Gut, dann will ich noch was ernsthaftes dazusenfen. Österreich macht die Grenzen zu, schließt Schulen usw. Gleichzeitig erklärt eine Sozialpsychologin im Ö-Fernsehen, dass diese Situation (zu Hause zu bleiben, die Kinder um sich zu haben) ja auch eine große Chance bietet, soziale Kontakte zu pflegen und wieder zu beleben....
Hä?
(Mal mit dem Arsch Zuhause bleiben!)
Gleichzeitig scheinen verantwortliche Politiker davon aus zu gehen, dass der Virus nicht die Sprache ihres Landes spricht, oder dass die Viren im eigenen Lande absterben, wenn sie keinen Nachschub aus dem Ausland kriegen. Welchen Grund gibt es sonst, Grenzen zu schließen, wenn der Virus auf beiden Seiten der Grenze präsent ist? Rammeln ital. Viren stärker als österreichische, europäische mehr als nordamerikanische und vermehren sich stärker? Der Virus ist eigentlich ein fauler Hund, kaum Reisetätigkeit, nicht mal in der Lage, in der Luft zu überleben.
Der Mensch ist das Problem, mit seinem Verhalten, nicht der Virus.
(Mal mit dem Arsch Zuhause bleiben, dann erledigt sich das Prob an der Grenze von ganz allein!)
Da rufen besorgte Eltern beim Sender an und fragen, ob sie das Kita-Geld wiederbekommen, wenn sie ihre Kinder nicht abgeben dürfen. Was hat der geneigte Doppelverdiener eigentlich für Prioritäten?
Der Virus kommt übrigens auch mit der Post und mit dem Klopapier aus dem Aldi zu uns. Wer im Mietshaus wohnt, hat ein Problem, denn auch der Nachbar, den man nicht leiden kann, fasst die Türklinke an.

Gestern hätte ich wirklich gern eine Tomate zum selbstgebackenen gegessen, aber es war eine gekaufte und ich habe wirklich ernsthaft überlegt, wie ich sie zu behandeln hätte, falls der Marktleiter sich doch im Fasching was geholt hat. 20 Sekunden abseifen? Heiß abspülen? Hab dann doch lieber Marmelade auf den Käse geschmiert. Wirklich wahr.
Noch schlimmer, davor habe ich den Hund meiner Nachbarin freundlich begrüßt, wir mögen uns (der Hund und ich jetzt), und ich bin weit über 60, muss ich jetzt sterben? So kurz vor dem Ruhestand?
Die Busfahrer rickeln sich mit Flatterband gegen die Fahrgäste ab, was ist eigentlich mit den Kontros? Sind die immun? Wäre es nicht ein Akt der Weitsicht, wenn auch die Fahrgäste für die Zeit der Pest keine Fahrscheine lösen müssten?
Da fällt mir passend ein Buchtitel meines Lieblingsautors G.G.Marquez ein: "Liebe in Zeiten der Cholera"
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Liebe ... er_Choleraund ich frage mich, was mit all den jungen Leuten ist, die immer noch auf erotisch abenteuerlicher Jagd sind, sich längst an Gummi aus London gewöhnt haben...
Schulen die jetzt um auf Atemmaske, oder ziehen sich sogar die Unterhose über den Kopf, wenn sie jemanden gefunden haben?
Wir werden bald Antworten auf all diese Fragen bekommen, wenn sie den Sendern zugetragen worden sind, sich die üblich verdächtigen Talkmasterinnen damit beschäftigen und den üblichen Pressereferenten aus den Parteien vorhalten. Unser aller Kanzlerin, Finanz- und Wirtschaftsminister werden vor die Kameras treten und uns beruhigen, um uns zwei Wochen später in Einzelhaft zu verbannen, voll finanziell entschädigt natürlich.
Nein, ich glaube, das Virus ist nicht das Problem, sondern wie wir damit umgehen.