kreuzung am CR-Flughafen rutscht jedem 2. Tourist das Herz in die Hose)Glücklicherweise im Allradlieferwagen mit dick Blech.

Oder dem BMW der mit 80-100 vor Deiner Nase aus einer Einbahnstrasse entgegen der Fahrtrichtung herauskommt.

Also die heilige Maria de las Rosas hat schon extrem häufig ein gutes Wort für mich einlegen müssen. Da passe ich doch lieber jetzt etwas mehr selber auf.

Das es Schutzengel gibt daran zweifle ich nicht im geringsten. Manchmal sind wir Menschen es auch selber, die von "Höherer Stelle" die Order erhalten zum ausführenden Instrument Gottes zu werden. Mit MZ-Gespann im Nebel nach den ersten 8 km Heimfahrt mal umzudrehen, zurückzufahren eine Mutter von 4 Kindern aus einem gerade aufgetauten See zu fischen und sie dann im Beiwagen die Treppe zum Krankenhaus hoch zu rumpeln, so etwas geht nur wenn es Schutzengel wirklich gibt.
Das kann nichts mit Zufall zu tun haben, wenn etwas ähnliches auch ein zweites Mal 25 Jahre später geschieht.
Das geht nur wenn es so etwas wie ein voraus geschriebenes Schicksal und die "Höhere Instanz" gibt.

Das Dankeschön für den Krankenwageneinsatz des MZ-Gespannes vom 4.3.1988 war dann eine schriftliche Abmahnung von wegen zu spät zur Arbeit zu kommen. Typisch Deutsch... :rock:
(würde zu gerne wissen ob die Dame heute immer noch in Lauenburg im "Wartesaal" des Bestatters arbeitet.)

Gott sei gedankt.
Sven


OK obigen dick gedruckten Hinweis von wegen Schweigen habe ich wieder erst gelesen, als es zu spät war. Nun habt ihr wieder mal mein Gequassel vor der Nase.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Thomas Heyl » 24. November 2017 17:40

Hallo!

Schutzengel muss es zweifelsfrei geben. Da kann ich nicht nur von meiner Gespannzeit ein Lied von singen, und sie machen ihren Job auch bei völlig korrektem und defensiven Verhalten wirklich gut!

Richtig ist auch, dass ein Routinier im Straßenverkehr nach vielen Tausend Kilometern teils eine Art "siebten Sinn" entwickelt - das geht zumindest mir so. Hier zwei Dosen-Geschichten.

Bevor's das Internet gab, bin ich 'mal mit meinem Spitfire MkI (Spitfire 4) auf 1.200 m Höhe in's Wallis gefahren. Es wird kalt und ich noob habe keinen Plan, dass da die Gleichdruckvergaser angepasst werden müssen. Kurz, die Mühle springt nicht mehr an, ich fahre mit der Bahn heim, um 'rumzutelefonieren. Da war's bald klar.

Wir also im gleichen Winter mit dem Mini Clubman 1275 GT dahin, um den Spiti zu bergen. Mäh, Schneegestöber auf den letzten Metern. Ich frage meinen Kumpel am Steuer, ob er überhaupt noch weiß, wo die Straße ist. Nach einer Weile meint er: "Nicht wirklich.". Ich durchdenke das und frage zurück, ob wir 'mal anhalten sollten. Er wartet und meint dann: "Auch gut.".

Er lässt den Mini ausrollen (!), zieht die Handbremse, wir steigen aus und stehen genau zwei Meter vor dem Abgrund. Von der Straße abgekommen sind wir auf den letzten zehn Metern.

Zweites Beispiel, auch pre-Handy-Zeit: Nachts auf dem Transit von Berlin nach Westdeutschland. Bei Seesen überkommt mich so'n Gefühl. Ich spreche meinen Beifahrer vorne noch an (die anderen hinten poofen) und drossele das Tempo.

Steht da auf der linken Spur quer ein unbeleuchteter, dunkelgrüner und verunfallter Kadett, der mir einem Wohnmobil zusammengeknallt ist. Noch keine Bullerei und kein Krankenwagen, das weiße WoMo lag unsichtbar hinter einem Brückenpfeiler im Graben. Hätte ich das nicht geahnt, wäre ich da nahezu ungebremst mit mindestens 140 Sachen 'reingeknallt. So konnten wir die Verletzten versorgen, haben dann mit der Polizei den Kadett auf den Standstreifen getragen, und alles war gut bis auf meine leere Batterie, weil ich einige Stunden den ganzen Christbaum am Daimler an hatte.

Ich habe da noch viel mehr Beispiele. Heute sind die Dinge im Verkehr noch viel kritischer, darum bin ich immer extrem defensiv unterwegs, achte auf Sichtbarkeit (Tagfahrleuchten), eine gescheite Hupe und Bremsen, die den Namen auch heute noch zu Recht tragen. Risiken brauche ich nicht, die habe ich im Job genug :grin: .

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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Stephan » 24. November 2017 23:27

robby ausm tal hat geschrieben:Ich überhole nur noch wenn es absolut nicht mehr anders geht! So oft habe ich Autos o.ä. überholt und sah dann im Rückspiegel das derjenige hinter mir abbog!


Ich überhol ja nur, weil ich es kann. Mische egal wo die hinter mir abbiegen. . .



Deswegen lernen die 2rad-Fahrer in NL, nicht wie in der BRD am rechten Fahrbahnrand rumzudümpeln, sonder schon in der Mitte ihrer Fahrbahn zu fahren. Stell die mal vor, du kommst an 'nem LKW vorbei und da versperrt dir ein großes GW-Gespann mit Anhänger das Rüberziehen. . .


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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Blaue Elise » 25. November 2017 09:16

:D :D :D
Is ja nur gut, dass ich bis jetzt (noch) keinen Anhänger hab.
In meinem Repertoire sind auch ein paar Horrorgeschichten, inkl. eigenem Verschulden :oops:
Und in jedem Jahr gibt es neue Situationen, die man sich nicht vorstellen konnte.
Also - wie unsere irischen Freunde immer sagen:
Shiny bits Up, rubber side down
In diesem Sinne
Schönes Wochenende wünscht
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon UKO » 25. November 2017 15:51

Solche und ähnliche Geschichten kann wohl jeder erzählen, der schon ein paar Jahre auf der Straße ist. Darum bin ich Leistungsfetischist. Mit nem 40 - 50 PS Gespann braucht man im Zeitalter der Turbodiesel gar nicht mehr ans Überholen denken. :smt009
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon dreckbratze » 25. November 2017 16:09

unfug. entweder ist mir einer zu langsam, dann kann ich überholen oder der vertreterdiesel ist flott genug, dann brauch ichs nicht. und die überlegung kann ich mir mit der mz komplett sparen.

im übrigen ist ein stau nur halb so schlimm, solange man vorne ist :lol:
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon FredB » 25. November 2017 16:49

Na ja, Vertreterdiesel aufklatschen kann auch eine Lebenseinstellung sein. Da ist zur befriedigenden Ausschüttung des Glückshormons zumindest ausreichend Leistung eine überlebensotwendige Voraussetzung.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Stephan » 25. November 2017 22:19

Naja, hat heute nicht jeder 2. Kleinwagen 137PS und mehr?!? Da reisst niGS mehr.



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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon FredB » 25. November 2017 22:25

Das sind dann rein rechnerisch gerade mal 50%.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon fredde » 26. November 2017 00:58

Schriebst Du nicht, du wärst mit der Solo Guzzi gefahren. Wieviele Sekunden dauert es ein Auto zu überholen? Ich hätte in dieser Situation nichtmal gesehen, dass ein Opa mit Hut im Auto sass, da wär ich schon mit meiner alten R 75 vorbei gewesen.
Das mit abbiegenden Traktoren hab ich mal in Italien mitgemcht Anfang der 60er. Mein Freund war damals zur oberen Hälfte am Anhänger. Die unter Hälfte samt Motorrad R 69 S passte unter dem Hänger durch. Wir Drei rollten langsam nach München heim und haben unsere Motorräder ein paar Wochen nicht angerührt.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Einzylinderfahrer » 26. November 2017 01:17

Mit viel PS überholen ist wie Camping bei Schönwetter, das kann jeder.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Der Lodda » 26. November 2017 12:20

Deine BMW wäre in dieser Situation das falsche Motorrad gewesen Dein (Hängetitten-Motor) ist zu breit. :grin:
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon rotklinker » 26. November 2017 15:14

"Hahn auf und volles Rohr dran vorbei" hat mich schon manches Mal in blöde Situationen gebracht. Die Überschussgeschwindigkeit ist enorm, wenn man vorn angekommen ist. Ich lass das inzwischen bleiben. Einer zur Zeit ... dauert zwar länger, bleibt aber kalkulierbar.

Meist ist die Blickführung eines geübten Motorradfahrers einem normalen Käfigfahrer fremd. Da überholt man schon mal, wo der 4-rädrige Kollege nur Kurven sieht. Aber wer garantiert, das in einem der Käfige nicht ebenso ein Mopedist sitzt und plötzlich seine 137 Kleinwagen-PS galoppieren läßt? :-)
Zuletzt geändert von rotklinker am 29. November 2017 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon fredde » 27. November 2017 23:26

Na, ja. Ist jetzt genau 56 Jahre her, dass ich mit einer R 53 anfieng. Damals noch 2 Jahre ohne Führerschein. Ich lebe und fahre immernoch Solo und Dreirat. :lol: Trotz fleissigem ûberholen.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Peter Pan CR » 14. Dezember 2017 17:03

Mir hat die Santa Maria de las Rosas wieder einmal heil nach Hause zu kommen verholfen. Mit Kumpel Rick, der ein absoluter Neuanfänger ist, haben wir seine neu-alte "Isa" (2012 Ural Patrol) von Tavares, Florida nach Elkin, North Carolina geschippert durch Kälte und ein klein wenig Schnee. Dabei haben uns glatt 2 Häuser überholt auf der Interstate I-40.
Nun heist es beten, das er heil über seine Anfängerzeit hinüberkommt und alle seine 9 Enkel immer heil nach Hause schippern wird.
Seinen ersten Ausflug auf den Mittelstreifen hat der Rick hinter sich...
Frohe Adventszeit und viel Spaß beim Schlitten fahren.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon TWD Heizer » 15. Dezember 2017 17:33

Kolonnen überholen, da muss man noch vorsichtiger sein als sonst, ist aber auch logisch.
Und man sollte sich verinnerlichen, daß in D folgendermassen abgebogen wird: (analog das Überholen)
* Links abbiegen
* Frühestens mitten beim Abbiegen anfangen zu blinken
* sobald man wieder geradeausfährt nachsehen ob wer von hinten ankommt (Optional)
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Nobbi » 15. Dezember 2017 20:49

TWD Heizer hat geschrieben:Kolonnen überholen, da muss man noch vorsichtiger sein als sonst, ist aber auch logisch.
Und man sollte sich verinnerlichen, daß in D folgendermassen abgebogen wird: (analog das Überholen)
* Links abbiegen
* Frühestens mitten beim Abbiegen anfangen zu blinken
* sobald man wieder geradeausfährt nachsehen ob wer von hinten ankommt (Optional)


Der ist gut.

Gruß Nprbert
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon fredde » 15. Dezember 2017 21:54

Hier oben in SE scheinen die Blinker an den Autos eine nicht oft georderte Option zu sein.
Dass sie doch einen haben, sieht man oft daran, dass nach dem Abbiegen geblinkt wird, damit man weiss wo der Trottel herkommt. :rock:
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon TWD Heizer » 16. Dezember 2017 20:55

fredde hat geschrieben:Hier oben in SE scheinen die Blinker an den Autos eine nicht oft georderte Option zu sein.
Dass sie doch einen haben, sieht man oft daran, dass nach dem Abbiegen geblinkt wird, damit man weiss wo der Trottel herkommt. :rock:


Wie ich schon schreib.
Das ist so deprimierend, daß keiner mehr mitdenkt. Wird wohl stimmen, "IQ bleibt gleich, nur die Menschheit wächst".
Umso schöner, wenn man mal wen findet, der/die/das (;:P) mitdenkt und auch mal z.B. nen LKW reinlässt etc.
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon UKO » 17. Dezember 2017 18:23

TWD Heizer hat geschrieben:Kolonnen überholen, da muss man noch vorsichtiger sein als sonst, ist aber auch logisch.


Mit nem Ural sollte man lieber gleich aufs Überholen verzichten. Das erspart einem unangenehme Begegungen mit dem Gegenverkehr. :roll: :D
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Einzylinderfahrer » 17. Dezember 2017 21:30

Kolonnen überholen trau ich mich mit dem Gschpännle eher nicht, aber generell auf´s Überholen verzichten will ich auch nicht. Bei 34 PS muss man eben anders kalkulieren, aber es geht.
An Schutzengel glaube ich nicht. Bei den vielen Durchgeknallten hätten die viel zu viel zu tun...

Viele Grüße
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Cali » 18. Dezember 2017 09:58

UKO hat geschrieben:
TWD Heizer hat geschrieben:Kolonnen überholen, da muss man noch vorsichtiger sein als sonst, ist aber auch logisch.


Mit nem Ural sollte man lieber gleich aufs Überholen verzichten. Das erspart einem unangenehme Begegungen mit dem Gegenverkehr. :roll: :D


Hallo - das sehe ich auch so - und gilt nicht nur für eine Ural. Wenn ich mit dem Gespann unterwegs bin, hab ich überwiegend den Fahrmodus "C = Cruising" eingelegt - und da machts mir auch nix aus mal paar km hinter einem LKW herzufahren. Wenn ich schnell fahren will, steig ich auf meine Solo um. Manchmal nützt aber deine ganze defensive Fahrerei nix, weil du immer wieder auf motorisierte Vollpfosten triffst, und du nur um Haaresbreite an einem Unfall vorbeischrammst. In solchen Fällen geht mir dann schon mal der Gedanke an einen Schutzengel durch den Kopf :roll:

Ich wünsche allen eine unfallfreie Fahrt :smt023

Beste Grüße / Bernd
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Karl Max » 18. Dezember 2017 12:38

Einzylinderfahrer hat geschrieben:Mit viel PS überholen ist wie Camping bei Schönwetter, das kann jeder.
:-)

Da fällt mir doch eine Weisheit aus dem /8 Lehrbuch ein:
"Lieber den Tod riskiern als Schwung verliern"

:rock: :smt005
Grüße aus Bayern
Karl

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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon UKO » 18. Dezember 2017 18:38

Ich seh immer zu, das ich vorne als Erster fahre. Dann brauche ich nicht überholen. :roll:
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Neandertaler » 18. Dezember 2017 19:24

UKO hat geschrieben:Ich seh immer zu, das ich vorne als Erster fahre. Dann brauche ich nicht überholen. :roll:

:D :D :D :D :smt023
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon dreckbratze » 18. Dezember 2017 20:44

geht auch mit der emme :twisted:
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon der Gärtner » 18. Dezember 2017 21:44

dreckbratze hat geschrieben:geht auch mit der emme :twisted:

...aber meistens nicht lange... :fiessgrinz:
Gruß
Harald

Jawoll, genau, jaja, das kann sein, das kann sein...
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon dreckbratze » 18. Dezember 2017 21:47

auf kleinen kurvigen strässchen schon :D
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Peter Pan CR » 19. Dezember 2017 04:00

So wie Dreckbratze sagt,...
wenn Du dann selbst mit MZ, Jawa oder Ural mit den jungen einheimischen Möchtegern Eddi Merks und ihren fliegenden Kisten mithalten kannst, dann weist Du abends das du etwas geleistet hast.
Mit viel Dampf unterm Hintern und Ufo-technologie kann ja jeder Hirni heizen. Aber mit so einem altbackenen Speichenzerreisser und Rahmenverbieger hat es mit Können zu tun.
:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D
Besonders Spass macht es bei 15-20 Kurven pro km...
Wo ist das nächste Dorf?
Einen Schritt von der Strasse!
Jodeldihiiii.

Am Ende eines solchen Tages wird dann bestimmt auch der Schutzengel erleichtert aufatmen, wenn alles gut gegangen ist.
Sven

Siehe meine bevorzugte Strecke um Schwiegermutter zu besuchen: (, die ist leider nicht mehr unter uns) https://es.wikiloc.com/rutas-motociclismo/a-rascar-curvas-san-jose-acosta-puriscal-orotina-atenas-7570039
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon Stephan » 19. Dezember 2017 21:28

Fuhr Eddie nicht Fahrrad? Na, wenn‘s dafür reicht, hat der Schutzengel Café Pause. . .


Stephan
Jeder Idiot kann eine Krise meistern.
Es ist der Alltag, der uns fertig macht.

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Re: Platz für den Haxen ... bzw. hake dich ein ;-)!

Beitragvon dirkME » 17. Januar 2018 16:05

Bein kaputt bei Unfall ? Ja .....

Muttertag 2017.

Ich war mit meiner Lebensgefährtin auf K100 und sie auf 12er Bandit. Nach Käffken im Cafe aufgerödelt und zur Weiterfahrt angesetzt. Da kommt ein "Chinaboxer", man möge mir die unpräzise Ausdrucksweise nachsehen, also schwarzes Boxergespann mit Einspritzung quer an uns vorbei. Laaaangsam, Beiwagen besetzt.

Wir haben noch ganz kurz gesprochen, dann hinterher. Plötzlich Bremsquietschen, ich sehe vor mir einen weißen Bus, in den das Gespann einschlägt und dann sich überschlägt.

Unter dem Gespann eine ca 70-80 Jährige Dame (Mutter des Fahrers), den Fahrer selbst hats mit dem Kopf die Seitenscheube des Busses zertrümmert; bei Bewusstsein, aber orientierungslos.

Zuerst abgesichert, dann noch das Gespann von der Oma mit 3 Zeugen runtergehoben. Eine Krankenschwester war auch da. Dann um den Fahrer gekümmert, der nur hin und her lief. Hinsetzen lassen, wieder eine Frau daneben, die sich drium kümmerte.

Aus dem Chinesen tropfte Sprit, und lief Richtung Oma. Nachgesehen, Drosselklappe rechts war AB, hing noch am Drähten und Kabeln, Spritschlauch zerrissen, Benzin lief aus.

Kabelbinder ran, Schlauch abgeknickt und abgebunden; dicht.

Dann den Fahrer nochmals befragt, ihm tut nix weh. Hose zerrissen, darunter offene Knochen aus dem Fleisch.


Dann kam der RTW und Polizei .......



Als dann der Bullypilot noch den Spruch liess " der war viel zu schnell" ist mir der Arsch geplatzt, und ich wurde laut-unhöflich. Habe dann dem Sherrif meine Visitenkarte gegeben, und mich als Zeuge aktiv gemeldet.

Seltsam, das man an einem Unfallort einen Polizisten auf doppe´lt durchgezogene Mittellinie hinweisen muss, und so die Schuldfrage sehr schnell klären kann.



Verhandlung war im Dezember; die Nummer mit "Vielzuschnell" hat er, bzw. sein Anwalt, da tatsächlich nochmals versucht.

Versucht.

War wohl im falschen Thread gelandet. Stephan
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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon FietePF » 18. Januar 2018 12:39

Dirk ging es um den Haxen, aber so ist es auch gut :D

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Re: Glück gebabt oder gibt es wirklich Schutzengel

Beitragvon dirkME » 18. Januar 2018 21:29

Oh.

Stefan, das war nicht als Schutzengelbeitrag gedacht.

Ich wollte nur mitteilen, das mich die Verletzungen, die man bei einem Aufprall mit Boxer auf PKW oder Bus erleiden kann, echt geschockt haben. der fahrer hat mit seinem rechten unterschenkel, obwohl er massiv auf der bremse stand, die drosselklappe vom ansaugstutzen abgerissen. dabei hat es haut, fleisch unf knochen erwischt, schienbein stand raus. und der war wirklich langsam unterwegs, ca 45 kmh.

der fahrer war zur gerichsverhandlung völlig genesen, nur die alte dame litt noch unter den folgen.
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